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News für den 22. Oktober 2026

Mit 400 Volt - Elektriker in Schongau übersteht Stromschlag nahezu unverletzt

Ein 23-jähriger Elektriker hat in einem Industriebetrieb in Schongau einen Stromschlag mit 400 Volt erlitten. Der Mann wollte gestern eine Reinigungsmaschine reparieren und berührte dabei offenbar ungeschützte Stromkontakte. Er blieb bei Bewusstsein und hatte keine sichtbaren Verletzungen, kam aber vorsorglich ins Krankenhaus. Nach ersten Ermittlungen war die Maschine während der Reparatur nicht vom Stromnetz getrennt. Die Polizei untersucht jetzt die genauen Umstände des Arbeitsunfalls.

Betroffene Orte: Schongau
Themen: Energie, Schongau, Unfall

Umbau der Alten Klosterbäckerei - Polinger Gemeinderat spricht über mögliche Leader-Förderung

Die Alte Klosterbäckerei in Polling soll revitalisiert werden. Darüber spricht heute der Gemeinderat in seiner Sitzung. Geplant ist aus dem historischen Gebäude einen Bürgersaal und ein Kloster-Café zu machen. Am Abend geht es vor allem um den Beschluss eines Leader-Förderantrags, wie Bürgermeister Martin Pape auf Anfrage mitgeteilt hat. Dadurch könnte ein Teil der geschätzten Kosten von rund 515.000 Euro abgedeckt werden. Laut Pape beläuft sich eine mögliche Leader-Förderung auf rund 130.000 Euro. Bis 2028 hätte die Gemeinde dann Zeit den Umbau zu realisieren.

Betroffene Orte: Polling
Themen: Polling, Gemeinderat, LEADER, Förderung

Penzing: Getuntes E-Bike erreicht fast 100 km/h

Mit fast 100 Sachen auf dem E-Bike: In Penzing im Landkreis Landsberg hat die Polizei jetzt einen 29-Jährigen mit einem ungewöhnlich schnellen Pedelec kontrolliert. Bei der Überprüfung stellten die Beamten fest, dass das elektrische Fahrrad Geschwindigkeiten von bis zu 99 km/h erreichen konnte. Zum Vergleich: Bei normalen Pedelecs schaltet die Motorunterstützung schon bei 25 km/h ab. Auf den 29-Jährigen warten jetzt mehrere Anzeigen. 

Betroffene Orte: Penzing
Themen: Penzing, Polizei, Verkehr, Fahrrad, E-Bike

Garmisch-Partenkirchen entscheidet über Livestream für Ratssitzungen

Gemeinderatssitzungen bequem von zu Hause aus verfolgen – das könnte in Garmisch-Partenkirchen bald möglich sein. Der Marktgemeinderat entscheidet heute darüber, ob seine öffentlichen Sitzungen künftig live im Internet übertragen werden. Zur Auswahl stehen zwei Varianten: entweder mit Bild und Ton oder nur als Audioübertragung. Außerdem sollen die Aufzeichnungen anschließend bis zu sechs Wochen online abrufbar sein. Ein erster Testlauf hat bereits im Juli stattgefunden.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen
Themen: Garmisch-Partenkirchen, Politik, Marktgemeinderat

Achtlos weggeworfen - Zigarette löst beinahe Brand in Herzogsägmühle aus

Eine achtlos weggeworfene Zigarette hat in einem Pflegeheim in Peiting beinahe einen Brand ausgelöst. Ein Bewohner der Herzogsägmühle hatte eine noch glimmende Zigarette in den Papierkorb seines Zimmers geworfen. Kurz darauf entwickelte sich starker Rauch und der Feueralarm ging los. Eine Pflegekraft reagierte sofort, brachte den qualmenden Papierkorb in die Dusche und löschte die Glut mit Wasser. Die Feuerwehr musste anschließend nur noch das Zimmer belüften. Verletzt wurde niemand. Gegen den Bewohner wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet.

Betroffene Orte: Peiting
Themen: Feuerwehr, Brand, Institution, Herzogsägmühle, Peiting

Missglücktes Parkmanöver in Schongau - Auto kracht in Fensterfront

Ein missglücktes Parkmanöver hat in Schongau einen Schaden von rund 11.000 Euro verursacht. Eine Rentnerin wollte ihren Wagen auf einem Parkplatz abstellen. Plötzlich rollte das Auto rückwärts los. Laut Zeugen schrie die Frau dabei um Hilfe, bevor ihr Wagen gegen die Fensterfront und Eingangstür einer ehemaligen Bäckerei krachte. Die Fahrerin erlitt einen Schock und kam ins Krankenhaus. Die Polizei vermutet, dass ein plötzlicher Schwindelanfall den Unfall ausgelöst hat.

Betroffene Orte: Schongau
Themen: Schongau, Polizei, Sachschaden, Verkehr, Auto, Unfall

Falsche Klinikmitarbeiter: Polizei und Krankenhausgesellschaft warnen vor Schockanrufen

Mit erfundenen Notfällen versuchen Betrüger auch im Oberland immer wieder, Menschen um ihr Erspartes zu bringen. Aktuell warnen die Bayerische Krankenhausgesellschaft und das Landeskriminalamt vor einer besonders hinterhältigen Betrugsmasche. Dabei geben sich die Täter als Ärzte, Klinikmitarbeiter oder Angehörige aus und nutzen gezielt die Angst um Familienmitglieder.

Wie die Betrüger dabei vorgehen, erklärt Ludwig Waldinger vom Bayerischen Landeskriminalamt:

„Eine davon ist, dass man sich als naher Angehöriger ausgibt, der einen schweren Unfall hat oder wegen einer Erkrankung im Krankenhaus ist. Zur Behandlung wird sofort dringend Geld benötigt. Mit diesem Druck aufbauen, mit diesem emotionalen zeitlichen Druck, wird das Opfer dazu gebracht, Geld oder auch Wertgegenstände sofort auszuhändigen.“

Obwohl die Polizei regelmäßig vor Schockanrufen warnt, haben die Täter weiterhin Erfolg. Dabei sind längst nicht nur ältere Menschen betroffen. Ludwig Waldinger erklärt, warum die Betrugsmasche so gut funktioniert:

„Der Moment, wo das Telefon läutet, wo dieser extreme Zeitdruck, wo die Emotionen angesprochen werden, dann sind viele Leute einfach nicht mehr dazu in der Lage, rationelle Entscheidungen zu treffen. Diese Opfer findet man dann auch in allen Alters- und Gesellschaftsschichten.“

Wie groß das Problem inzwischen ist, zeigen die Zahlen des Landeskriminalamtes. Ludwig Waldinger zieht Bilanz:

„Allgemein Schockanrufe. Da hatten wir letztes Jahr mehr als 10.000 Fälle angezeigt. Eine mittlere dreistellige Zahl war leider auch erfolgreich und dabei entstanden einen Schaden von mehr als 24 Millionen Euro. Im ersten Halbjahr dieses Jahres sind bereits mehr als 6.000 Fälle angezeigt worden und der Schaden sind 15 Millionen Euro.“

Die Bayerische Krankenhausgesellschaft stellt klar: Krankenhäuser verlangen niemals telefonisch Geld von Angehörigen, damit Patienten behandelt oder operiert werden. Wer einen solchen Anruf erhält, sollte deshalb besonders misstrauisch werden.

Ludwig Waldinger erklärt, wie Betroffene am besten reagieren:

„Sobald man am Telefon Geldforderungen oder irgendwas bekommt, einfach auflegen. Und wenn man dann misstrauisch wird, dann sollte man unter bekannten Telefonnummern die Angehörigen anrufen und wir feststellen, dass es der Tochter gut geht. Das wäre ganz wichtig und man soll auch dann einfach die Polizei anrufen, wenn man seinen Anruf hatte. Das ist für uns natürlich sehr wichtig, dass wir wissen, dass diese Anrufe unterwegs sind.“

Ein zusätzlicher Schutz kann ein gemeinsam vereinbartes Familienpasswort sein. Damit lässt sich bei verdächtigen Anrufen überprüfen, ob tatsächlich ein Angehöriger am Telefon ist. Das wird zunehmend wichtiger, weil Betrüger mithilfe künstlicher Intelligenz inzwischen sogar Stimmen täuschend echt nachahmen können.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Starnberg, Landsberg am Lech, Bad Tölz
Themen: Polizei, Delikt, Betrug

Gütesiegel "Bibliotheken": Vier Büchereien im Oberland ausgezeichnet

Vier Büchereien aus dem Oberland dürfen sich über eine besondere Auszeichnung freuen. Denn sie schaffen es, Kinder und Jugendliche fürs Lesen zu begeistern. Dafür haben die Büchereien in Bernbeuren, Peiting, Penzberg und Krailling heute in München das Gütesiegel „Bibliotheken – Partner der Schulen“ erhalten. Vergeben wird es vom Freistaat Bayern an Bibliotheken, die besonders eng mit Schulen zusammenarbeiten. Mit kreativen Angeboten sollen Kinder spielerisch ans Lesen herangeführt werden und lernen, mit Informationen umzugehen. Insgesamt wurden bayernweit 70 Bibliotheken ausgezeichnet. 

Ausgezeichnete Bibliotheken:

·       Bücherei Bernbeuren 
·       Gemeindebibliothek Krailling
·       Gemeinde- und Pfarrbücherei Peiting 
·       Stadtbücherei Penzberg 

Betroffene Orte: Bernbeuren, Peiting, Penzberg, Krailling
Themen: Weltgeschehen, Auszeichnung

Krankenhaus Weilheim probt bei Großübung den Ernstfall nach einem Anschlag

Die Gewalttat am Welfen-Gymnasium in Schongau hat erst vor wenigen Wochen gezeigt, wie schnell Polizei und Rettungskräfte vor einer Ausnahmesituation stehen können. Auf solche Ernstfälle bereitet sich auch das Krankenhaus Weilheim vor. Bei einer Großübung wurde jetzt ein Anschlag mit zahlreichen Verletzten simuliert. Gemeinsam mit Polizei und Rotem Kreuz trainierten die Klinikmitarbeiter, wie sie viele Patienten gleichzeitig versorgen und dabei die Sicherheit im Krankenhaus gewährleisten können. Rund 15 Übungspatienten mussten behandelt werden. Für zusätzliche Anspannung sorgte ein gespielter Attentäter im Klinikgebäude. 

Betroffene Orte: Weilheim i. OB
Themen: BRK, Krankenhaus, Polizei

Oberleitung beschädigt: Züge zwischen Tutzing und Kochel fahren wieder

+++ Update - 22.10.2026 - 09:30 Uhr +++

Nach der Streckensperrung zwischen Tutzing und Kochel fahren die Züge wieder durchgehend. Die Bahn hat die Sperrung inzwischen aufgehoben. Reisende müssen allerdings noch mit Folgeverspätungen rechnen.

+++ Ursprüngliche Meldung - 22.10.2026 - 07:00 Uhr +++

Bahnpendler im Oberland werden mal wieder auf eine Geduldsprobe gestellt. Auf der Bahnstrecke zwischen Tutzing und Kochel fahren seit heute Morgen keine Züge mehr. Grund ist eine beschädigte Oberleitung. Laut Bahn laufen die Reparaturarbeiten bereits. Ein Schienenersatzverkehr wurde eingerichtet. Die Bahn rät Reisenden außerdem, auf die Regionalbusse Richtung Weilheim, Tutzing, Wolfratshausen und Bad Tölz auszuweichen. Dabei kann sich die Fahrt um bis zu eine Stunde verlängern. Wie lange die Bahnstrecke gesperrt bleibt, ist bislang unklar. 

Betroffene Orte: Tutzing, Kochel a. See
Themen: Bahn

Rettungshundestaffel Zugspitz-Karwendelregion sucht ehrenamtliche Verstärkung

Normalerweise helfen sie bei der Suche nach Vermissten – jetzt suchen sie selbst Verstärkung. Die Rettungshundestaffel Zugspitz-Karwendelregion braucht neue ehrenamtliche Helfer mit ihren Hunden. Wie wichtig die Arbeit ist, zeigte erst kürzlich ein Einsatz bei Münsing und Geretsried. Dort spürten Rettungshunde eine vermisste Person nach einer Suche über mehr als sechs Kilometer lebend auf. Für die Ausbildung neuer Suchteams sind Hunde aller Rassen und Größen geeignet, idealerweise nicht älter als vier Jahre. Interessierte sollten Zeit für regelmäßiges Training mitbringen. 

Hier bekommt ihr weitere Informationen

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen

Großübung bei Garmisch-Partenkirchen: Heute Abend sind viele Einsatzfahrzeuge mit Blaulicht unterwegs

Heute Abend sind rund um Garmisch-Partenkirchen besonders viele Feuerwehr- und Rettungsfahrzeuge unterwegs. Hintergrund ist eine groß angelegte Übung im Bereich der Loisachauen. Simuliert werden ein Großbrand und ein Einsatz mit gefährlichen Stoffen. Beteiligt sind mehrere Feuerwehren aus der Region und das Bayerische Rote Kreuz. Ab 18 Uhr wird zwei Stunden lang geübt – mit Blaulicht und Martinshorn. Dabei kann es auch zu Verkehrsbehinderungen kommen. Den Bereich rund um die Kläranlage solltet ihr in dieser Zeit möglichst meiden. 

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen
Themen: Feuerwehr, BRK, Loisachauen, Polizei

Denkmalpflege: Knapp 244.000 Euro für den Erhalt historischer Gebäude im Oberland

Wenn denkmalgeschützte Gebäude renoviert werden müssen, wird es oft richtig teuer. Für den Erhalt historischer Gebäude im Oberland gibt es jetzt aber viel Geld. Der Bezirk Oberbayern fördert insgesamt 14 Projekte in den Landkreisen Landsberg und Weilheim-Schongau mit knapp 244.000 Euro. Jeweils 50.000 Euro fließen unter anderem in die Sanierung der Schongauer Stadtpfarrkirche, den historischen Raddampfer Andechs am Ammersee und eine ehemalige Hofstelle in Polling. Auch das Sandauer Tor in Landsberg und der frühere Bahnhof Riederau profitieren von den Zuschüssen. 

Betroffene Orte: Landsberg am Lech, Schongau, Polling
Themen: Geschichte, Denkmalpflege

Nach IT-Sicherheitslücke: Die meisten Webseiten im Oberland sind wieder online

+++ Update - 22.10.2026 - 07:00 Uhr +++

Nach der weltweit entdeckten Sicherheitslücke in der Programmiersprache PHP sind in Deutschland bisher keine Schäden durch Cyberangriffe bekannt. Auch im Oberland hatten viele Behörden, Krankenhäuser und Unternehmen ihre Webseiten vorsorglich abgeschaltet. Inzwischen sind die meisten Seiten dank eines schnellen Sicherheitsupdates wieder online. 

+++ Ursprüngliche Meldung - 21.10.2026 - 17:25 Uhr +++

Eine schwerwiegende IT-Sicherheitslücke sorgt aktuell dafür, dass Millionen Webseiten und Onlinedienste auf der ganzen Welt nicht erreichbar oder abgeschaltet sind. Auch wir von Radio Oberland waren davon betroffen. Ursache ist eine Sicherheitslücke in einer weitverbreiteten Programmiersprache, auf der ein Großteil des gesamten Internets basiert – von einfachen Blogs über große Nachrichtenportale bis hin zu komplexen Onlineshops und Content-Management-Systemen. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik spricht von einem außerordentlich hohen Risiko und hat eine offizielle Cybersicherheitswarnung herausgegeben.

Themen: Technik, Internet

Fernsehserie „Die Lebensretter von Murnau“ gewinnt Journalistenpreis

Die „Lebensretter von Murnau“ begeistern nicht nur im Fernsehen, sondern jetzt auch eine Fachjury. Die gleichnamige ZDF-Dokuserie über die Unfallklinik Murnau hat den Deutschen Journalistenpreis für Orthopädie und Unfallchirurgie gewonnen. Die Serie zeigt hautnah, wie Ärzte, Pflegekräfte und Rettungsteams um das Leben schwer verletzter Menschen kämpfen. Besonders beeindruckt hat die Jury, wie authentisch und emotional der Klinikalltag gezeigt wird. Insgesamt gab es 36 Bewerbungen um den Preis. Zwei Staffeln sind bereits in der ZDF-Mediathek zu sehen, eine dritte ist in Arbeit. 

Betroffene Orte: Murnau a. Staffelsee
Themen: Gesundheit, Krankenhaus, UKM, Murnau

Bayerische Umweltmedaille geht nach Landsberg und Bad Heilbrunn

Gleich zweimal geht die höchste bayerische Auszeichnung für Umweltschutz ins Oberland. Umweltminister Thorsten Glauber hat gestern Abend in München die Bayerische Umweltmedaille verliehen. Zu den Geehrten gehört die Schauspielerin und Moderatorin Annika Preil aus Landsberg. Sie setzt sich dafür ein, Kindern die Natur näherzubringen. Ausgezeichnet wurde auch die Stiftung Kunst und Natur aus Bad Heilbrunn. Sie engagiert sich für einen bewussteren Umgang mit der Umwelt. Zu den weiteren Preisträgern gehört auch der frühere Extrembergsteiger Reinhold Messner. 

Betroffene Orte: Bad Heilbrunn, Landsberg am Lech
Themen: Natur, Umwelt, Auszeichnung

Zukunftsmesse in Garmisch-Partenkirchen öffnet heute und morgen ihre Türen

Welcher Beruf passt zu mir? Und welche Möglichkeiten gibt es direkt bei uns im Oberland? Antworten darauf gibt es heute und morgen bei der Zukunftsmesse in Garmisch-Partenkirchen. Im Kongresshaus stellen mehr als 90 Unternehmen und Einrichtungen ihre Ausbildungsberufe und dualen Studiengänge vor. Schüler können dort mit Betrieben ins Gespräch kommen und bei Workshops verschiedene Berufe ausprobieren. Morgen richtet sich die Messe dann an alle, die einen neuen Job suchen oder sich beruflich verändern möchten. Der Eintritt ist an beiden Tagen kostenlos. 

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen
Themen: Beruf, Ausbildung, Ausbildungsmesse, Garmisch-Partenkirchen