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News für den 23. September 2026

10 Jahre Haft - Urteil im Vermisstenfall aus dem Unterallgäu gefallen

10 Jahre Haft für den Totschlag an seiner Lebensgefährtin. Das Landgericht Memmingen hat heute das Urteil gegen einen 39-Jährigen gefällt, in einem Fall der vor rund einem Jahr auch im Oberland für Schlagzeilen gesorgt hat. Damals war der Geldbeutel der Frau in Landsberg gefunden worden – zu dem Zeitpunkt galt sie als vermisst. Der Angeklagte hat gestanden, die 36-Jährige nach einem Streit erstickt und anschließend eine falsche Fährte gelegt zu haben. Das Urteil ist bisher nicht rechtskräftig. Der Nebenkläger, der in dem Verfahren die Schwester der getöteten Frau vertritt, hat einen Revisionsantrag beim Bundesgerichtshof angekündigt.

Betroffene Orte: Landsberg am Lech, Memmingen
Themen: Gericht, Urteil

Vorbereitung auf den Winterschlaf - Was wir tun können um Igel zu unterstützen

Der Herbst hält Einzug ins Oberland, Zeit für Igel sich den Bauch vollzuschlagen, um gut durch ihren Winterschlaf zu kommen. Auf der Suche nach Futter streifen sie durch unsere Gärten und genau dort können wir sie dabei unterstützen, sagt Angelika Nelson vom Landesbund für Vogel- und Naturschutz.

„Das Beste ist eben einen naturnahen Garten zu haben, wo einfach ein bisschen Wildnis erlaubt ist, wo eben auch dann viele Insekten vorkommen, die dann eben den Igeln Nahrung bieten. Aber eben auch, wo die Igel dann Laubhaufen finden, wo Äste liegen bleiben und Reisig, wo sich die Igel eben drunter ruhig zurückziehen können.“

Wer um seinen Garten einen Zaun hat, sollte außerdem darauf achten eine Lücke zu lassen, damit die Tiere reinkommen. Um sich bestens auf ihren Winterschlaf vorzubereiten brauchen die Igel aktuell vor allem Insekten oder Larven. Nur in Ausnahmefällen sollte wir den Tiere zufüttern. Was dann zu beachten ist?

„Man kann sich mit Katzenfutter aushelfen. Also, da muss man schauen, dass das eben ein Katzenfutter ist mit möglichst hohem Eiweißgehalt, weil das eben ganz wichtig ist für den Igel. Dazu kann man auch frisches Wasser anbieten. Das ist natürlich für den Igel auch ganz wichtig. Bitte keine Milch, weil auf Milch bekommt er Durchfall. Also, das hilft ihm nicht weiter, eben da Fettreserven aufzubauen.“

Auch Brot, Obst oder Essensreste sind keine geeignetes Igelfutter, so die Expertin.

Themen: Oberland

Landsberg: JVA-Beamter wegen Bestechlichkeit vor Gericht

Bereits im August wurde ein Beamter der Justizvollzugsanstalt Landsberg wegen Gefängnis-Schmuggels zu einer Haftstrafe verurteilt – heute sitzt ein weiterer JVA-Beamter wegen ähnlicher Vorwürfe vor Gericht. Das Amtsgericht Landsberg wirft dem 47-Jährigen Bestechlichkeit vor. Er soll unter anderem Telefone, psychoaktive Stoffe oder auch SIM-Karten ins Gefängnis geschmuggelt haben und dafür jeweils mindestens 500 Euro erhalten haben. Ursprünglich hätte der Prozess bereits im Juli stattfinden sollen, damals war der Angeklagte jedoch nicht erschienen.

Betroffene Orte: Landsberg am Lech
Themen: Gericht, Amtsgericht, Landsberg am Lech

Für mehr Krebsfrüherkennung - Charity-Golf-Event in Feldafing

Der Golf-Club Feldafing färbt sich heute Pink und Blau. Anlass ist ein besonderes Charity-Golf-Event – das Pink & Blue Ribbon Golf Turnier. Die bundesweite Golf-Serie setzt sich für mehr Aufmerksamkeit rund um Brustkrebs- und Prostatakrebs-Früherkennung ein, die häufigsten Krebsarten bei Frauen und Männern. Allein in Deutschland gibt es jährlich rund 70.000 Neuerkrankungen. Mit den eingenommenen Startgeldern wird die Aufklärungsarbeit unterstützt, Spenden kommen unter anderem dem Projekt Pink Kids zugute, das Jugendlichen hilft, deren Eltern an Krebs erkrankt sind.

Betroffene Orte: Feldafing
Themen: Event, Spende, Gesundheit, Feldafing, Spendenaktion

Gauting: Kleiner Hund nach 15 Stunden im Auto von Polizei befreit

15 Stunden allein im Auto – dann kam endlich Hilfe. In Gauting hat die Polizei einen kleinen Hund aus einem abgestellten Wagen befreit. Das Auto stand seit Montagabend auf einem Supermarktparkplatz, am Dienstagmorgen fiel das laute Bellen auf. Weil die mutmaßliche Fahrerin nicht erreichbar war, öffnete die Feuerwehr das Fahrzeug. Der Hund kam anschließend ins Tierheim Starnberg. Vom Besitzer fehlt bislang jede Spur. 

Betroffene Orte: Gauting
Themen: Gauting, Polizei

Ursulinenkirche: Sanierungspläne Thema im Landsberger Stadtrat

Rund drei Millionen Euro will die Stadt Landsberg in die Sanierung der Ursulinenkirche stecken. Das historische Gebäude ist seit fast zwei Jahren gesperrt, nachdem sich Putz von der Decke gelöst hatte. Bei den Untersuchungen wurden weitere Schäden am Gewölbe, am Dachtragwerk und an Teilen der Holzkonstruktion entdeckt. Mit den Arbeiten soll die Kirche wieder sicher gemacht und die historische Bausubstanz erhalten werden. Über die Pläne berät heute der Landsberger Stadtrat. 

Betroffene Orte: Landsberg am Lech
Themen: Politik, Stadtrat

Vermisster Taucher tot aus dem Starnberger See geborgen

+++ Update - 23.09.2026 - 09:20 Uhr +++

Am Starnberger See herrscht traurige Gewissheit: Der seit Samstag vermisste Taucher ist tot gefunden worden. Ein Tauchroboter entdeckte den 63-Jährigen gestern in rund 60 Metern Tiefe nahe der Allmannshauser Steilwand. Einsatzkräfte holten den Mann anschließend aus dem See. Er war bei einem Tauchgang mit zwei Freunden verschwunden. Hinweise auf Fremdverschulden gibt es bisher nicht. Die Kripo ermittelt zu den genauen Todesumständen. 

+++ Update - 21.09.2026 - 11:30 Uhr +++

Im Starnberger See geht die Suche nach dem vermissten Taucher weiter. Der 63-Jährige war am Samstag bei Berg in rund 40 Metern Tiefe unterwegs und tauchte nicht mehr auf. Nachdem die bisherigen Suchmaßnahmen erfolglos blieben, setzt die Polizei jetzt einen Tauchroboter ein. Der kann auch in größeren Tiefen nach dem Mann suchen. Zuvor waren unter anderem Drohnen und ein Polizeihubschrauber im Einsatz. Die Einsatzkräfte gehen inzwischen nicht mehr davon aus, den Vermissten lebend zu finden.

+++ Ursprüngliche Meldung - 21.09.2026 - 06:21 Uhr +++

Die Suche nach dem vermissten Taucher im Starnberger See ist auch am Wochenende ohne Erfolg geblieben. Die Hoffnung, den 63-Jährigen noch lebend zu finden, schwindet. Nach Angaben der Einsatzkräfte sind die Rettungsmöglichkeiten inzwischen ausgeschöpft. Der Mann war am Samstagnachmittag an der Allmannshauser Steilwand verschwunden. Seitdem suchten Wasserwacht und Polizei mit Tauchern, Sonargeräten und einer Unterwasserdrohne nach ihm. Die Steilwand fällt dort mehr als 70 Meter tief ab. 

Betroffene Orte: Starnberg
Themen: Starnberger See

Ski Alpin: Landkreis Starnberg ehrt Kira Weidle-Winkelmann

Große Ehre für Kira Weidle-Winkelmann: Der Landkreis Starnberg hat die Skirennläuferin für ihre starken Leistungen der vergangenen Jahre ausgezeichnet. Landrat Stefan Frey überreichte ihr eine Urkunde und die Sportlerehrungs-Medaille. Weidle-Winkelmann kommt aus dem Ski-Club Starnberg und holte zuletzt unter anderem Olympia-Silber bei den Winterspielen 2026 in Milano-Cortina. Der Landkreis würdigt damit vor allem ihren Ehrgeiz, ihre Ausdauer und ihre Vorbildfunktion für junge Sportler. 

Betroffene Orte: Starnberg
Themen: Person, Kira Weidle, Ski Alpin

Urteil im Vermisstenfall aus dem Unterallgäu erwartet

Auch im Oberland hat der Fall einer vermissten Frau aus dem Unterallgäu für Schlagzeilen gesorgt: Ihr Geldbeutel wurde unter anderem in Landsberg gefunden. Heute soll am Landgericht Memmingen das Urteil gegen den Lebensgefährten der Frau fallen. Der Mann hat gestanden, die 36-Jährige nach einem Streit erstickt zu haben. Die zweifache Mutter aus Lauben galt im August vergangenen Jahres wochenlang als vermisst. Die Staatsanwaltschaft fordert zehneinhalb Jahre Haft wegen Totschlags, die Nebenklage lebenslange Haft.

Betroffene Orte: Landsberg am Lech, Memmingen
Themen: Landgericht, Urteil

Bad Tölz sucht Christbaum, Landsberg ein Christkind

Bis Heiligabend sind es zwar noch über drei Monate, trotzdem suchen viele Kommunen im Oberland schon jetzt nach Christbäumen. Auch die Stadt Bad Tölz ruft zu Baumspenden auf. Mit den Tannen und Fichten soll die Altstadt in der Adventszeit weihnachtlich geschmückt werden. Wer einen schön gewachsenen Baum hat, der mindestens vier Meter hoch ist, kann sich beim Tölzer Betriebshof melden. Auch in Landsberg wird zurzeit ein Christbaum gesucht. Und die Stadt hat auch noch einen himmlischen Job zu vergeben: Landsberg sucht ein Christkindl.

Alle Infos zur Christkind-Suche gibt es hier. 

Betroffene Orte: Bad Tölz, Landsberg am Lech
Themen: Bad Tölz, Landsberg am Lech

Trotz Fahrverbot: 28-Jähriger fährt in Bad Tölz von der Polizei einfach los

Führerschein abgegeben – und trotzdem einfach wieder ins Auto gestiegen. Genau das hat ein 28-Jähriger in Bad Tölz gemacht. Der Mann aus Lenggries kam zur Polizei, um sein einmonatiges Fahrverbot anzutreten, und wurde dort noch einmal ausdrücklich darauf hingewiesen, dass er nicht fahren darf. Trotzdem setzte sich der Mann anschließend in sein Auto und wollte nach Hause fahren. Eine Streife stoppte ihn wenig später und nahm ihm die Autoschlüssel ab. Jetzt droht ihm eine Anzeige wegen Fahrens trotz Fahrverbot. 

Betroffene Orte: Bad Tölz
Themen: Bad Tölz, Polizei, Verkehr, Auto

Baumfällungen in Wolfratshausen: „Wor for Future“ fordert einen Stopp

Der Streit um die Bäume am Wolfratshauser Loisachufer geht weiter: Die Initiative „Wor for Future“ fordert jetzt einen vorläufigen Stopp der geplanten Baumfällungen. In einem offenen Brief an Stadt und Wasserwirtschaftsamt verlangt das Bündnis mehr Transparenz und eine rechtliche Prüfung der Sanierung. Noch immer sei unklar, welche Bäume tatsächlich gefällt werden. Das Wasserwirtschaftsamt will nach eigenen Angaben inzwischen möglichst viele Bäume erhalten. Am Montag gibt es deshalb eine öffentliche Begehung am Loisachufer. Die Baumfällungen könnten ab dem 1. Oktober beginnen. 

Betroffene Orte: Wolfratshausen
Themen: Loisach, Wolfratshausen

Felssturz an der Zugspitze sorgt für Aufsehen - Staubwolke kilometerweit sichtbar

Spektakuläre Bilder von der Zugspitze: Eine gewaltige Staubwolke hat gestern Nachmittag Teile des Berges eingehüllt und war noch aus mehreren Kilometern Entfernung zu sehen. Über mehrere Stunden lösten sich offenbar immer wieder größere Felsmassen. Selbst am frühen Abend krachte noch Gestein nach unten. Die genaue Abbruchstelle ist bislang unklar, vermutet wird sie auf der Tiroler Seite der Zugspitze. Solche Felsabbrüche kommen im Hochgebirge immer wieder vor, dieser war allerdings ungewöhnlich groß. Verletzte oder Schäden sind bisher nicht bekannt. Heute sollen Drohnen das Gebiet absuchen und klären, wo genau der Fels abgebrochen ist. 

Betroffene Orte: Grainau
Themen: Zugspitze

„Kipp-it-Clean“-Aktion in Weilheim: Schon 50 Gläser voller Zigarettenkippen gesammelt

„Kipp-it-Clean“ – in Weilheim wird seit diesem Sommer mit einer besonderen Kampagne verstärkt gegen achtlos weggeworfene Zigarettenkippen vorgegangen. Über die Hintergründe dieser Aktion haben wir mit Angelika Baur, Klimaschutzmanagerin der Stadt Weilheim, ausführlich gesprochen:

Was versteckt sich hinter dieser Aktion?

Frau Baur (Klimaschutzmanagerin der Stadt Weilheim)

„Die Kampagne „Kipp It Clean“ ist eine deutschlandweite Aktion, der sich immer mehr Kommunen anschließen und eigene Aktionen starten. Begonnen hat das vorrangig in der Bodenseeregion. Es geht darum, dass immer mehr Kippen in Gewässern landen und dort sehr viel Verschmutzung anrichten.

Wir sind auf diese Kampagne aufmerksam geworden und haben gesagt: Auch in Weilheim gibt es einfach Gefahren. Gewässer werden verschmutzt – unter anderem die Ammer oder der Dietlhofer See. Wir haben uns natürlich auch vor Ort umgeschaut und viele Kippen in den Gewässern entdeckt“

Im Sommer startete die Kampagne in Weilheim – wie gings los?

Frau Baur (Klimaschutzmanagerin der Stadt Weilheim)

„Zuerst gab es eine Aufräumaktion – in Form eines Appells an die Bevölkerung: Pro gesammeltem Kippenglas gab es bei uns ein Geschenk am Rathausempfang abzuholen. Die Aktion läuft auch immer noch. Sie wurde in den Sommerferien gestartet, und wir haben insgesamt aus der Aktion rund 50 Gläser mit Kippen erhalten. Das finde ich sehr lobenswert, denn jeder Einsatz ist eine selbstlose Aktion, bei der man sich einfach um einen Platz kümmert.“

Wie fällt das Feedback aus der Bevölkerung aus?

Frau Baur (Klimaschutzmanagerin der Stadt Weilheim)

„Sehr positiv. Viele sagen: „Das ist toll, dass man da jetzt endlich etwas macht“, weil viele Plätze, die im Sommer stark besucht werden – zum Beispiel Spielplätze, Aufenthaltsorte und Parks –, durch die vermehrte Nutzung natürlich auch stärker vermüllt werden.

Zeitgleich mit der Sammelaktion haben wir in Kooperation auch Schilder erstellen lassen, auf denen die Botschaft noch stärker verankert ist, dass Vermüllung gefährlich ist – vor allem Kippen, weil sie sehr viele Schad- und Giftstoffe enthalten.

Es geht darum, deutlich zu machen, dass es absolut nicht in Ordnung ist, Kippen illegal zu entsorgen. Wir wollen dafür sensibilisieren und noch einmal auf dieses Thema hinweisen.

Dieses Wochenende gibt es auch ein „Ramadama“. Die Schulen sammeln noch einmal Müll ein, und auch Vereine sind am Samstag dabei.

Kostenlose Taschenaschenbecher im Weilheimer Rathaus am Empfang

Frau Baur (Klimaschutzmanagerin der Stadt Weilheim)

„Das Wichtige und zugleich Tolle ist, dass man sieht, dass es in Weilheim so viele gute und mitdenkende Menschen gibt. Diese Taschenaschenbecher bestehen quasi aus Upcycling-Material und wurden uns von der königlich privilegierten Schützengesellschaft geschenkt. Wir haben also keinen einzigen Euro dafür bezahlt.

Diese Blechdosen haben wir mit dem Kampagnenaufkleber versehen, damit jeder versteht: Eine Kippe ist nicht harmlos. Sie enthält über 3.000 verschiedene Giftstoffe. Diese sind wirklich gravierend, wenn die Kippen in Gewässer gelangen. Eine einzige Kippe verschmutzt mindestens 1.000 Liter Wasser.

Wir wollen all das bewusst machen. Man hat den Taschenaschenbecher dann immer dabei. Jeder Raucher und jede Raucherin kann diesen kostenlosen Taschenaschenbecher bei uns abholen. Das ist eine kleine gute Tat, die man tun kann. Es tut nicht weh, und wir tun uns allen etwas Gutes.

Der Bußgeldrahmen ist im Übrigen flexibel. Es können zum Beispiel mindestens 55 Euro sein, aber je nach Ausmaß der Verschmutzung auch mehrere Tausend Euro. Das lässt sich nicht pauschal festlegen. Der Betrag kann sehr unterschiedlich sein, je nachdem, wie viel Verschmutzung man verursacht hat.“

Betroffene Orte: Weilheim i. OB
Themen: Natur, Weilheim

Schulwegkontrollen im Oberland: Nur wenige Verstöße festgestellt

Seit rund einer Woche läuft die Schule im Oberland wieder und zum Schulstart hat die Polizei genauer hingeschaut. Kontrolliert wurde vor allem, ob Erwachsene angeschnallt und Kinder im Auto richtig gesichert sind. Aus Oberlandsicht fällt die Bilanz vergleichsweise positiv aus. Im Landkreis Starnberg gab es insgesamt fünf Verstöße – drei wegen fehlender Gurte und zwei bei der Kindersicherung. Im Landkreis Landsberg wurden sechs Gurtverstöße festgestellt. Falsch oder gar nicht gesicherte Kinder gab es dort bei den Kontrollen nicht. 

Betroffene Orte: Landsberg am Lech, Starnberg
Themen: Polizei, Kontrolle, Schule

Olympiabewerbung: München geht als Favorit ins interne Rennen

München liegt im Rennen um die deutsche Olympia-Bewerbung knapp vorn: Die Prüfer des Deutschen Olympischen Sportbunds haben der Stadt die beste Bewertung gegeben – knapp vor Köln-Rhein-Ruhr. Berlin liegt deutlich dahinter. Entscheidend ist das aber noch nicht: Am Samstag stimmt der DOSB darüber ab, mit welchem Standort Deutschland ins Rennen um die Olympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 geht. Zum Münchner Olympiakonzept gehört auch der Starnberger See. Dort wären die Wettkämpfe im Freiwasserschwimmen geplant. 

Betroffene Orte: München, Starnberg
Themen: München, Starnberger See, Sport, Olympische Spiele

Haupausschuss: Hochwasserschutz am Angerbach in Weilheim soll schneller vorankommen

Beim Hochwasserschutz am Angerbach soll es schneller vorangehen: Der Weilheimer Hauptausschuss beschäftigt sich heute Vormittag mit dem mehr als 90 Millionen Euro teuren Projekt. Konkret geht es darum, wichtige Untersuchungen schon vor dem eigentlichen Förderbescheid starten zu dürfen. So könnten neue Berechnungen und die Konzeptstudie bereits bis Sommer 2028 fertig sein. Sie sind wichtig für die weitere Planung des ersten Hochwasserrückhaltebeckens bei Eberfing. Die bisherigen Grundlagen stammen noch aus dem Jahr 2009 und gelten als veraltet. 

Betroffene Orte: Weilheim i. OB
Themen: Hochwasser, Politik, Hauptverwaltungsausschuss