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Energie sparen daheim

Strom und Energie sind teuer wie nie - Stromsparen gelingt schon mit kleinen Verhaltensänderungen

Lesedauer 3 Minuten
Quelle: ro/Dominik Detert
28.03.2023

Gas, Öl, Holz sind teuer wie nie und damit auch der Strom und die Energie, die wir für die eigenen vier Wände benötigen. „Energie sparen“ ist also das Gebot der Stunde. Und das geht überall: Egal ob in der Küche, im Wohnzimmer, beim Waschen oder bei der Beleuchtung.  

Licht ausschalten, wenn Sie einen Raum verlassen

Das funktioniert schon mit einfachen Verhaltensänderungen, sagt Thomas Feistl, der Geschäftsführer der 17er-Oberlandenergie GmbH: „Ein Ansatz ist, beim Verlassen eines Raumes gleich das Licht auszuschalten.“. Außerdem empfiehlt der Experte in selten genutzten Räumen, wie zum Beispiel dem Speicher, Bewegungsmelder anzubringen. „Vergesse ich dort das Licht auszumachen, kann es sein, dass es tagelang brennt. Das lässt sich mit einem Bewegungsmelder verhindern.“ - und spart damit in solchen Räumen bis zu 80 Prozent Strom.

Steckdosenleisten sind starke Stromspar-Partner

Besonders viel Strom verbrauchen wir auch bei den Kommunikations- und Unterhaltungsgeräten. Darauf gehen fast ein Drittel des Stromverbrauchs im Haushalt zurück. Dazu zählen zum Beispiel Fernseher, Computer, Spielekonsolen, Laptop und Radio. Feistls Tipp: „Stecken Sie die Geräte an ausschaltbare Steckdosenleisten. Bei Nichtnutzung schalten Sie die aus und die Geräte verbrauchen keinerlei Strom.“. Denn wenn beispielsweise der Fernseher noch am Strom hängt, wird trotz Stand-By-Funktion weiter Strom verbraucht, wenn auch nur wenig. Allerdings gibt es auch einige Geräte, wie neuartige Fernseher, die auch nach der aktiven Nutzung noch kurzzeitig Strom benötigen – da lohnt sich der Blick in die Anleitung.

Einfache Stromspartipps für den Haushalt

  • Spülmaschine: Das Eco-Programm nutzen oder Temperaturen zwischen 45 und 55 Grad. Die Programme dauern zwar länger sparen dabei aber Wasser und Energie.
  • Waschmaschine: Bei normal verschmutzter Alltagswäsche reicht ein Waschgang mit 30 bis 40 Grad.
  • Bad: Stellen Sie die Temperatur am Durchlauferhitzer so hoch ein, dass der Wasserhahn auf „ganz heiß“ die angenehmste Temperatur hat.
  • Homeoffice: Hat ihre Tischlampe neben einem Schalter auch ein Netzteil, ziehen sie immer den Stecker ab. Die Lampe verbraucht sonst auch im ausgeschalteten Zustand Strom.
  • Kühlschrank: 7 Grad im obersten Fach reichen vollkommen aus. Ein Grad weniger lässt den Verbrauch bereits um 6 Prozent steigen.
  • Backofen: Backen mit Umluft spart im Vergleich mit Ober- und Unterhitze etwa 15 Prozent
  • PC: Ein Bildschirmschoner spart weder Energie, noch schont es den Bildschirm. Monitor und Grafikkarten verbrauchen bei bewegten Bildern mehr Strom.

 

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