© Unsplash / David Schultz
Dieser Artikel wird präsentiert von

Wallbox im Carport, geht das?

Mit einer Wallbox lassen sich Elektrofahrzeuge unkompliziert und schnell zu Hause aufladen - auch im eigenen Carport. Ein paar Dinge, gilt es aber zu beachten.

Lesedauer 2 Minuten
Quelle: ro/Marion Jetter
25.01.2023

In einer Garage oder einem Carport ist die Wallbox vor Wetter und Regen bestens geschützt. „Und auch Kälte kann ihr nichts anhaben.“ erklärt Klaus Hochwind von der 17er Oberlandenergie GmbH. „Dafür wurden sie ja entwickelt. Vorreiter ist da Norwegen, wo es ja im Winter noch deutlich kälter ist, als bei uns im Oberland.“ Viel wichtiger ist es, nach Ansicht des Energieexperten, die Wallbox vor unbefugten Nutzern zu schützen. „Beispielsweise auch dann, wenn sich mehrere Nachbarn den Carport teilen. „Da gibt es mittlerweile aber verschiedene Modelle mit einer Zugangsbeschränkung bzw. einer Autorisierung per RFID-Karte, Schlüssel, PIN-Code oder auch Apps. “ So brauchen Sie also keine Sorge haben, dass jemand während ihrer Abwesenheit Ihre Stromkosten in die Höhe treibt. Oder wenn mehrere Personen die Wallbox nutzen, kann man die Verbräuche genau zuordnen und abrechnen.

Was Mieter wissen sollten

Hausbesitzer haben es einfach, denn Sie können selbst über die Installation einer Wallbox und auch deren geeigneten Standort bestimmen. Ist der Carport aber Bestandteil eines Mehrfamilienhauses müssen Miteigentümer, Vermieter oder Mitmieter um Erlaubnis gefragt werden.  Doch im Grunde dürfte viel dagegensprechen: seit 2020 gilt hierzulande das Wohneigentumsmodernisierungsgesetz (WEMoG) und damit das Recht auf eine eigenen Wallbox. Das gilt für Eigentümer, Vermieter und natürlich auch die Mieter. Das bedeutet, Vermieter können den Wunsch nach einer Ladestation nicht mehr prinzipiell ablehnen. Auch bei der Eigentümerversammlung muss es keine Mehrheit mehr geben, die für die Wallbox entscheidet. Triftige Gründe gegen eine Ladestation gelten jedoch weiterhin. Dazu zählt beispielsweise, wenn die Immobilie unter Denkmalschutz fällt.

Der ideale Platz

  • Die Wallbox sollte idealerweise dort angebracht werden, wo sich die Ladebuchse ihres parkenden E-Autos befindet. Für leicht entzündliche Gegenstände wie Gasflaschen suchen Sie besser einen anderen Platz.
  • Für die Installation muss in jedem Fall eine Elektro-Fachkraft beauftragt werden. Denn Wallboxen mit einer 11 kW oder 22 kW Ladeleistung benötigen Starkstrom. Befindet sich noch kein Stromanschluss in direkter Nähe des Carports, müssen zudem Kabel verlegt werden.
  • Ob die Wallbox wetterfest oder nur für den Innenbereich (Garage) geeignet ist, kann Ihnen der Anbieter sagen. 
  • Wer die Wallbox vor Diebstahl sichern möchte, kann dies mit einem abschließbarem Installationskasten oder einer automatischen Verriegelung der Kabel tun.
Teilen
Dieser Artikel wird präsentiert von

WEITERE ARTIKEL

14.12.2022
Werbefinanziert
Wie sich der Gaspreis zusammensetzt
Wie entsteht eigentlich der Preis für Gas und wer setzt ihn fest?
02.11.2022
Die Energiekosten durch Fenstertausch senken
Neue Fenster verbessern die Wärmedämmung und bringen einen neuen Look ins Haus
15.11.2023
Werbefinanziert
Bequemes Aufladen von Elektroautos
Wie funktioniert die Abrechnung an den Ladestationen?
07.03.2023
Werbefinanziert
Solarstrom vom eigenen Balkon.
Schon gehört? Ein Balkonkraftwerk ist eine kleine Solaranlage, die in Deutschland bis zu 600 Watt Strom einspeisen darf. Was Sie dazu wissen sollten.
02.11.2022
Werbefinanziert
Sparsam und gemütlich
Moderne Rollläden senken die Energiekosten im Winter
23.01.2023
Werbefinanziert
E-Auto im Winter – so werden Sie nicht kalt erwischt.
Im Winter benötigen Elektroautos 20 bis 30 Prozent mehr Energie. Warum das so ist und wie Sie Ihre Reichweite verlängern.