Ist das Licht wirklich aus? Bewegungsmelder verhindern Dauerbeleuchtung. | © Shutterstock/Ross Helen
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Strom sparen mit einem Bewegungsmelder

Lesedauer 2 Minuten
Quelle: ro/Marion Jetter
11.01.2023

Wenn in einem Haus mehrere Personen wohnen und abends zu unterschiedlichen Zeiten nach Hause kommen, kann es schon vorkommen, dass jemand vergisst, das Licht auszuschalten. Thomas Feistl von der 17er Oberlandenergie GmbH rät einen Bewegungsmelder zu installieren. Diesen gibt es ab ca. 25 Euro im Baumarkt zu kaufen. „Dieser garantiert, dass sich das Licht automatisch nach einem programmierten Zeitraum (dem sog. „Nachlauf“) ausschaltet.“ Sobald eine Person in den Bereich des Sensors tritt, geht das Licht selbstverständlich wieder an.

Auch im Haus sinnvoll

Die Investition in einen Bewegungsmelder lohnt sich übrigens auch für Innenräume. Um zusätzlich Strom zu sparen. Zum Beispiel für selten genutzte Kellerräume, das Treppenhaus oder das Gäste-WC. Thomas Feistl: „Wie oft vergessen wir, beispielsweise das Licht im Gang wieder auszuschalten und lassen es so unbemerkt über mehrere Stunden brennen. Selbst bei ein oder zwei 50-Watt-Leuchten kommt da im Laufe des Tages ganz schon was an Stromverbrauch zusammen: bei durchschnittlich 5 Stunden Leuchtdauer wären das 500 Wattstunden pro Tag und aufs Jahr gerechnet etwa 182 Kilowattstunden (kWh) bzw. 50 Euro. Wird die Leucht¬zeit mit Bewegungs¬melder auf eine halbe Stunde pro Tag reduziert, ist nur ein Zehntel des Stroms erforderlich – 18,2 kWh, bzw. 5 Euro.

Einkaufs-Tipp

1.    Zeitintervall: Der Nachlauf, also die Leuchtdauer nach dem Aktivieren, sollte individuell einstellbar sein.
2.    Lux-Zahl: Im Freien muss das Gerät eventuell deutlich heller leuchten, als im Hausflur. Hier muss es auch nicht unbedingt wasserdicht und für den Außengebrauch geeignet sein.

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