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News für den 29. September 2021
Bebauungsplan für Marienheim-Neubau in Peiting beschlossen
Der geplante Marienheim-Neubau in Peiting hat die nächste wichtige Hürde genommen. Der Gemeinderat hat den finalen Schluss des Flächennutzungs- und Bebauungsplans gefasst. Wenn die Regierung von Oberbayern und das Landratsamt die Pläne genehmigen, könnte Ende Oktober mit dem Bau begonnen werden. Das Projekt hatte in der Marktgemeinde vor allem bei Anliegern zu Protest geführt. Letztendlich sprachen sich die Peitinger bei einem Bürgerentscheid mit großer Mehrheit für den Neubau am Bühlach aus.
Aus verschiedensten Gründen kann es sein, dass Kinder vorübergehend oder auf Dauer einen Platz in einer Pflegefamilie suchen. Dabei steht aber vor allem für ältere Kinder und Jugendliche nur selten eine Pflegefamilie zur Verfügung. Der Pflegekinderfachdienst des Landratsamtes Garmisch-Partenkirchen, informiert deshalb heute im Rahmen einer Online-Infoveranstaltung über dieses Thema.
Bebauungsplan für neues Rathaus in Berg verabschiedet
Sternförmig soll es werden – das neue Rathaus der Gemeinde Berg am Huberfeld. Mit einer leichten Holzkonstruktion und einem Vorplatz. Die Vorplanungen für das Neubauprojekt sind abgeschlossen – gestern Abend hat der Gemeinderat den Bebauungsplan verabschiedet. Im nächsten Schritt werden die Pläne jetzt für vier Wochen ausgelegt. Der Baubeginn für das 15,9 Millionen Euro teure Vorhaben ist für April 2022 geplant. Bezugsfertig soll das neue Berger Rathaus dann Ende 2024 sein.
Wer sich noch im Impfzentrum in Bad-Tölz impfen lassen möchte, muss sich jetzt beeilen. Nur noch bis morgen gilt nämlich das Impfangebot. Die Schließung des Zentrums geht auf die bayrische Impfstrategie zurück, denn niedergelassene Ärzte und Betriebsärzte sollen in Zukunft Vorrang gegenüber den staatlichen Impfangeboten haben.
Prozess um den Dreifachmord in Starnberg geht in die Verlängerung
Der Prozess um den Dreifachmord in Starnberg geht in die Verlängerung. Wie das Oberlandesgericht mitgeteilt hat, wurden im Verfahren fünf weitere Verhandlungstage angesetzt. Und zwar im Frühjahr 2022. Ein Urteil wird damit wohl nicht vor Ende April fallen. Ursprünglich waren Verhandlungstermine bis in den Januar angesetzt. Vor Gericht stehen zwei junge Männer. Einer von ihnen soll einen Starnberger und seine Eltern erschossen haben. Dem zweiten Angeklagten wird vorgeworfen, als Fahrer fungiert zu haben.
Kurhaus in Bad Tölz soll möglicherweise erweitert werden
Das Kurhaus in Bad Tölz soll möglicherweise erweitert werden. Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie, die gestern im Stadtrat vorgestellt wurde, sind unter anderem 2 neue Seminarräume mit 60 qm und ein großer Veranstaltungsraum mit 200 qm vorgesehen. Zusätzlich soll es wohl auch noch weitere Lagerräume geben. Dabei soll sich der neue Komplex passend in die Umgebung einfügen.
Krankenhaus Schongau informiert über "Weaningzentrum"
Seit Sommer dieses Jahres gibt es im Krankenhaus Schongau einen neuen Spezialbereich, das Weaningzentrum. Weaning bedeutet Entwöhnung von der künstlichen Beatmung. Und da der Prozess sehr langwierig ist, wird dafür spezielles Personal benötigt. Gerade für die umliegenden Kliniken im Oberland besteht jetzt somit die Möglichkeit, ihre beatmeten Patienten in den neuen Fachbereich zu verlegen. Heute informiert das Krankenhaus Schongau über das neue Angebot.
Rottenbuch: Frau wird von Müllfahrzeug überrollt und bleibt unverletzt
Glück im Unglück hatte gestern eine Motorradfahrerin aus Peißenberg. Die 53-Jährige wurde in Rottenbuch von einem Müllfahrzeug überrollt – blieb aber wie durch ein Wunder unverletzt. Die Peißenbergerin stoppte hinter dem LKW, als der Fahrer plötzlich zurücksetze. Dabei übersah der 30-jährige die Frau und überrollte sie samt Motorrad. Der Müllwagen stoppte erst, als eine Autofahrerin mit Hupen Alarm schlug.
Weilheim/Schongau: Falscher Polizist spricht Kinder an - Kripo warnt
Ein falscher Polizeibeamter hat im Landkreis Weilheim-Schongau Kinder angesprochen und sie dabei teilweise unsittlich berührt. Der Polizei sind aktuell zwei Fälle bekannt. Der unbekannte Mann soll bereits vor zwei Wochen in der Au in Weilheim einen Jungen angesprochen haben. Dabei gab er sich mit einem vermutlich gefälschten Dienstausweis als Polizeibeamter aus und durchsuchte ihn. In der vergangenen Woche ist der mutmaßliche Täter dann im Bereich der Lechuferstraße in Schongau in Erscheinung getreten. Der Unbekannte sprach laut Polizei ebenfalls einen Jungen an, zeigte ihm den vermutlich gefälschten Ausweis und stellte ihm Geld in Aussicht, falls er mit ihm mitkommen würde. Der Junge ging darauf nicht ein. Der Täter ist etwa 40 Jahre alt, Westeuropäer und hat laut Polizei ein eher schmuddeliges Erscheinungsbild. Zeugen, die Hinweise zum gesuchten Mann geben können, werden gebeten sich bei der Polizei zu melden.
"Anlieger frei" - Neue Verkehrsregelung auf Mittenwalder Buckelwiesen
Die Straßennutzung auf den Mittenwalder Buckelwiesen rund um den Schmalensee wird neu geregelt. Künftig gilt die Regelung „Anlieger frei“. Darauf verständigte sich der Gemeinderat gestern Abend einstimmig. Zuletzt war oft nicht mehr klar zu erkennen, wer überhaupt Zufahrtsrecht auf den verschiedenen Wegen hat. Künftig haben also Anwohner, Urlaubsgäste oder Restaurantbesucher Zufahrt ohne dass sie eine Sondergenehmigung benötigen. Eine entsprechende Beschilderung soll jetzt aufgestellt werden. Sollte die neue Regelung zu deutlich mehr Verkehr führen, müsste nachgebessert werden, sagte Bürgermeister Corongiu gegenüber Radio Oberland.
Corona: 7-Tage-Inzidenz steigt - UKM mit Long-Covid-Programm
Im Oberland haben sich zuletzt wieder mehr Menschen mit Corona infiziert. Laut Robert Koch Institut ist die 7-Tage-Inzidenz in allen Oberland-Landkreisen gestiegen. Den höchsten Wert hat Weilheim-Schongau mit 101,4. Den niedrigsten weiterhin Garmisch-Partenkirchen mit jetzt 29,5. Gestern lag dieser Wert noch bei 18. Für Long-Covid-Erkrankte gibt es unterdessen neue Hoffnung. Die Unfallklinik Murnau hat für sie neue Behandlungswege eingerichtet. Das Programm umfasst dabei vier Säulen. Eine Post-Covid-Beratung, eine Post-Covid-Sprechstunde, ein stationärer Post-Covid-Check und eine Post-Covid-Reha.
Energiewende: Stadtwerke Weilheim planen Wasserrad am Stadtbach
Im Jahr 2035 soll die Stadt Weilheim klimaneutral sein. Um diese Zielmarke zu erreichen, wird nun ein Energienutzungsplan erstellt. Die neue Klimaschutzmanagerin der Stadt hat die konkreten Schritte jetzt vorgestellt. Dazu gehört unter anderem auch ein neues Projekt am Stadtbach. Hier soll eine weitere, kleine Wasserkraft-Anlage entstehen um ökologischen Strom zu gewinnen. Geplant wird das Wasserrad im Zuge der Sanierung des Stadtbaches oberhalb der Seemühle. Mit der neuen Anlage sollen dann rund 20 Haushalte mit regenerativem Strom versorgt werden.
Ab in die Winterpause heißt es demnächst für das Königshaus am Schachen. Wanderer und König-Ludwig-Fans können die Berggaststätte noch bis kommenden Sonntag besuchen. Ab 4. Oktober schließt dann das beliebte Ausflugsziel auf 1866 Metern Höhe. Anschließend werden die Gebäude winterfest gemacht. Nach der Winterpause öffnet das Schachenhaus dann je nach Wetterlage wieder Anfang Juni 2022.
Landkreis Starnberg: Staatsstraße Schlagenhofen - Bachern heute gesperrt
Für einige Autofahrer im Landkreis Starnberg heißt es heute Umwege in Kauf nehmen. Die Staatsstraße zwischen Schlagenhofen und der Abzweigung nach Bachern ist ab 7:30 Uhr den ganzen Tag komplett gesperrt. Hier wird der Fahrbahnbelag aufgeraut. Der Verkehr wird über Breitenbrunn umgeleitet. Außerdem werden auf der B2 Anschlussstelle Pöcking-Nord am Donnerstag und Freitag nacheinander die Anschlussäste vollgesperrt. Auch hier wird der Asphaltbelag aufgeraut.
Die CSU Landesgruppe im Bundestag hat ihren Vorsitzenden Alexander Dobrindt im Amt bestätigt. Auf den Peißenberger entfielen 39 Stimmen bei vier Nein und vier ungültigen Stimmen. Dobrindt ist seit September 2017 CSU Landesgruppenchef. Bei der Bundestagswahl am vergangenen Sonntag wurde der 51-Jährige als Direktkandidat im Wahlkreis Weilheim in den Deutschen Bundestag gewählt.
Sylvenstein-Stausee: Ehepaar versenkt Sportwagen im See
Einem betrunkenen Ehepaar ist in Oberbayern der Sportwagen in einen See gerollt. Nach Angaben der Polizei hatte die 37-jährige Frau das Auto bei einem Sonntagsausflug am Ufer des Sylvensteinsees im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen geparkt und dabei weder einen Gang eingelegt noch die Handbremse angezogen. Als der Wagen in dem Stausee versank, verständigten die Frau und ihr 41-jähriger Mann ein Abschleppunternehmen. Dessen Mitarbeiter bargen das Auto aus dem Gewässer und alarmierten die Leitstelle, wie Polizei und Feuerwehr mitteilten. Betriebsstoffe des Autos seien nicht in das Gewässer gelangt. Die Beamten stellten den Führerschein der Frau sicher und ordneten eine Blutentnahme an. Sie muss nun mit einem Fahrverbot und Bußgeld rechnen.