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News für den 11. Mai 2026

Murnau: Mann entblößt sich in Park

In einem Murnauer Park war ein Exhibitionist unterwegs. Wie die Polizei jetzt mitteilt, entblößte sich bereits vergangenen Dienstag ein bislang Unbekannter im Park unmittelbar vor dem Kultur- und Tagungszentrum Murnau. Anschließend führte er dort sexuelle Handlungen an sich selbst durch. Drei Minderjährige beobachteten den Vorfall und wandten sich anschließend gemeinsam mit ihren Eltern an die Polizei. Unmittelbar danach wurden Fahndungsmaßnahmen durchgeführt. Bislang allerdings ohne Erfolg. Zur Aufklärung bittet die Polizei jetzt um Hinweise aus der Bevölkerung. 

Personenbeschreibung: männlich, ca. 60 Jahre alt, ca. 180 cm groß, kräftige Figur, mitteleuropäisches Aussehen, Halbglatze mit grau-schwarzem Resthaar, blaue Jacke, blaue Jeans, keine Brille, kein Bart, Raucher;

  • Wem sind am Dienstag, den 5. Mai 2026, im Zeitraum von 17.45 bis 18.45 Uhr verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich des genannten Parks aufgefallen, die mit dem Vorfall in Zusammenhang stehen könnten?
  • Wer kann sonstige sachdienliche Hinweise geben, die zur Aufklärung des Sachverhalts beitragen könnten?

Hinweise nimmt  die Kriminalpolizei Garmisch-Partenkirchen unter der Telefonnummer 08821 / 9170 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Betroffene Orte: Murnau a. Staffelsee
Themen: Murnau, Polizei, Delikt, Exhibitionist

Tag der Kinderbetreuung - Familienministerin bedankt sich für wichtige Arbeit

Zum heutigen Tag der Kinderbetreuung spricht Bayerns Familienministerin Ulrike Scharf den Beschäftigten in Kitas und Kindertagespflege ihren Dank aus. Scharf betont, dass in den Einrichtungen die Grundlage für gleiche Startchancen und erfolgreiche Bildungswege gelegt werde. In Bayern werden derzeit rund 645.000 Kinder in mehr als 11.000 Kitas betreut. Seit 2010 ist die Zahl der betreuten Kinder um 42 Prozent gestiegen. Laut Scharf wird die staatliche Betriebskostenförderung für Kitas bis 2029 um insgesamt 25 Prozent erhöht. Allein in diesem Jahr fließen zusätzlich 280 Millionen Euro. Außerdem sollen sogenannte Teamkräfte dauerhaft gefördert werden, um pädagogisches Personal zu entlasten. In Bayern arbeiten inzwischen mehr als 129.000 Fach- und Ergänzungskräfte in der Kinderbetreuung.

Themen: Kindergarten, Familien

Reiseveranstalter fürchtet keine Flugausfälle durch Iran-Krise

Der andauernde Iran-Konflikt hält auch weiterhin die Spritpreise hoch. Das merken wir nicht nur an den Tankstellen, sondern auch am Flughafen. Neben Benzin und Diesel wird auch Kerosin teurer. Aber müssen wir uns deswegen Sorgen um unsere Urlaubspläne machen? Nein, sagt TUI-Konzernsprecher Aage Dünhaupt.

„Wir gehen nicht davon aus, dass es in den nächsten Wochen oder Monaten zu Ausfällen kommt, dass die Fluggesellschaften ihre Flugpläne gerade in die Urlaubsdestinationen entsprechend auch fliegen können und insofern auch keine weiteren Kosten entstehen.“

Muss der Flug dann doch kurzfristig von der Airline storniert werden, gibt’s in Europa zumindest das Geld zurück.

DAV informiert zum Start in die Sommer-Bergsaison

Die Sommer-Bergsaison bei uns im Oberland steht in den Startlöchern. Pünktlich dazu hat der Deutsche Alpenverein jetzt einen Ausblick gegeben und im Radio Oberland Interview über Neuerungen auf den Hütten des DAV informiert. Dazu Carolin Niggl aus dem DAV-Ressort Hütten und Wege:

„Eine echte Neuerung sind die Trockentoiletten oder auch Trockentrenntoiletten, die sich vermehrt auf den Hütten mit bekanntem Wassermangel durchsetzen. Ein Beispiel im bayerischen Oberland ist die Hochlandhütte im Karwendel. Mit der aktuellen Sanierung hat die Hütte für den Sanitärbereich diese wassersparende Technik erhalten.“

Im letzten Jahr hatte Trockenheit auf vielen Hütten des DAV zu Wassermangel geführt. Gleichzeitig trocknen dadurch auch die Wanderwege aus und werden zu Staubpisten. Eine Problematik auf die der Deutsche Alpenverein aufmerksam macht.

„Bei anhaltender Trockenheit verwandeln sich auch Wanderwege in Staubpisten. Der Halt wird erschwert, die Rutschgefahr nimmt zu und der Wind kann den Boden leichter abtragen. Auch die Vegetation leidet unter Trockenstress und stabilisierende Pflanzen am Wegrand sterben ab. Mit dem nächsten Starkregen besteht dann die Gefahr, dass der steinharte und nicht mehr aufnahmefähige Boden ausgewaschen wird.“

Ein anderes Problem, das vor allem den Hüttenbetreibern in den Bergen im Oberland im letzten Jahr große Bauchschmerzen bereitet hat, waren Bettwanzen. Damit das nicht mehr passiert, nimmt Niggl unter anderem die Gäste in die Pflicht:

„Die Rucksäcke sollen nicht mehr auf das Schlaflager gelegt werden. Der Rucksack soll künftig zusammen mit dem gesamten Wandergepäck in einen verschließbaren Beutel gelegt werden. Dies dient dem Schutz für die Hütte und auch dem Schutz für die Hüttengäste.“

In der Vergangenheit hatten die Hüttenbetreiber außerdem mit Vandalismus zu kämpfen. Die gute Nachricht an der Stelle: Während der Wintersaison sei laut Niggl nur ein Schaden gemeldet worden. Der DAV blickt dieser Saison generell positiv entgegen und rechnet damit, dass die Alpenvereins-Hütten sehr gut besucht werden. Bergwandern habe sich in den vergangenen Jahren zu einer sehr beliebten Freizeitaktivität entwickelt, so Niggl.

Themen: Freizeit, Berge, Tourismus, DAV

Schießerei in Starnberger Tiefgarage - Lange Haftstrafen für zwei Angeklagte

Vor etwa einem Jahr hat eine Schießerei in einer Starnberger Tiefgarage bundesweit für Aufsehen gesorgt. Zwei Männer, die daran beteiligt waren, standen jetzt unter anderem wegen des versuchten Totschlags vor dem Landgericht München. Die beiden Angeklagten sind jeweils zu langjährigen Haftstrafen verurteilt worden. Auslöser für den Vorfall damals war wohl ein geplatzter Drogendeal mit einer Gruppe aus der Rocker-Szene. Diese soll versucht haben, die mutmaßlichen Dealer mit Reizgas außer Gefecht zu setzen, um mit den Drogen zu fliehen. Danach soll einer der Verurteilten einem Mitglied der Gruppe ins Bein geschossen haben.

Betroffene Orte: Starnberg
Themen: Institution, Gericht, Landgericht, Urteil, Starnberg

Traubing: Deutsche Post DHL Group nimmt neuen Zustellstützpunkt fürs Oberland in Betrieb

Die Deutsche Post DHL Group hat am Wochenende in Traubing einen neuen Zustellstützpunkt in Betrieb genommen. Von dem Standort aus werden künftig die Gemeinden Herrsching, Andechs, Pöcking, Feldafing und Tutzing versorgt. Zur offiziellen Eröffnung am Wochenende begrüßte das Unternehmen auch Tutzings Bürgermeister Ludwig Horn. Mit dem neuen Zustellstützpunkt bündelt die Deutsche Post mehrere Zustellbezirke an einem zentralen Ort. Von dort aus sollen wöchentlich mehr als 107.000 Briefe, Postkarten, Dialogpost, Päckchen und Pakete zugestellt werden.

Vom Winde verweht - Heißluftballon landet bei Vilgertshofen in einer Stromleitung

Bei der Landung vom Winde verweht. Ein Heißluftballon ist am Wochenende im Landkreis Landsberg am Lech in eine Stromleitung geraten und hängen geblieben. Die Insassen kamen mit dem Schrecken davon. Sie wurden am Samstagabend bei Vilgertshofen von der Feuerwehr mit einer Drehleiter auf den Boden gebracht und blieben unverletzt. Nach Angaben der Polizei war der Heißluftballon beim Landen auf einer Wiese vom Wind erfasst und in die Mittelspannungsleitung getrieben worden. Der entstandene Schaden liegt vermutlich im oberen fünfstelligen Bereich.

Betroffene Orte: Vilgertshofen

Stundenlange Rettungsaktion mit gutem Ende - Kuh steckte in Schongauer Sumpfgebiet fest

Am Wochenende hat eine ausflugsfreudige Kuh im Oberland für einen Großeinsatz gesorgt. Anlass für das Großaufgebot an Einsatzfahrzeugen von Polizei und Feuerwehr war die aussichtslose Lage des trächtigen Tieres. Auf Höhe des Schongauer Märchenwaldes hatte sich die Kuh im Sumpfgebiet am Steilhang des Lechs festgelaufen. Mithilfe einer hinzugezogenen Tierärztin, die den Einsatz betreute, konnte das völlig erschöpfte Tier letztlich mit einem Spezialkran befreit werden.  

Betroffene Orte: Schongau

Neue Integrierte Leitstelle für die Landkreise Landsberg am Lech und Starnberg offiziell eingeweiht

Für rund 47 Millionen Euro ist in Maisach die neue Integrierte Leitstelle unter anderem für die Landkreise Landsberg am Lech und Starnberg errichtet worden. Am Wochenende wurde das Gebäude feierlich eingeweiht. Rund drei Jahre ist gebaut worden. Künftig sollen von dort aus Feuerwehr- und Rettungsdiensteinsätze für das nördliche Oberland koordiniert werden. An der Eröffnung nahm auch Bayerns Innenminister Joachim Herrmann teil. Spätestens im Juli soll die Leitstelle den regulären Betrieb aufnehmen.

Betroffene Orte: Starnberg, Landsberg am Lech

Polarlichter über dem Oberland zuletzt im Januar - das nächste Schauspiel lässt sich nur schwer vorhersagen

Ein Farbenspektakel in Rot, Grün und Violett: Polarlichter über dem Oberland sind ein seltenes, aber beeindruckendes Naturschauspiel. Zuletzt waren sie bei uns im Januar zu sehen. Wann und wo sie das nächste Mal auftauchen, lässt sich nur schwer vorhersagen. Warum das so ist, wie die Chancen aktuell stehen und wie hilfreich Apps bei der Vorhersage sind, erfahrt ihr im Interview mit Stefan Schmid, dem 1. Vorstand der Sternwarte Berg.

Woher weiß ich, wann Polarlichter zu sehen sind?

Stefan Schmid, 1. Vorstand Sternwarte Berg:

„Das ist eine sehr gute Frage, die sich leider nicht ganz einfach beantworten lässt. Polarlichter sind in unseren Breiten seltene Himmelserscheinungen und treten nur unter bestimmten Bedingungen auf. Allerdings ist es schwierig, genau vorherzusagen, ob und wo sie tatsächlich sichtbar sein werden“.

Was macht es so schwer, Polarlichter vorherzusagen?

Stefan Schmid, 1. Vorstand Sternwarte Berg:

„Sonneneruptionen entstehen meist ohne Vorankündigung. Selbst wenn wir wissen, dass ein Sonnensturm unterwegs ist, ist unklar, wie stark er ausfällt und wie er die Erde trifft. Außerdem nützt der beste Sonnensturm nichts, wenn es bei uns bewölkt ist. Das macht eine zuverlässige Vorhersage praktisch unmöglich“.

Gibt es trotzdem Möglichkeiten, sich rechtzeitig über Polarlichter zu informieren?

Stefan Schmid, 1. Vorstand Sternwarte Berg:

„Wenn in der Presse oder den sozialen Medien eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für Polarlichter angekündigt wird, lohnt es sich, an den folgenden klaren Abenden vor die Tür zu gehen und Richtung Norden zu schauen. Bei einem ausreichend dunklen Himmel kündigen sich Polarlichter meistens durch einen zarten roten oder grünen Schimmer in Horizontnähe an“.

Es gibt Apps und Webseiten, die Polarlichter vorhersagen. Wie hilfreich sind die?

Stefan Schmid, 1. Vorstand Sternwarte Berg:

„Man sollte nicht blind darauf vertrauen. Viele Apps nutzen die gleichen Daten aus wenigen Quellen. Die beste Strategie ist, mehrere Informationen zu kombinieren: offizielle Weltraumwetterdienste wie das NOAA Space Weather Prediction Center aus den USA zusammen mit Apps und lokalen Beobachtungen“.

Wie stehen aktuell die Chancen, jetzt im Frühling Polarlichter sehen zu können?

Stefan Schmid, 1. Vorstand Sternwarte Berg:

„Wir befinden uns gerade im Maximum des aktuellen 11-jährigen Sonnenzyklus. In dieser Phase kommt es zu häufigen und starken Sonnenstürmen, was die Chance auf Polarlichter erhöht. Allerdings ist der Frühling nicht ideal, da es erst spät dunkel wird. Die beste Zeit bleibt September bis März mit längeren und dunkleren Nächten“.
 

Betroffene Orte: Berg am Starnberger See

Bau der neuen Ortsumfahrung bei Habach abgeschlossen - Strecke für Verkehr freigegeben

Seit letztem September ist gebaut worden. Jetzt sind die Arbeiten zur neuen Ortsumfahrung bei Habach abgeschlossen worden. Das Projekt hat etwa 1,4 Millionen Euro gekostet und soll ab sofort den Durchfahrtsverkehr sowohl in Habach als auch in Dürnhausen reduzieren und zwar mit einer 450 Meter langen Spange von der B472 bis zur Staatsstraße Habach-Antdorf. Die Umfahrung führt im Osten an Habach vorbei.

Betroffene Orte: Habach

Eishockey-Weltmeisterschaft: DEB-Team verliert Generalprobe gegen die USA

Die Eishockey-Weltmeisterschaft steht vor der Tür. Mit von der Partie sind mit Maximilian Franzreb, Leon Hüttl, Marcus Weber und Maximilian Kastner auch vier Oberland-Athleten. Den letzten Härtetest vor der WM verlor das DEB-Team am Wochenende mit 2:5 gegen die USA. Am Freitag steht mit dem Duell gegen Finnland das erste Vorrundenspiel für unsere Nationalmannschaft an. Bully ist um 16:20 Uhr in Zürich.

Neue Woche bringt weitere Verkehrseinschränkungen im Oberland

Die Erneuerung der Ortsdurchfahrt in Hohenpeißenberg schreitet weiter voran. Der Schwerpunkt der Bauarbeiten verlagert sich jetzt weiter in Richtung Ortsmitte. Ab heute kommt es deshalb zu entsprechenden Einschränkungen zwischen der Anton-Pröbstl-Straße und Klausenstraße. Die Ortsmitte mit Schächen und Bergstraße ist laut Staatlichem Bauamt Weilheim nur noch von Osten, der Ortsteil Hetten und der Supermarkt, nur noch von Westen her zu erreichen. Der Bauabschnitt soll bis Mitte Juli abgeschlossen sein.  

In den nächsten zwei Wochen heißt es auch auf der B 23 zwischen Grainau und Griesen auf die Zähne beißen. Weil die Felssicherungsanlage saniert wird, kann der Verkehr im Bereich Ochsenhütte nur halbseitig fließen. Geregelt wird er per Ampelschaltung. Das Staatliche Bauamt Weilheim geht von spürbaren Einschränkungen aus. An Christi-Himmelfahrt und dem darauffolgenden Wochenende ist der Bereich frei befahrbar.

Betroffene Orte: Hohenpeißenberg, Grainau