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News für den 18. Mai 2026

Possenhofen: Gesperrte Badestege am Starnberger See bald wieder nutzbar

Die maroden Badestege am Starnberger See in Possenhofen werden wieder instand gesetzt. Nach Protesten und einer Online-Petition mit mehr als 3.000 Unterschriften hat eine Münchner Firma zugesagt, die gesperrten Stege auf eigene Kosten zu reparieren. Ein Holzsteg soll laut Stadt München noch vor Beginn der Pfingstferien wieder nutzbar sein. Die Reparaturen an zwei weiteren Stegen sollen in den kommenden Wochen folgen. Die Stadt München betreibt das Gelände und hatte die Stege nach einem Gutachten sperren müssen, weil sie nicht mehr sicher waren.

Betroffene Orte: Pöcking
Themen: Starnberger See, Pöcking

Schüsse auf Tauben - Polizei ermittelt gegen Mann aus Tutzing

Mutmaßliche Tierquälerei im Landkreis Starnberg. Ein Mann aus Tutzing soll am Wochenende immer wieder auf Tauben geschossen haben. Ein Tier wurde laut Polizei Starnberg getroffen. Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Er steht in Verdacht gegen das Tierschutzgesetz verstoßen zu haben. 

Betroffene Orte: Tutzing
Themen: Tutzing, Polizei

Starnberg will Falschparker auf Rettungswegen schneller abschleppen

Falsch abgestellte Autos behindern Rettungskräfte und kosten im Ernstfall wertvolle Zeit. Damit hat auch die Wasserwacht Starnberg immer wieder zu kämpfen – zuletzt am Wochenende. Die Stadt Starnberg sagt Falschparkern jetzt den Kampf an. Konkret geht es darum, Rettungswege konsequenter freizuhalten. Dafür will der Haupt- und Finanzausschuss heute Abend ein vereinfachtes Abschleppverfahren auf den Weg bringen. Betroffen wären unter anderem der Untere Seeweg, das Badegrundstück Steininger Grund sowie die Zufahrt zum Parkplatz und zur Wasserwacht am Bucentaurweg. 

Betroffene Orte: Starnberg
Themen: Wasserwacht, Starnberg, Politik, Hauptverwaltungsausschuss, Verkehr

Garmisch-Partenkirchen: Raubüberfall auf Senioren - zwei Verdächtige in U-Haft

Im August 2025 ist ein Ehepaar in Garmisch-Partenkirchen mitten im Schlaf von zwei Unbekannten überfallen worden. Jetzt meldet die Polizei einen Ermittlungserfolg: Zwei dringend Tatverdächtige sitzen inzwischen in Untersuchungshaft. Gegen einen 30-Jährigen hatte sich der Verdacht im Laufe der Ermittlungen erhärtet; er wurde im April im Rhein-Main-Gebiet festgenommen. Ein ebenfalls dringend tatverdächtiger 28-Jähriger sitzt wegen eines anderen Strafverfahrens in Hessen in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen der Kripo Garmisch-Partenkirchen dauern an.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen
Themen: LK Garmisch-Partenkirchen, Polizei, Delikt, Einbruch

Reichling: 130 Menschen protestieren gegen geplante Erdgasbohrungen

Die Suche nach Erdgas im Landkreis Landsberg am Lech ist nach wie vor sehr umstritten. Das zeigt auch eine Aktion vom Wochenende. In Reichling-Ludenhausen sind etwa 130 Personen wegen der Gasbohrungen in der Region auf die Straßen gegangen und haben demonstriert. Die Veranstaltung verlief laut Polizei störungsfrei. Anfang des Monats hatte die Umweltschutzorganisation Greenpeace vor weiteren Bohrungen an einem zweiten Standort in der Region gewarnt. Die Organisation beruft sich auf Unterlagen des Bergamts Südbayern. Demnach sei geplant, künftig auf einer Fläche im Reichlinger Gemeindeteil Gimmenhausen nach Gas zu suchen. Die erste Probebohrung in Reichling wurde im September 2025 abgeschlossen. Seitdem laufen Untersuchungen zur Wirtschaftlichkeit des Projektes. Das verantwortliche Unternehmen plante bisher eine Gasförderung über 10 bis 15 Jahre. 

Betroffene Orte: Reichling
Themen: Reichling, Demonstration

Traurige Gewissheit: Vermisster aus Egling leblos gefunden

Ein 81-Jähriger aus Egling-Endlhausen im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen ist seit letztem Mittwoch vermisst worden. Jetzt hat die Polizei ein trauriges Update in diesem Fall gegeben. Der Mann wurde gestern leblos in einem Waldstück im Gemeindebereich von Münsing gefunden. Hinweise auf ein Fremdverschulden oder die Beteiligung Dritter gibt es laut den Ermittlern nicht.

Betroffene Orte: Egling, Münsing

Bezirk Oberbayern fördert Kulturprojekte und Denkmalpflege im Oberland

Der Bezirk Oberbayern gibt kräftig Geld in die Region: Rund 235.000 Euro fließen in Kulturprojekte, weitere 217.000 Euro in die Denkmalpflege. Davon profitieren die Landkreise Starnberg, Landsberg am Lech und besonders Garmisch-Partenkirchen — dort gibt es nicht nur Zuschüsse für Kulturveranstaltungen, sondern auch für den Erhalt historischer Gebäude. Insgesamt sollen damit kulturelle Vielfalt und das bauliche Erbe in Oberbayern gestärkt werden.

Betroffene Orte: Starnberg, Landsberg am Lech, Garmisch-Partenkirchen

Absturz eines Kleinflugzeugs im rheinland-pfälzischen Limburgerhof - Starnberger unter den Todesopfern

Ein lauter Knall – und ein Kleinflugzeug kracht im rheinland-pfälzischen Limburgerhof in einen Garten. Zwei Männer sterben. Ein 60-Jähriger aus dem Landkreis Ebersberg und ein 66-Jähriger aus dem Landkreis Starnberg sind bei dem Unglück am Samstag ums Leben gekommen, teilt die Polizei mit. Den Angaben nach waren sie mit dem Flugzeug von Aachen nach Oberpfaffenhofen unterwegs. Das Kleinflugzeug krachte auf ein Grundstück am Ortsrand. 

Betroffene Orte: Starnberg

Schondorf am Ammersee: Per WhatsApp verabredet - Polizei beendet Feier mit rund 200 Jugendlichen

Zehn Polizeistreifen sind am Samstagabend nach Schondorf am Ammersee ausgerückt. Knapp 200 feiernde Jugendliche waren der Grund dafür. Per WhatsApp hatte sich die Gruppe zunächst am Schondorfer Skatepark zum Feiern verabredet, während am angrenzenden Sportgelände des TSV Schondorf noch die letzten Vorbereitungen für den Ammersee-Höhenlauf in vollem Gange waren. Weil die Party spontan dorthin verschoben worden ist, wurde die Polizei alarmiert. Viele der Jugendlichen wurden von den Beamten bis zum Bahnhof begleitet, wo mit Unterstützung der Bundespolizei ein geordneter Abtransport mit der Bahn erfolgte.

Betroffene Orte: Schondorf am Ammersee

Neue Saison - alte Problematik: Wasserwacht Starnberg kämpft schon zum Saisonstart mit Falschparkern

Die Wasserwacht Starnberg ist am Wochenende in die neue Wachsaison gestartet. Insgesamt ist der Auftakt relativ ruhig verlaufen, bilanziert Olli Jauch von der Wasserwacht Starnberg.

„Das ist aber jetzt nichts Ungewöhnliches - Mitte Mai zum Saisonstart. Wir haben die Zeit genutzt, um die Station auf Vordermann zu bringen, haben aufgeräumt. Vor der Station von der Kiesbank etwas den Kies weggeschaufelt, den es da immer wieder anschwemmt. Den Steg etwas Instand gesetzt. Also alles in allem ein ruhiger Start in die Saison.“

Trotzdem sind die Rettungskräfte mit einer altbekannte Problematik konfrontiert worden – gleich am ersten Wachwochenende: „Falschparker, die Rettungswege blockieren – trotz Halteverbot“.

„Jetzt in dem Fall gestern, war der Parkplatz eigentlich ziemlich leer noch, also noch ziemlich aufnahmefähig. Da sieht man einfach die Bequemlichkeit der Leute, wenn es drum geht, Sachen ins Auto zu bringen, anstatt 30 Meter mehr zu laufen, meint man, man steht ja nur kurz da und stellt sich dann mal in den Rettungsweg.“

Was dabei vergessen wird, die Schranke an der Zufahrt zur Station der Wasserwacht Starnberg schwenkt nach außen. Wenn da einer direkt davor steht, geht sie nicht mehr auf und behindert im Notfall die Rettungskräfte

„Also das ist so ein bisschen ein Vorgeschmack, was uns die Saison über wieder erwarten könnte. Wobei wir schon davon ausgehen, dass sowohl die kommunale Verkehrsüberwachung in der Stadt Starnberg als auch die Polizei sich das intensiv anschauen und da entsprechend konsequent ahnden.“

Das Parkverbot gelte aus gutem Grund – auch bei leerem Parkplatz. Deshalb der Appell der Wasserwacht Starnberg:

„Bitte parkt nicht im Rettungsweg und achtet auf die Beschilderung“.

Im letzten Jahr waren Rettungswege immer wieder wegen Falschparkern blockiert – im Notfall können deshalb entscheidende Sekunden verloren gehen.

Betroffene Orte: Starnberg

Fußball: Oberland-Teams kämpfen in der Relegation um den Bezirksliga-Klassenerhalt

Nicht nur in der 1. und 2. Bundesliga ist am Wochenende die Fußballsaison zu Ende gegangen. Auch in einigen Ligen im Oberland stand der letzte Spieltag an. Das Wichtigste kurz und kompakt für euch zusammengefasst:

Der TSV Murnau verpasst knapp die Aufstiegsrelegation für die Bayernliga und belegt in der Landesliga Südost den dritten Platz. Aus dieser Liga steigt der 1.FC Garmisch-Partenkirchen direkt in die Bezirksliga ab. Um den Klassenerhalt in der Bezirksliga kämpfen in den nächsten Tagen noch der VfL Denklingen, der SV Polling und der SV Ohlstadt. Alle drei Teams aus unserer Heimat müssen in der Abstiegsrelegation ran. 

Erste Runde Abstiegsrelegation Bezirksliga

SV PollingTSV Ebersberg

Hinspiel in Polling: Dienstag, 19. Mai 18:30 Uhr

Rückspiel in Ebersberg: Samstag, 23. Mai 15:00 Uhr

SV Ohlstadt SV Ampertal

Hinspiel in Ohlstadt: Dienstag, 19. Mai 18:30 Uhr

Rückspiel in Ampertal: Samstag, 23. Mai 15:00 Uhr

TSV Zorneding VfL Denklingen

Hinspiel in Zorneding: Dienstag, 19. Mai 18:30 Uhr

Rückspiel in Denklingen: Samstag, 23. Mai 15:00 Uhr

Zweite Runde Abstiegsrelegation Bezirskliga:

Hinspiel: Gewinner Spiel Ohlstadt/Palzing – Gewinner Spiel Polling/Ebersberg (Dienstag, 26.Mai 18:30 Uhr)

Rückspiel: Gewinner Spiel Polling/Ebersberg – Gewinner Ohlstadt/Palzing (Samstag, 30.Mai 15 Uhr)

 

Hinspiel: Gewinner Zorneding/Denklingen – Gewinner Ober/Unterhaunstadt/Geiselbullach (Dienstag, 26.Mai 18:30 Uhr)

Rückspiel: Gewinner Ober/Unterhaunstadt/Geiselbullach – Gewinner Zorneding/Denklingen (Samstag, 30.Mai 15 Uhr)

 

Die jeweiligen Gewinner der zweiten Relegationsrunde halten die Klasse – für alle anderen Teams geht es runter in die Kreisliga.

Betroffene Orte: Murnau a. Staffelsee, Garmisch-Partenkirchen, Polling, Ohlstadt, Denklingen

Wohnhausbrand in Seehausen am Staffelsee - Schaden liegt im hohen fünfstelligen Bereich

Hoher Sachschaden, aber keine Verletzten. Gestern Vormittag wurde in Seehausen am Staffelsee ein Notruf abgesetzt. Ein Haus war in Flammen aufgegangen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.

Laut den Beamten hatten zwei Wohnungen in der Mauritiusstraße Feuer gefangen. Die ausgerückte Feuerwehr verhinderte durch ihr schnelles Eingreifen wohl Schlimmeres. Der entstandene Sachschaden wird auf einen Betrag im hohen fünfstelligen Bereich geschätzt. Zu den Hintergründen der Brandursache machte die Polizei keine Angaben. Sie seien jetzt Gegenstand der kriminalpolizeilichen Untersuchungen.

Betroffene Orte: Seehausen a. Staffelsee

Trotz ungemütlichem Wetter - Dießener Töpfermarkt lockt über 50.000 Besucher ins Oberland

Mehr als 50.000 Besucher sind auch in diesem Jahr zum Dießener Töpfermarkt an den Ammersee gekommen. Damit lag die Besucherzahl trotz des eher ungemütlichen Wetters nur etwas unter dem Vorjahresniveau. Marktleiter Wolfgang Lösche zeigte sich insgesamt sehr zufrieden. Er sagte: „Der Markt hat so ein gutes Image, dass sich die Besucher vom kühlen und teils regnerischen Wetter nicht abschrecken lassen“. Zum Erfolg würden auch die Vielfalt und die hohe Qualität der keramischen Exponate beitragen. Auch die bayerische Innungsobermeisterin Edith Memmel zieht Bilanz: Sie berichtet zwar von einer leichten Kaufzurückhaltung, aber dennoch von einem guten Gesamtergebnis.

Betroffene Orte: Dießen am Ammersee

Peiting droht Verkehrschaos - Ammergauer Straße bis Freitag gesperrt

In Peiting könnte es für Verkehrsteilnehmer in dieser Woche ungemütlich werden. Die vielbefahrene Ammergauer Straße wird von heute bis Freitag auf Höhe des dortigen Verbrauchermarktes komplett gesperrt. Der Grund dafür sind Asphaltierungsarbeiten in diesem Bereich. Bürgermeister Peter Ostenrieder geht davon aus, dass die Sperrung „massiv spürbar“ sein wird. Die Zufahrt zu dem Markt ist zu jedem Zeitpunkt möglich - eine Durchfahrt nicht. Eine Umleitung durch den Ort ist jeweils ausgeschildert.

Dem Durchfahrtsverkehr aus Richtung Garmisch-Partenkirchen/Rottenbuch wird empfohlen rechtzeitig über die Umgehungsstraße die Ausfahrt Peiting-West zu nutzen und über die Füssener Straße nach Peiting einzufahren.

Betroffene Orte: Peiting

Explosionen und Feuer in Schongauer Umspannwerk - 18.000 Haushalte am Wochenende ohne Strom

Mehrere Explosionen und ein Feuer in einem Trafo im Umspannwerk im Schongauer Westen haben am Samstagmittag für einen größeren Stromausfall gesorgt. Davon betroffen waren rund 18.000 Haushalte in Schongau, Altenstadt, Burggen und Schwabniederhofen.

Ursache war wohl ein technischer Defekt an einem Transformator. Die Stromversorgung konnte nach wenigen Stunden wiederhergestellt werden. In der Zwischenzeit blieben teilweise Aufzüge stecken. Außerdem sind Supermarktkassen und Ampeln ausgefallen.

Betroffene Orte: Schongau, Altenstadt, Burggen, Schwabniederhofen

Eishockey Weltmeisterschaft: Deutschland verliert auch das zweite Spiel

Zwei Niederlagen, null Punkte. Das ist die bittere Bilanz der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft nach den ersten beiden Gruppenspielen bei der WM in der Schweiz. Damit steht das deutsche Team schon früh unter Druck. Nach der 1:3 Auftaktniederlage gegen Finnland hat das DEB-Team gestern mit 0:2 gegen Lettland verloren.