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News für den 22. September 2026

Verletzungsschock: Captain fällt vorerst aus

Am vergangene Wochenende ist die Oberliga Süd in ihre neue Spielzeit gestartet. In guter Frühform präsentierten sich dabei die Oberland-Teams: Während der SC Riessersee nach einem Sechs-Punkte-Wochenende von der Spitze der Tabelle grüßt, sind auch die Peitinger nach zwei Spielen noch ungeschlagen. Der EC Bad Tölz folgt knapp hinter dem EC Peiting auf Position sechs der Oberliga-Tabelle.

An anderer Stelle musste derweil ein jeher Rückschlag hingenommen werden: Julian Straub, Kapitän und Topscorer der letzten Jahre des EV Füssen, zog sich bereits beim Saisonauftaktspiel gegen die Gladiators Erding eine komplizierte Unterkörperverletzung zu und wird dem Klub nach Vereinsangaben vorerst bis zu acht Wochen fehlen. Der "Altmeister" vom Kobelhang lotet nun den Transfermarkt nach möglichen Angreifer-Alternativen aus.

Der Saisonauftakt, bei dem Liganeuling HC Tigers Dornbirn direkt mit zwei Siegen überraschte, stand auch ganz unter dem Zeichen der Liga-Rückkehr eines langjährigen DEL2-Vereins: Der ESV Kaufbeuren überzeugte erst mit einem ungefährdeten 2:0-Erfolg über Tölz - und geriet dann bei der 1:4-Auswärtsniederlage in Heilbronn ordentlich unter die Räder.

Betroffene Orte: Füssen
Themen: Sport, Eishockey, EC Peiting, Oberliga Süd, SC Riessersee, Tölzer Löwen

Mythos "Wiesngrippe" - Experte klärt auf

O`zapft is – seit dem Wochenende läuft in München das Oktoberfest, das größte Volksfest der Welt. Und da treibt dann auch wieder die berüchtigte „Wiesngrippe“ ihr Unwesen. Die ist absolut kein Mythos, sagt Apotheker Philipp Kircher aus Peißenberg. Bei Millionen Menschen die dicht zusammen feiern auch kein Wunder. Auch bei uns macht sie sich bemerkbar. Denn die Nachfrage nach bestimmten Medikamenten steigt.

„In dem Zusammenhang nimmt natürlich dann auch die Nachfrage nach den typischen gängigen Erkältungspräparaten zu. Aber interessanterweise steigt auch die Nachfrage bei den Elektrolyten, die auch ganz gern gegen den etwas stärkeren Kater eingesetzt werden.“

Wer einen Wiesnbesuch plant, kann sich also schonmal vorab mit entsprechenden Medikamenten eindecken. Das schadet auch nicht mit Blick auf die kommenden kalten Monate.

Themen: Gesundheit, Oktoberfest

Geretsried gestaltet Spielplatz um - Mitmach-Tage bis Ende Oktober

Die Stadt Geretsried gestaltet ihre Spielplätze um – einen nach dem anderen. Jetzt ist der in der Johann-Sebastian-Bach Straße dran. Heute starten dort die Arbeiten und jeder der möchte, kann dabei mitmachen. Bis zum 23. Oktober gibt’s immer Dienstag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr und von 13 bis 16 Uhr Mitmachaktionen. Der neue Spielplatz soll unter anderem ein Baumhaus mit Tunnelrutsche, einen Kletterwald oder auch eine Seilbahn bekommen. Eine Anmeldung ist nicht nötig, wer mitbauen will kann einfach vorbeikommen.

Betroffene Orte: Geretsried
Themen: Geretsried

Mutmaßliche Drogenhändlerin aus Unterammergau vor Gericht

Eine 44-Jährige aus Unterammergau muss ab heute auf der Anklagebank des Münchener Landgerichts Platz nehmen. Der Vorwurf: Drogenhandel in mehreren Fällen. So soll die Frau unter anderem mit Cannabis, Amphetaminen oder auch Kokain gehandelt haben. Um sich bei ihren Geschäften verteidigen zu können, soll sie außerdem einen Teleskopschlagstock besessen haben. Mit ihren Geschäften soll die Frau rund 63.000 Euro verdient haben. Ein Urteil wird Mitte Oktober erwartet.

Betroffene Orte: Unterammergau
Themen: Institution, Gericht, Landgericht, Drogen

Alpspitz-Wellenbad in Garmisch-Partenkirchen: Termin für Wiedereröffnung steht

Darauf warten viele Wasserratten in Garmisch-Partenkirchen schon lange: Für das Alpspitz-Wellenbad gibt es einen Termin zur Wiedereröffnung. Nach drei Jahren Sanierung sollen ab dem 19. Oktober zunächst wieder Schulen zum Schwimmunterricht ins Bad können. Dafür stehen das Lehrschwimmbecken und das 50-Meter-Außenbecken zur Verfügung. Für alle anderen soll das Bad nach aktuellem Plan am 30. November öffnen. Die neue Wasser- und Lüftungstechnik ist bereits in Betrieb. Jetzt fehlen unter anderem noch Arbeiten an der Rutsche, beim Brandschutz und an den Fliesen. Insgesamt kostet die Sanierung mehr als 30 Millionen Euro. 

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen
Themen: Freizeit, Hallenbad, Garmisch-Partenkirchen

Erkältungszeit im Oberland: Das gehört jetzt in die Hausapotheke

Husten, Schnupfen, Fieber: Mit dem Herbst beginnt auch im Oberland wieder die klassische Erkältungszeit. Wer dann nicht erst krank zur Apotheke laufen will, sollte jetzt schon einmal einen Blick in die Hausapotheke werfen. Als Erstes lohnt sich ein Check: Sind noch alle wichtigen Medikamente da und sind sie noch haltbar? Zur Grundausstattung gehört laut Apotheker Philipp Kircher vor allem ein Mittel gegen Schmerzen und Fieber.

„Was in dem Zusammenhang eigentlich nie fehlen darf, ist ein Schmerz- und Fiebermittel. Da gibt es zum Beispiel das Paracetamol oder auch Ibuprofen. Die senken beide nicht nur Fieber, sondern sie bekämpfen auch sehr gut Gliederschmerzen. Und Ibuprofen im Speziellen wirkt zusätzlich noch entzündungshemmend. Das heißt, es hilft demzufolge auch sehr gut bei Halsschmerzen.“

Je nach Beschwerden können außerdem Nasenspray und Mittel gegen Husten sinnvoll sein. Wer unsicher ist, sollte sich in der Apotheke beraten lassen.

Bei Kombimitteln lieber genau hinschauen

Praktisch klingt es allemal: eine Tablette, die gleichzeitig gegen Husten, Schnupfen, Kopfweh und Fieber helfen soll. Solche Kombimittel enthalten allerdings mehrere Wirkstoffe – auch solche, die man vielleicht gar nicht braucht.

„Komplexmittel mit mehreren Wirkstoffen sollten wirklich nur zum Einsatz kommen, wenn alle Symptome entsprechend vorliegen. Das heißt, wenn auch wirklich ein Husten, Schnupfen, Kopfschmerzen, Fieber vorhanden sind, dass man nicht unnötige Wirkstoffe einsetzt, die dann entsprechende Nebenwirkungen verursachen können.“

Deshalb gilt: Nicht einfach auf Verdacht alles gleichzeitig einnehmen, sondern schauen, welche Beschwerden tatsächlich da sind.

Lieferengpässe sind noch nicht ganz vom Tisch

Auch bei der Verfügbarkeit von Medikamenten hat sich die Lage zwar gebessert. Ganz ausgeschlossen sind Engpässe aber weiterhin nicht, sagt Kircher.

„Eine komplette Entwarnung kann man leider noch nicht geben. Vor allem bei Fieber- und Schmerzsäften für Kinder sowie bei speziellen Antibiotika kann es leider immer wieder zu Lieferengpässen kommen. Für die meisten gängigen Erkältungsmittel, gerade für Erwachsene, gibt es gute Alternativen.“

Deshalb kann es sich lohnen, die Hausapotheke rechtzeitig zu kontrollieren und fehlende oder abgelaufene Medikamente zu ersetzen. Wichtig dabei: Medikamente nicht unnötig auf Vorrat kaufen – bei Fragen hilft die Apotheke weiter.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Starnberg, Bad Tölz, Landsberg am Lech
Themen: Gesundheit, Oberland

Nächtlicher Brandalarm in Bernried: 70 Menschen werden vorsorglich evakuiert

Nächtlicher Feuerwehr-Großeinsatz in Bernried. Mitten in der Nacht löste die Brandmeldeanlage in einem Wohn- und Geschäftsgebäude aus. Wegen Rauch beziehungsweise Dampf im Keller wurden rund 70 Bewohner vorsorglich aus dem Haus gebracht. Die Feuerwehren aus Bernried, Seeshaupt und Tutzing rückten an. Später stellte sich heraus: Ein technischer Defekt an der Heizungsanlage war die Ursache. Kühlmittel trat aus, der Dampf löste vermutlich den Alarm aus. Kurz nach vier Uhr konnten alle Bewohner unverletzt zurück in ihre Wohnungen. 

Betroffene Orte: Bernried am Starnberger See
Themen: Feuerwehr, Bernried

Ohlstadt: Warum heute ein Hubschrauber über der Gemeinde im Einsatz ist

Am Himmel über Ohlstadt könnte es heute etwas lauter werden. Bergwacht und Bundespolizei üben dort gemeinsam den Einsatz mit einem Hubschrauber. Dabei werden die Luftretter unter anderem per Seilwinde an Bord geholt und an anderer Stelle wieder abgesetzt. Geübt wird heute bis 16 Uhr. 

Betroffene Orte: Ohlstadt
Themen: Bergwacht, Ohlstadt, Hubschrauber

Garmisch-Partenkirchen: Schülerin gelingt Erfolg beim BundesUmweltWettbewerb

Mit einer Idee gegen Zecken holt eine Schülerin aus Garmisch-Partenkirchen einen bundesweiten Umweltpreis. Sophia Maria Clement vom St.-Irmengard-Gymnasium hat beim BundesUmweltWettbewerb einen Hauptpreis gewonnen. Sie entwickelte ein nachhaltiges Zeckenabwehrmittel für Bergschafe auf Basis von Pelargonien – also Pflanzen, die viele als Geranien kennen. Dafür bekommt sie 1.000 Euro Preisgeld. Insgesamt wurden bei dem Wettbewerb 371 Projekte aus ganz Deutschland eingereicht. 

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen
Themen: Auszeichnung

Nach Protesttag: IG Metall gibt Forderungen für neue Tarifrunde bekannt

Wie stark steigen die Gehälter? Das interessiert viele Beschäftigte bei Autozulieferern im Oberland. Welche Forderung die IG Metall in die neue Tarifrunde mitnimmt, gibt die Gewerkschaft heute in Reichertshofen bei Ingolstadt bekannt. Die Verhandlungen starten am 7. Oktober. Schon gestern hatte die IG Metall bundesweit gegen die Sparpläne der Autoindustrie protestiert. In Penzberg beteiligten sich rund 150 Beschäftigte. 

Betroffene Orte: Weilheim i. OB, Starnberg, Garmisch-Partenkirchen, Bad Tölz, Landsberg am Lech
Themen: Wirtschaft, IG Metall

Oberammergau: Einbau der „Rialtobrücke“ beginnt – riesiger Autokran wird aufgebaut

Ein riesiger Autokran fährt in Oberammergau auf: Er soll den neuen Pürschlingsteg über die Ammer heben. Dafür wird heute der mehr als 600 Tonnen starke Kran aufgebaut. In der Nacht kommt dann der rund 43 Meter lange und gut 50 Tonnen schwere Brückenträger per Spezialtransport aus dem Allgäu. Morgen Vormittag wird er eingesetzt. Wer sich die Arbeiten anschauen will, hat vom Westufer aus den besten Blick. Bis November soll die neue Brücke komplett fertig sein. Der Neubau der beliebten Rialtobrücke war in Oberammergau in den vergangenen Jahren zum Politikum geworden. Die Baukosten liegen bei rund 1,3 Millionen Euro. 

Betroffene Orte: Oberammergau
Themen: Oberland, Oberammergau

Neues Sport- und Freizeitangebot: Weilheimer Bauausschuss berät über Pumptrack-Anlage

Ein neuer Treffpunkt für Fahrräder, Roller und Skateboards: In Weilheim könnte auf dem Spielplatz an der Paradeisstraße ein Pumptrack entstehen. Der Bauausschuss beschäftigt sich heute Vormittag mit den Plänen. Auf einer bisher wenig genutzten, versiegelten Fläche soll eine modulare Bahn aufgebaut werden. Nutzen könnten sie Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Die einzelnen Elemente lassen sich später verändern, erweitern oder auch bei Veranstaltungen an einem anderen Ort aufbauen. Die Kosten liegen bei rund 60.000 Euro. 

Betroffene Orte: Weilheim i. OB
Themen: Bauausschuss, Politik

„Fahrradabstell-Check“: Murnauer Bahnhof ist bundesweit spitze

Wer mit dem Rad zum Bahnhof fährt, ist in Murnau besonders gut aufgehoben. Der Bahnhof hat bei einem bundesweiten Test des Autoclubs ACE die volle Punktzahl geholt und landet auf Platz eins von 193 getesteten Bahnhöfen und Haltepunkten. Gelobt werden unter anderem viele Radständer, abschließbare Fahrradboxen, E-Bike-Lademöglichkeiten sowie gute Beleuchtung und Videoüberwachung. Deutlich schlechter schneidet Oberau ab: Dort gab es nur sechs Punkte und die Note „befriedigend“. Bemängelt wurden vor allem Sicherheit und Sauberkeit. 

Betroffene Orte: Murnau a. Staffelsee
Themen: Murnau, Bahnhof, Fahrrad

ADFC "Fahrradklima-Test": Wie fahrradfreundlich ist das Oberland?

Wie fahrradfreundlich ist das Oberland? Das können Radfahrer aktuell beim ADFC-Fahrradklima-Test bewerten. Bis Ende November geht es unter anderem um den Zustand und die Breite der Radwege, Sicherheit und das Miteinander im Verkehr. Erstmals gibt es eine eigene Befragung für Kinder und Jugendliche. Die Ergebnisse sollen den Kommunen zeigen, wo beim Radverkehr noch nachgebessert werden muss. Wie und wo ihr an der Befragung teilnehmen könnt, findet ihr hier.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Schongau, Starnberg, Landsberg am Lech, Bad Tölz, Wolfratshausen

Sebastianisteg in Wolfratshausen wird saniert - Einschränkungen für Radfahrer und Fußgänger

Ein bekanntes Fotomotiv in Wolfratshausen wird wieder fit gemacht: Der Sebastianisteg über die Loisach wird saniert. Die fast 40 Jahre alte Holzbrücke bekommt unter anderem neue Dachschindeln, Reparaturen am Tragwerk und eine neue Schutzlasur. Außerdem wird unter der Brücke eine Halterung eingebaut, damit Kontrollen künftig einfacher werden. Für Fußgänger und Radfahrer gibt es während der Arbeiten Umleitungen und Einschränkungen. Fertig sein soll die Sanierung bis spätestens Mitte Dezember. Die Gesamtkosten liegen bei rund 400.000 Euro. 

Betroffene Orte: Wolfratshausen
Themen: Wolfratshausen

Drohnen in den Bergen: Warum sie für Tiere zum Problem werden

Schöne Aufnahmen von Bergen, Seen und Natur – immer öfter kommt dafür im Oberland auch die Drohne zum Einsatz. Für Wildtiere kann das zum Problem werden: Sie nehmen die Fluggeräte als Bedrohung wahr und reagieren mit Stress oder Flucht. Gleichzeitig wissen viele Hobbyflieger offenbar nicht genau, wo Drohnen überhaupt erlaubt sind. Wie groß das Problem mit Drohnenflügen ist, welche Regeln in Schutzgebieten gelten und welche Strafen bei Verstößen drohen, erfahrt ihr im Interview mit Franziska Back vom Landesbund für Vogel- und Naturschutz.

Wie groß ist das Problem mit Drohnen in Natur- und Schutzgebieten inzwischen – und nimmt die Zahl der Störungen tatsächlich zu?

Franziska Back vom Landesbund für Vogel- und Naturschutz:

„Wir nehmen hier tatsächlich ein immer größer werdendes Problem wahr. Drohnen sind mittlerweile einfach nicht mehr so teuer, und viele Leute kaufen sich eine, um ganz einfach schöne Aufnahmen zu machen, ohne vielleicht zu wissen, wo das überhaupt erlaubt ist und welche Konsequenzen das auch für Wildtiere haben kann“.

Wie reagieren Wildtiere auf Drohnen und welche Folgen kann so ein Flug für Tiere wie Steinadler, Gämsen oder Murmeltiere haben?

Franziska Back vom Landesbund für Vogel- und Naturschutz:

„Die Tiere wissen ja nicht, was eine Drohne ist. Das heißt, ihr Instinkt sagt einfach: Gefahr! Und das kann je nach Art ganz verschiedene Reaktionen auslösen. Die Tiere sind gestresst, haben vielleicht den Instinkt zu fliehen, oder es kommt sogar zu Angriffen – so wie kürzlich im Landkreis Berchtesgadener Land, als ein Steinadler eine Drohne attackiert hat. Dabei kann es natürlich theoretisch auch zu Verletzungen der Tiere kommen.

Welche Regeln gelten für Drohnenflüge in Naturschutzgebieten, Nationalparks und anderen geschützten Bereichen – und was droht bei Verstößen?

Franziska Back vom Landesbund für Vogel- und Naturschutz:

„Drohnenflüge sind in Nationalparks und Naturschutzgebieten grundsätzlich streng verboten, außer man hat eine spezielle Ausnahmegenehmigung. Die gibt es normalerweise nur für offizielle oder wissenschaftliche Zwecke. Bei Verstößen drohen im Normalfall echt saftige Geldstrafen. Laut Bußgeldkatalog können die sogar bei bis zu 50.000 Euro liegen“.

Wo sehen Sie das größte Problem: Wissen viele Drohnenpiloten schlicht nicht, was erlaubt ist, oder werden die Regeln bewusst ignoriert?

Franziska Back vom Landesbund für Vogel- und Naturschutz:

„Das lässt sich nicht so pauschal beantworten. Wahrscheinlich ist es eine Kombination. Es gibt sicherlich Hobbyflieger, die sich vorher schlecht informiert haben, und durchaus auch Fälle, in denen schlicht und einfach der Respekt vor der Natur und den Wildtieren fehlt“.

Was sollten Drohnenpiloten beachten, wenn sie in den Bergen schöne Aufnahmen machen wollen, ohne Tiere und Natur zu stören?

Franziska Back vom Landesbund für Vogel- und Naturschutz:

„Grundsätzlich sollte man sich natürlich erst einmal gut informieren: Was ist das für ein Gebiet, in dem ich meine Drohne fliegen lassen möchte, und welche Regeln gelten dort entsprechend? Aber man sollte sich auch einmal ganz grundsätzlich die Frage stellen: Brauche ich diese Drohnenaufnahmen wirklich? Gerade in den Bergen sind viele Tiere mehr denn je auf störungsarme Rückzugsräume angewiesen. Deshalb ist es oft einfach die beste Entscheidung, die Drohne am Boden zu lassen.“

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Starnberg, Bad Tölz, Landsberg am Lech
Themen: Freizeit, Berge, Natur

Neuer Tankrabatt: Bundesregierung beschließt Gesetzentwurf

Autofahrern im Oberland winkt Entlastung an der Zapfsäule: Ab nächster Woche soll der Tankrabatt wieder kommen. Die Bundesregierung hat gestern Abend einen entsprechenden Gesetzentwurf beschlossen. Ab dem 1. Oktober soll die Energiesteuer auf Benzin und Diesel um 14 Cent pro Liter sinken. Mit der niedrigeren Mehrwertsteuer sind damit bis zu 17 Cent Ersparnis pro Liter möglich – vorausgesetzt, die Entlastung wird auch an die Autofahrer weitergegeben. Der Rabatt soll bis Ende Dezember gelten. Bundestag und Bundesrat müssen diese Woche noch zustimmen. 

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Starnberg, Bad Tölz, Landsberg am Lech
Themen: Politik, Verkehr, Auto

München: Tödlicher Unfall an Fahrgeschäft auf der Wiesn

Schwerer Unfall auf dem Münchner Oktoberfest: Gestern Abend ist ein Mitarbeiter eines Fahrgeschäfts ums Leben gekommen. Nach Polizeiangaben hielt sich der Sicherheitsmann eines Freefall-Towers offenbar in einem Bereich auf, in dem er nicht hätte sein dürfen. Dabei wurde er so schwer verletzt, dass er später im Krankenhaus starb. Wie genau es zu dem Unfall kam, ist noch unklar. Die Polizei sucht deshalb Zeugen. Wer gegen 22 Uhr in der Nähe des Fahrgeschäfts war, soll sich melden. 

Betroffene Orte: München
Themen: Oktoberfest