Das Oberland steht heute ganz im Zeichen der Erinnerung an die frühere Biathletin Laura Dahlmeier. Vor einem Jahr verunglückte sie beim Bergsteigen in Pakistan tödlich. Die Marktgemeinde Garmisch-Partenkirchen veranstaltet deshalb am Abend eine Gedenkfeier für die Ausnahmesportlerin.
Im Laura-Dahlmeier-Park in Partenkirchen können die Menschen der Ehrenbürgerin gedenken. Die Gedenkstunde beginnt um 19 Uhr und wird von einer ökumenischen Feier sowie der Musikkapelle Partenkirchen begleitet. Der Park trägt seit vergangenem Herbst ihren Namen.
Reaktionen zum 1. Todestag von Laura Dahlmeier
Garmisch-Partenkirchens Landrat Toni Speer:
„Sie war eine der herausragendsten Sportlerinnen in Bayern. Wir haben alle getrauert. Sie war so eine sympathische und ehrliche Botschafterin für den gesamten Landkreis. Sie bleibt ein Vorbild für unsere Jugend und unsere Nachwuchssportler“.
Garmisch-Partenkirchens Bürgermeister Daniel Schimmer:
„Laura Dahlmeier war ein ganz besonderer Mensch und es schmerzt immer noch, dass sie so früh von uns gegangen ist. Die Trauer um ihre Person ist immer noch groß. Man sieht es an den vielen Zuschriften und Beileidsbekundungen, die im Rathaus eingegangen sind“.
Bergsteiger Thomas Huber:
«Es fühlt sich manchmal an, als wäre es erst gestern gewesen, und sie ist immer noch in unserem Leben, so präsent. Es ist wie so ein Echo, das nachhallt, ihre Stimme und das, was sie gesagt hat. Das sollte allen eigentlich Mut geben, das Leben zu leben.»
Ex-Biathletin und Weggefährtin Maren Hammerschmidt:
«Laura glaubte sehr stark an eine innere Kraft und dass man auf verschiedenen Ebenen miteinander verbunden sein kann. Ich glaube, dass ich sie wiedersehen werde. Ich kann nicht sagen, wo man dann sein wird. Aber ich glaube nicht, dass das das Ende ist. Wir müssen ja noch einige Gespräche führen.»
DSV-Vorstandsmitglied Stefan Schwarzbach:
«Laura fehlt uns einfach. Jeden Tag. Sie fehlt uns als herausragende Sportlerin, vor allem aber als Mensch. Mit ihrer Art, ihrer Bescheidenheit und ihren Werten hat sie viele Menschen berührt und den Deutschen Skiverband nachhaltig geprägt. Daran hat sich auch ein Jahr nach ihrem Tod nichts geändert».