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News für den 23. Juli 2026

Polizei findet Leiche von vermisstem Starnberger - 37-Jähriger unter Mordverdacht

Seit Mitte Juli wurde ein 51-jähriger Starnberger vermisst – jetzt hat die Polizei die Leiche des Mannes im Landkreis Garmisch-Partenkirchen gefunden. Ein 37-Jähriger wurde festgenommen und sitzt unter Mordverdacht in Untersuchungshaft, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilen. Als möglichen Tathintergrund sehen die Beamten die Geschäftsbeziehung zwischen den Männern. Die Anklage geht beim Motiv von Habgier aus. Laut den Ermittlern wurde der Starnberger vermutlich in Freimann getötet, dort war sein Auto gefunden worden. Wie die Leiche in den Landkreis Garmisch-Partenkirchen kam, blieb offen.

Betroffene Orte: Starnberg
Themen: LK Garmisch-Partenkirchen, Starnberg, Polizei, Delikt, Mord, Leiche

Stromtrassen in der Pupplinger Au werden zu artenreichen Lebensräumen

Aus Stromtrassen werden Lebensräume: In der Pupplinger Au bei Wolfratshausen hat sich die Artenvielfalt unter einer Hochspannungsleitung deutlich verbessert. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung der Bayernwerke. Verantwortlich dafür ist ein besonderes Pflegekonzept: Statt schwerer Maschinen halten Ziegen die Fläche frei. So gelangt mehr Licht an den Boden – und seltene Pflanzenarten können sich wieder ausbreiten.

Themen: Natur

Erneuerung der Eisenbahnbrücke bei Königswiesen schreitet voran

Die Erneuerung der Eisenbahnbrücke im Gautinger Ortsteil Königswiesen schreitet weiter voran. Seit inzwischen eineinhalb Jahren wird die 100 Jahre alte Brücke erneuert. Wie das Staatliche Bauamt Weilheim mitgeteilt hat, konnten die Arbeiten der provisorischen Böschungssicherung durch Spritzbetonwände mittlerweile abgeschlossen werdenVoraussichtlich mit dem Start der Sommerferien beginnen die vorbereitenden Arbeiten für die künftige Straßenführung.

Betroffene Orte: Gauting

UV-Index-Tafeln für Kinderbetreuungen im Landkreis Starnberg

Unsichtbar, aber gefährlich: Am Maria-Kempter-Kindergarten in Starnberg gibt es ab sofort eine spezielle UV-Info-Tafel. Sie zeigt, wie stark die UV-Strahlung ist und welche Schutzmaßnahmen nötig sind. So können Erzieher und Eltern besser einschätzen, wann Kinder besser drinnen bleiben oder besonders geschützt werden sollten. Eine weitere Tafel wurde am Irmgard-Stadler-Kinderhaus in Söcking aufgestellt. Zuletzt wurden auch im Landkreis Weilheim-Schongau mehrere solcher Tafeln installiert.

Betroffene Orte: Söcking, Starnberg

Geretsried: Ausbau der Mittagsbetreuung an Isardammschule erreicht Meilenstein

An der Isardammschule in Geretsried nimmt der Ausbau der Mittagsbetreuung sichtbar Formen an. Jetzt sind 33 Raummodule angeliefert und aufgestellt worden – ein wichtiger Meilenstein des Bauprojekts. Entstehen sollen unter anderem neue Gruppenräume, eine Mensa mit Küche und zusätzliche Aufenthaltsbereiche. Künftig können dort rund 300 Kinder betreut werden. Die Stadt investiert knapp sieben Millionen Euro. Die Fertigstellung ist für Ende des Jahres beziehungsweise Anfang 2027 geplant.

Betroffene Orte: Geretsried

Ferienjobs im Oberland - Alles was ihr wissen müsst

Die Sommerferien im Oberland rücken näher – für viele heißt das ausschlafen, Freibad oder Urlaub. Andere nutzen die Zeit, um sich etwas dazuzuverdienen. Doch wie finden Jugendliche jetzt noch einen Ferienjob, welche Regeln müssen beachtet werden und warum kann so ein Job mehr sein als nur Geldverdienen? Andreas Korn von der IHK-Geschäftsstelle Weilheim gibt im Interview Tipps für Schülerinnen, Schüler und Betriebe.

Bald sind Sommerferien: Wie groß sind die Chancen jetzt noch auf einen Ferienjob und welchen Tipp können Sie geben? 

Andreas Korn, Leiter IHK-Geschäftsstelle Weilheim:

„Auch kurzfristig können Schülerinnen und Schüler noch einen Ferienjob finden. Am besten ist es, wenn man nicht lange zögert und direkt bei den Betrieben nachfragt. Viele Unternehmen brauchen im Sommer einfach mehr Personal für einfache Tätigkeiten, zum Beispiel in Ausflugslokalen, Biergärten oder Kiosken. Alle müssen aufgrund der Ferien eine größere Nachfrage stemmen und haben gleichzeitig Mitarbeiter, die vielleicht auch in Urlaub gehen wollen“.

Wo und wie können Schülerinnen und Schüler einen passenden Ferienjob finden?

Andreas Korn, Leiter IHK-Geschäftsstelle Weilheim:

„Es gibt leider kein Internetportal, auf dem Unternehmen ihre Ferienjobs eintragen. Hier muss das eigene Netzwerk aktiviert werden. Verwandte, Bekannte, Freunde – die können alle helfen. Und man muss sich natürlich selbst überlegen, bei welchen Unternehmen in Wohnortnähe – da kommt es ja darauf an, dass man gut hinkommt – sich eine Nachfrage lohnt. Manche Unternehmen im Oberland haben aber auch Angebote zu Ferienjobs im Ausbildungskompass“.

Welche arbeitsrechtlichen Voraussetzungen müssen Jugendliche beachten?

Andreas Korn, Leiter IHK-Geschäftsstelle Weilheim:

„Grundsätzlich sind Ferienjobs für Jugendliche ab 15 Jahren möglich. Dabei ist zu beachten, dass Schülerinnen und Schüler, die noch keine neun Schuljahre hinter sich gebracht haben (sogenannte Vollzeitschulpflicht), nur in den Schulferien für maximal vier Wochen pro Jahr arbeiten dürfen. Die Älteren, die bereits neun Schuljahre absolviert haben, dürfen auch länger arbeiten, grundsätzlich acht Stunden täglich bis zu 40 Stunden pro Woche. Generell ist die Beschäftigung nur zwischen 6 Uhr und 20 Uhr möglich, in manchen Branchen ab 16 Jahren auch länger. Wer sich informieren möchte, kann auf die Ratgeberseiten der IHK München gehen und dort den Begriff «Ferienjobs» googeln“.

Viele wollen mit Ferienjobs einfach Geld verdienen. Kann ein Ferienjob auch mehr sein?

Andreas Korn, Leiter IHK-Geschäftsstelle Weilheim:

„Na klar kann man mit dem Ferienjob ganz gut in ein Unternehmen hineinschnuppern, aber man wird natürlich eingestellt, um in einem ganz bestimmten Bereich auch eine Leistung zu erbringen. Der Ferienjob ist also kein Praktikum, bei dem normalerweise auch ein Betrieb das Interesse hat, den Praktikanten ganz bestimmte Inhalte zu vermitteln“.

Wie attraktiv sind Ferienjobber für Arbeitgeber?

Andreas Korn, Leiter IHK-Geschäftsstelle Weilheim:

„Ferienjobber sind meistens für die Betriebe attraktiv, die kurzfristig mehr Manpower benötigen, wie es zum Beispiel in der Gastronomie oder im Tourismus der Fall ist. Und aus so einem Ferienjob kann, wenn man Glück hat, auch mehr entstehen, wie zum Beispiel ein späteres Praktikum oder ein Werkstudentenjob. Aber das steht aus Sicht des Betriebes erst einmal nicht im Vordergrund“.

Welche Chancen ergeben sich für Arbeitgeber, wenn sie Ferienjobs anbieten?

Andreas Korn, Leiter IHK-Geschäftsstelle Weilheim:

„Ein Ferienjob ist auf jeden Fall eine sehr gute Gelegenheit für Unternehmen, mit jungen Menschen in Kontakt zu kommen. Wenn man Glück hat, wenn beide Seiten Glück haben, kann sich da in Einzelfällen sicherlich auch ein Kontakt für später ergeben. Ich denke da an ein Praktikum, an die duale Ausbildung oder an ein Arbeitsverhältnis“.

 

Hier gibt es Tipps für Ferienjobber und Unternehmen

Hier findet ihr Ferienjobs

 

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Schongau, Starnberg, Bad Tölz, Wolfratshausen, Landsberg am Lech

Waldbrandgefahr im Oberland - So ist die aktuelle Lage

Die Abkühlung der letzten Tage inklusive Niederschlag hat die Waldbrandgefahr im Oberland sinken lassen. Am kommenden Wochenende klettert sie in Teilen unserer Heimat aber schon wieder nach oben. Laut dem Waldbrandgefahrenindex rechnet der Deutsche Wetterdienst teilweise mit der dritthöchsten Warnstufe auf der fünfstufigen Skala. Entspannung soll direkt der für Sonntag angekündigte Regen bringen.

Deutscher Wetterdienst - Waldbrand-Gefahrenindex

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Schongau, Starnberg, Bad Tölz, Wolfratshausen, Landsberg am Lech

Schwerer Motorradunfall bei Eurasburg - Zeugen gesucht

Schwerer Motorradunfall gestern Nachmittag bei Eurasburg. Nach ersten Informationen der Polizei war ein 24-jähriger Wolfratshauser von Eurasburg kommend in Richtung Achmühle unterwegs. Bei einem missglückten Überholvorgang krachte er in die Leitplanke und erlitt dabei schwere Verletzungen. Der 24-Jährige wurde per Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht. Zeugen des Unfalls werden gebeten sich bei der Polizei zu melden.

Betroffene Orte: Eurasburg

Baggerunfall in Bad Tölz: Evakuierungen nach Gasaustritt

Gasalarm in Bad Tölz: Nach einem Baggerunfall war die Feuerwehr gestern Nachmittag rund zwei Stunden lang im Bereich der Gaißacher Straße im Einsatz. Eine beschädigte Gas-Hauptleitung hatte für einen größeren Gasaustritt gesorgt. Mehrere Straßen wurden gesperrt und betroffene Gebäude vorsorglich geräumt. Erst nachdem die Stadtwerke die Leitung repariert und Messungen keine Gefahr mehr gezeigt hatten, konnten die Sperren wieder aufgehoben werden.

Betroffene Orte: Bad Tölz

Potenzial der Tiefengeothermie im Starnberg Landkreis - "Vibrotrucks" rollen demnächst durch die Region

Sie sehen ungewöhnlich aus und sollen die Wärmewende voranbringen: Ab August sind im Norden des Landkreises Starnberg sogenannte Vibrotrucks im Einsatz. In Gilching, Gauting und Krailling erfassen sie mit kontrollierten Erschütterungen Daten aus dem Untergrund. Ziel des Forschungsprojekts der TU München ist es, das Potenzial der Tiefengeothermie besser zu nutzen und die regionale Wärmeversorgung im Großraum München auszubauen. Wer mehr über das Forschungsprojekt erfahren möchte, kann sich heute von 16 bis 19 Uhr an einem Infostand am Gautinger Bahnhofsplatz informieren.

Betroffene Orte: Gauting, Gilching, Krailling

Verein "Sternenhimmel Allgäu e.V." spendet an soziale Einrichtungen im Landkreis Weilheim-Schongau

Finanzspritze für soziale Einrichtungen im Landkreis Weilheim-Schongau: Der Verein Sternenhimmel Allgäu schüttet in diesem Jahr insgesamt 100.000 Euro an soziale, karitative und kulturelle Einrichtungen aus. 9.000 Euro davon fließen in den Landkreis Weilheim-Schongau. Das Geld wird auf Vorschlag von Landrat Johann Bertl auf vier Organisationen verteilt – darunter die Lebenshilfe Weilheim-Schongau, die Antonius-Hilfe und zwei Caritasverbände. „Die ausgewählten Einrichtungen leisten tagtäglich einen unverzichtbaren Beitrag für das soziale Miteinander in unserem Landkreis.“, sagt Landrat Bertl.

Betroffene Orte: Weilheim i. OB, Schongau