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News für den 01. Juli 2026

Polizei warnt vor Schockanrufen in den Landkreisen Garmisch-Partenkirchen und Weilheim-Schongau

Es findet leider kein Ende. Die Polizei warnt aktuell mal wieder vor einer Welle betrügerischer Schockanrufe. Betroffen sind davon aktuell vor allem die Landkreise Garmisch-Partenkirchen und Weilheim-Schongau. Die Masche bleibt weiterhin die Gleiche: Die Täter versuchen mit frei erfundenen Schockgeschichten vor allem ältere Menschen zur Herausgabe von Bargeld und Wertgegenständen zu bewegen. Die Polizei rät: Keine persönlichen Angaben machen, sofort auflegen und erst danach selbst die 110 wählen.

Themen: LK Garmisch-Partenkirchen, LK Weilheim-Schongau, Polizei, Betrug

Frontalzusammenstoß bei Wessobrunn sorgt für Verletzte und Vollsperrung

Zwei Leichtverletzte, hoher Schaden und eine Stunde Vollsperrung: Das ist die Bilanz nach einem Unfall gestern bei Wessobrunn. Zwischen Forst und Birkland sind zwei Autofahrer aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn geraten und frontal zusammengestoßen. Beide wurden leicht verletzt. Die Autos waren danach Schrott und mussten abgeschleppt werden. Der Schaden liegt bei rund 10.000 Euro. 

Betroffene Orte: Wessobrunn
Themen: Wessobrunn, Verkehr, Unfall

Tutzing: Auto rutscht Böschung hinunter – Zugverkehr gesperrt

Der Bahnverkehr bei Tutzing war in der vergangenen Nacht stundenlang unterbrochen. Der Grund: ein Autofahrer ist mit seinem Auto eine Böschung hinuntergerutscht. Der 32-Jährige war gestern Abend auf einem Fußweg unterwegs und kam dabei zu weit nach links. Bäume und Sträucher stoppten das Auto. Weil die Stelle nahe an den Gleisen liegt, musste die Bahnstrecke bis zum frühen Morgen gesperrt werden. 

Betroffene Orte: Tutzing
Themen: Tutzing, Verkehr, Auto, Bahn

Stromausfälle im Oberland: Bayernwerk sieht keine Häufung

Mehrere Stromausfälle haben im Oberland zuletzt viele Haushalte lahmgelegt. Betroffen waren unter anderem Murnau, Geretsried und Penzberg. Auch wenn es in jüngster Zeit öfter zu Ausfällen gekommen ist, spricht der Netzbetreiber Bayernwerk nicht von einer Häufung. Bayernwerk-Sprecherin Petula Hermansky:

„Ein Stromnetz ist jede Sekunde im Jahr in Betrieb. Da kann es trotz Wartung und Instandhaltung zu unvorhergesehenen technischen Defekten kommen. Eine Häufung von Stromausfällen auf das gesamte Netzgebiet der Bayernwerk Netz GmbH gesehen gibt es nicht.“

Kritik gab es zuletzt auch an der Kommunikation des Netzbetreibers. Aus mehreren Kommunen und von Bürgern hieß es, Informationen seien bei Stromausfällen nicht immer schnell oder klar genug angekommen. Hermansky widerspricht und macht deutlich, dass jeder Störfall anders ablaufe.

„In welcher Netzebene ist es zu einer Störung gekommen? Nieder-, Mittel- oder Hochspannung? Kann die Fehlerursache schnell erkannt und behoben werden? Können die Behebung der Fehlerursache unsere eigenen Servicetechniker durchführen oder brauchen wir Partnerfirmen – beispielsweise für Tiefbauarbeiten? Den einen Ablauf gibt es nicht.“

Trotzdem gebe es laut Bayernwerk eine große Transparenz innerhalb des Unternehmens. Außerdem stünden die zuständigen Mitarbeiter bei einem Stromausfall im Austausch mit Behördenvertretern. Auch die Suche nach der Fehlerstelle kann je nach Störung unterschiedlich aufwendig sein.

„Bei einer Störung wird der von der Störung betroffene Leitungsabschnitt durch Schaltmaßnahmen gesucht. Sobald die Fehlerstelle lokalisiert wurde, werden Kunden durch Umschaltungen im Netz wiederversorgt, während das defekte Teilstück zur Reparatur außer Betrieb bleibt.“

Manche Störungen sind mit bloßem Auge sichtbar, etwa ein Baum auf einer Leitung. Für andere braucht es spezielle Messtechnik.

Tipps, wie ihr bei einem Stromausfall am besten reagiert, bekommt ihr hier.

Stromausfälle könnt ihr hier melden.

Betroffene Orte: Geretsried, Murnau a. Staffelsee, Penzberg
Themen: Energie, Stromausfall, Bayernwerk AG

Freibad: Rekordtemperaturen sorgen im Naturfreibad Eichmühle in Bad Tölz für Rekordwert

Das heiße Badewetter macht heute zwar Pause, die Rekordtemperaturen der vergangenen Tage haben den Freibädern im Oberland aber teils Rekordwerte beschert. Im Naturfreibad Eichmühle in Bad Tölz kühlten sich am letzten Juni-Wochenende mehr als 2.700 Menschen ab. Laut Stadtwerke Bad Tölz kamen allein am Samstag über 1.100 Gäste – ein neuer Besucherrekord. An einem durchschnittlichen Sommerwochenende sind es sonst rund 700 bis 800 Besucher pro Tag. 

Betroffene Orte: Bad Tölz
Themen: Freizeit, Schwimmbad, Freibad, Bad Tölz

Keine Verkehrssicherheit: Stadt Starnberg sperrt Fußweg dauerhaft

Die Treppe ist zu marode, der Weg zu gefährlich: Die Stadt Starnberg sperrt den Fußweg zwischen Eichenweg und Maximilian-von-Dziembowski-Straße dauerhaft. Grund ist die Verkehrssicherheit. Weil frühere Absperrungen immer wieder umgangen wurden, wird jetzt ein fester Zaun errichtet. Fußgänger sollen den sicheren Umweg über den „Alten Berg“ nutzen. 

Betroffene Orte: Starnberg
Themen: Starnberg

Wetterdienst warnt: Im Oberland drohen erneut schwere Gewitter

Keine Verschnaufpause im Oberland: Die nächste Unwetterlage zieht über die Region. Heute drohen erneut schwere Gewitter. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Starkregen, Sturmböen und vereinzelt Hagel. Aus den Bergen heraus können sich die Gewitter zu einem größeren Komplex zusammenschließen und weiter nach Osten ziehen. Lokal sind bis zu 80 Liter Regen pro Quadratmeter möglich.

Die größte Gefahr besteht laut DWD durch Blitzschlag, Überflutungen und einzelne herabstürzende Äste. Auf den Straßen kann es außerdem zu Aquaplaning kommen. Gegen Mittag soll das Unwetter Richtung Österreich und Tschechien abziehen. 

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Starnberg, Landsberg am Lech, Bad Tölz
Themen: Wetter, Deutscher Wetterdienst, Unwetter

Landkreis Landsberg: Busverbindung zwischen Landsberg und Kaufering wird ausgebaut

Länger, früher und mit neuen Bussen: Zum 1. Juli wird im Landkreis Landsberg die MVV-Regionalbuslinie 886 ausgebaut. Die Busse zwischen dem Bahnhof Kaufering und dem Landsberger Osten fahren ab sofort deutlich häufiger. Unter der Woche läuft der Betrieb künftig von frühmorgens bis abends, samstags startet die Linie früher als bisher. Dafür sind zwei neue, zwölf Meter lange Busse im Einsatz. Laut Landratsamt soll damit unter anderem das Angebot im Schülerverkehr verbessert werden. 

Betroffene Orte: Landsberg am Lech, Kaufering
Themen: LK Landsberg am Lech, Verkehr, Bus, MVV

Förderbescheide für kreative Volksmusik: Diese Projekte im Oberland profitieren

Gleich vier Volksmusikprojekte aus dem Oberland werden vom Freistaat Bayern gefördert. Sie erhalten jeweils bis zu 3.000 Euro. Die Förderbescheide gehen an das Spatzennest in Penzberg, Big Little Moments in Krailling, das Familiennetz Isarwinkel in Gaißach und das Ignaz-Kögler-Gymnasium in Landsberg. Laut Ministerium setzen sich alle Projekte für Volksmusik und gemeinsames Musizieren ein. Mit dem „Impulsprogramm Volksmusik“ unterstützt der Freistaat Angebote, die Kindern und Jugendlichen Traditionen näherbringen. 

Betroffene Orte: Penzberg, Krailling, Landsberg am Lech, Gaißach
Themen: Kultur, Musik

Geretsried: Polizei warnt Hundebesitzer vor präparierten Hundeködern

In Geretsried warnt die Polizei Hundebesitzer vor präparierten Hundeleckerlis. Ein Mann hat gestern Abend im Bereich Schlierseeweg einen Köder entdeckt, der mit einem scharfen Gegenstand versehen war. Auch in der Nähe des Spielplatzes wurden weitere solcher Köder gefunden. Weil nicht ausgeschlossen werden kann, dass noch mehr davon ausliegen, bittet die Polizei um Vorsicht. Zeugen sollen sich bei der Polizei Geretsried melden. 

Betroffene Orte: Geretsried
Themen: Hund, Geretsried, Polizei

Schloss Linderhof: „Goldene Göttin“ glänzt frisch restauriert im Schlosspark

Im Schlosspark Linderhof glänzt ein bekannter Blickfang wieder: Die vergoldete Fama-Figur im Westparterre ist restauriert worden. Die Brunnenfigur war über Jahrzehnte durch Wetter, Temperaturschwankungen und kalkhaltiges Wasser beschädigt worden. In den Werkstätten der Bayerischen Schlösserverwaltung wurde sie repariert, neu geschützt und wieder mit Blattgold vergoldet. Ab sofort ist die römische Göttin des Ruhmes wieder im Schlosspark zu sehen – auf einer Kugel der Brunnenanlage. 

Betroffene Orte: Ettal
Themen: Tourismus, Linderhof, Schloss Linderhof

Auf A95 drohen Staus: Kiesselbach-Tunnel in München ab heute gesperrt

Die Erinnerung für alle München-Pendler: Die Fahrt in die Landeshauptstadt wird ab heute noch schwieriger. Neben der Baustelle an der A95-Anschlussstelle Sindelsdorf bremst jetzt auch der gesperrte Luise-Kiesselbach-Tunnel Autofahrer aus. Die Röhre ist in Fahrtrichtung Norden für rund einen Monat dicht. Der Verkehr wird oberirdisch umgeleitet. Am Ende der A95 müsst ihr mit Staus und Behinderungen rechnen. Die Stadt rät, den Bereich weiträumig zu umfahren. Nach dem Brand eines Lastwagens vor rund zwei Jahren, muss die Oströhre umfassend saniert werden. 

Betroffene Orte: München
Themen: Verkehr, Autobahn, A95, Tunnel

Pöcking: Schullandheim wird zum Tabaluga-Haus

Die Zukunft des ehemaligen Schullandheims in Pöcking ist geklärt: die Peter-Maffay-Stiftung übernimmt die Einrichtung. Gestern wurden die entsprechenden Verträge unterschrieben. Das Anwesen des Münchner Luisengymnasiums wird für 25 Jahre gemietet und soll künftig als drittes Tabaluga-Haus im Oberland genutzt werden. Dort können benachteiligte Kinder und Jugendliche eine unbeschwerte Auszeit verbringen. Nach zwei Jahren Leerstand wird das Gebäude nun erstmal modernisiert. 

Betroffene Orte: Pöcking, München
Themen: Pöcking, Tutzing, Schule

Tankrabatt endet, Bürgergeld wird Grundsicherung: Was sich im Juli alles ändert

Zum 1. Juli treten heute zahlreiche Änderungen in Kraft. Rentner im Oberland bekommen mehr Geld. Auch in der Pflege steigen die Mindestlöhne. Wer eine Steuererklärung abgeben muss, erhält digitale Unterstützung. Außerdem werden Verbraucherrechte gestärkt und die Steuer auf Flugtickets sinkt. Teurer werden könnte es dagegen durch den neuen Wassercent. Auch Billig-Importe aus China sollen durch eine neue Zollgebühr eingedämmt werden. Was sich im Juli alles ändert:  

Tankrabat läuft aus

Das war´s mit dem Tankrabatt. Ab 1. Juli fällt die befristete Steuersenkung auf Benzin und Diesel weg. Die Energiesteuer steigt wieder um rund 14 Cent pro Liter. Zusammen mit der Umsatzsteuer fallen knapp 17 Cent pro Liter Diesel und Benzin mehr an. Tanken kann damit wieder spürbar teurer werden.

Renten steigen

Viele Rentner bekommen mehr Geld. Die Renten steigen um 4,24 Prozent. Wer bisher beispielsweise 1.000 Euro Rente bekommen hat, erhält künftig rund 42 Euro mehr. Grund dafür ist die gute Lohnentwicklung.

Steuererklärung per Klick

Ab 1. Juli soll die Steuererklärung für erste Gruppen per App einfacher werden. Ledige, kinderlose Arbeitnehmer sowie Rentner und Pensionäre können eine vorausgefüllte Erklärung prüfen und mit einem Klick abschicken. Genannt wird vor allem die App „MeinElster+“. Übrigens: Die Steuererklärung für 2025 muss bis zum 31. Juli 2026 abgegeben werden.

Aus Bürgergeld wird Grundsicherung

Das Bürgergeld heißt künftig Grundsicherungsgeld. Die Höhe bleibt gleich, die Regeln werden aber strenger. Auch Sanktionen bis hin zum kompletten Leistungsstopp sind möglich.

Ticketsteuer sinkt

Fliegen ab Deutschland wird steuerlich günstiger. Je nach Strecke sinkt die Ticketsteuer um 2,50 bis 11,40 Euro. Ob Tickets wirklich billiger werden, entscheiden die Airlines.

Onlineshopping außerhalb der EU wird teurer

Bestellungen aus Nicht-EU-Ländern können teurer werden. Für Sendungen unter 150 Euro fällt künftig eine pauschale Zollgebühr von 3 Euro pro Warenkategorie an – zusätzlich zur Einfuhrumsatzsteuer. Ziel ist weniger Billigware aus China.

Pflege-Mindestlöhne steigen

Viele Beschäftigte in der Pflege bekommen mehr Geld. Der Mindestlohn in Pflegeberufen steigt. Pflegehilfskräfte bekommen ab 1. Juli mindestens 16,52 Euro pro Stunde.

Recht auf Reparatur

Ab Ende Juli 2026 bekommen Verbraucher mehr Möglichkeiten, defekte Geräte reparieren zu lassen. Hersteller bestimmter Produkte – etwa Smartphones, Waschmaschinen oder Kühlschränke – müssen Reparaturen anbieten, wenn diese technisch möglich sind. Reparieren soll damit einfacher und attraktiver werden.

Wassercent kommt

Ab dem 1. Juli erhebt Bayern eine neue Gebühr auf die Entnahme von Grundwasser – den sogenannten Wassercent. Ziel ist es, den Schutz der Wasserressourcen zu stärken und einen bewussteren Umgang mit Wasser zu fördern. Für viele Nutzer von Grundwasser wird Wasser damit teurer. Auch Haushalte könnten die Mehrkosten über den Wasserversorger spüren.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Starnberg, Bad Tölz, Landsberg am Lech