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News für den 21. Juli 2026

Garmisch-Partenkirchen: 84-Jährige wird Opfer eines Schockanrufs

Eine 84-Jährige aus Garmisch-Partenkirchen ist in der letzten Woche auf einen perfiden Schockanruf hereingefallen. Wie die Polizei jetzt mitgeteilt hat, behauptete ein angeblicher Staatsanwalt am Telefon, ihre Tochter habe einen tödlichen Unfall verursacht. Die 84-Jährige sollte eine Sicherheitsleistung für die Tochter beim Amtsgericht Garmisch-Partenkirchen hinterlegen, damit ihre Tochter nicht direkt in Untersuchungshaft müsse. Deshalb übergab die Seniorin einem Abholer Vermögenswerte im Wert von rund 80.000 Euro. Gestern wollte die Rentnerin am Amtsgericht den aktuellen Sachstand erfragen, hier fiel der Betrug auf und die Polizei wurde alarmiert.

Der Abholer wurde wie folgt beschrieben:

West/nordeuropäisch, 175 cm groß, ca. 40 Jahre alt, etwa 70 kg und er hatte einen auffallend lockeren Gang mit hin- und her schwingenden Armen.

Die Polizei sucht jetzt nach dem unbekannten Geldabholer und warnt vor der Masche der Schockanrufe.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen
Themen: Garmisch-Partenkirchen, Polizei, Delikt, Betrug

Murnau: Unbekannter bricht in mehrere Geschäfte und Gastronomien ein

Einbruchserie in Murnau. Wie die Polizei mitgeteilt hat, hat ein Unbekannter in der Nacht von gestern auf heute gleich sechsmal zugeschlagen. Im Laufe der Nacht verschaffte er sich Zugang zu verschiedenen Gewerbeobjekten und entwendete unter anderem Bargeld. Bei seinem Raubzug verursachte er zudem einen Sachschaden von rund 7.500 Euro. Die Polizei sucht Zeugen und bittet Gewerbetreibende in Murnau Türen und Fenster nachts sorgfältig zu sichern.

Betroffene Orte: Murnau a. Staffelsee
Themen: Murnau, Polizei, Delikt, Einbruch

Bad Tölz: Stadtwerke sperren Wasserversorgung in Ellbach

Frühaufsteher in Bad Tölz müssen morgen möglicherweise ihre Morgenroutine etwas umstellen. Wie die Stadtwerke mitgeteilt haben, wird in Ellbach morgen Früh die Wasserversorgung gesperrt. Das Bedeutet: Zwischen 3 Uhr und 6 Uhr steht den Anwohnern kein Leitungswasser zur Verfügung. Die Stadtwerke empfehlen sich darauf entsprechend vorzubereiten. Beispielsweise mit einem kleinen Wasservorrat für Toilettenspülungen oder andere notwendige Zwecke.

Betroffene Orte: Bad Tölz
Themen: Stadtwerke, Trinkwasser, Wasser, Bad Tölz

Messerangriff auf Dorfparty in Egling - Polizei nimmt mutmaßlichen Täter fest

Bei einem Fest in Egling im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen am Wochenende hatten mehrere Zwischenfälle für ein tragisches Ende gesorgt. Unter anderem wurde ein 16-Jähriger durch einen Messerstich verletzt. Jetzt hat die Polizei den mutmaßlichen Täter festgenommen. Wie die Beamten mitgeteilt haben, handelt es sich um einen Heranwachsenden aus dem Landkreis, der bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten ist. Bereits am Montagabend war er an seiner Wohnanschrift festgenommen worden. Heute wurde er dem Haftrichter vorgeführt und kam anschließend in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen zum genauen Ablauf sowie die Hintergründe und das Motiv der Tat dauern an.

Betroffene Orte: Egling
Themen: Event, Egling, Polizei

Geretsried will nachhaltigen Verkehr fördern

Die Stadt Geretsried will den nachhaltigen Verkehr fördern. Dazu sollen im Stadtgebiet verschiedene Mobilitätspunkte errichtet werden. Darüber spricht am Abend der Bau-, Entwicklungs-, Umwelt-, und Planungsausschuss. Konkret soll der Mobilitätspunkt Geretsried Mitte (Haltestelle Rathaus B11) wie geplant noch in diesem Jahr umgesetzt werden. Dazu sollen außerdem an weiteren Orten die baulichen Voraussetzungen für das MVV-Bikesharing hergestellt werden. Mit den verschiedenen Mobilitätspunkten im Stadtgebiet sollen Fuß-, Rad- und Busverkehr mit Car- und Bike-Sharing vernetzt werden, um den privaten Auto-Verkehr zu reduzieren.

Betroffene Orte: Geretsried
Themen: Bauausschuss, Geretsried, Verkehr, Mobilität

Ohlstädter Felix Weber wechselt zurück zum TSV 1860 München

Einmal Löwe, immer Löwe – Ohlstädter Felix Weber spielt in der kommenden Saison wieder für den TSV 1860 München. Weber hatte bereits von 2013 bis 2020 für die Löwen gespielt und mit ihnen unter anderem als Kapitän 2018 den Aufstieg von der Regionalliga in die 3. Liga gefeiert. Nach sechs Jahren in der Ferne kehrt der 31-Jährige jetzt wieder zu seinen fußballerischen Wurzeln zurück.

Betroffene Orte: Ohlstadt
Themen: Ohlstadt, Fußball, Sport

Landsberg: Soldat rettet Jugendlichen vor Ertrinken

Ein 37-jähriger Soldat aus Kaufering hat einem Jugendlichen gestern Nachmittag womöglich das Leben gerettet. Ein 16-Jähriger sprang in Landsberg am Lechufer ins Wasser und ging sofort unter. Eine Zeugin beobachtete das Geschehen und schlug sofort Alarm. Daraufhin stürzte sich der Soldat ins Wasser und holte den 16-Jährigen vom Flussgrund zurück an die Wasseroberfläche. Der Jugendliche wurde nach erfolgreicher Reanimation mit einem Rettungshubschrauber in ein Klinikum nach Augsburg geflogen.

Betroffene Orte: Landsberg am Lech
Themen: Natur, Lech, Wasser, Landsberg am Lech

Bozner Markt in Mittenwald - Offizielle Programmbroschüre erhältlich

Keine zwei Wochen mehr, dann herrscht in Mittenwald Ausnahmezustand: Beim Bozner Markt verwandelt sich der Ort in eine historische Kulisse. Ab sofort ist die offizielle Programmbroschüre erhältlich. Auf 43 Seiten gibt es Informationen zu Gauklern, Musik- und Theatergruppen, Lagepläne sowie Hintergründe zur Geschichte des Marktes und zum Pestfeuer. Die zweisprachige Broschüre liegt in den Tourist-Informationen in Mittenwald, Krün und Wallgau aus und steht auch online zum Download bereit. Der Bozner Markt findet nur alle fünf Jahre statt – diesmal vom 1. bis 9. August.

Betroffene Orte: Mittenwald

Niedrige Pegel werden zum Problem - Wörthseefischer bitten um Rücksicht

Unter der Wasseroberfläche wird es gerade eng: Hitze, Trockenheit und niedrige Pegel setzen Flüssen und Seen in der Region stark zu. Das Wasser wird wärmer und enthält weniger Sauerstoff – Fische, Muscheln und Amphibien verlieren wichtige Rückzugsräume. Die Wörthseefischer bitten deshalb um Rücksicht: Gumpen in Bächen möglichst meiden, Hunde in sensiblen Uferbereichen nicht ins Wasser lassen und Rückzugsräume respektieren. Wer tote Fische entdeckt, sollte die Behörden informieren. 

Betroffene Orte: Wörthsee

Naturschützer aus dem Oberland erhalten "Grünen Engel"

Die Natur liegt vielen Menschen besonders am Herzen. Für ihr Engagement zeichnet das bayerische Umweltministerium jedes Jahr Naturschützer mit dem Grünen Engel aus. In diesem Jahr kommen zwei Preisträger aus dem Oberland: Ralf Wetzel aus Kinsau und Johannes Hibler aus Farchant. Hibler erhält den „Grünen Junior Engel“. Umweltminister Thorsten Glauber hat die Auszeichnungen jetzt in München überreicht.

Betroffene Orte: Kinsau, Farchant

Steigende Spritpreise im Oberland - Bundesregierung plant keine neue Entlastung

Seit Beginn des Monats greift der Tankrabatt nicht mehr. In den letzten zwei Wochen sind die Spritpreise wieder stark gestiegen. Der ADAC rechnet bald mit einem neuen Preisrekord. Eine neue Entlastung für Autofahrer plant die Bundesregierung im Moment aber nicht, teilte jetzt ein Regierungssprecher mit. Er verweist bei den Preisschwankungen auf die Lage im Iran Krieg. Damit werde man noch eine Weile leben müssen, sagte er. Die Bundesregierung werde die Entwicklung genau beobachten, aber momentan gebe es keine Notwendigkeit für neue Entlastungen, so der Sprecher.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Schongau, Starnberg, Bad Tölz, Wolfratshausen, Landsberg am Lech

Deutsche Bahn plant Alkoholverbot an allen Bahnhöfen in Deutschland

Kein Alkohol mehr an allen Bahnhöfen in Deutschland. Die Deutsche Bahn plant aktuell ein entsprechendes Verbot. Künftig soll es bundesweit auf Bahnsteigen oder in Bahnhofshallen nicht mehr erlaubt sein außerhalb der Bahnhofsgastronomie Bier, Wein, Schnaps oder anderen Alkohol zu trinken. Die flächendeckende Umsetzung soll bis Mitte Oktober abgeschlossen sein. Bahnchefin Evelyn Palla sagte im Interview mit der „Bild“: „Genug ist genug. Wir wollen mehr Ordnung und Sicherheit auf unseren Bahnhöfen und in unseren Zügen.“ Die Einhaltung des Verbots werde von den DB-Sicherheitskräften und der Bundespolizei überwacht.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Schongau, Starnberg, Landsberg am Lech, Bad Tölz, Wolfratshausen

Bienenmilbe aus Südostasien auf dem Vormarsch - Imker im Oberland in Sorge

Eine neue Bienenmilbe aus Südostasien bereitet Imkerinnen und Imkern im Oberland Sorgen: Tropilaelaps vermehrt sich schnell, befällt die Bienenbrut und kann ganze Völker schwächen. Noch ist der Parasit nicht in Deutschland angekommen, wurde aber bereits in Teilen Europas nachgewiesen. Im Interview erklärt Matthias Meidel vom Landesverband Bayerische Imker, wie groß die Gefahr ist, welche Schutzmaßnahmen möglich sind und was Verbraucherinnen und Verbraucher für die heimische Imkerei tun können.

Unsere Honig-Biene muss mit vielen Parasiten kämpfen. Was macht die neue Bienen-Milbe (Tropilaelaps) so gefährlich?

Matthias Meidel vom Landesverband Bayerische Imker:

„Tropilaelaps vermehrt sich rasend schnell, noch schneller, als wir das von der bereits eingeschleppten Varroa-Milbe kennen. Bei einem starken Befall stirbt ein großer Teil der Bienenbrut ab und die Völker können zusammenbrechen. Dadurch kann es zu vermehrten Völkerverlusten kommen“.

Wie real ist die Gefahr, dass sich diese Milbe bei uns ausbreitet?

Matthias Meidel vom Landesverband Bayerische Imker:

„Die Milbe stammt ursprünglich aus Südostasien und hat es bereits bis nach Europa geschafft. So wurde sie in Georgien und in Russland an der Grenze zur Ukraine nachgewiesen. Früher oder später wird sie die EU und schließlich Deutschland erreichen“.

Gibt es Möglichkeiten, diese Milbenart zu bekämpfen?

Matthias Meidel vom Landesverband Bayerische Imker:

„Ja, die gibt es. Aber wir müssen erst einmal sehen, wie diese Maßnahmen unter den hiesigen Bedingungen funktionieren. Die meisten Daten kommen aus tropischen und subtropischen Regionen, die sind nicht 1:1 übertragbar. Wichtig wäre, dass wir endlich verstehen, wie diese Milbe es schafft, einen brutfreien Zeitraum in den Völkern zu überbrücken. Denn bisher geht man davon aus, dass sie sich nur von der Bienenbrut ernähren kann. Trotzdem hat sich die Milbe auch in Regionen mit gemäßigtem Klima etabliert, in denen die Bienen eine Brutpause im Winter einlegen“.

Was können unsere heimischen Imker jetzt schon aktiv unternehmen und wie schützen sie sich am besten?

Matthias Meidel vom Landesverband Bayerische Imker:

„Die Imkerinnen und Imker sollten sich über die neue Gefahr informieren. Vor allem sollten sie keine Bienenköniginnen aus anderen Ländern importieren. Der Deutsche Imkerbund hat die Bundesregierung und die EU-Kommission bereits vor einiger Zeit auf die Gefahr aufmerksam gemacht und dazu aufgefordert, sicherzustellen, dass alle Mitgliedstaaten Überwachungs- und Bekämpfungspläne eingerichtet haben. Das europäische Referenzlabor ist nun dabei, hierzu entsprechende Richtlinien zu erstellen. Außerdem hat der Imkerbund ein Importverbot von Bienenköniginnen und imkerlichen Nebenprodukten in die EU aus Drittstaaten gefordert, in denen momentan das Vorkommen von Tropilaelaps wahrscheinlich ist, aber eine ausreichende Übersicht fehlt“.

Können auch wir Verbraucherinnen und Verbraucher einen Beitrag leisten, damit sich der Parasit nicht weiter ausbreitet?

Matthias Meidel vom Landesverband Bayerische Imker:

„Nein, leider nicht. Aber die Verbraucherinnen und Verbraucher sind natürlich gerne eingeladen, die Imkerei durch den Kauf heimischen Honigs zu unterstützen. Und wer die Möglichkeit hat, kann gerne bestäuberfreundliche Pflanzen im Garten oder auf dem Balkon aussäen oder pflanzen“.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Schongau, Starnberg, Landsberg am Lech, Bad Tölz, Wolfratshausen

Altenstadt: Stadel am Sportplatz in Flammen - Rauchsäule kilometerweit zu sehen

Vom Sportplatz in Altenstadt ist gestern Mittag eine Rauchsäule in den Himmel gestiegen. Zu erkennen waren die dunklen Wolken schon von weit aus der Ferne. Auslöser war - nach Angaben der Feuerwehr Altenstadt - ein Stadel am Sportplatz der Jahnstraße, der in Flammen aufgegangen war. Darin wurden Maschinen zur Rasenpflege gelagert. Die Brandursache sei zum jetzigen Zeitpunkt noch unklar. Knapp drei Stunden waren die Einsatzkräfte mit den Löscharbeiten beschäftigt.

KJF Klinik Hochried: Neues Kind-Eltern Zentrum wird eingeweiht

In den letzten zwei Jahren ist für rund 28 Millionen Euro das neue Kind-Eltern-Zentrum an der KJF Klinik Hochried in Murnau entstanden. Heute wird das Gebäude mit einer Fläche von über 6.000 Quadratmetern offiziell eingeweiht. Es beinhaltet 100 Apartments sowie neue Therapie- und Aufenthaltsbereiche. Der Neubau schafft, laut Klinik- und Verwaltungsleiter Andreas Auer, mehr Platz, mehr Privatsphäre und bessere Bedingungen für kranke Kinder und ihre Familien. Zur heutigen Einweihung sind auch Murnaus Bürgermeister Rolf Beuting und Landrat Anton Speer vor Ort.

In der Rehaklinik werden jährlich rund 1.800 Kinder und Jugendliche mit Adipositas, neurologischen oder psychosomatischen Erkrankungen behandelt - etwa 1.200 von ihnen reisen gemeinsam mit einer oder mehreren Begleitpersonen an.

Betroffene Orte: Murnau a. Staffelsee

Starnberger Stadtbücherei bietet "Urlaubstüten" an

Wer die Sommerferien daheim verbringt, kann sich in Starnberg auf eine besondere Leseaktion freuen. Die Stadtbücherei bietet ab heute wieder ihre beliebten „Urlaubstüten“ an. Darin stecken ein Roman, ein Sachbuch über die Region und das Magazin „Seen & Mehr“ mit Ausflugstipps. Welche Bücher sich in der Tüte verbergen, bleibt bis zum Auspacken geheim. Ausgeliehen werden können die Überraschungspakete mit einem gültigen Büchereiausweis.

Betroffene Orte: Starnberg

CBRN-Erkundungswagen für die Freiwillige Feuerwehr Iffeldorf

Die Freiwillige Feuerwehr Iffeldorf ist jetzt Besitzer eines neuen CBRN-Erkundungswagen für den Bevölkerungs- und Katastrophenschutz. Das Spezialfahrzeug wurde vom Bund im Rahmen einer bundesweiten Beschaffung von insgesamt über 500 Fahrzeugen dieser Art finanziert. Mit dem modernen Einsatzfahrzeug im Wert von über 300.000 Euro wird die Feuerwehr Iffeldorf künftig die Erkundung und Messung von Gefahrenlagen im Zusammenhang mit chemischen, biologischen, radiologischen und nuklearen Stoffen unterstützen.

Betroffene Orte: Iffeldorf