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News für den 17. September 2026

Wohin mit den Gartenabfällen? Landratsamt Bad Tölz-Wolfratshausen erklärt richtige Entsorgung

Wohin mit dem Rasenschnitt, Ästen und anderen Gartenabfällen? Das Landratsamt Bad Tölz-Wolfratshausen weist auf die richtigen Entsorgungswege hin. Grüngut kann im eigenen Garten kompostiert oder gehäckselt werden. Kleinmengen gehören in die Biotonne, größere Mengen zu den Grüngutannahmestellen. Nicht erlaubt ist dagegen in den meisten Fällen das Verbrennen. Und auch in Wald und Flur darf Gartenabfall nicht landen: Er kann Krankheiten verbreiten und invasive Pflanzen wie Indisches Springkraut oder japanischen Staudenknöterich fördern.

Themen: LK Bad Tölz Wolfratshausen

Einbrüche in Rottenbuch und Schongau - Polizei sucht Zeugen

Zwei Einbrüche beschäftigen die Polizei im Raum Schongau. In Rottenbuch löste gestern Abend die Alarmanlage einer Kfz-Werkstatt aus. Ein eingeschlagenes Bürofenster wurde festgestellt, Hinweise auf ein Eindringen gab es aber nicht. Offenbar wurde der Täter durch den Alarm abgeschreckt. In Schongau brach ein Unbekannter in das Vereinsheim des Kleintierzuchtvereins ein. Er schlug erst ein Plexiglasdach und später ein Fenster ein, fand dort aber offenbar keine Wertsachen. Der Sachschaden beträgt insgesamt rund 1.200 Euro. Die Polizei sucht in beiden Fällen Zeugen.

Betroffene Orte: Rottenbuch, Schongau
Themen: Rottenbuch, Schongau, Polizei, Delikt, Einbruch

Herbstwetter im Oberland - GTÜ warnt vor Gefahren

Tief stehende Sonne, verschmutzte Scheiben und früher einsetzende Dunkelheit: Im Herbst wird gute Sicht im Straßenverkehr besonders wichtig.

Die Gesellschaft für Technische Überwachung – kurz GTÜ - empfiehlt deshalb, Front- und Seitenscheiben regelmäßig von innen und außen zu reinigen. Auch Wischerblätter und Scheibenwaschanlage sollten funktionieren. Bei starker Blendung gilt: Geschwindigkeit reduzieren und mehr Abstand halten. Denn gerade im Gegenlicht können andere Verkehrsteilnehmer, Ampeln oder Hindernisse deutlich später erkannt werden.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Schongau, Starnberg, Landsberg am Lech, Bad Tölz, Wolfratshausen

Nächtliche Vollsperrungen: Abschluss der Arbeiten zwischen Urfeld und Walchensee

Autofahrer am Walchensee müssen ab heute Nacht wieder einen Umweg einplanen: Die B11 zwischen Urfeld und Walchensee wird für zwei Nächte komplett gesperrt. Grund sind abschließende Asphaltierungsarbeiten an der Steinschlag- und Lawinengalerie mit Kirchlwandtunnel. Die erste Sperrung beginnt heute um 21 Uhr und dauert bis morgen früh gegen 5 Uhr. In der Nacht auf Samstag folgt die zweite Sperrung. Dann bleibt die B11 bis etwa 6 Uhr dicht. Eine Umfahrung ist nur weiträumig über Kochel und Garmisch-Partenkirchen möglich. 

Betroffene Orte: Walchensee

Almsommer 2026: Almbauern ziehen positive Bilanz

Ein trockener Sommer, zeitweise wenig Wasser – und trotzdem eine gute Saison: Rund um Mittenwald geht der Almsommer 2026 insgesamt positiv zu Ende. Die Ziegen sind bereits im Tal, Schafe und Rinder folgen in den kommenden Wochen. Wie knapp das Wasser auf den Almen tatsächlich war, wie sich die Bauern auf trockenere Sommer vorbereiten, warum der Wolf weiter Sorgen macht und wieso freilaufende Hunde immer wieder zum Problem werden, darüber sprechen wir mit Johann Hörmann von der Weidegenossenschaft Mittenwald.

Wie ist der Almsommer 2026 verlaufen und welche Bilanz ziehen Sie?

Johann Hörmann, Vorstand der Weidegenossenschaft Mittenwald:

„Wir haben auch noch Glück gehabt in den Hochlagen, dass das Wasser vorhanden war. Weil es mal schlecht hergeschaut hat, sind bei uns aber immer wieder Gewitter gekommen oder vereinzelt Regen gefallen, sodass wir überall Wasser gehabt haben. Bis jetzt bin ich positiv mit dem Almsommer zufrieden“.

Wie hat sich der Wassermangel und die Trockenheit auf die Tiere und die Bewirtschaftung der Almen ausgewirkt?

Johann Hörmann, Vorstand der Weidegenossenschaft Mittenwald:

„Man hat schon gemerkt, dass das Wasser weniger wird, aber für die Alphütten genauso wie für die Viehtränken hatten wir genügend Wasser. Für die Weide war es auch so, dass immer etwas nachgewachsen ist. Es könnte mehr sein, aber es hat gereicht, und wir sind sehr zufrieden damit“.

Experten rechnen künftig mit immer trockeneren Sommern. Wie muss sich die Almwirtschaft darauf vorbereiten und anpassen?

Johann Hörmann, Vorstand der Weidegenossenschaft Mittenwald:

„Man hat zum Beispiel letztes Jahr auch schon am Fischbach, da, wo ein bisschen Wasserknappheit besteht, von Haus aus eine große Zisterne eingegraben, damit man einen Puffer hat und, wenn dann Gewitter kommen oder so, das Wasser auffangen kann. Wir sind da alle betroffen und machen uns Gedanken, aber wie es genau läuft, wissen wir noch nicht“.

 

Der Wolf hat in diesem Jahr keine große Rolle gespielt – bleibt er ein Problem?

Johann Hörmann, Vorstand der Weidegenossenschaft Mittenwald:

„Ja. Wenn man in die Nachbarländer schaut, dann ist das einfach ein Problem. Und wenn der Wolf bei uns sesshaft werden sollte, wenn er einfach da ist, dann ist die Alpwirtschaft, so wie sie jetzt durchgeführt wird, nicht mehr möglich“.

Freilaufende Hunde sorgen aber immer wieder für Schwierigkeiten, oder?

Johann Hörmann, Vorstand der Weidegenossenschaft Mittenwald:

„Wenn einfach der Hund mit dem Menschen zwischen Kuh und Kalb steht, dann ist das der Instinkt der Kuh, dass sie ihr Kalb verteidigt. Und wenn da schon die Schilder stehen: «Bitte Hunde an die Leine, bitte die Wege nicht verlassen», dann steigen sie über die Zäune drüber. Da ist eine Kuh mit Kalb drin, und da hat halt auch keiner etwas zu suchen“.

Was bedeutet der Almabtrieb den Bauern nach einer Saison?

Johann Hörmann, Vorstand der Weidegenossenschaft Mittenwald:

„Wenn man natürlich das Jahr gut rumbringt und auch mal herschaut: mit wenig Wasser und dann wenig Weide und allem – und es hat doch bis jetzt alles funktioniert –, ist natürlich jeder Almbauer und besonders auch die Hirten zufrieden und stolz, dass man das so zusammengebracht hat“.

Hier findet ihr alle Infos zu den Almabtrieben rund um Mittenwald.

 

Betroffene Orte: Mittenwald

Tölzer Löwen eröffnen in Kaufbeuren neue Eishockey-Oberliga Saison

Das Warten hat ein Ende. Heute startet die Eishockey-Oberliga in ihre neue Spielzeit. Eröffnet wird sie unter anderem von den Tölzer Löwen. Das Oberland-Team ist heute Abend beim DEL2-Absteiger aus Kaufbeuren gefordert. Bully ist um 19:30 Uhr. Morgen geht die Saison auch für den SC Riessersee und den EC Peiting los. Der SCR empfängt Passau – Peiting hat Stuttgart zu Gast. Bully ist auch hier jeweils 19:30 Uhr.

Betroffene Orte: Bad Tölz, Kaufbeuren

Einwohnerzahl im Oberland gesunken

Die Einwohnerzahl im Oberland ist innerhalb eines halben Jahres um rund 1.100 Menschen gesunken. Das belegen die neuesten Zahlen des Bayerischen Landesamtes für Statistik. Ende Juni wurden in den fünf Landkreisen Garmisch-Partenkirchen, Weilheim-Schongau, Starnberg, Landsberg und Bad Tölz-Wolfratshausen rund 619.600 Einwohner registriert. Ende vergangenen Jahres waren es noch etwa 620.700. Die Entwicklung ist in allen Teilen des Oberlandes rückläufig.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Schongau, Starnberg, Bad Tölz, Wolfratshausen, Landsberg am Lech

Erneuerte Riessersee Zufahrtsstraße wird offiziell eröffnet

Sicherer zum Riessersee: Nach rund zwei Jahren Bauzeit wird heute die neue Zufahrtsstraße offiziell eingeweiht. Die rund 700 Meter lange Strecke führt vom Bahnübergang über fünf Kurven hinauf zum Riessersee. Vier Millionen Euro hat das Riessersee Hotel nach eigenen Angaben in den Neubau investiert. Die alte Zufahrt galt unter anderem wegen möglicher Steinschlaggefahr als nicht mehr sicher genug. Die Feierlichkeiten beginnen heute um 15 Uhr mit einem Schubkarrenrennen.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen

Tunnelbohrmaschine "Donna Maria" startet mit Arbeiten zur zweiten S-Bahn Stammstrecke in München

„Donna Maria“ macht sich an die Arbeit – Im Rahmen der Bauarbeiten zur zweiten S-Bahn-Stammstrecke in München starten heute die Tunnelbohrarbeiten. Mit einer Tunnelandrehfeier wird die rund 178 Meter lange und etwa 700 Tonnen schwere Tunnelbohrmaschine „Donna Maria“ auf den Weg geschickt. Sie soll in den kommenden Monaten einen etwa drei Kilometer langen Erkundungs- und Rettungsstollen von der Donnersbergerbrücke Richtung Marienhof entstehen lassen.

Betroffene Orte: München

Nach 20 Jahren an der Spitze - Murnauer Polizeichef wird verabschiedet

Mehr als vier Jahrzehnte im Polizeidienst, davon 20 Jahre an der Spitze der Polizeiinspektion Murnau: Für Joachim Loy geht eine außergewöhnliche Laufbahn zu Ende. Der 62-Jährige wird heute offiziell verabschiedet und zum Monatsende in den Ruhestand versetzt. Seit 2006 führte er die Murnauer Inspektion – und erlebte dabei unter anderem die beiden G7-Gipfel auf Schloss Elmau und den Doppelmord in Murnau. Besonders stolz ist Loy auf das familiäre Verhältnis innerhalb seiner Dienststelle. Die Leitung übernimmt künftig Tobias Neuner, derzeit Sachbearbeiter im Bayerischen Innenministerium.

Betroffene Orte: Murnau a. Staffelsee

Neue Grund- und Mittelschule in Huglfing feiert Spatenstich

Startschuss für ein Millionenprojekt – in Huglfing wird heute Spatenstich für den Bau der neuen Grund- und Mittelschule gefeiert. Für rund 28 Millionen Euro entstehen drei neue Gebäude mit drei Vollgeschossen, die laut Bürgermeister Markus Huber „Alles bieten, was eine Grund- und Mittelschule braucht“. Unter anderem einen Werkraum, eine Küche, eine Mensa und auch eine offene Ganztagsbetreuung. Insgesamt bietet der Neubau Platz für 380 Schüler.

Betroffene Orte: Huglfing

Rätsel um vor Jahrzehnten versenktes Auto aus dem Lech - Polizei sucht Zeugen

Ein Jahrzehnte altes Autowrack beschäftigt weiterhin die Polizei: Der rote Wagen wurde im August im Lech an der Staustufe 4 zwischen Lechbruck und Steingaden geborgen. Die Ermittler gehen davon aus, dass das Auto zwischen 1988 und 1990 gestohlen und anschließend im Lech versenkt worden sein könnte.

Darauf deutet unter anderem die noch vorhandene AU-Plakette hin, die im August 1990 abgelaufen war. Auch das gesiegelte Kennzeichen aus dem Landkreis Ostallgäu war noch am Wagen. Die Polizei sucht jetzt Zeugen, die sich an einen entsprechenden Diebstahl erinnern. Eine Strafverfolgung ist nicht mehr möglich, die infrage kommenden Straftaten sind verjährt.

Betroffene Orte: Steingaden, Lechbruck am See