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News für den 24. August 2026

Vandalismus in Wolfratshausen - Polizei sucht Zeugen

Nach einem Vandalismus-Vorfall in Wolfratshausen sucht die Polizei jetzt Zeugen. Wie die Beamten mitgeteilt haben, haben Unbekannte bereits in der Nacht von Donnerstag auf Freitag auf dem Parkplatz der Loisachhalle zwei Parkbänke aus der Verankerung gerissen und zwei Kanaldeckel entnommen. Der Schaden wird auf rund 4.000 Euro geschätzt. Die Polizei bittet um Hinweise.

Betroffene Orte: Wolfratshausen
Themen: Wolfratshausen, Polizei, Delikt, Vandalismus

Schockanrufe in den Landkreisen GAP und WM-SOG - Polizei warnt

Mal wieder warnt die Polizei vor einer Welle betrügerischer Schockanrufe im Oberland. Betroffen sind davon aktuell vor allem die Landkreise Garmisch-Partenkirchen und Weilheim-Schongau. An der Masche der Betrüger hat sich dabei nichts geändert. Sie versuchen mit frei erfundenen Schockgeschichten vor allem ältere Menschen zur Herausgabe von Bargeld und Wertgegenständen zu bewegen. Die Polizei rät: Keine persönlichen Angaben machen, sofort auflegen und erst danach selbst die 110 wählen.

Themen: LK Garmisch-Partenkirchen, LK Weilheim-Schongau, Polizei, Delikt, Betrug

Brand in Ohlstadt fordert Todesopfer – Kripo ermittelt

Großer Feuerwehreinsatz am frühen Morgen in Ohlstadt: In einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses ist es zu einer starken Rauchentwicklung gekommen. Wie die Polizei auf Nachfrage mitteilte, kam dabei eine Person ums Leben. Weitere Bewohner konnten das Haus verlassen und blieben unverletzt. Zur Ursache und zur Höhe des Schadens machte die Polizei zunächst keine Angaben. Die Kripo ermittelt. 

Betroffene Orte: Ohlstadt
Themen: Feuerwehr, Brand, Ohlstadt

Weilheim-Schongau: Altlandrat Blaschke wird 90 – Glückwünsche vom Innenminister

Er hat die politische Entwicklung im Landkreis Weilheim-Schongau mehr als ein Vierteljahrhundert lang mitgeprägt: Der frühere Landrat Manfred Blaschke feiert heute seinen 90. Geburtstag. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann würdigt ihn als Kommunalpolitiker mit Weitblick und großem Gestaltungswillen. In Blaschkes 26-jähriger Amtszeit entstanden das Gymnasium in Penzberg und die Förderschule in Weilheim. Ausgezeichnet wurde der Altlandrat unter anderem mit dem Bundesverdienstkreuz, der Kommunalen Verdienstmedaille und dem Bayerischen Verdienstorden.

Betroffene Orte: Weilheim i. OB
Themen: LK Weilheim-Schongau, Institution, Landratsamt

Millimeterarbeit im Wald: Feuerwehr Bad Kohlgrub befreit eingeklemmtes Pferd

Da war Millimeterarbeit gefragt: Die Feuerwehr Bad Kohlgrub hat gestern ein Pferd aus einer misslichen Lage befreit. Das Tier war in einem Waldstück zwischen zwei Bäumen eingeklemmt und konnte sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien. Weil das Umsägen der Bäume zu gefährlich gewesen wäre, zogen die Einsatzkräfte die Stämme mit Zurrgurten und einer Seilwinde Stück für Stück auseinander. Am Ende konnte das Pferd unverletzt zurück auf die Weide. Für die Feuerwehr war der Einsatz besonders kurios: Eigentlich feierte sie gerade ihren Tag der offenen Tür. 

Betroffene Orte: Bad Kohlgrub
Themen: Feuerwehr, Bad Kohlgrub

Nach Angriff auf Ranger: Landrat appelliert an Walchensee-Besucher

Aggressive Ausflügler, gesperrte Zufahrten und zuletzt sogar ein verletzter Ranger: Rund um den Walchensee ist die Stimmung gerade an schönen Tagen mit vielen Besuchern teilweise aufgeheizt. Landrat Ludwig Schmid aus Bad Tölz-Wolfratshausen zeigt sich nach den jüngsten Vorfällen alarmiert und fordert mehr Rücksicht und Respekt gegenüber den ehrenamtlichen Naturschutzwächtern.

Trauriger Höhepunkt war zuletzt ein Vorfall, bei dem ein Ranger von einer Autofahrerin angefahren und verletzt wurde. Die Naturschutzwächter sind rund um den Walchensee unterwegs, um die Natur zu schützen und dafür zu sorgen, dass Zufahrten und Regeln eingehalten werden.

Landrat Ludwig Schmid betont, dass Besucher am Walchensee willkommen seien. Gleichzeitig müssten die Regeln vor Ort akzeptiert werden:

„Wir freuen uns über jeden, der kommt, um unsere Natur zu genießen. Darum haben wir auch Naturschutzwächter da, die schauen, dass die Natur erhalten bleibt und dass alles geregelt abläuft.“

Gerade an stark besuchten Tagen kommt es rund um den See immer wieder zu Verkehrsproblemen und gesperrten Zufahrten. Schmid appelliert deshalb an Besucher, die Anweisungen der Ranger zu respektieren:

„Wenn voll ist, ist voll. Wir machen das nicht, um irgendwen zu ärgern, sondern zu eurem eigenen Schutz. Und wenn so ein Ranger etwas sagt, bitte folgt dem. Was nicht sein kann, ist, dass sie angegangen werden.“

Der Landrat hat inzwischen auch die Staatsregierung um Unterstützung gebeten. Ziel sei es, die Ordnungskräfte vor Ort besser vor aggressiven Ausflüglern zu schützen. Zusätzlich sind im Landkreis fünf weitere Naturschutzwächter im Einsatz. 

Betroffene Orte: Bad Tölz
Themen: LK Bad Tölz Wolfratshausen, Landratsamt, Natur, Walchensee, Tourismus

Spatzenhausen: Vollsperrung auf der B2 nach Unfall - Auto gerät in Gegenverkehr

Blockabfertigung vor dem Oberauer Tunnel und lange Staus: Der Rückreiseverkehr hat Autofahrer gestern Nerven gekostet. Dann bremste auch noch eine Vollsperrung auf der B2 den Verkehr stundenlang aus. Bei Spatzenhausen geriet ein Auto auf die Gegenfahrbahn und prallte mit einem entgegenkommenden Fahrzeug zusammen. Eine Person wurde im Auto eingeklemmt und mittelschwer verletzt, zwei weitere Menschen erlitten leichte Verletzungen. Insgesamt waren vier Fahrzeuge beteiligt. 

Betroffene Orte: Spatzenhausen
Themen: Verkehr, Bundesstrasse, B2, Unfall

Ungewöhnlicher Fund: Schwimmer entdeckt alte Handgranate am Starnberger See

Explosiver Fund am Wochenende am Starnberger See: Ein Schwimmer hat an der Seepromenade in Starnberg eine alte Handgranate entdeckt. Sie lag in einem Gebüsch direkt am Ufer. Eine Spezialgruppe der Polizei stellte fest, dass die Granate vermutlich noch aus Kriegszeiten stammt. Die Einsatzkräfte brachten sie zu einem Kieswerk und sprengten sie dort kontrolliert. Verletzt wurde niemand. 

Betroffene Orte: Starnberg
Themen: Starnberger See, Starnberg, Polizei

Eishockey-Tests: Tölzer Löwen siegen deutlich, Riessersee wird Vierter

Kein Monat mehr bis zum Start der neuen Eishockey-Saison in der Oberliga Süd. Die Teams aus dem Oberland stecken aktuell noch mitten in der Vorbereitung – mit unterschiedlichem Erfolg. Beim Sommerturnier des SC Riessersee in Garmisch-Partenkirchen wurden die Weiß-Blauen Vierter. Gegen Bad Nauheim und Halle gab es Niederlagen. Den Turniersieg holten sich die Lausitzer Füchse. Erfolgreicher verlief das Wochenende für die Tölzer Löwen. Vor mehr als 1.000 Zuschauern feierte der ECT mit einem 8:2 gegen Ritten den ersten Testspielsieg der Saison. 

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Bad Tölz
Themen: Sport, Eishockey, SC Riessersee, Tölzer Löwen

Nach drittem Farbangriff: Penzberger Imam Idriz fordert konsequente Ermittlungen

Zum dritten Mal hat es in Penzberg einen Farbangriff auf Hinweisschilder zum muslimischen Freitagsgebet gegeben. Imam Benjamin Idriz fordert nach den neuen Vorfällen konsequente Ermittlungen. Die Verantwortlichen müssten für diese kriminellen Handlungen zur Rechenschaft gezogen werden, heißt es in einer Mitteilung. Idriz glaubt nicht, dass jemand aus Penzberg hinter den Schmierereien steckt. Die Stadt stehe für ein friedliches und respektvolles Miteinander. Die Schilder waren am vergangenen Freitag erneut mit Farbe beschmiert worden. 

Betroffene Orte: Penzberg
Themen: Penzberg, Polizei

Shamonda-Virus im Oberland: Was bekannt ist und wie Landwirte ihre Rinder schützen können

Das Shamonda-Virus breitet sich derzeit auch im Oberland aus. In den Landkreisen Weilheim-Schongau, Landsberg am Lech und Bad Tölz-Wolfratshausen wurde der Erreger bereits in mehreren Rinderbetrieben nachgewiesen. Erkrankte Tiere können unter anderem Fieber und Durchfall bekommen und deutlich weniger Milch geben. Woher das Virus kommt, wie es übertragen wird und wie Landwirte ihre Tiere schützen können, erklärt Elke Reinking vom Friedrich-Loeffler-Institut im Interview.

Wie wird das Shamonda-Virus übertragen?

Elke Reinking, Pressesprecherin des Friedrich-Löffler-Instituts:

„Das Shamonda-Virus wird durch Gnitzen, kleine blutsaugende Stechmücken übertragen. Wo es genau herkommt, wissen wir noch nicht. Die nächsten Verwandten kommen aus Afrika und Asien. Hier laufen noch weitere Analysen, um dies genauer herauszubekommen“.

Unter welchen Symptomen leiden erkrankte Tiere?

Elke Reinking, Pressesprecherin des Friedrich-Löffler-Instituts:

„Die Milchkühe geben deutlich weniger Milch. Die Tiere haben Fieber, Durchfall, sind abgeschlagen. Erholen sich von den eher milden Symptomen aber sehr gut. Es kann aber auch zu schweren Verläufen dieser Infektionskrankheit kommen.“

Welche Schutzmaßnahmen gibt es aktuell?

Elke Reinking, Pressesprecherin des Friedrich-Löffler-Instituts:

„Man könnte versuchen Tiere, Rinder vor Gnitzen-Befall zu schützen, was bei dem Wetter aber sehr schwierig ist. Eine andere Möglichkeit wäre, da wir noch nicht wissen, ob es durch die Infektion eventuell auch zu Schädigungen des Nachwuchses kommen kann, die weiblichen Tiere erst zu belegen, wenn die Gnitzen-Saison im Oktober vorbei ist“.

Ist das Virus auch für andere Tiere eine Gefahr?

Elke Reinking, Pressesprecherin des Friedrich-Löffler-Instituts:

„Wir wissen noch nicht, ob das Shamonda-Virus auch Schafe und Ziegen infizieren kann, hierzu laufen noch Untersuchungen. Eventuell sind auch Wildwiederkäuer empfänglich, auch das ist noch nicht bekannt“.

Können auch Menschen daran erkranken?

Elke Reinking, Pressesprecherin des Friedrich-Löffler-Instituts:

„Viren der Simbu-Serogruppe gelten in der Regel nicht als Zoonose-Erreger. Also nicht als übertragbar zwischen Tier und Menschen. Und stellen daher, nach bisherigem Kenntnisstand, kein relevantes Infektionsrisiko für den Menschen dar“.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Starnberg, Landsberg am Lech, Bad Tölz
Themen: Gesundheit, Virus, Landwirtschaft

Trotz Trockenheit: König-Ludwig-Feuer in Oberammergau findet statt

Weil es in den vergangenen Wochen viel zu trocken war, stand das König-Ludwig-Feuer in Oberammergau auf der Kippe. Die gute Nachricht: Die Tradition kann auch in diesem Jahr fortgesetzt werden. Das Luggi-Feuer darf heute Abend unter bestimmten Vorsichtsmaßnahmen stattfinden. Diese Entscheidung fiel gestern Abend nach einer Lagebesprechung. So dürfen etwa keine kleineren Holzhaufen angezündet werden, auch Raketen und Böller sind verboten. Außerdem wird laut Bürgermeister Florian Schwarzfischer verstärkt Wache gehalten, um im Ernstfall schnell reagieren zu können. Das spektakuläre Feuer lockt jedes Jahr zahlreiche Besucher an. 

Betroffene Orte: Oberammergau
Themen: Event, Kultur, Tradition, Oberammergau

Tierquälerei in Peiting: Unbekannter schießt auf Kater

Neuer Fall von Tierquälerei im Oberland: In Peiting hat ein Unbekannter auf einen Kater geschossen und ihn schwer verletzt. Laut Polizei wurde das Tier am Rücken getroffen und ist seitdem dauerhaft körperlich beeinträchtigt. Die Ermittlungen laufen. Erst vor wenigen Tagen wurden bei Tutzing mehrere tote Katzen entdeckt. Sie lagen in blauen Müllsäcken in einem Waldstück. Die Polizei prüft einen möglichen Zusammenhang mit Fällen von Jagdwilderei in dem Gebiet. 

Betroffene Orte: Peiting, Tutzing
Themen: Peiting, Tutzing, Polizei

Neue Streckensperrungen: Bahnpendler im Oberland brauchen Geduld

Neuer Ärger für Bahnpendler im Oberland: Ab heute sind wegen Bauarbeiten mehr als eine Woche lang zwei wichtige Streckenabschnitte gesperrt. Bei der Werdenfelsbahn müssen Fahrgäste bis 2. September zwischen Eschenlohe und Garmisch-Partenkirchen auf Busse umsteigen. Bei der Kochelseebahn fahren zwischen Tutzing und Kochel keine Züge. Auch zwischen München und Starnberg brauchen Fahrgäste Geduld: Laut Deutscher Bahn können dort zusätzlich Züge ausfallen. 

Betroffene Orte: Eschenlohe, Garmisch-Partenkirchen, Tutzing, Starnberg, Kochel a. See

Garmisch-Partenkirchen: Neue Baustelle bremst Verkehr aus

Ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt in Garmisch-Partenkirchen ist ab heute für rund drei Monate dicht. An der Kreuzung Bahnhof-, Chamonix- und Enzianstraße baut der Markt einen neuen Kreisverkehr. Der soll unter anderem den Radverkehr sicherer machen. Während der Bauarbeiten bleibt der Bereich komplett gesperrt. Das Projekt kostet rund 900.000 Euro und soll bis Mitte November dauern. Für Autofahrer ist es die nächste größere Baustelle: Zuletzt hatten Arbeiten auf der St.-Martin-Straße den Verkehr ausgebremst. 

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen
Themen: Garmisch-Partenkirchen, Verkehr, Baustelle