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News für den 08. September 2026

Ergebnisse der PISA-Studie: Deutschland historisch schlecht

So schlecht wie nie zuvor. Schülerinnen und Schüler aus Deutschland haben in der aktuellen Pisa-Bildungsstudie historisch schlecht abgeschnitten. In Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften wurden bei den getesteten 15-Jährigen die niedrigsten Kompetenzwerte seit Beginn der Pisa-Erhebungen erzielt. In allen drei Testfeldern liegt Deutschland aber in etwa im OECD-Durchschnitt.

Betroffene Orte: Weilheim i. OB, Schongau, Starnberg, Landsberg am Lech, Bad Tölz, Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen

Sichtungen von Füchsen in Oberland-Wohngebieten nehmen zu

Ein Fuchs im Garten oder auf der Straße ist inzwischen kein ungewöhnlicher Anblick – trotzdem sollte man Abstand halten. Im Landkreis Garmisch-Partenkirchen werden in diesem Jahr wieder vermehrt Füchse in bebauten Bereichen gesichtet. Das Landratsamt weist ausdrücklich darauf hin, die Tiere keinesfalls anzufassen. Denn Füchse können Krankheiten und Parasiten übertragen und auch bei einem Biss gefährlich werden. Auffällig zahme, kranke oder verletzte Tiere sollten dem örtlichen Jäger oder der Unteren Jagdbehörde gemeldet werden.

Das sagt Jäger Florian Pfütze aus dem Oberland zur aktuellen Lage:

„Leider kommt es zurzeit vermehrt vor, dass Füchse sich in den Wohngebieten aufhalten. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um sehr neugierige Jungfüchse. Grundsätzlich ist der Fuchs halt auch ein Kulturfolger. Der wird dem Menschen immer näher kommen. Da lässt sich leider nichts dran machen.“

Was können wir dagegen tun?

„Wir können sie nur fernhalten indem wir beispielsweise Futterstellen für Igel, für Füchse oder auch für Hunde nicht aufstellen. Das ist die Möglichkeit. Füttert nicht, dann ist das Haus auch unattraktiv.“

Geht von den Tieren für uns eine Gefahr aus?

„Ja, natürlich. Wir haben den Fuchsbandwurm und wir haben die Tollwut. Die Tollwut ist bei uns natürlich mit der Impfung so gut wie möglich ausgeschaltet worden. Aber der Fuchsbandwurm, der ist noch da. Wir sollten versuchen, diese Tiere nicht zu nah an uns herankommen zu lassen. Auch die Fuchsräude ist da, damit kann sich natürlich auch ein Hund anstecken.“

Wie kann ich einen kranken Fuchs erkennen?

„Ganz einfach: Er ist abgekommen, nicht mehr scheu, sehr zutraulich und geht nicht mehr weg. Das dürfte für uns das Schlimmste sein. Wenn der Fuchs bei uns im Garten auftaucht: Begrüßt ihn nicht freundlich, sondern seid ganz einfach laut und scheucht ihn hinaus. Es muss unattraktiv sein. Je unattraktiver, umso sicherer ist es für uns. Der Fuchs gehört raus in den in den Wald, in die Natur und nicht bei uns ans Haus.“

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Schongau, Starnberg, Landsberg am Lech, Bad Tölz, Wolfratshausen

Wegen des Japankäfers: LfL weist erste Quarantänezone in Bayern aus – So ist die Lage im Oberland

Er ist nur etwa so groß wie eine Kaffeebohne, kann für Pflanzen aber zum ernsten Problem werden: der invasive Japankäfer. Rund um Lindau wurden in diesem Jahr bereits zahlreiche Tiere entdeckt – dort gilt inzwischen erstmals in Bayern eine Quarantänezone. Auch im Oberland wird genau hingeschaut, denn der Schädling kann über Verkehrs- und Reiserouten eingeschleppt werden. Wie groß die Gefahr bei uns ist, welche Pflanzen besonders bedroht sind und was jeder bei einem verdächtigen Fund tun kann, erklärt Rainer Königbauer von der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft im Interview.

Warum ist der Japankäfer so ein gefährlicher Schädling?

Rainer Königbauer, Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft:

„Der Japankäfer ist deswegen so gefährlich, weil er hierzulande keine Gegenspieler hat. Gerade diese massenhafte Vermehrung kann dann dazu führen, dass ganze Pflanzenbestände kahl gefressen werden. Das ist sowohl für unsere Wildpflanzen als auch für landwirtschaftliche und gärtnerische Kulturen ein großes Problem“.

Welche Pflanzen sind von ihm besonders betroffen?

Rainer Königbauer, Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft:

„Er ist nicht besonders wählerisch, was seine Futterpflanzen anbelangt. Besonders begehrt sind beispielsweise Wein oder Haselnuss, aber auch diverse Obstgehölze und Beerenobst. Seine Larven fressen vorzugsweise an den Wurzeln von Gräsern, wodurch Rasenflächen stark geschädigt werden können“.

Wie groß ist die Gefahr, dass sich die Tiere weiter ausbreiten?

Rainer Königbauer, Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft:

„Dadurch, dass der Japankäfer durch menschliches Zutun – beispielsweise durch Reisen oder den Transport von Waren über große Distanzen – eingeschleppt werden kann und inzwischen immer mehr Regionen Europas betroffen sind, in denen er vorkommt, ist die Gefahr einer weiteren großflächigen Verbreitung durchaus groß“.

Wie groß ist also die Gefahr, dass er auch bei uns auftauchen könnte?

Rainer Königbauer, Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft:

„Er benötigt dafür lediglich die Möglichkeit, dorthin zu gelangen. Und das passiert eben meistens durch die passive Beihilfe des Menschen. Also entlang von Reiserouten aus Ländern, in denen er bereits vorkommt, wie zum Beispiel der Schweiz oder Italien, ist das Risiko einer Einschleppung auf jeden Fall vorhanden“.

Was können wir tun, um die Ausbreitung einzudämmen?

Rainer Königbauer, Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft:

„Hierzu haben wir auch eigens eine Meldeplattform eingerichtet. Wenn Sie einen Käfer sehen und den Verdacht haben, dass es sich um einen Japankäfer handeln könnte, fangen Sie ihn am besten direkt ein, fotografieren ihn und senden uns das Foto unter Angabe des Fundorts über diese Meldeplattform zu“.

Welche Schutzmaßnahmen gibt es gegen den Japankäfer?

Rainer Königbauer, Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft:

„Den besten Schutz bietet letztendlich die Früherkennung. Deshalb hat die LfL auch in ganz Bayern an besonders risikoreichen Standorten, wie zum Beispiel an Autobahnraststätten, in der Nähe von Campingplätzen oder an Warenumschlagplätzen, Pheromonfallen installiert, um ein mögliches Auftreten des Japankäfers frühzeitig erkennen zu können“.

Weitere Infos zum Japankäfer und die Meldeplattform findet ihr hier.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Schongau, Starnberg, Landsberg am Lech, Bad Tölz, Wolfratshausen

FSME-Fallzahlen im Oberland gestiegen

Die Zahl der FSME-Erkrankungen ist in diesem Jahr im Oberland deutlich gestiegen. Bis Ende August wurden nach Angaben der Gesundheitsämter 38 Fälle gemeldet – 16 mehr als zum gleichen Zeitpunkt im Vorjahr. Das gesamte Oberland gilt laut Robert-Koch-Institut als FSME-Risikogebiet. Die durch Zecken übertragene Viruserkrankung kann unter anderem eine Hirnhautentzündung auslösen. Zecken können außerdem Borreliose auslösen. Davon wurden bislang rund 100 Fälle registriert – etwas weniger als im Vorjahr.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Schongau, Starnberg, Bad Tölz, Wolfratshausen, Landsberg am Lech

Deutsche Bahn repariert Weichen bei Pasing – Auswirkungen für Bahnpendler aus dem Oberland

Wer mit der S-Bahn aus dem Oberland nach München pendelt, muss sich ab heute rund um Pasing auf Einschränkungen einstellen. Die Deutsche Bahn repariert Weichen am Bahnhof Pasing. Deshalb kommt es von heute Abend bis Montag durchgehend zu Fahrplanänderungen auf der Stammstrecke. Die S6 fährt nur zwischen Tutzing und Gauting, von dort geht es mit Bussen weiter nach Pasing. Die S8 fährt regulär.

Änderungen von Dienstag, 8. September (23:00) bis Montag, 14. September (04:30) 

S-Bahn München: Nur die S2 und die S8 fahren komplett regulär. Auf den anderen Linien kommt es zu umfangreichen Änderungen. Zwischen Pasing und der Innenstadt können Fahrgäste nur die regulär verkehrende S8 sowie die S4 zum Hauptbahnhof (ohne Halt ab/bis Pasing) und den Regionalverkehr nutzen. Im übrigen Bereich der Stammstrecke zwischen Laim und Ostbahnhof sind je nach Abschnitt zwei bis vier Linien unterwegs: 

  • S1: Verkehrt nur zwischen Freising/Flughafen und Hauptbahnhof (ohne Halt ab/bis Moosach). Jede dritte Fahrt beginnt/endet bereits in Moosach (U3).
  • S2: Verkehrt regulär.
  • S3: Entfällt zwischen Lochhausen und Hackerbrücke. Im Abschnitt zwischen Lochhausen und Pasing verkehren ersatzweise Busse. Zudem entfällt der 10-Minuten-Takt zwischen Maisach und Ostbahnhof.
  • S4: Verkehrt nur zwischen Geltendorf und Hauptbahnhof Haupthalle (ohne Zwischenhalt ab/bis Pasing). Die Fahrten der S20 entfallen.
  • S5/S7: Die beiden Linien werden miteinander verbunden und fahren somit durchgehend zwischen Icking und Aying (Ersatzverkehr zwischen Kreuzstraße und Aying wegen anderer Bauarbeiten).
  • S6: Verkehrt nur zwischen Tutzing und Gauting sowie zwischen Ebersberg und Ostbahnhof. Im Abschnitt zwischen Gauting und Pasing verkehren ersatzweise Busse.
  • S8: Verkehrt regulär und hält in Laim an Gleis 2 sowie in Pasing an Gleis 5. Der 10-Minuten-Takt durch die sonst bis Germering verkehrende S5 entfällt.
Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Schongau, Bad Tölz, Wolfratshausen, Starnberg, Landsberg am Lech

42. Starnberger Landkreislauf: Strecke ist markiert - Testrunden können gedreht werden

Der 42. Starnberger Landkreislauf steht vor der Tür: Am 10. Oktober geht es in Gauting wieder auf die Strecke. Sechser-Staffeln absolvieren jeweils zweimal drei unterschiedlich lange Runden durch die Region. Insgesamt stehen Strecken zwischen 2,6 und sechs Kilometern zur Auswahl. Auch Kinder und Jugendliche können mitlaufen. Die Strecken sind bereits markiert und können ab sofort zum Training genutzt werden.

Betroffene Orte: Starnberg

Volksfest Penzberg: Polizei zieht nach neun Festtagen positive Bilanz

Nach dem Volksfest in Penzberg zieht die Polizei eine positive Bilanz. Die Veranstaltung sei friedlich und ohne größere Zwischenfälle verlaufen, Gewaltdelikte gab es keine. Zwei stark betrunkene Besucher mussten kurzzeitig in Gewahrsam genommen werden, außerdem kam es zu einzelnen Diebstählen und Sachbeschädigungen. Die meisten Beanstandungen gab es im Verkehr: Die Polizei registrierte zahlreiche Parkverstöße. Das Penzberger Volksfest war am Sonntagabend nach neun Festtagen zu Ende gegangen.

Betroffene Orte: Penzberg

Tage werden wieder kürzer - Bergwacht Mittenwald mit Appell zur Routenplanung

Jetzt im Herbst wird es wieder deutlich früher dunkel – und darauf sollten sich auch Bergsteiger und Kletterer in den Bergen einstellen. Die Bergwacht Mittenwald appelliert deshalb, Touren so zu planen, dass sie rechtzeitig vor Einbruch der Dunkelheit beendet sind. Eine Stirnlampe gehört außerdem fest in jeden Rucksack. Wie schnell es sonst kritisch werden kann, zeigte zuletzt ein Einsatz an der Kreuzwand: Drei Kletterer kamen dort nicht mehr weiter und mussten bei Dunkelheit per Hubschrauber gerettet werden.

Betroffene Orte: Mittenwald

Basketball-WM: DBB-Frauen treffen auf Südkorea - Fiebich und Co. wollen ins Viertelfinale

Die deutschen Basketballerinnen stehen bei der Heim-WM in Berlin in der KO-Runde. Landsbergerin Leonie Fiebich und ihre Mitspielerinnen haben gestern Abend mit 83:58 gegen Mali gewonnen. Das nächste Spiel steigt schon heute. Ab 20:45 Uhr trifft das DBB-Team auf Südkorea. In dem Duell entscheidet sich, wer im folgenden Viertelfinale gegen Belgien spielt.

Betroffene Orte: Landsberg am Lech, Berlin

Wichtig für eure Planung: Arbeiten am Stromnetz - Peitinger Rathaus öffnet am Donnerstag erst nachmittags

Wer am Donnerstag ins Peitinger Rathaus muss, sollte erst am Nachmittag kommen. Wegen Arbeiten am Stromnetz wird rund um das Rathaus bis etwa 14 Uhr der Strom abgeschaltet. Deshalb bleiben alle drei Rathausgebäude am Vormittag geschlossen. Betroffen sind unter anderem Einwohnermeldeamt, Standesamt, Bauamt, Touristinfo und Kämmerei. Ab 14 Uhr soll das Rathaus wieder öffnen.

Betroffene Orte: Peiting