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News für den 14. September 2026

Polling: Unbekannter bricht Baucontainer auf

Auf einer Baustelle in Polling hat ein Unbekannter am Wochenende große Beute gemacht. Der Einbrecher hatte laut Polizei einen Baucontainer aufgebrochen und mehrere hochwertige Werkzeuge im Wert von rund 10.000 Euro gestohlen. Passiert ist das Ganze zwischen Freitagmittag und Sonntagnachmittag auf einer Baustelle an der Staatsstraße bei Oderding. Die Polizei sucht jetzt nach Zeugen. 

Betroffene Orte: Polling
Themen: Oderding, Polling, Polizei, Delikt, Einbruch, Baustelle

Nackter Mann in Murnauer Fußgängerzone unterwegs - Polizei sucht Zeugen

Ein nackter Mann hat am Samstag in der Murnauer Fußgängerzone für Aufregung gesorgt. Jetzt ist die Polizei auf der Suche nach Zeugen, die das Geschehen beobachtet haben. Am frühen Samstagnachmittag hatte der unbekannte Mann an der Mariensäule plötzlich seine komplette Kleidung ausgezogen und war anschließend komplett nackt weitergelaufen, als ob nichts wäre. Als die Polizei eintraf, war der Mann verschwunden. Die Beamten suchen nun insbesondere nach Fotos oder eine Personenbeschreibung zum Täter.

Betroffene Orte: Murnau a. Staffelsee
Themen: Murnau, Polizei

Unfall auf regennasser Fahrbahn bei Eresing - Kreisstraße stundenlang gesperrt

Drei Verletzte und ein hoher Sachschaden sind die Bilanz eines Unfalls bei Eresing. Ein 22-jähriger Münchner wollte gestern Nachmittag kurz nach dem Ortsausgang einen vorausfahrenden Wagen überholen. Auf der regennassen Fahrbahn geriet sein Auto ins Schleudern. Er prallte zunächst gegen einen entgegenkommenden Pkw und anschließend frontal gegen ein drittes Fahrzeug. Alle drei Fahrer wurden verletzt und in umliegende Krankenhäuser gebracht. Die Kreisstraße war mehrere Stunden gesperrt. 

Betroffene Orte: Eresing

Kostenloses Schulmaterial für das neue Schuljahr - Besondere Aktion in Starnberg

Kostenlose Schulmaterialien zum Start ins neue Schuljahr: In Starnberg verwandelt sich heute der offene Kinderbücherschrank vor dem Familienzentrum in einen Schulmaterialschrank. Dort gibt es gespendete Hefte, Stifte, Ordner oder Brotzeitdosen kostenlos zum Mitnehmen. Die Aktion des Kinderschutzbundes soll Familien finanziell entlasten und gleichzeitig dafür sorgen, dass gut erhaltene Schulsachen weiterverwendet werden. Wer selbst neuwertiges Material übrig hat, kann es dort spenden.

Betroffene Orte: Starnberg

20. Ausgabe des Starnberger Fünf Seen Filmfestivals - Veranstalter ziehen positive Bilanz

Das Fünf Seen Filmfestival hat seine 20. Ausgabe mit einer positiven Bilanz beendet. Knapp 20.000 Zuschauerinnen und Zuschauer kamen in diesem Jahr zu den Veranstaltungen in Starnberg, Gauting, Seefeld und Weßling. Nach elf Festivaltagen ging das Jubiläumsfestival gestern Abend in der Starnberger Schlossberghalle zu Ende. Festivalleiter Matthias Helwig sagt: Die Jubiläumsausgabe sei gelungen. Besonders freue ihn, dass auch Filme abseits des Mainstreams ein großes Publikum erreicht hätten.

Betroffene Orte: Starnberg

Neue Baustelle bei Bad Heilbrunn - Straßenentwässerung bei Hinterstallau wird erneuert

Neue Baustelle auf der B472 bei Bad Heilbrunn: Ab heute wird bei Hinterstallau die Straßenentwässerung erneuert. Dafür ist der Geh- und Radweg bis zum 20. November gesperrt. Radfahrer werden auf die Fahrbahn umgeleitet und dort mit Leitbaken vom Autoverkehr getrennt. Für Autofahrer wird es vor allem Ende Oktober eng: Dann ist die B472 zeitweise nur halbseitig befahrbar, eine Ampel regelt den Verkehr. Die Arbeiten kosten rund 565.000 Euro. 

Betroffene Orte: Bad Heilbrunn

Innenminister Herrmann verleiht Courage-Medaille an Bürger aus dem Oberland

Mut, Zivilcourage und Einsatz für andere: 22 Menschen aus Bayern werden von Innenminister Joachim Herrmann mit der Courage-Medaille ausgezeichnet. Unter den Geehrten sind auch engagierte Bürgerinnen und Bürger aus Berg, Bichl und Peißenberg. Mit ihrem mutigen Handeln haben sie in unterschiedlichen Situationen zur Sicherheit beigetragen – etwa bei Messerangriffen, Raubüberfällen, versuchten Vergewaltigungen oder Betrugsmaschen durch Schockanrufe. Die Verleihung findet heute Mittag im Bayerischen Innenministerium in München statt. 

Betroffene Orte: Berg am Starnberger See, Bichl, Peißenberg

Landsberg: Sandauer Tor wird umfassend saniert

Ein Baudenkmal in der Landsberger Altstadt bekommt ab heute eine Frischzellenkur: Das Sandauer Tor wird umfassend saniert. Fenster und Fassade erhalten einen neuen Anstrich, das Dach wird neu eingedeckt und der Blitzschutz erneuert. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Mitte November. Größere Einschränkungen gibt es nicht, der Verkehr wird an der Baustelle vorbeigeführt. Die Kosten liegen bei rund 200.000 Euro.

Betroffene Orte: Landsberg am Lech

Schongau: Sohn erscheint nicht zu ausgemachtem Mittagessen - Umfangreiche Vermisstensuche im Lechtal nimmt gutes Ende

Eine fehlende Handyverbindung hat am Samstagabend eine umfangreiche Vermisstensuche im Lechtal ausgelöst. Ein 29-jähriger Schongauer war nicht wie vereinbart zum Mittagessen bei seinen Eltern erschienen.

Weil er angekündigt hatte, davor eine Bergtour zu unternehmen, wurde ein Notruf abgesetzt. Im Einsatz waren mehrere Polizeidienststellen aus Bayern und Österreich. Spätabends nahm die Suche nach dem Vermissten ein gutes Ende. Gegen 23:30 Uhr meldete sich der Mann bei seinem Vater. Er war wohlauf und hatte auf seiner Tour im Lechtal einfach keinen Handyempfang, weshalb er nicht erreichbar war.

Betroffene Orte: Schongau

Gute Nachrichten für Pendler im Oberland: Die B472 im Bereich der Anschlussstelle Sindelsdorf wird heute wieder geöffnet

Eine wichtige Verkehrsachse im Oberland wird heute wieder freigegeben. Die Bauarbeiten an der B472 im Bereich der Anschlussstelle Sindelsdorf stehen kurz vor dem Abschluss. Laut Staatlichem Bauamt Weilheim laufen am Vormittag noch Restarbeiten, am frühen Nachmittag soll die Strecke wieder für den Verkehr freigegeben werden. Dann geht auch die neue Ampelanlage in Betrieb, die für mehr Sicherheit sorgen soll. Während der wochenlangen Bauarbeiten war die Bundesstraße voll gesperrt, auch die Auf- und Abfahrten zur A95 waren zeitweise dicht. 

Betroffene Orte: Sindelsdorf

Bergwacht Oberau rettet drei junge Männer aus dem Kistenkar

Die Bergwacht Oberau musste gestern drei junge Männer aus dem Kistenkar retten. Die Männer waren auf rund 1.650 Metern Höhe in dem steilen und gerölligen Gelände nicht mehr weitergekommen. Neun Einsatzkräfte stiegen von der Kuhalm zur Einsatzstelle auf. Besonders anspruchsvoll war die Rettung eines Mannes, der unterhalb der Hohen Kisten in einer sehr steilen und absturzgefährdeten Rinne festsaß. Ein Bergretter sicherte ihn und seilte ihn in flacheres Gelände ab. Alle drei Männer konnten durch die Bergwacht sicher aus dem Kistenkar gerettet werden.

Betroffene Orte: Oberau

50-jährige Frau tot aufgefunden – Polizei ermittelt nach Gewaltverbrechen in Geretsried gegen früheren Lebensgefährten

Nach dem Tod einer 50-jährigen Frau in Geretsried ermittelt die Kriminalpolizei jetzt wegen eines Gewaltverbrechens. Angehörige hatten die Frau am Freitagabend nicht mehr erreichen können und die Polizei verständigt. Einsatzkräfte fanden sie wenig später tot in ihrer Wohnung. Eine Obduktion bestätigte den Verdacht eines gewaltsamen Todes. Dringend tatverdächtig ist der frühere Lebensgefährte der Frau. Der 32-Jährige wurde festgenommen und sitzt inzwischen in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen zu Tathergang, Motiv und Hintergründen laufen.

Betroffene Orte: Geretsried

Basketball: Medaillen-Traum geplatzt - DBB-Team landet bei Heim-WM auf undankbarem 4. Platz

„Gerade darf es wehtun. Es muss auch wehtun.“ Das sagte die Landsbergerin Leonie Fiebich nach der verpassten Bronze-Medaille bei der Heim-WM in Berlin mit der deutschen Basketball-Nationalmannschaft. Deutschland unterlag Spanien im Spiel um Platz drei letztlich deutlich mit 58:81.

Fiebich will die Enttäuschung aber als Antrieb nutzen: „Wir müssen den Schmerz mitnehmen, um besser zu werden.“, zeigte sich Fiebich kämpferisch für die Zukunft. Weltmeister wurden die USA mit einem 97:79 Erfolg gegen Frankreich. Die Mannschaft krönte sich damit zum fünften Mal in Folge zum Weltmeister. Insgesamt war es bereits der zwölfte WM-Titel für das US-Team.

Betroffene Orte: Landsberg am Lech, Berlin

Nach Generalsanierung: Hörnlebahn in Bad Kohlgrub nimmt Betrieb wieder auf

Die Hörnlebahn in Bad Kohlgrub fährt wieder – nach fast einem Jahr Stillstand. Seit Samstag sind die traditionsreichen blauen Schwenksessel wieder in Betrieb. Grund für die lange Pause war eine Generalsanierung. Rund 2,5 Millionen Euro wurden in neue Technik, Gebäude und die Sicherheit der Anlage investiert. Ursprünglich sollte die Bahn bereits Endi Juni wieder starten, weil die Arbeiten sehr komplex und aufwendig waren, konnte der geplante Termin nicht eingehalten werden. Zuletzt ließ dann auch noch die ausstehende Betriebserlaubnis auf sich warten.

Betroffene Orte: Bad Kohlgrub

Verkehrschaos durch Elterntaxis? Welche Alternativen es gibt und was eine Expertin zum Thema sagt

Morgen startet im Oberland wieder die Schule – und damit rücken auch die sogenannten Elterntaxis wieder in den Fokus. Vor vielen Schulen sorgen sie morgens für Stau, unübersichtliche Situationen und zusätzliche Gefahren für Kinder. Warum es gerade kurz vor Unterrichtsbeginn schnell chaotisch wird, welche Alternativen es zum klassischen Elterntaxi gibt und wie Elternhaltestellen den Verkehr entzerren können, erfahrt ihr im Interview mit Ursula Hildebrand vom Auto Club Europa Region Bayern Süd.

Warum gibt es regelmäßig ein Verkehrschaos, wenn Elterntaxis vor die Schulen fahren?

Ursula Hildebrand, vom ACE Auto Club Europa Region Bayern Süd:

„Das Verkehrschaos vor den Schulen entsteht vor allem deshalb, weil der Bringverkehr der Eltern morgens in einem sehr kurzen Zeitraum stattfindet, meist zwischen 7.30 Uhr und 7.50 Uhr. Das bedeutet: In diesen 15 bis 20 Minuten ballt sich der Verkehr vor den Schulen. Alle Eltern kommen gleichzeitig an, und dadurch entsteht dann ein Verkehrschaos“.

Warum entstehen gerade durch das Halten und Parken vor Schulen so schnell gefährliche Situationen für Kinder?

Ursula Hildebrand, vom ACE Auto Club Europa Region Bayern Süd:

„Man muss bedenken, dass Kinder von der Körpergröße her einfach viel kleiner sind als Erwachsene. Das heißt, sie verschwinden manchmal hinter parkenden Fahrzeugen. Jemand, der im Auto vorbeifährt, sieht diese Kinder gar nicht. Und wenn sie dann plötzlich auf die Straße treten, kommt es eben zu gefährlichen Situationen. Gleichzeitig ist der Platz vor den Schulen oft sehr beengt, sehr begrenzt. Wenn dann viele Autos parken und Kinder aus- und einsteigen, kommt es zu gefährlichen Situationen. Wenn Kinder über die Straße laufen und dann noch Fahrradfahrer oder Fußgänger hinzukommen, sorgt das alles für gefährliche Situationen für die Kinder“.

Was kann an der Infrastruktur rund um die Schulen verbessert werden, um die Situation zu entschärfen?

Ursula Hildebrand, vom ACE Auto Club Europa Region Bayern Süd:

„Bei Schulen wäre es sinnvoll, eine sogenannte Elternhaltestelle einzurichten. Das bedeutet, in einer Entfernung von 200 bis 500 Metern von der Schule einen Parkplatz bereitzustellen, an dem die Eltern sicher anhalten und die Kinder sicher aussteigen können. Die Kinder können dann die letzten 200 bis 500 Meter zu Fuß zur Schule bewältigen. Diese Elternhaltestellen sorgen dafür, dass der Verkehr direkt am Schulgebäude selbst entzerrt wird, dass die Fahrzeuge gar nicht erst dorthin fahren und somit die Kinder nicht gefährden können. Gleichzeitig ist der Verkehrsfluss gewährleistet. Die Eltern können an diesen Elternhaltestellen sicher einparken und anschließend auch wieder sicher abfahren“.

Welche Alternativen gibt es zum klassischen Elterntaxi?

Ursula Hildebrand, vom ACE Auto Club Europa Region Bayern Süd:

„Am besten wäre es natürlich, wenn die Kinder zu Fuß zur Schule gehen könnten. Das ist in manchen Kommunen nicht möglich, weil die Schulwege doch etwas länger sind. Das heißt, sie fahren dann vielleicht mit dem Bus oder eben mit dem Elterntaxi. Sinnvoll wäre es hier, das Elterntaxi an einer Elternhaltestelle abzustellen, etwas weiter von der Schule entfernt, damit es nicht zu gefährlichen Situationen kommt. Am besten ist es, wenn die Kinder zu Fuß gehen können. Sie haben so sozialen Kontakt zu ihren Mitschülerinnen und Mitschülern, bekommen am Morgen frische Luft und haben natürlich auch ein bisschen Bewegung. Die Kinder sitzen dann in der Schule sehr viel im Unterricht, haben dort wenig Bewegung und werden vielleicht auch unruhig. Wenn man ihnen vor der Schule die Möglichkeit gibt, sich auf dem Schulweg ein bisschen auszupowern, dann ist das für den ganzen Schulalltag durchaus sinnvoll“.

Zum Schulstart gibt es regelmäßige Kontrollaktionen der Polizei, und auch Sie haben bereits Initiativen gestartet. Sehen Sie dadurch eine nachhaltige Verbesserung?

Ursula Hildebrand, vom ACE Auto Club Europa Region Bayern Süd:

„Kontrollaktionen der Polizei oder auch solche Aktionen, wie wir sie im vergangenen Jahr durchgeführt haben, sind sehr, sehr wichtig. Leider haben wir festgestellt, dass dieser Effekt der Verbesserung nur sehr, sehr kurz anhält. Meist schleichen sich nach drei, vier Wochen die alten Gewohnheiten wieder ein. Das heißt, man hat vielleicht tatsächlich ein bisschen weiter weg parkiert oder das Elterntaxi auch mal stehen lassen. Nach zwei, drei, vier Wochen kehrt das Ganze wieder in den alten Trott zurück. Die Eltern fahren doch wieder bis zur Schule und vergessen quasi, dass es eigentlich Alternativen gäbe“.

Welchen Appell richten Sie an die Eltern vor dem Schulstart?

Ursula Hildebrand, vom ACE Auto Club Europa Region Bayern Süd:

„Wir appellieren an alle Eltern, das Elterntaxi einfach auch mal stehen zu lassen. Trauen Sie Ihren Kindern etwas zu und üben Sie den Schulweg rechtzeitig mit ihnen, sodass Sie sicher sein können, dass sie ihn auch selbstständig bewältigen können. Wenn das Elterntaxi wirklich nötig ist, dann schauen Sie, dass Sie bereits 200 bis 500 Meter vor der Schule anhalten und Ihr Kind aussteigen kann, sodass es die letzten 200 bis 500 Meter gefahrlos zur Schule laufen kann“.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Schongau, Bad Tölz, Wolfratshausen, Starnberg, Landsberg am Lech

"Gatterlmesse" auf dem Zugspitzplatt

Auf der Zugspitze ist gestern an die Opfer tödlicher Bergunfälle und an im Dienst gestorbene Polizisten erinnert worden. Bei der traditionellen Gatterlmesse auf dem Zugspitzplatt kamen zahlreiche Gäste zusammen. Die Messe erinnert an ein Lawinenunglück von 1952. Damals starben am Zugspitzgatterl vier Grenzpolizisten und ein Vorarlberger Skibergsteiger. Seit 1953 findet die Gatterlmesse jedes Jahr am zweiten Sonntag im September statt.

Die Andacht ist den Opfern des Lawinenunglücks von 1952, allen Angehörigen der Bayerischen Polizei, die in Ausübung ihres Dienstes den Tod fanden, sowie allen Berg- und Skisportlern, die in den Bergen tödlich verunglückt sind, gewidmet.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Grainau