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News für den 09. September 2026

Starnberg: Vollsperrung in der Hadorfer Straße bis Anfang Oktober

Wichtige Info für Autofahrer in Starnberg: Die Hadorfer Straße ist laut Stadt ab sofort bis Anfang Oktober voll gesperrt. Grund ist eine Notfallmaßnahme an einer Trafostation. Die Sperrung soll voraussichtlich bis zum 2. Oktober dauern, könnte aber auch früher aufgehoben werden. Eine Umleitung führt über Hadorf und Perchting. Fußgänger kommen weiterhin durch. 

Betroffene Orte: Starnberg
Themen: Starnberg, Verkehr, Sperrung

Bergunfall bei Kochel: 35-Jähriger stürzt 80 Meter ab und wird schwer verletzt

Ein schwerer Bergunfall bei Kochel hat eine große Suchaktion ausgelöst. Ein 35-Jähriger aus dem Landkreis Weilheim-Schongau war gestern bei einer Wanderung vom Weg abgekommen und rund 80 Meter über steiles Gelände abgestürzt. Weil er am Abend nicht nach Hause kam, meldeten ihn Angehörige als vermisst. Einsatzkräfte fanden ihn später schwer verletzt im Bachbett des Pessenbachs. Er wurde aufwendig geborgen und in die Unfallklinik Murnau geflogen. Von seinen beiden Hunden fehlt weiterhin jede Spur. Gesucht werden ein Border Collie und ein Dalmatiner. 

Betroffene Orte: Kochel a. See
Themen: Freizeit, Berge, Bergwacht, Kochel

Frühwarnservice: Warum morgen im Oberland Handys schrillen und Sirenen heulen

Wie gut funktioniert die Warnung der Bevölkerung im Ernstfall? Das wird morgen beim bundesweiten Warntag getestet.

Auch im Oberland wird deshalb ab 11 Uhr eine Probewarnung verschickt. Die Meldung kann unter anderem auf dem Handy erscheinen. In teilnehmenden Gemeinden können außerdem Sirenen oder Lautsprecher ertönen. Gegen 11:45 Uhr folgt die Entwarnung. Im Anschluss führt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe eine Umfrage durch, um herauszufinden wie gut der Test funktioniert hat. Der Warntag soll zeigen, wie zuverlässig die Warnung der Bevölkerung funktioniert. 

Hier findet ihr die Umfrage im Anschluss an den Warntag 

 

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Starnberg, Bad Tölz, Landsberg am Lech
Themen: Oberland

Bundespolizei sucht Geschädigten nach Vorfall in Regionalbahn zwischen Uffing und Starnberg

Nach einem Vorfall in einer Regionalbahn Anfang Juni sucht die Bundespolizei jetzt einen bislang unbekannten Geschädigten. In der RB6 zwischen Uffing und Starnberg soll ein 36-Jähriger aus dem Landkreis Garmisch-Partenkirchen zunächst eine 21-Jährige sexuell belästigt haben. Videoaufnahmen zeigen laut Bundespolizei außerdem, wie er bei Weilheim einen anderen Reisenden geschlagen haben soll. Nach diesem Mann wird jetzt gesucht. Er wird auf etwa 25 bis 35 Jahre geschätzt, hat kurze schwarze Haare und einen schwarzen Bart und trug einen pinken oder roten Rucksack. Hinweise nimmt die Bundespolizei in München entgegen. 

Betroffene Orte: Uffing a. Staffelsee, Starnberg
Themen: Bundespolizei, Verkehr, Bahn

Ehrung: Laura Dahlmeier und Felix Neureuther werden in "Hall of Fame" aufgenommen

Ein Jahr nach ihrem Tod wird Biathlon-Legende Laura Dahlmeier aus Garmisch-Partenkirchen in die „Hall of Fame des Deutschen Sports“ aufgenommen. Gemeinsam mit Ski-Star Felix Neureuther. Die Aufnahmefeier ist für Ende November in Frankfurt geplant. Beide Sportler prägten den deutschen Wintersport und galten während ihrer Karriere als Publikumslieblinge. Dahlmeier war im Juli 2025 bei einer Bergtour in Pakistan tödlich verunglückt. In der „Hall of Fame“ landen Athleten, die Geschichte geschrieben haben. Die Ehrenliste umfasst 142 Mitglieder. 

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen
Themen: Felix Neureuther, Laura Dahlmeier, Sport, Auszeichnung

Mehr Sport für Erstklässler im Oberland - Neues Sportangebot ab 2027

Drei statt zwei Sportstunden: Das könnte ab 2027 auch für Erstklässler an den Grundschulen im Oberland gelten. Ministerpräsident Markus Söder hat angekündigt, den Sportunterricht bereits in der ersten Klasse auszuweiten. Bislang gibt es die dritte Sportstunde erst ab der zweiten Klasse. Darüber hinaus wird geprüft, Schwimmabzeichen künftig im Zeugnis zu vermerken. Damit soll Bewegung und Schwimmen an den Schulen stärker berücksichtigt werden. 

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Starnberg, Landsberg am Lech, Bad Tölz
Themen: Schule, Sport

Peiting - Rottenbuch: Baustelle auf der B23 an der "Schnaidbergkurve" dauert länger als geplant

Seit Anfang August wird die B23 zwischen Peiting und Rottenbuch im Bereich „Schnaidbergkurve“ saniert. Das Staatliche Bauamt Weilheim hat jetzt ein Update zur Baustelle gegeben. Ursprünglich sollte die Maßnahme zum Ende der Sommerferien abgeschlossen werden. Jetzt wurden die Arbeiten bis einschließlich Montag, den 21. September verlängert. In der „Schnaidbergkurve“ wird aktuell eine Setzungsstelle saniert.

Betroffene Orte: Peiting, Rottenbuch

Jugendlicher im Berger Schloßpark unter Baum eingeklemmt

Eine schwierige Rettung im Hang hat gestern die Feuerwehren in Berg am Starnberger See gefordert. Vormittags ging ein Notruf ein, dass ein Jugendlicher unter zwei Baumstämmen eingeklemmt worden war. Weil der genaue Einsatzort zunächst nicht feststand, suchten die Einsatzkräfte den genannten Bereich im Berger Schloßpark ab. Als sie den Jugendlichen gefunden hatten, mussten sie zunächst einen Zugang zum Hang schaffen und einen Baum sichern. Anschließend konnten die Stämme entfernt und der Jugendliche gerettet werden.

Betroffene Orte: Berg am Starnberger See

München bleibt Deutschlands Pendlerhauptstadt

Für den Arbeitsplatz nach München: Viele Beschäftigte aus dem Oberland nehmen diesen Weg auf sich. Im vergangenen Jahr stieg die Zahl der Einpendler in die Landeshauptstadt um gut 3.000 auf rund 461.400. Damit bleibt München Deutschlands Pendler-Hauptstadt. Nach Angaben des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung spielen dabei hohe Wohnkosten und der Wohnungsmangel in München eine wichtige Rolle.

Betroffene Orte: München, Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Schongau, Starnberg, Landsberg am Lech, Bad Tölz, Wolfratshausen

Überfüllte Ausflugsziele im Oberland - Tourismusverband setzt auf Gästeverteilung und Kommunikation

Auch dieser Sommer hat gezeigt: An schönen Tagen wird es an manchen Ausflugszielen im Oberland schnell eng. Besonders rund um bekannte Seen, Bergziele und Wanderparkplätze treffen viele Besucher auf begrenzte Straßen und Parkflächen. Der Tourismusverband Oberbayern will deshalb Gäste besser verteilen und schon vor der Anreise gezielter informieren.

Von einem flächendeckenden Overtourismus spricht der Verband trotzdem nicht. Die Belastung konzentriere sich vor allem auf bestimmte Orte und Zeiten, sagt Geschäftsführer Oswald Pehel:

„Da gibt es natürlich gerade in den Sommermonaten immer wieder Spitzen, zum Beispiel an den Seen, an den Strandbädern und an den Wanderparkplätzen. Das ist aber sehr abhängig von der Tageszeit, vom Wetter oder vom Wochentag. Aber im Großen und Ganzen gibt es keine Überlastung in der Fläche.“

 

Ausflugsticker soll Alternativen zeigen

Ein wichtiger Baustein der Besucherlenkung ist der Ausflugsticker Bayern. Dort können sich Ausflügler online über die Lage an beliebten Zielen informieren. Ergänzend wirbt der Tourismusverband mit den sogenannten „GeHEIMATorten“ für weniger bekannte Ausflugsziele.

Wie beide Angebote dabei zusammenspielen sollen, erklärt Pehel:

„Mit dem Ausflugsticker kann man ja immer abrufen, wo es überfüllte Parkplätze gibt und welche noch offen sind. Wir haben auch Kampagnen wie ‚GeHEIMATorte Oberbayern‘, mit denen wir dafür werben, vielleicht auch mal ein unbekannteres Ziel aufzusuchen.“

Zu diesen Zielen gehören unter anderem der Bergwalderlebnispfad bei Wolfratshausen oder die Schloss- und Kirchenroute in der Region Starnberger See. So sollen besonders stark besuchte Orte entlastet und Gäste gleichzeitig auf andere Ausflugsziele aufmerksam gemacht werden.

 

Informationen sollen früher ankommen

Ein Problem bleibt allerdings: immer noch zu oft erfahren Besucher erst vor Ort, dass ein Parkplatz voll oder eine Zufahrt überlastet ist. Genau deshalb will der Tourismusverband digitale Informationen künftig noch stärker nutzen. Pehel sieht hier noch Potenzial:

„Man sollte die Parkplatzauslastung dann nicht bloß vor Ort ausspielen, sondern auch digital, zum Beispiel über den Ausflugsticker, weil ich den Gast dann schon viel früher erreiche – nicht erst, wenn er quasi mit dem Auto schon vor dem Parkplatz steht. Das ist ganz wichtig, und da können wir sicher auch noch besser werden.“

Neben digitalen Angeboten spielt auch die Anreise eine Rolle. Der Tourismusverband sieht deshalb nicht nur bei der Wahl des Ausflugsziels Möglichkeiten, Besucherströme besser zu lenken:

„Das ist für uns auch eine Form der Besucherlenkung, eben das Auto einfach stehen zu lassen und mal mit Bus und Bahn unterwegs zu sein. Das alles hilft uns, Staus zu vermeiden, Parkflächen zu entlasten und eigentlich auch die Erlebnisqualität zu erhöhen.“

Damit setzt der Verband vor allem auf Information und Alternativen statt auf harte Einschränkungen wie Sperrungen oder Zufahrtsbeschränkungen. Ziel ist, besonders beliebte Ausflugsziele zu entlasten, ohne Besucher grundsätzlich fernzuhalten.

Hier geht’s zum Ausflugsticker

Hier geht’s zu den „GeHEIMATorten“

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Schongau, Starnberg, Landsberg am Lech, Bad Tölz, Wolfratshausen

Vogelfans aus dem Oberland sind gefragt - Wer wird Vogel des Jahres?

Kolkrabe, Kranich oder doch die Wasseramsel? Noch bis Mitte Oktober können Vogelfans aus dem Oberland über den Vogel des Jahres 2027 abstimmen. Insgesamt stehen fünf Arten zur Wahl – darunter auch Mehlschwalbe und Trauerschnäpper. Die Aktion gibt es seit mehr als 50 Jahren. Hinter der beliebten Wahl steckt allerdings ein ernster Hintergrund: Sie soll Aufmerksamkeit für den Naturschutz und die Lebensräume der heimischen Vogelarten schaffen.

Hier kommt ihr zur Abstimmung

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Schongau, Starnberg, Bad Tölz, Wolfratshausen, Landsberg am Lech

Olympia am Starnberger See? Bayerische Kabinett läutet Endspurt für Münchens Bewerbung ein

Das bayerische Kabinett hat gestern den Endspurt für Münchens Olympiabewerbung eingeläutet. Innen- und Sportminister Joachim Herrmann warb dabei für die Bewerbung der Landeshauptstadt um die Spiele zwischen 2036 und 2044. Das Konzept setzt auf kurze Wege und vorhandene Sportstätten. Auch das Oberland ist eingeplant: Am Starnberger See könnten Wettbewerbe im Freiwasserschwimmen stattfinden. Ob München deutscher Bewerberstandort wird, entscheidet der DOSB am 26. September.

Betroffene Orte: Starnberg, München

Eishockey Oberliga: SC Riessersee verpflichtet zwei 18-Jährige

Zwei neue Gesichter beim SC Riessersee: Der Eishockey-Oberligist hat zwei 18-Jährige verpflichtet. Verteidiger Matthias Harr und Stürmer Arel Bryan Albert stammen aus dem Nachwuchs der Eisbären Juniors Berlin. Albert war zuletzt in Nordamerika aktiv, Harr wurde bereits für die deutsche U18-Nationalmannschaft nominiert. Beide sollen beim SCR im Seniorenbereich zum Einsatz kommen und können zusätzlich Spielpraxis in der U20 sammeln.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen

Basketball-WM: Landsbergerin Fiebich und Co. stehen im Viertelfinale

Der Traum von einer Medaille bei der Heim-WM lebt: Deutschlands Basketballerinnen haben gestern den Sprung unter die besten acht geschafft. Im Achtelfinale gewann das Team um Landsbergerin Leonie Fiebich deutlich mit 94:56 gegen Südkorea. Im Viertelfinale wartet jetzt Europameister Belgien – und damit die bislang wohl größte Herausforderung. Das Duell steigt morgen um 17:45 Uhr in Berlin.

Betroffene Orte: Landsberg am Lech, Berlin

Kompletter Toilettenumbau am Lido aktuell nicht möglich – Stadt Schongau fehlt Geld

Weil das Geld fehlt, kann die Stadt Schongau die Toilettenanlage am Lido derzeit nicht komplett barrierefrei sanieren und umbauen. Für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen soll es am Lechbad trotzdem eine Erleichterung geben. Die Toilettenanlage bekommt jetzt eine Rampe und eine vorgelagerte Stufe. Damit soll der Zugang deutlich einfacher werden.

Höhere Steuerfreibeträge und weniger Bürokratie: Hoffnung für Vereine im Oberland

Vereine im Oberland könnten künftig bei Steuern deutlich mehr Spielraum bekommen. Bayern will sich auf Bundesebene für höhere Freibeträge und weniger Bürokratie einsetzen. Der Gewinnfreibetrag für gemeinnützige Vereine soll beispielsweise von 5.000 auf 10.000 Euro steigen. Auch bei weiteren steuerlichen Grenzen fordert der Freistaat eine Anhebung auf bis zu 100.000 Euro. Die Änderungen sollen über eine Bundesratsinitiative auf den Weg gebracht werden.

Betroffene Orte: Weilheim i. OB, Schongau, Bad Tölz, Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen, Landsberg am Lech, Starnberg