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News für den 11. September 2026

Kurz vor Wiesn-Start: Rettungskräfte bereit – Bewegung im Streit um Festzelt-Vergabe

Die Rettungskräfte sind vorbereitet, wenn nächste Woche in München das Oktoberfest beginnt. Neu in der Sanitätsstation sind Laborgeräte für schnelle Blutwertchecks. Damit können unter anderem Hinweise auf einen Herzinfarkt schneller erkannt werden. Außerdem wurden rund 70 Helfer speziell auf Bedrohungssituationen vorbereitet. Insgesamt sind rund 430 Einsatzkräfte für die Wiesn-Besucher da.

Unterdessen zeichnet sich im Streit um die Vergabe der Festzelte eine Entscheidung zugunsten der Stadt München ab. Das Bayerische Oberste Landesgericht ließ erkennen, dass die Standplätze wohl auch künftig nicht EU-weit ausgeschrieben werden müssen. Ein endgültiges Urteil gibt es aber noch nicht. 

Betroffene Orte: München
Themen: München, Kultur, Oktoberfest

B2: Schwerer Verkehrsunfall bei Etting – Motorradfahrer wird schwer verletzt

+++ Update – 11.09.2026 – 15:10 Uhr +++

Ein schwerer Motorradunfall bei Etting hat heute Nachmittag die B2 lahmgelegt. Nach Angaben der Polizei krachte ein Motorradfahrer nach einem missglückten Überholmanöver in einen Lkw. Der Mann wurde schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt und mit dem Hubschrauber in die Unfallklinik nach Murnau gebracht. Der Lkw-Fahrer kam vorsorglich ins Krankenhaus.

+++ Ursprüngliche Meldung – 11.09.2026 – 14:00 Uhr +++ 

Nach einem schweren Verkehrsunfall ist die B2 bei Etting derzeit voll gesperrt. Nach ersten Angaben der Polizei sind ein Lkw und ein Motorrad zusammengestoßen. Eine Person wurde schwer verletzt. Die Einsatzkräfte sind vor Ort, auch ein Rettungshubschrauber ist im Einsatz. Wie lange die Sperrung dauert, ist noch unklar. Der Verkehr wird über Huglfing umgeleitet. 

Betroffene Orte: Polling
Themen: Etting, Verkehr, Bundesstrasse, B2, Sperrung, Unfall

Oldtimer-Rennen: Zweite Monte-Rigi-Classic am Wochenende

Von eleganten Klassikern bis zu seltenen Sammlerstücken: Am Hohen Peißenberg sind am Wochenende zahlreiche historische Fahrzeuge unterwegs. Morgen veranstaltet der MSC Hohenpeißenberg die zweite Monte-Rigi-Classic. Beim besonderen Autorennen geht es für die Oldtimer auf eine rund zwei Kilometer lange Strecke über den Bruckwald und Teile der ehemaligen Wertungsstrecke der legendären Rallye Oberland. Die erste Ausgabe hatte im vergangenen Jahr mehr als 1.000 Zuschauer an die Bergstrecke gelockt. Künftig soll die "Monte-Rigi-Classic" alle zwei Jahre stattfinden. 

Betroffene Orte: Hohenpeißenberg
Themen: Verkehr, Auto

Bahn: Neue Sperrung im Werdenfels - Behinderungen im S-Bahnverkehr bei Icking

Bahnfahrer im Werdenfels müssen sich schon wieder auf die nächste Sperrung einstellen – und die fällt ausgerechnet auf den Start des Oktoberfests. Vom 19. bis 25. September kommt es wegen Weichenarbeiten im Bahnhof Garmisch-Partenkirchen zu Zugausfällen. Für die betroffenen Verbindungen zwischen Oberau und Garmisch-Partenkirchen setzt die Bahn Ersatzbusse ein. Die Arbeiten konnten wegen fehlender Kapazitäten bei Baufirmen nicht wie geplant abgeschlossen werden. Eine weitere Sperrung ist dann Mitte Oktober vorgesehen.

S-Bahnfahrgäste bei Icking müssen sich schon am Wochenende auf Einschränkungen einstellen. Von Sonntagnachmittag (15:15 Uhr) bis Montagfrüh (03:00 Uhr) fahren zwischen Höllriegelskreuth und Wolfratshausen Busse statt S-Bahnen. 

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Oberau
Themen: Verkehr, Bahn, Werdenfelsbahn

Hundeschwimmen zum Saisonabschluss: Wann die Vierbeiner in Bad Tölz ins Wasser dürfen

Nach einem heißen und sonnigen Sommer geht die Freibadsaison im Oberland langsam zu Ende. In Bad Tölz endet sie am Wochenende mit einem Hundeschwimmen. Im historischen Naturfreibad Eichmühle gehört der letzte Badetag morgen den Vierbeinern. Bereits zum vierten Mal in Folge dürfen Hunde dort ins Wasser. Eine Woche später gibt es auch in Gauting einen Hundebadetag: Im Sommerbad können die Vierbeiner am Sonntag, den 20. September, plantschen. 

Themen: Freizeit, Schwimmbad, Freibad, Hund, Bad Tölz

Penzberger Stadtwerke heben Allgemeinverfügung zur Beschränkung des Trinkwasserverbrauchs auf

Die Wasserversorgung in Penzberg hat sich wieder stabilisiert. Deshalb heben die Stadtwerke die im August erlassene Allgemeinverfügung zur Beschränkung des Trinkwasserverbrauchs ab morgen auf. Grund sind unter anderem die gesunkenen Temperaturen und der bevorstehende Herbst. Damit gelten auch die Einschränkungen etwa beim Befüllen von Pools und bei der Bewässerung von Rasen und Grünflächen nicht mehr.

Betroffene Orte: Penzberg

Radlader bei Oberau abgestürzt: Gewässerverunreinigung nicht ausgeschlossen

Ein abgestürzter Radlader hat gestern Abend in Oberau einen möglichen Umwelteinsatz im Gießenbach ausgelöst. Der Radlader einer Baufirma war beim Bau des Radwegs an der alten Ettaler Bergstraße vom Weg abgekommen und in den sogenannten "Mauergraben" gestürzt. Zunächst war unklar, ob sich jemand im Fahrzeug befand. Das konnte schnell ausgeschlossen werden. Weil der Graben in den Gießenbach mündet, errichtete die Feuerwehr eine Ölsperre. Ob es zu einer Gewässerverunreinigung kam, ist noch unklar.

Betroffene Orte: Oberau

Unbekannte stehlen Ortsschilder der Gemeinde Igling

Im Laufe dieser Woche haben bislang Unbekannte zwei Ortsschilder der Gemeinde Igling im Landkreis Landsberg am Lech gestohlen. Die Ermittlungen hierzu laufen. Die Schilder aus Richtung Großkitzighofen und Hurlach sind spurlos verschwunden. Die Polizei Landsberg ermittelt nicht nur wegen des Diebstahls, sondern auch wegen des versuchten gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.

Betroffene Orte: Igling

Tunnelbohrmaschine "Donna Maria" zum Anfassen - Baustelle zur zweiten Münchner Stammstrecke öffnet ihre Tore

Ein Riesending zum Anfassen: Die Deutsche Bahn öffnet am Wochenende die Baustelle der zweiten Münchner S-Bahn-Stammstrecke. Im Mittelpunkt steht die 178 Meter lange und 700 Tonnen schwere Tunnelbohrmaschine „Donna Maria“. Besucher können sie aus nächster Nähe sehen und erfahren, wie der Tunnelbau unter München funktioniert. Wenige Tage später verschwindet der Koloss im Untergrund und gräbt sich durch die Erde. Mehr Infos zum Tag der offenen Baustelle findet ihr hier. 

 

Betroffene Orte: München

Utting am Ammersee: Geldsegen für frisch sanierten Raddampfer "Andechs"

Geldsegen für ein Stück Ammersee-Geschichte: Der frisch sanierte Raddampfer „Andechs“ in Utting bekommt heute 75.000 Euro von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Am Nachmittag wird dafür symbolisch der Fördervertrag übergeben. Der fast 120 Jahre alte Dampfer musste zuletzt für insgesamt 750.000 Euro aufwendig saniert werden, weil sein Rumpf stark durchgerostet war. Seit Anfang Juni liegt die „Andechs“ wieder an ihrem angestammten Platz in Utting. Seit 1956 nutzt die Bayerische Seglervereinigung das frühere Fahrgastschiff als Vereinsheim. Seit wenigen Monaten wird das Schiff als Baudenkmal geführt. 

Betroffene Orte: Utting am Ammersee

Wirkt sich der Hitzesommer auf die Pilzsaison im Oberland aus? Die Einschätzung eines Experten

Leere Körbe statt voller Schwammerl-Ausbeute: Die Pilzsaison im Oberland ist nach dem heißen und trockenen Sommer bislang ziemlich mager angelaufen. Auch die jüngsten Regenfälle haben die Lage kaum verbessert. Viele Waldböden sind weiter zu trocken, entsprechend wenig Pilze sind zu finden. Ob sich die Saison in den nächsten Wochen noch erholen kann, wo die Chancen auf Steinpilze, Pfifferlinge und Co. derzeit am besten stehen und warum sich die Pilzsaison künftig immer weiter nach hinten verschieben könnte, darüber sprechen wir mit Christoph Hahn von der Bayerischen Mykologischen Gesellschaft aus Dießen.

Wie wirkt sich die anhaltende Trockenheit auf die Pilzsaison aus?

Christoph Hahn, Vorsitzender der Bayerischen Mykologischen Gesellschaft aus Dießen:

„Meine Prognose ist, dass es eine Art Mosaik wird in den Wäldern. Also in einigen Wäldern werden viele Fruchtkörper vorkommen, und in anderen Wäldern sieht es wie ausgestorben aus und es sind nur wenig Pilze zu finden. Das führt dann manchmal über die sozialen Medien zu Frust, weil man auf den entsprechenden Kanälen Pilzfunde von anderen Personen sieht, die eine reichliche Ernte haben, während im eigenen Wald gar nichts vorhanden ist“.

Wie würden Sie die aktuelle Lage im Oberland bezeichnen?

Christoph Hahn, Vorsitzender der Bayerischen Mykologischen Gesellschaft aus Dießen:

„Jetzt aktuell gibt es eigentlich kaum größere Pilzvorkommen im Oberland, jedenfalls nicht im Alpenvorland. Am Alpenrand selber, also vor allem in den Nordhangbereichen, sieht es besser aus. Da gab es mehr Niederschlag, auch durch Tau in der Nacht in den Trockenphasen. Dort ist es auch schattig. Das heißt, am meisten Pilze sind dort zu erwarten, wo der Boden ein bisschen lehmig ist, also das Wasser nicht abgeflossen ist, sondern im Boden gehalten werden konnte und zudem alles beschattet war und nicht so ausgetrocknet, ausgedörrt ist und nicht von der Hitze so betroffen war, wie zum Beispiel am gesamten Alpenrand“.

Haben die jüngsten Regenfälle etwas an der Situation geändert?

Christoph Hahn, Vorsitzender der Bayerischen Mykologischen Gesellschaft aus Dießen:

„Der Regen hat fast nichts geändert, weil es erst mal ein Tropfen auf den heißen Stein ist. Das heißt, noch ist leider nicht viel passiert, bis auf Champignons, die ich beim Autofahren öfter auf den Wiesen sehe. Aber dort ist eben Vorsicht sehr wichtig, weil es giftige Champignon-Arten gibt und eben auch Neuzuwanderer aus dem Mittelmeergebiet, die genau solche Dürre- und Hitzephasen sehr gut vertragen und sich dann gegenüber den Konkurrenten sogar durchsetzen können und deswegen heuer gehäuft zu erwarten sind“.

Was bräuchte es jetzt, damit es noch eine gute Pilzsaison wird?

Christoph Hahn, Vorsitzender der Bayerischen Mykologischen Gesellschaft aus Dießen:

„Zunächst mal wäre es wichtig, dass der Boden wirklich durchfeuchtet wird und das Wasserdefizit aufgehoben wird. Das heißt im Klartext, ideal wären wirklich zwei Wochen durchgehender Landregen. Nicht mehr diese Hitzetage, in denen es wieder vorkommt, dass es dann über 30 Grad ist. Kühle Nächte, das heißt tagsüber, wie es halt im Herbst üblich ist, so um die 20 Grad, vielleicht knapp drüber, wenn wir Glück haben. Nachts dann deutlich kälter, vielleicht 5, 6 Grad. Viel Regen, dann könnte es noch etwas werden. Aber auch da kann es eben sein, dass in manchen Bereichen die Schäden an den Pilzgeflechten so groß sind, dass die Pilze dort erstmal in den Reparaturmodus gehen, sich praktisch erholen und deswegen keine Fruchtkörper bilden“.

Wo können Pilzsammler aktuell noch die größte Ausbeute machen?

Christoph Hahn, Vorsitzender der Bayerischen Mykologischen Gesellschaft aus Dießen:

„Generell rate ich dazu, die Spaziergänge wirklich als Spaziergänge zu nehmen und sich zu freuen, wenn man Pilze findet, aber nicht darauf angewiesen zu sein. Denn zurzeit ist es wirklich eher frustrierend, wenn man Speisepilze suchen möchte. Das heißt, man braucht ein bisschen Geduld und sollte bitte jetzt nicht anfangen, jedes letzte Eck des Waldes zu durchstöbern. Wenn man aufgrund der geringeren Ausbeute den Wald großflächig durchgeht, haben die Wildtiere keine Möglichkeit mehr, sich zurückzuziehen. Man sollte immer auf die Umwelt achten und auch an die Wildtiere denken“.

Was bedeutet es für die Pilzsaison, wenn die Sommer in Zukunft noch trockener werden?

Christoph Hahn, Vorsitzender der Bayerischen Mykologischen Gesellschaft aus Dießen:

„Wenn sich das Klima in Richtung mediterranes Klima verschiebt, was ja passiert, dann wird es im Sommer längere Dürre- und Trockenphasen geben und im Winterhalbjahr dafür mehr Niederschlag. Das bedeutet, die Pilzsaison würde sich verschieben. Also im Prinzip ähnlich aussehen, wie sie jetzt aktuell südlich der Alpen aussieht. Es wird dann nicht im August oder Anfang September losgehen, sondern eher im Oktober oder November, eventuell dann auch im Dezember. Aber bis es soweit ist, dass wir dann eine Saison im Dezember oder Januar haben, wird es natürlich noch dauern, weil sich auch entsprechende Baumarten neu ansiedeln müssten. Das heißt, wir würden dann die mediterranen Eichenarten beispielsweise als Waldarten bekommen“.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Schongau, Starnberg, Landsberg am Lech, Bad Tölz, Wolfratshausen

Bundesweiter Tag des offenen Denkmals - Das ist am Wochenende los im Oberland

Am Sonntag heißt es im Oberland wieder: Türen auf für Geschichte. Beim bundesweiten Tag des offenen Denkmals öffnen zahlreiche historische Gebäude, technische Anlagen und besondere Orte, die sonst teilweise gar nicht oder nur eingeschränkt zugänglich sind. In den Oberland-Landkreisen beteiligen sich mehr als 30 Kulturstätten. Das Angebot reicht von historischen Kirchen und Bauernhäusern über alte Kraftwerke und technische Denkmäler bis hin zu Burgruinen und besonderen Wohngebäuden.

Viele Veranstalter bieten zusätzlich Führungen an und erklären, wie die Gebäude früher genutzt wurden, was sie besonders macht und wie sie heute erhalten werden. Einige Angebote richten sich auch speziell an Familien und Kinder. Der Eintritt ist bei vielen Veranstaltungen kostenlos.

Eine Übersicht über die teilnehmenden Denkmäler, Öffnungszeiten und Veranstaltungen findet ihr hier.

 

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Schongau, Starnberg, Landsberg am Lech, Bad Tölz, Wolfratshausen

Sommerferien-Ende steht bevor - ADAC warnt vor vollen Straßen im Oberland

Mit dem Ferienendspurt nimmt im Oberland auch die Rückreisewelle noch einmal Fahrt auf. Am Wochenende dürfte es auf den Straßen der Region voll werden. Der ADAC rechnet am letzten Ferienwochenende vor allem auf den Fernreiserouten aus dem Süden mit viel Verkehr. Besonders betroffen dürfte die A95 von Garmisch-Partenkirchen Richtung München sein. Auch auf der B2 rund um Mittenwald, Oberau und Farchant wird viel Rückreiseverkehr erwartet. In Tirol müssen Autofahrer auf der Fernpassroute ebenfalls mit Verzögerungen rechnen.

Etwas Entlastung gibt es aber durch das Ende mehrerer Baustellen. In Schondorf wird die neue Fahrbahndecke der Staatsstraße heute einen Tag früher fertig als geplant. Ab Montagnachmittag soll auch die B472 bei Sindelsdorf wieder frei sein. Dort war der Bereich an der A95-Anschlussstelle wegen des Baus einer neuen Ampel wochenlang komplett gesperrt. Länger dauert es dagegen auf der B23 bei Rottenbuch. Dort soll der Verkehr erst in rund zwei Wochen wieder rollen.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Schongau, Starnberg, Landsberg am Lech, Bad Tölz, Wolfratshausen

Asiatische Hornisse kommt dem Oberland immer näher - Erste Tiere in München nachgewiesen

Sie kommt dem Oberland immer näher: Die Asiatische Hornisse ist jetzt auch in München nachgewiesen worden. Die Landeshauptstadt ist bislang der südlichste Fundort in Bayern. Die invasive Art frisst Bienen und andere heimische Insekten. Außerdem kann sie Schäden im Obst- und Weinbau verursachen. Der Bund Naturschutz fordert bei der Bekämpfung deshalb mehr Einsatz des Freistaates. Unter anderem sollen mehr Menschen darin geschult werden, die Nester sicher zu entfernen. Dafür braucht es spezielle Schutzanzüge und Helme mit Visier.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Schongau, Starnberg, Landsberg am Lech, Bad Tölz, Wolfratshausen

Flughelfer aus dem Oberland werden für Einsatz bei Waldbrandbekämpfung geehrt

Der Waldbrand am Saurüsselkopf bei Ruhpolding hat die Einsatzkräfte Anfang Mai tagelang beschäftigt. Mit dabei waren auch Flughelfer aus dem Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen. Für ihren Einsatz werden sie heute geehrt. Ministerpräsident Markus Söder und Innenminister Joachim Herrmann laden Vertreter von Feuerwehren und Hilfsorganisationen am Nachmittag in den Historischen Festsaal des Münchner Hofbräuhauses ein. Damit würdigt der Freistaat ihren Einsatz bei der Waldbrandbekämpfung.

Betroffene Orte: Bad Tölz, Wolfratshausen, München

Nach Bergunfall bei Kochel: Hunde des verunglückten Wanderers gefunden

Nach einem schweren Bergunfall bei Kochel hat die Suche nach zwei vermissten Hunden ein gutes Ende genommen. Die Tiere des verunglückten Wanderers sind wieder da. Bergwacht und Halterin konnten die Hunde gestern Nachmittag mithilfe einer Drohne im Bereich des Rabenkopfes aufspüren. Beide sind wohlauf. Ihr 35-jähriger Besitzer war am Dienstag zwischen Pessenbach und der Orterer Alm rund 80 Meter abgestürzt und schwer verletzt gerettet worden.

Betroffene Orte: Kochel a. See

Historischer Erfolg: DBB-Frauen stehen bei Heim-WM im Halbfinale

Die deutschen Basketballerinnen haben Geschichte geschrieben. Erstmals überhaupt haben sie ein WM-Halbfinale erreicht. Landsbergerin Leonie Fiebich und das DBB-Team sind damit nur noch einen Sieg von einer Medaille entfernt. Deutschland besiegte gestern Europameister Belgien in Berlin überraschend mit 93:74 und gewann damit das vierte WM-Spiel in Serie. Im Halbfinale am Samstag wartet mit Frankreich der nächste Mitfavorit.

Betroffene Orte: Landsberg am Lech, Berlin

Tutzinger Hauptstraße nach schwerem Motorradunfall stundenlang gesperrt

Zwei Motorradfahrer sind gestern Nachmittag in Tutzing zusammengestoßen. Ein 20-jähriger Tutzinger wollte nach bisherigen Erkenntnissen auf das Gelände einer Tankstelle an der Hauptstraße abbiegen. Dabei kam es zur Kollision mit einem 21-jährigen Motorradfahrer aus Feldafing, der in Richtung Kreisverkehr unterwegs war. Der Tutzinger wurde schwer verletzt und per Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht. Der andere Fahrer kam mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus. Ein Sachverständiger soll den genauen Unfallhergang klären. Die Hauptstraße war zur Unfallaufnahme mehrere Stunden gesperrt.

Betroffene Orte: Tutzing

Stadt Weilheim plant Zukunft der Innenstadt - Info-Tag auf dem Marktplatz

Mehr Grün, weniger versiegelte Flächen und mehr Platz zum Aufenthalt: So könnte Weilheims Innenstadt künftig aussehen. Die Stadt arbeitet an einem gemeinsamen Konzept für den Herzog-Albrecht-Platz, den Dr.-Johann-Bauer-Platz und den Theaterplatz. Die Flächen sollen zu einem zusammenhängenden Stadtraum entwickelt werden. Wie die bisherigen Pläne aussehen, können sich Bürger heute beim Info-Tag auf dem Marktplatz ansehen und Anregungen dazu geben.

Betroffene Orte: Weilheim i. OB