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News für den 03. September 2026

Schongau: Gelbe Substanz auf dem Lech sorgt für Aufregung

Eine gelbe Substanz auf dem Lech hat am Dienstag für Aufregung in Schongau gesorgt. Passanten meldeten der Polizei am Abend die Verunreinigung. Vor Ort stellten die Beamten fest, dass die Flüssigkeit aus einem in den Lech mündenden Kanalrohr kam. Wie sich später herausstellte handelte es sich bei der Substanz um biologisch abbaubares Uranin. Die Stadtwerke Schongau hatten das Mittel bei einem öffentlichen Gebäude eingesetzt, um ein Leck zu finden.  

Betroffene Orte: Schongau
Themen: Stadtwerke, Natur, Lech, Schongau

Peißenberg: Sanierung der Wörther Ammerbrücke frühzeitig abgeschlossen

Gute Nachrichten für Autofahrer rund um Peißenberg. Die Sperrung der Wörther Ammerbrücke ist wieder aufgehoben. Wie Bürgermeister Frank Zellner bestätigt hat, konnte die Sanierung bereist abgeschlossen werden – über eine Woche früher als geplant. Die Brücke ist damit wieder befahrbar und die Umleitung aufgehoben.

Betroffene Orte: Peißenberg
Themen: Peißenberg, Verkehr, Straßensperre, Sanierung

Nach mutmaßlichem Mord an Starnberger - Dritter Tatverdächtiger festgenommen

Zwei Tatverdächtige sitzen bereits in Untersuchungshaft, jetzt kommt sogar ein Dritter dazu. Nach dem gewaltsamen Tod eines 51-Jährigen aus Starnberg Mitte Juli ist inzwischen auch ein 28-jähriger Pole festgenommen worden. Das hat die Sprecherin der Staatsanwaltschaft München I, mitgeteilt. Er sei vor zwei Wochen festgenommen worden. Ein 50 Jahre alter Ukrainer und ein 37 Jahre alter Kasache, sitzen bereits in Untersuchungshaft. Die genauen Hintergründe sind noch unklar. Eine Möglichkeit sei eine Geschäftsbeziehung zwischen dem Opfer und dem 37 Jahre alten Verdächtigen, hieß es. Die Anklage geht beim Motiv von Habgier aus.

Betroffene Orte: Starnberg
Themen: Staatsanwaltschaft, Starnberg, Polizei, Delikt, Mord

Stadtwerke Landsberg Ziel eines Cyberangriffs

Die Stadtwerke Landsberg sind Ziel eines Cyberangriffs geworden. In der Nacht zum 1. September wurden zentrale IT-Systeme des Unternehmens verschlüsselt. Die Versorgung der Stadt ist davon nach aktuellem Stand nicht betroffen: Stromnetz, Wasserversorgung, Kläranlage und Fernwärme laufen weiter. Auch Glasfaser, Ladeinfrastruktur, Inselbad und Parkgaragen sind nicht beeinträchtigt. Die Stadtwerke haben ihre IT-Systeme vorsorglich vom Internet getrennt und arbeiten mit externen Cyber-Sicherheitsexperten am Wiederaufbau.

Betroffene Orte: Landsberg am Lech
Themen: Stadtwerke, Landsberg am Lech

Blaualgen-Alarm in mehreren Gewässern im Landkreis Weilheim-Schongau

Das Gesundheitsamt Weilheim-Schongau warnt aktuell vor dem Baden in mehreren Gewässern im Landkreis. Im Dorfweiher in Eglfing, im Koppenbergweiher in Habach und im Eckenbühler Weiher in Obersöchering wurden Blaualgen festgestellt. Sie können Giftstoffe bilden und unter anderem Hautreizungen oder Magen-Darm-Beschwerden verursachen. Besonders gefährdet sind kleine Kinder und Hunde. Das Gesundheitsamt rät deshalb, die betroffenen Gewässer zu meiden und auf Warnhinweise vor Ort zu achten.

Eine einfache Faustregel gilt auch für andere Gewässer: Ist das Wasser so grünlich trüb, dass man im knietiefen Wasser seine Füße nicht mehr sieht, sollte man nicht hineingehen. Auch bei Schlieren, Schaum oder Algenteppichen gilt: Abstand halten.

Laut Landratsamt entspanne sich am Bismarckweiher in Steingaden, an dem im August Blaualgen nachgewiesen worden waren, die Lage. Der Zustand des Gewässers hätte sich sichtbar gebessert. Die abschließenden Laborbefunde werden in den nächsten Tagen erwartet - eine Entwarnung gibt das Gesundheitsamt erst dann.

Die aktuellen Untersuchungsergebnisse aller EU-Badegewässer im Landkreis sind hier abrufbar.

Betroffene Orte: Weilheim i. OB, Schongau

Technische Probleme bei AWISTA-Starnberg Website und Abfall-App

Das Starnberger Kommunalunternehmen für Abfallwirtschaft AWISTA kämpft aktuell mit technischen Problemen. Momentan funktionieren einige Angebote auf der AWISTA-Website und in der Abfall-App nicht richtig. Das Unternehmen arbeite bereits an einer Lösung. Bis dahin sollten Bürgerinnen und Bürger es einfach später nochmal versuchen. Wer Fragen hat, kann die AWISTA-Servicezentrale telefonisch erreichen (08151 2726-0) – montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr und freitags von 8 bis 13 Uhr.

Betroffene Orte: Starnberg

Starnberg: Jubiläumsausgabe des "Fünf Seen Filmfestivals" startet

20 Jahre Fünf Seen Filmfestival: Rund um den Starnberger See beginnt heute die Jubiläumsausgabe. Elf Tage lang werden an vier Orten mehr als 150 Filme aus 44 Ländern gezeigt. Auf dem Programm stehen rund 300 Vorstellungen, darunter auch zwei Weltpremieren. Erwartet werden zudem zahlreiche Filmschaffende, darunter die Regisseure Christian Petzold und Marcus Rosenmüller. Das Festival war 2007 mit rund 2.000 Besuchern gestartet. Für die Jubiläumsausgabe werden bis zu 20.000 Gäste erwartet. Das Filmfestival steht passend dazu unter dem Motto “Start Small, Change Everything”. 

Betroffene Orte: Starnberg

Warnstufe "gelb": Borkenkäfer-Situation im Oberland bleibt angespannt

Der Borkenkäfer könnte nach diesem Sommer wieder stärker zum Thema werden. Die aktuelle Lage im Oberland ist zwar vergleichsweise gut: Die Befallsmengen liegen rund 90 Prozent unter dem gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die Forstämter stufen die Situation trotzdem als „gelb“ ein. Das bedeutet, dass mit einer Ausbreitung des Befalls zu rechnen sei.

Wir haben für euch ausführlich mit Cornelia Triebenbacher von der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft über das Thema gesprochen:  

Wie ist die aktuelle Borkenkäfersituation, gerade bei uns im Oberland?

Nach den Einschätzungen der Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Miesbach und Holzkirchen ist die aktuelle Borkenkäfersituation im „gelben“ Bereich. Gelb bedeutet „Warnstufe“. Die Gefahr ist noch nicht gebannt – mit einer weiteren Ausweitung ist weiterhin zu rechnen.

Die derzeitigen Fangzahlen sind in weiten Teilen Bayerns verhältnismäßig jedoch gering – auch in den Amtsbereichen Holzkirchen und Miesbach. Die gemeldeten Schadholzmengen durch Borkenkäfer sind auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau (bayernweit ca. 67 % geringer als im selben Zeitraum 2025 – Meldungen zum Ende des 2. Quartals, Zahlen aus dem Oberlandrevieren sind es 90% weniger Befall als im selben Zeitraum 2025 ). Zuletzt stiegen im Süden Bayerns (insbes. Westliches Schwaben) die Schadholzmengen jedoch kontinuierlich an und die Auswirkungen der Trockenheit und Hitze des Sommers sind derzeit noch nicht abschätzbar. Es gibt also trotz des positiven Trends noch keinen Anlass zur Entwarnung.

Insgesamt gehen wir in diesem Jahr von einem weiteren Rückgang der Borkenkäferschäden aus. Inwieweit es aufgrund der Hitze und Trockenheit dieses Sommers Nachwirkungen gibt, lässt sich noch nicht abschätzen. Nach 2003 folgte eine Massenvermehrung – und der Sommer 2026 folgt als 2. heißester und trockenster Sommer. Gerade aufgrund dieser Ausgangssituation ist es entscheidend, die Ausgangspopulation für 2027 zu reduzieren, indem der aktuelle Befall gefunden und zeitnah aufgearbeitet wird.

Wie groß ist die Gefahr das es in diesem Jahr noch einen starken Befall gibt? 

Die Hauptgefahr geht aktuell eher von den bereits angelegten Bruten aus: Diese Befallsbäume sollten gefunden werden, bevor die fertigen Jungkäfer ausfliegen und bevor sich die Rinde durch erste Fröste abzulösen beginnt. Denn dann verbleiben die Käfer für die Waldbesitzer unerreichbar im Waldboden oder in den Rindenstücken und schwärmen im Frühjahr 2027 aus. Der Bestand an Käfern kann daher am besten im Winter abgesenkt werden. Ganz nach dem Motto: „Sauber in den Winter!“

Ist die zweite Jungkäfergeneration bereits ausgeflogen oder wann ist damit zu rechnen?

Die 2. Generation ist in den tieferen bis mittleren Lagen Bayerns (bis ca. 600 m NN) seit etwa Mitte August fertig entwickelt und teilweise ausgeflogen. In den höheren Lagen befindet sie sich überwiegend im Jungkäferstadium ohne Reifungsfraß. Ein Ausflug ist bei weiterhin höheren Temperaturen möglich.“

Könnte es in diesem Jahr sogar eine Dritte geben?

In den tieferen bis mittleren Lagen rechnen wir vereinzelt mit einer Anlage der dritten Generation. Es wird aber regionale Unterschiede geben, die abhängig von der lokalen Witterung und Ausgangssituation ist. In den oberen Lagen ab ca. 800 Metern ist die Anlage einer dritten Generation in diesem Jahr eher unwahrscheinlich.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Schongau, Starnberg, Bad Tölz, Wolfratshausen, Landsberg am Lech

Geplanter Sportpark in Kochel am See: LEADER-Aktionsgruppe gibt grünes Licht für Fördergelder

In Kochel am See soll ein neuer Sport- und Begegnungsraum entstehen. Herzstück des geplanten Sportparks ist ein Pumptrack für Fahrräder, BMX-Räder, Roller, Skateboards und Inlineskates. Dazu kommt eine multifunktionale Sportfläche für Angebote wie Basketball, Eishockey, Streethockey und BMX. Die LEADER-Aktionsgruppe Bad Tölz-Wolfratshausen hat das Projekt jetzt einstimmig befürwortet und eine Förderung von gut 90.000 Euro in Aussicht gestellt. Die endgültige Bewilligung erfolgt durch das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Rosenheim. Insgesamt kostet das Projekt rund 215.000 Euro.

Betroffene Orte: Kochel a. See

Garmisch-Partenkirchen: Altkleidercontainer werden zur Müllhalde - Appell der Gemeindewerke

Altkleidercontainer werden in Garmisch-Partenkirchen zunehmend zur Müllhalde: Rund um die Sammelstellen hat sich die Menge des illegal abgestellten Abfalls mehr als verdoppelt. Inzwischen kommen dort durchschnittlich 1,75 Tonnen Müll pro Monat zusammen. Die Gemeindewerke reinigen die Standorte normalerweise dreimal pro Woche und appellieren jetzt an die Bürger: In die Container gehören nur trockene, saubere und noch tragbare Textilien sowie paarweise gebündelte Schuhe. Kaputte oder verschmutzte Kleidung muss in den Restmüll.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen

Erfolgreiche Schulranzen-Sammelaktion in Schongau

Ein Schulranzen, der ausgedient hat, kann für ein anderes Kind noch richtig wertvoll sein: Das zeigt eine Sammelaktion der LEW in Schongau. Mehr als 100 gut erhaltene Schulranzen und Rucksäcke wurden jetzt gesammelt. 25 davon sind an die Tafel gegangen. Dazu kommen gespendete Schulmaterialien der Schülerhilfe. Die Sachen sollen Familien unterstützen, die sich die Ausstattung zum neuen Schuljahr nicht ohne Weiteres leisten können – und Kindern einen guten Start ermöglichen.

Betroffene Orte: Schongau

Volksmusik-Förderprogramm des Freistaats: Bewerbungsphase läuft bis Ende des Monats

Volksmusik ist vielfältig, steckt voller Kreativität, verbindet Generationen und gehört zur bayerischen Identität. Vom Freistaat wird das finanziell unterstützt. Kreative Volksmusik-Projekte aus dem Oberland können sich noch bis Ende des Monats für das Förderprogramm „Impulsprogramm Volksmusik“ bewerben und auf eine Finanzspritze von bis zu 3.000 Euro hoffen. Gefördert werden insbesondere Vorhaben zum Kennenlernen und Praktizieren von Volksmusik.

Hier könnt ihr eure Bewerbung einreichen.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Schongau, Starnberg, Bad Tölz, Wolfratshausen, Landsberg am Lech

Schulstart steht bevor - Verkehrswacht ruft zu gegenseitiger Rücksicht auf

Große Schultüte, kleine Schritte – und jede Menge neue Eindrücke: Für etliche Kinder beginnt im Oberland in weniger als zwei Wochen die Schulzeit. Dann müssen vor allem Autofahrer wieder besonders mit unerfahrenen Verkehrsteilnehmern rechnen.

Die Kreisverkehrswacht Bad Tölz-Wolfratshausen appelliert deshalb an alle, aufmerksam und rücksichtsvoll zu fahren. Eltern sollten den Schulweg vorher gemeinsam üben. Und möglichst gilt: Kinder zu Fuß statt im Elterntaxi – denn so lernen sie früh, sich sicher im Straßenverkehr zu bewegen. Außerdem würden Elterntaxis andere Kinder auf ihrem Schulweg behindern und gefährden.

 

Schulwegtraining zur Sicherheit – die wichtigsten Tipps:

  • Immer Fußgängerwege und Fußgängerüberwege benutzen
  • Auf dem Gehweg innen gehen, nicht am Straßenrand
  • An der Ampel auf abbiegenden Verkehr achten, besonders bei Lastkraftwagen Blickkontakt zum Fahrer aufnehmen
  • Am Zebrastreifen Fahrzeuglücken abwarten, Blickkontakt zum Fahrer aufnehmen
  • Erst auf die Straße gehen, wenn die Fahrzeuge stehen
  • Eine Straße nur an übersichtlichen Stellen überqueren
  • Vor dem Überqueren der Straße immer an der Bordsteinkante oder Sichtlinie halten und nach links und rechts schauen, ob Verkehr naht
Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Schongau, s, Starnberg, tarnberg, Bad Tölz, Wolfratshausen

Spritpreise im Oberland klettern weiter - ADAC kritisiert Preisniveau

Der Weg zu den Tankstellen im Oberland macht weiterhin wenig Spaß. Denn der Geldbeutel muss immer weiter aufgemacht werden. Die Benzinpreise steigen und steigen. Laut ADAC ist Super E10 innerhalb einer Woche im Schnitt um 2,8 Cent je Liter teurer geworden. Die Rohölpreise sind zwar infolge des Iran-Konflikts gestiegen, der ADAC hält die Preispolitik der Mineralölkonzerne trotzdem für nicht nachvollziehbar. Insgesamt sei das Preisniveau zu hoch.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Schongau, Starnberg, Landsberg am Lech, Bad Tölz, Wolfratshausen