Radio Oberland Newsreader

Die täglichen News zusammengefasst für Lesbarkeit und Accessibility.

News für den 27. August 2026

Burgrain/Murnau: Mehrere Einbrüche beschäftigen Polizei

Gleich mehrere Einbrüche beschäftigen aktuell die Polizei im Oberland. In Burgrain versuchte ein Unbekannter in der vergangenen Nacht zunächst, in ein Haus einzubrechen. Kurz darauf drang er in ein weiteres Gebäude ein und nahm Bargeld mit. Schon in der Nacht zuvor war dort eingebrochen und unter anderem eine Zither gestohlen worden. Auch in Murnau gab es einen Einbruch: Unbekannte verschafften sich in der Nacht Zutritt zu einer Apotheke und stahlen Bargeld. Der Sachschaden liegt bei etwa 12.000 Euro.

Themen: Burgrain, Murnau, Polizei, Delikt, Einbruch

Wielenbach: Gemeinderat spricht über Bauvorhaben am Feuerwehrhaus

Mehr Platz für die Feuerwehr und eine neue Heimat für Musiker und Trommler. Mit einem entsprechenden Bauvorhaben befasst sich am Abend der Wielenbacher Gemeinderat in seiner Sitzung. Wie Bürgermeister Harald Mansi auf Anfrage mitgeteilt hat, gliedert sich das Projekt in drei Teile. So wird das bestehende Feuerwehrhaus einen Anbau mit zwei Garagen erhalten. Außerdem soll das alte Feuerwehrhaus abgerissen werden. An seiner Stelle soll dann zum einen ein Neubau für Trommler und Musiker entstehen und zum anderen ein Stadl, der als Lager dienen soll. Die Kosten für das Vorhaben liegen bei rund einer Million Euro. Für den Neubau gibt’s zudem eine Förderung von 100.000 Euro vom Kulturfonds des Freistaats.

Betroffene Orte: Wielenbach
Themen: Wielenbach

Tutzing: Auto brennt komplett aus - Starke Schäden an der Straße

Ein lauter Knall und plötzlich schlagen Rauch und Flammen aus dem Motorraum. So ist es am Mittwochabend einem 45-jährigen aus dem Landkreis Weilheim-Schongau ergangen. Laut Polizei war er von Monatshausen in Richtung B2 unterwegs, als die Fahrt am Abzweig nach Tutzing schlagartig endete. Der 45-Jährige konnte das brennende Auto noch rechtzeitig verlassen. Die alarmierte Feuerwehr hatte allerdings keine Möglichkeit mehr das Feuer zu löschen, der Wagen brannte vollständig aus. Durch den Brand wurde auch die Fahrbahnoberfläche stark beschädigt und die Straße musste gesperrt werden.

Betroffene Orte: Tutzing
Themen: Feuerwehr, Brand, Tutzing, Verkehr, Auto, Straßensperre

Über 100.000 Euro Schaden - Schwerer Unfall auf der B472 bei Peiting

Ein schwerer Unfall bei Peiting hat gestern für eine stundelange Sperrung der B472 gesorgt. Laut Polizei geriet ein 22-jähriger Bernbeurer bei Peiting aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn. Dort touchierte er zunächst zwei Autos, bevor er frontal mit dem Wagen eines 63-Jährigen zusammenstieß. Der 63-Jährige wurde dabei schwer verletzt. Seine Beifahrerin, sowie der Unfallverursacher und dessen Beifahrer wurden leicht verletzt. Es entstand ein Sachschaden von über 100.000 Euro. Die B472 für zwei Stunden komplett gesperrt.

Betroffene Orte: Peiting
Themen: Polizei, Sachschaden, Verkehr, Bundesstrasse, B472, Unfall

Schockanruf in Weilheim-Schongau - Abholer vor Gericht

Immer wieder sind Betrüger im Oberland mit Schockanrufen erfolgreich. Teil dieser perfiden Masche sind Abholer. Ein 32-Jähriger muss sich nun vor dem Landgericht Kempten verantworten. Er soll unter anderem bei einem 61-Jährigen aus dem Landkreis Weilheim-Schongau Gold- und Silbermünzen im Wert von rund 55.000 Euro abgeholt haben. Zuvor war der Mann mit einem Telefonanruf vor angeblich bevorstehenden Einbrüchen gewarnt und zur Herausgabe der Wertgegenstände gedrängt worden. Der Abholer soll Mitglied einer Bande gewesen sein und wird wegen banden- und gewerbsmäßigen Betrugs angeklagt. 

Themen: LK Weilheim-Schongau, Gericht, Landgericht, Betrug

Gilching: "Spaßbestellung" eines 17-Jährigen sorgt für Ärger

Eine Bestellung im Wert von 700 Euro – angeblich nur zum Spaß: Ein 17-Jähriger hat in einem Fastfood-Restaurant in Gilching für Ärger gesorgt. Mitarbeiter mussten die Bestellung wieder stornieren, der Jugendliche bekam Hausverbot. Später rief er mehrfach den Polizeinotruf an, beleidigte Beamte und behauptete außerdem fälschlicherweise, geschlagen worden zu sein. Gegen ihn wird jetzt unter anderem wegen Beleidigung und Missbrauchs von Notrufen ermittelt.

Betroffene Orte: Gilching
Themen: Gilching, Polizei

Krün: Frontalcrash auf B2 fordert mehrere Verletzte

Ein Frontalcrash auf der B2 bei Krün hat fünf Leichtverletzte gefordert und den Verkehr zeitweise lahmgelegt. Ein 56-Jähriger war mit seinem Fahrzeug gestern Nachmittag auf die Gegenfahrbahn geraten und mit einem entgegenkommenden Auto zusammengestoßen. Alle Verletzten kamen ins Krankenhaus. Die B2 war für rund eine Stunde komplett gesperrt, danach zeitweise nur einspurig befahrbar. Der Schaden liegt bei rund 45.000 Euro. 

Betroffene Orte: Krün
Themen: Krün, Verkehr, Bundesstrasse, B2, Unfall

Unfall bei Eresing: Beifahrerin verletzt – Öl läuft in Moorbereich

Ein Unfall mit weitreichenden Folgen: Bei Eresing ist gestern ein 64-jähriger Autofahrer von der Straße abgekommen. Kurz vor der Bahnunterführung in Richtung Geltendorf verlor er die Kontrolle über seinen Wagen, fuhr über eine Verkehrsinsel und prallte gegen eine Bank am Straßenrand. Seine 67-jährige Beifahrerin wurde verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Wegen einer Ölspur war die Straße rund zwei Stunden komplett gesperrt. Weil Öl in einen angrenzenden Moorbereich gelangt ist, muss dort heute verschmutzte Erde abgetragen werden. 

Betroffene Orte: Eresing
Themen: LK Landsberg am Lech, Verkehr, Unfall

Alpspitz-Wellenbad in Garmisch-Partenkirchen: Wiedereröffnung verzögert sich weiter

In Garmisch-Partenkirchen müssen sich alle Wasserratten weiter gedulden: Für das generalsanierte Alpspitz-Wellenbad gibt es noch keinen Eröffnungstermin. Eigentlich sollte das Bad im Laufe der Sommerferien wieder öffnen. Dieser Termin sei inzwischen aber kaum noch realisierbar, teilten die Gemeindewerke auf Anfrage mit. Grund seien Verzögerungen bei den Bauarbeiten. Das Team arbeite mit Hochdruck an der Wiedereröffnung. Wann die technische Abnahme stattfinden kann, sei allerdings noch unklar. Die Sanierung läuft seit mehr als drei Jahren und kostet voraussichtlich weit über 30 Millionen Euro. 

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen
Themen: Gemeindewerke, Freizeit, Schwimmbad, Wellenbad, Garmisch-Partenkirchen

Vorsorge für den Krisenfall: Neuer WhatsApp-Kanal des Landratsamtes Bad Tölz-Wolfratshausen

Wie verhalte ich mich bei Hochwasser, Blackout oder anderen Krisen? Der Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen informiert dazu jetzt auch über einen eigenen WhatsApp-Kanal. Dort gibt es Tipps zur Vorsorge und aktuelle Hinweise zu möglichen Gefahrenlagen direkt aufs Smartphone. Zusätzlich verteilen die Gemeinden in den kommenden Monaten einen Krisen-Ratgeber des Bundesamts für Bevölkerungsschutz. Insgesamt wurden dafür bislang 25.000 Exemplare bestellt. 

Hier könnt ihr den WhatsApp-Kanal abonnieren 

Betroffene Orte: Bad Tölz
Themen: LK Bad Tölz Wolfratshausen, Landratsamt

Bunter Riesendackel vor dem Münchner Rathaus – warum das Tier auf dem Marienplatz steht

Wer in nächster Zeit auf dem Münchner Marienplatz unterwegs ist, begegnet dort einem riesigen bunten Dackel. Das drei Meter hohe Tier steht vor dem Rathaus und wirbt für Olympia. Die Landeshauptstadt will die Olympischen Sommerspiele ab 2036 austragen. In einem Monat entscheidet der Deutsche Olympische Sportbund, welche deutsche Bewerbung ins Rennen geht. Neben München bewerben sich auch Berlin und die Region Rhein-Ruhr. Der Riesendackel erinnert an „Waldi“, das Maskottchen der Olympischen Spiele 1972 in München. 

Betroffene Orte: München
Themen: München, Sport, Olympische Spiele

Folgen der Trockenheit: Wasserkraftwerke im Oberland produzieren weniger Strom

Wenig Regen und niedrige Pegelstände machen sich inzwischen auch bei der Stromerzeugung im Oberland bemerkbar. Sowohl am Isarkraftwerk in Bad Tölz als auch an den Uniper-Kraftwerken an Lech und Isar wird in diesem Sommer deutlich weniger Strom aus Wasserkraft erzeugt.

Wenig Regen und kaum Schneeschmelze

Bei Uniper sorgen vor allem die geringen Zuflüsse in Lech und Isar für Einbußen. Unternehmenssprecher Theodoros Reumschüssel erklärt, wie es zu der aktuellen Situation gekommen ist:

„Wir haben sehr wenig Niederschläge. Hinzu kommt, dass die Schneeschmelze dieses Jahr auch sehr gering ausgefallen ist. Also, wir sind in den frühen Sommer mit einem geringen Zufluss gestartet und dann kam auch diese Dürrephase und entsprechend deutlich ist der Einfluss auf die Stromerzeugung.“

Besonders betroffen sind die Laufwasserkraftwerke, die rund um die Uhr Strom produzieren. Weniger stark wirkt sich das Niedrigwasser dagegen auf das Spitzenlastkraftwerk Roßhaupten und das Walchenseekraftwerk aus. Beide werden nur wenige Stunden am Tag betrieben.

Bad Tölz produziert rund 50 Prozent weniger Strom

Auch das Isarkraftwerk der Stadtwerke Bad Tölz bekommt die Trockenheit deutlich zu spüren. Aktuell kann dort nur eine der beiden Turbinen betrieben werden. Welche Folgen das für die Stromerzeugung hat, erklärt Martina Geisberger von den Stadtwerken:

„Aufgrund der geringen Wasserführung erzeugen wir derzeit rund 50 Prozent weniger Strom aus Wasserkraft. Entsprechend geringer fallen momentan unsere Erlöse aus der Stromerzeugung aus. Die fehlende Strommenge muss am Strommarkt durch andere Erzeugungsanlagen wie zum Beispiel Gaskraftwerke ausgeglichen werden.“

Derzeit stehen dem Kraftwerk nach Angaben der Stadtwerke rund 14 Kubikmeter Wasser pro Sekunde zur Verfügung. Um beide Turbinen betreiben zu können, wären etwa 15 Kubikmeter pro Sekunde mehr nötig.

Keine direkten Auswirkungen auf die Strompreise

Trotz der deutlich geringeren Wasserkraftproduktion rechnen die Stadtwerke Bad Tölz zunächst nicht mit unmittelbaren Folgen für ihre Kunden. Geisberger verweist allerdings darauf, dass die Hitze den europäischen Strommarkt auch auf anderen Wegen beeinflussen kann:

„Auf unsere Strompreise wirkt sich das für Endkunden nicht unmittelbar aus. Allerdings kann die Hitze die Preise am europäischen Strommarkt zusätzlich erhöhen. Wenn beispielsweise europäische Atomkraftwerke wegen fehlenden oder zu warmen Kühlwassers ihre Leistung reduzieren müssen, kommen häufiger Gaskraftwerke zum Einsatz.“

Auch Uniper sieht durch die geringere Wasserkraftproduktion allein keinen entscheidenden Einfluss auf die Strompreise. Wasserkraft macht dem Unternehmen zufolge rund 15 Prozent der Stromerzeugung in Bayern aus. Wie sich die Preise entwickeln, hängt deshalb von vielen weiteren Faktoren auf dem Strommarkt ab. 

Betroffene Orte: Bad Tölz, Landsberg am Lech
Themen: Energie, Technik, Wasserkraftwerk

Partielle Mondfinsternis im Oberland: Wo und wann ihr sie morgen beobachten könnt

Rund zwei Wochen nach der Sonnenfinsternis gibt es im Oberland schon das nächste Himmelsspektakel zu beobachten. Morgen früh verschwindet der Mond zu bis zu 93 Prozent im Schatten der Erde. Die partielle Mondfinsternis ist auch bei uns gut sichtbar. Wer sie nicht verpassen will, muss allerdings früh aufstehen. Beginn ist gegen 4:30 Uhr, der Höhepunkt gegen 6:15 Uhr. Am besten lässt sich die Mondfinsternis an einem dunklen Ort mit freier Sicht nach Westen beobachten – idealerweise von einem höher gelegenen Aussichtspunkt. Wer sie verpasst: Die nächste vollständige Mondfinsternis gibt es Ende Dezember 2028. 

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Starnberg, Bad Tölz, Landsberg am Lech
Themen: Natur, Oberland, Wetter

Basketball: Generalprobe vor der Heim-WM – Leonie Fiebich aus Landsberg noch nicht dabei

Unsere deutschen Basketballer sind heute in Köln gleich doppelt gefordert. Bei ihrer Generalprobe für die Heim-WM in Berlin treffen die deutschen Frauen ab 17 Uhr auf die Türkei. Spielmacherin Leonie Fiebich aus Landsberg ist noch nicht dabei. Sie musste zuletzt wegen einer Fußverletzung pausieren und stößt erst kurz vor dem WM-Auftakt am 4. September zum Nationalteam. Ebenfalls gefordert sind heute die Männer: Um 20 Uhr spielt das Team in Köln in der WM-Qualifikation gegen die Niederlande. 

Betroffene Orte: Landsberg am Lech
Themen: Landsberg am Lech, Sport, Basketball

Einzelhandel: Depot-Filialen im Oberland stehen vor dem Aus – Betreiberfirma kündigt Verträge

Viele Depot-Filialen im Oberland sind bereits geschlossen – nun dürften weitere folgen. Das Unternehmen hinter der Deko-Kette, die insolvente GDC GmbH, stellt Ende September seinen Betrieb ein. Bis dahin sollen auch alle Arbeitsverhältnisse und Mietverträge beendet werden. Mehr als 700 Beschäftigte verlieren ihre Jobs. Die Marke Depot soll allerdings weiterbestehen und in eine andere Gesellschaft überführt werden. Dort soll es mit einer kleineren Belegschaft weitergehen. Im Oberland gibt es aktuell noch drei Depot-Filialen: in Weilheim, Landsberg und Garmisch-Partenkirchen. 

Betroffene Orte: Landsberg am Lech, Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB
Themen: Wirtschaft, Insolvenz

Gletscher im Oberland schmelzen weiter – DAV fordert mehr Klimaschutz

Deutschlands letzte Gletscher schmelzen weiter – besonders sichtbar ist das im Zugspitzgebiet. Der Nördliche Schneeferner hat zwischen 2023 und 2025 rund 30 Prozent seiner Fläche verloren. Auch in diesem Sommer rechnen Experten wieder mit deutlichen Verlusten. Der Höllentalferner dürfte sich zwar am längsten halten, aber auch ihm geben Forscher nur noch wenige Jahre. Der Deutsche Alpenverein warnt deshalb vor den Folgen der Klimakrise in den Bergen: brüchiger Fels, gesperrte Wege und Wasserprobleme auf Hütten nehmen zu. Vom Bund fordert der DAV deshalb mehr Klimaschutz und verlässliche Unterstützung für Wege, Hütten und Naturschutz. 

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Starnberg, Bad Tölz, Landsberg am Lech
Themen: Freizeit, Berge, Zugspitze, Tourismus, DAV

Zurück in die Heimat: Murnauer Fußballprofi Raphael Ott unterschreibt bei Münchner Löwen

Von Giesing nach Köln über Gelsenkirchen – und jetzt wieder zurück zu den Löwen: Der Murnauer Fußballprofi Raphael Ott kehrt zum TSV 1860 München zurück. Der 20-jährige Offensivspieler spielte seit 2016 für die Münchner und wechselte im vergangenen Sommer zu Viktoria Köln. Anschließend wurde er an die zweite Mannschaft des FC Schalke 04 ausgeliehen. Nun zieht es den gebürtigen Weilheimer zurück in die Heimat an die Grünwalder Straße. Bei den Löwen trägt Ott künftig die Nummer 27.

Betroffene Orte: Murnau a. Staffelsee, Weilheim i. OB, München
Themen: Murnau, Fußball, Sport

B11-Arbeiten am Walchensee: Baustelle wird bis Mitte September verlängert

Die Baustelle an der B11 am Walchensee wird Autofahrer noch länger Nerven kosten als geplant. Eigentlich sollten die Bauarbeiten und die halbseitige Sperrung Ende des Monats beendet sein. Nun dauern die Maßnahmen voraussichtlich bis Mitte September, teilte das Staatliche Bauamt Weilheim auf Anfrage mit. Unter anderem stehen noch Asphaltierungsarbeiten an. Dafür wird die B11 mehrere Nächte lang komplett gesperrt. Anschließend soll die halbseitige Sperrung aufgehoben werden. Am Walchensee werden derzeit ein Tunnel und mehrere Galerien saniert. Auf der beliebten Ausflugsstrecke kommt es wegen der Baustelle regelmäßig zu langen Staus. 

Betroffene Orte: Kochel a. See
Themen: Walchensee, Verkehr, Bundesstrasse, B11, Baustelle