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News für den 16. September 2026

Verlaufen im "Premer Filz" - Polizei rettet vier Frauen aus Moor

Vier Frauen aus Köln haben einen Rettungseinsatz im Premer Filz ausgelöst. Nach Polizeiangaben waren sie mit einem Hund mitten in dem Moor bei Prem im Landkreis Weilheim-Schongau fernab befestigter Wege unterwegs. Demnach wählte eine der Spaziergängerinnen am Dienstag den Notruf und gab an, falsch abgebogen zu sein und die Orientierung verloren zu haben. Durch eine Handypeilung fanden die Beamte den Standort der Frauen heraus und führten die Gruppe und den Hund aus dem Moor auf sicheres Gelände. Verletzt wurde niemand.

Betroffene Orte: Prem

Häufiger Besuch von Wespen - Warum die Tiere aktuell so aufdringlich sind

Warum sind Wespen aktuell wieder so aufdringlich? Auch im Oberland landen sie beim Eisessen und Grillen immer häufiger auf unseren Tischen. Laut Landesbund für Vogel- und Naturschutz liegt das vor allem daran, dass die Aufzucht der Jungtiere abgeschlossen ist. Wir haben uns zu diesem Thema mit Franziska Back vom LBV unterhalten.

Wespen sind aktuell wieder treue Begleiter. Gefühlt nimmt die Zahl der Tiere im Oberland immer mehr zu. Ist das wirklich so oder warum kommt uns das zumindest so vor?

„Das liegt vermutlich daran, dass Wespen jetzt besonders oft am Tisch lästig werden und das wiederum hängt damit zusammen, dass die Wespen jetzt fertig mit ihrer jungen Aufzucht sind und viele von ihnen keine Aufgabe mehr haben, außer sich selbst zu versorgen. Und auf der Suche nach süßen Energiequellen kommen die dann zu uns an die Limo oder ans Eis.“

War - beziehungsweise ist - das Jahr 2026 ein gutes oder schlechtes Jahr für Wespen?

„Das kann regional einfach sehr unterschiedlich sein. In manchen Regionen kommen beispielsweise sehr viele Wespen vor. Es kann aber dann an einem anderen Ort auch genau das Gegenteil sein.“

Im Falle eines „Angriffs“ – wie reagieren wir richtig?

„Ganz wichtig ist erstmal Ruhe bewahren. Wespen sind per se nicht aggressiv, nur manchmal ein bisschen aufdringlich. Es hilft auf jeden Fall, Essen und Getränke abzudecken, süße Sachen auf jeden Fall nicht länger draußen stehen zu lassen, als es nötig ist und Kindern den Mund, die Wangen, die Hände abzuwischen, wenn es gerade ein Eis oder was anderes Süßes gab.

Auf keinen Fall sollte man nach Wespen schlagen oder sie anpusten, weil die Tiere das einfach ganz oft als Alarmsignal werten. Am besten ist eine Sprühflasche mit Wasser. Die anfliegende Wespe, die sprüht man dann einfach an und der vorgetäuschte Regen, der vertreibt die Tiere dann meistens. Neben der Wasserflasche kann zum Beispiel auch ein Ventilator helfen.“

Themen: Natur, Oberland

Garmisch-Partenkirchen: Ladendetektiv erwischt zahlreiche Langfinger

Ein arbeitsreicher Tag für einen Ladendetektiv in Garmisch-Partenkirchen: In einem Verbrauchermarkt im GEP stellte er Anfang der Woche zahlreiche Ladendiebstähle fest. In sechs Fällen wurde die Polizei zur Aufnahme gerufen. Dabei ging es unter anderem um zwei 14-Jährige, die Sushi einsteckten, und eine zwölfjährige Schülerin, bei der zusätzliches Diebesgut aus einem benachbarten Drogeriemarkt gefunden wurde. Gegen alle Ladendiebe wurde ein 1-jähriges Hausverbot ausgesprochen. Lebenslanges Hausverbot bekam eine 44-Jährige, die versucht hatte, unbezahlte Lebensmittel mit ihrem Kinderwagen aus dem Laden zu bringen. Sie war bereits in der Vergangenheit durch Diebstähle auffällig geworden.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen
Themen: Garmisch-Partenkirchen, Polizei, Delikt, Diebstahl

Vorsorge für Notsituationen - BRK informiert in Weilheim und gibt Tipps

Was tun, wenn plötzlich der Strom ausfällt, Telefon und Internet nicht funktionieren oder die Versorgung unterbrochen ist? Genau darum geht es heute Abend bei einem kostenlosen Vortrag des BRK Kreisverbands Weilheim-Schongau. Von 19 bis 21 Uhr geht es im BRK-Ausbildungszentrum in Weilheim um Vorsorge und Selbsthilfe in Notsituationen. Dabei gibt es praktische Tipps, wie sich Einzelpersonen und Familien auf außergewöhnliche Situationen vorbereiten können. Ziel ist es, die eigene Handlungsfähigkeit zu stärken – ohne Angst oder Panik zu verbreiten.

Betroffene Orte: Weilheim i. OB
Themen: BRK, Weilheim

EU-Kommission will Social Media Zugang für Kinder beschränken

Braucht es ein Mindestalter für Social Media? Diese Frage ist zuletzt immer wieder heiß diskutiert worden. Heute hat sich EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen dazu geäußert. Demnach will die EU-Kommission jetzt den Zugang zu sozialen Netzwerken für Kinder unter 13 Jahren in Deutschland und anderen Mitgliedsländern beschränken. Ein eignes Nutzerkonto soll es erst ab 15 Jahren geben.

Zugspitze bei veröffentlichtem Ranking unangefochtener Instagram-Star

Die Zugspitze ist nicht nur Deutschlands höchster Berg, sondern auch der unangefochtene Instagram-Star unter den deutschen Gipfeln. Rund 680.000 Beiträge tragen den Hashtag #zugspitze. Das hat der Reiseveranstalter Fit Reisen für ein Ranking von 52 Bergen mit mehr als 2.000 Metern Höhe ausgewertet. Insgesamt wurden mehr als eine Million Instagram-Posts untersucht. Besonders stark schneidet der Landkreis Garmisch-Partenkirchen ab: Mit Zugspitze, Alpspitze und Osterfelderkopf stellt er drei der zehn beliebtesten Berge Deutschlands.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen

"Giftmobil" tourt durch Weilheim-Schongau

Im Landkreis Weilheim-Schongau könnt ihr aktuell wieder bequem gefährliche Abfälle aus Privathaushalten abgeben. Bis zum 25. September ist das sogenannte „Giftmobil“ in den Gemeinden unterwegs. Kostenlos angenommen werden unter anderem Chemikalien aus Haushalt und Garten, Batterien und Leuchtstoffröhren. Elektrogeräte und alte Reifen gehören dagegen nicht zum Problemmüll und werden nicht angenommen. Alle Termine und eine Übersicht, was ihr abgeben könnt, findet ihr hier.

Betroffene Orte: Weilheim i. OB, Schongau

Stadt Landsberg sucht Christbäume für die Adventszeit

Offiziell ist ja eigentlich immer noch Sommer, doch die Stadt Landsberg denkt schon an Weihnachten. Sie sucht bereits jetzt nach Christbäumen für die Adventszeit. Gefragt sind große, schön gewachsene Nadelbäume aus privaten Gärten oder von Grundstücken. Wer einen passenden Baum spenden möchte, muss sich um nichts kümmern: Fällen und Abtransport übernimmt die Stadt kostenlos. Später sollen die Bäume Straßen, Plätze und öffentliche Gebäude in Landsberg schmücken.

Wer einen Christbaum spenden möchte, kann sich direkt an den Städtischen Bauhof wenden:

Telefon: 08191 / 128 - 414
E-Mail: bauhof@landsberg.de

Betroffene Orte: Landsberg am Lech

Oberland als Ausgleich zum Oktoberfest-Trubel

Das Oberland könnte während des Oktoberfests zum beliebten Rückzugsort für Wiesn-Gäste werden. In einer repräsentativen Civey-Umfrage im Auftrag von Airbnb nannten 44 Prozent der Befragten, die das Oktoberfest heuer besuchen werden, die Region mit Ammersee und Starnberger See als besonders interessantes Naturziel. 69 Prozent können sich demnach vorstellen, ihren Wiesn-Aufenthalt mit mindestens einer Übernachtung im Münchner Umland zu verbinden. 86 Prozent sehen die Natur als guten Ausgleich zum Trubel des Oktoberfests.

Betroffene Orte: München, Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Schongau, Starnberg, Landsberg am Lech, Bad Tölz, Wolfratshausen

Oberland beteiligt sich an "Europäischer Mobilitätswoche"

Das Oberland setzt in dieser Woche auf nachhaltige Mobilität: Heute startet die Europäische Mobilitätswoche. Bis zum 22. September beteiligen sich auch Kommunen und Landkreise aus der Region mit zahlreichen Aktionen. Auf dem Programm stehen unter anderem Schnupperfahrten mit dem ÖPNV, Fahrrad-Aktionen, Sicherheitstrainings und Veranstaltungen zum Thema E-Mobilität. Im Landkreis Landsberg gibt es heute außerdem einen Aktionstag mit einem Vortrag zum E-Bike-Kauf. Auch in Garmisch-Partenkirchen, Bad Tölz-Wolfratshausen, Weilheim-Schongau und Starnberg sind Veranstaltungen geplant. Was? Wann? Wo? Alle Infos dazu gibt’s bei uns im hier.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Schongau, Starnberg, Bad Tölz, Wolfratshausen, Landsberg am Lech

Neuer Trinkbrunnen in Starnberg

Wer im Starnberger Bucentaurpark unterwegs ist, kann ab sofort kostenlos seinen Durst löschen: Dort ist ein neuer öffentlicher Trinkbrunnen in Betrieb genommen worden. Die Anlage hängt am öffentlichen Trinkwassernetz und soll etwa Spaziergängern, Sportlern und Familien zur Verfügung stehen. Die Wasserqualität wurde vor der Inbetriebnahme zweimal überprüft – beide Proben waren einwandfrei. Das Wasserwerk kontrolliert den Brunnen künftig mindestens wöchentlich. Rund 20.000 Euro kostet die Anlage inklusive Tiefbau, die Hälfte davon übernimmt der Freistaat.

Betroffene Orte: Starnberg

Freiwillige Feuerwehr Gilching geht auf Social Media viral - Was vom Hype geblieben ist

Mehr als 14 Millionen Aufrufe, über 10.000 Follower und weitere Reels mit Millionenreichweite: Vor rund drei Monaten ist die Freiwillige Feuerwehr Gilching mit einem humorvollen Instagram-Video viral gegangen. Doch was ist vom Hype geblieben – und bringt so viel Aufmerksamkeit am Ende auch neue Mitglieder? Im Interview erklärt Nicolas Reis vom Social-Media-Team der Feuerwehr, wie sich der Erfolg auf das Ehrenamt ausgewirkt hat, warum ein virales Video allein noch keinen Nachwuchs bringt und was andere Feuerwehren beim Thema Social Media von Gilching lernen können.

Hat sich der Hype gelegt oder werdet ihr noch häufig darauf angesprochen?

Nicolas Reis, Freiwillige Feuerwehr Gilching:

„Das Video steht mittlerweile bei über 14 Millionen Aufrufen, es kommen sogar immer noch welche dazu. Die große Welle ist natürlich durch. Bei uns im Ort werden wir aber weiterhin regelmäßig darauf angesprochen. Und es ist nicht bei dem einen Video geblieben: Wir hatten seitdem weitere Reels mit über einer Million Aufrufen und stehen jetzt bei über 10.000 Followern“.

Ihr wolltet mit dem Video auf das Ehrenamt aufmerksam machen. Ist das gelungen?

Nicolas Reis, Freiwillige Feuerwehr Gilching:

„Ja. Die Feuerwehr ist bei uns im Ort sichtbarer und positiver besetzt als vorher. Was aber wirklich bleibt, ist nicht das eine Video, sondern der Kanal dahinter. Wir haben jetzt über 10.000 Leute, die mitbekommen, was wir Woche für Woche tatsächlich machen. Das ist der Teil, der langfristig wirkt“.

Habt ihr seitdem mehr Zulauf? Mehr Anmeldungen für die Grundausbildung, die Mitte September startet?

Nicolas Reis, Freiwillige Feuerwehr Gilching:

„Da will ich ehrlich sein: Belastbare Zahlen habe ich hier nicht. Es haben sich seitdem einige Interessierte bei uns gemeldet, und einzelne haben uns im Gespräch gesagt, dass das Video für sie der Anstoß war. Das sind aber Leute von hier, die sich vermutlich vorher schon mal Gedanken über die Feuerwehr gemacht haben. Wir haben das Video auch nicht als Rekrutierungsaktion geplant. Wenn es dabei hilft, freut es uns natürlich. Was wir sicher sagen können: Das Thema Feuerwehr ist bei uns im Ort präsenter geworden, und gerade bei den Jugendlichen merken wir, dass es überhaupt erst mal als mögliches Hobby auf dem Schirm ist“.

Ist es durch Social Media einfacher geworden, neue Mitglieder zu gewinnen?

Nicolas Reis, Freiwillige Feuerwehr Gilching:

„Reichweite zu bekommen ist einfacher geworden. Mitglieder zu gewinnen nicht. Niemand tritt wegen einem einzelnen Reel in die Feuerwehr ein, das haben wir auch nie erwartet. Der Weg läuft über viele Berührungspunkte: Wir landen im Feed, jemand sieht danach noch drei, vier andere Posts von uns, bekommt ein Bild davon, was wir eigentlich alles machen, und schaut irgendwann mal am Gerätehaus vorbei. Wenn es dann passt, wird ein Hobby daraus“.

Was ist euer Rat an andere Feuerwehren? Reicht ein cooles Video?

Nicolas Reis, Freiwillige Feuerwehr Gilching:

„Nein, so einfach ist es nicht. Unser Rat trotzdem: Traut euch und fangt einfach an. Die Vorbehalte kennen wir alle. Passt das überhaupt zur Feuerwehr? Ist unser Ehrenamt nicht zu ernst dafür? Interessiert das draußen überhaupt jemanden? Unsere Erfahrung ist eindeutig: Der Zuspruch ist um ein Vielfaches größer als die Kritik. Lasst ein paar junge Leute ran, die Lust darauf haben, und lasst sie ausprobieren. Wenn ein Video mal nicht zündet, hakt man es ab und macht weiter. Da kann kaum etwas schiefgehen. Social Media ist auch nicht der einzige Weg zum Nachwuchs. Aber aus einer Feuerwehr von heute ist es nicht mehr wegzudenken, weil die Menschen nun mal so kommunizieren, auch bei uns im Ort“.

Habt ihr weitere Video-Aktionen geplant?

Nicolas Reis, Freiwillige Feuerwehr Gilching:

„Wir posten auf jeden Fall weiter. Der konkrete Anlass gerade: Mitte September startet bei uns die nächste Grundausbildung. Wer in Gilching mitmachen will, meldet sich einfach über Instagram oder über unsere Website. Und noch ein Punkt, der uns wichtiger ist als unsere eigenen Zahlen: Fast jede Feuerwehr bietet gerade neue Ausbildungen an. Wer nicht in Gilching wohnt, soll bitte einfach bei der eigenen Wehr vorbeischauen, oder beim THW oder beim Rettungsdienst. Die gibt es in jedem Ort, und alle freuen sich über Zulauf. Man sieht ja gerade bei den Waldbränden, was ehrenamtliche Kräfte leisten, und das wird uns in den nächsten Jahren eher mehr beschäftigen als weniger. Nebenbei bekommt man ziemlich viel zurück: Kameradschaft, Ausbildung und das Gefühl, im eigenen Ort wirklich gebraucht zu werden“.

KfW investiert weiterhin in Innovationskraft und Energieeffizienz im Oberland

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau, kurz KfW investiert weiterhin in die Innovationskraft und Energieeffizienz im Oberland. Allein in die Landkreise Weilheim-Schongau und Garmisch-Partenkirchen wurden im ersten Halbjahr 2026 Projekte mit über 53 Millionen Euro an Fördergeldern unterstützt. Das hat Bundesinnenminister Alexander Dobrindt mitgeteilt. Insgesamt wurden fast 900 Förderzusagen erteilt. Die KfW fördert unter anderem erneuerbare Energien und Klimaschutzprojekte oder unterstützt energieeffizientes Bauen, Heizungstausch oder altersgerechten Umbau.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Schongau