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News für den 16. Juni 2026

Demokratie verteidigen? Podiumsdiskussion im Starnberger Gymnasium

Was sind Demokratie und demokratische Werte und warum müssen sie verteidigt werden? Dazu findet am Abend eine Podiumsdiskussion in der Aula des Starnberger Gymnasiums statt. Das hat das Starnberger Landratsamt mitgeteilt. Aus Anlass des Veteranentags tauschen sich die Schüler dabei unter anderem mit der Direktorin der Akademie für politische Bildung, Professor Ursula Münch oder auch Brigadegeneral Kai Hess von der Bundeswehr aus.  

Betroffene Orte: Starnberg
Themen: Starnberg, Schule, Gymnasium

Schwimmabzeichentage der DLRG - Immer weniger Kinder können richtig schwimmen

Testen wie gut die Kinder schwimmen können – unter anderem das geht bei den bundesweiten Schwimmabzeichentagen, die aktuell auch bei uns im Oberland stattfinden. Wie dringend notwendig das ist, zeigen Zahlen die die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft ermittelt hat. Demnach können fast 60 Prozent der Kinder nicht sicher schwimmen, wenn sie die Grundschule verlassen. Bayerns DLRG-Sprecher Andreas Rösch sagt:

„Wir merken eben, damit tatsächlich die Kinder deutlich später schwimmen lernen als früher, wenn sie es denn überhaupt noch machen. Und die Pandemie war da so ein Brennglas. Der Trend war aber vorher schon da.“

Sicher schwimmen heißt für die DLRG die Anforderungen fürs Bronze-Schwimmabzeichen erfüllen. Dazu gehört unter anderem in einer Viertelstunde mindestens 200 Meter schwimmen, in Bauch- und Rückenlage.

Themen: Wasser

Aktion Stadtradeln in den Landkreisen Starnberg und Landsberg

Drei Wochen lang wird in den Landkreisen Starnberg und Landsberg jetzt wieder fleißig für das Klima und die Gesundheit in die Pedale getreten. Beim Stadtradeln sollen jetzt wieder so viele Kilometer auf dem Fahrrad gesammelt werden wie möglich – etwa auf dem Weg zur Arbeit oder Schule aber auch in der Freizeit. Jede Fahrt mit dem Rad trägt dabei aktiv zum Klimaschutz und einer verbesserten Lebensqualität bei, heißt es.

Themen: LK Landsberg am Lech, LK Starnberg, Gesundheit, Verkehr, Fahrrad, Klimaschutz

Vermisster Rentner gefunden: Polizist aus Geretsried hilft in seiner Freizeit

Die Polizei, dein Freund und Helfer – auch nach Dienstschluss. Ein Polizeibeamter aus Geretsried hat in seiner Freizeit einen vermissten Rentner aus Dietramszell gefunden. Der 84-Jährige war seit Sonntagabend verschwunden, erste Suchmaßnahmen blieben erfolglos. Am Montagmittag entdeckte der Beamte den Mann zufällig bei Einöd an der Staatsstraße. Er hielt ihn an und brachte ihn sicher zurück zu seiner Familie. Dem Rentner ging es trotz der langen Abwesenheit gut. 

Betroffene Orte: Geretsried, Dietramszell
Themen: Polizei, Vermisst

Gesundheitsreform: Sorge um Kliniken auf dem Land - Landrat Frey protestiert im Klinikbett

Die geplante Gesundheitsreform der Bundesregierung sorgt bei Kliniken im Oberland für deutliche Kritik. Sie warnen vor Leistungskürzungen, Stellenabbau und einer schlechteren medizinischen Versorgung auf dem Land.

Besonders deutlich macht Starnbergs Landrat Stefan Frey seinen Protest. In einem neuen Instagram-Video liegt er symbolisch in einem Klinikbett, trägt eine Sauerstoffmaske und richtet sich direkt an die Politik in Berlin.

„Jeden Tag retten unsere Kliniken Leben. Und was macht ihr da eigentlich in Berlin? Die tatsächlichen Kosten unserer Häuser werden nicht mehr rückvergütet. Ihr wollt die Krankenkassen entlasten, aber ihr belastet damit unsere Kliniken und wir Träger müssen das finanzieren“, sagt Frey in dem Video.

Außerdem warnt er davor, dass das Pflegebudget gedeckelt und Tariflöhne nicht mehr ausreichend refinanziert würden. Dadurch würden die Kliniken weiter unter Druck geraten. „Ihr führt unsere Kliniken so in den Ruin. Liebe Bundestagsabgeordnete, ihr habt es jetzt in der Hand: Ändert etwas.“

Das Video wurde bereits mehrfach geteilt. Es erinnert an eine ähnliche Aktion aus dem vergangenen Herbst. Schon damals hatte Frey im Krankenbett gegen Pläne der Bundesregierung protestiert. 

Betroffene Orte: Starnberg
Themen: LK Starnberg, Gesundheit, Krankenhaus

Garmisch-Partenkirchen: Radfahrer stürzt Böschung hinab und stirbt

Tödlicher Fahrradunfall in Garmisch-Partenkirchen: Ein 61-jähriger Mann ist gestern Abend am Loisachufer ums Leben gekommen. Nach ersten Erkenntnissen stürzte er kurz vor dem Kreuzsteg rund zwei Meter eine Böschung hinunter. Ein Ersthelfer entdeckte den  Verunglückten zufällig und begann sofort mit der Reanimation. Der Notarzt konnte später nur noch den Tod feststellen. Wie es zu dem Unfall kam, wird noch ermittelt. 

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen
Themen: Loisach, Verkehr, Fahrrad, Radfahrer, Unfall

B23: Motorradunfall am Ettaler Berg bremst Berufsverkehr aus

Ein schwerer Motorradunfall hat den Berufsverkehr am Ettaler Berg zeitweise lahmgelegt. Ein 22-Jähriger wurde heute Morgen schwer verletzt. Er war talwärts unterwegs, verlor offenbar kurz vor Oberau die Kontrolle und rutschte mit seiner Maschine in ein entgegenkommendes Auto. Die Autofahrerin blieb unverletzt. Weil ein Rettungshubschrauber im Einsatz war, musste die B23 voll gesperrt werden. 

Betroffene Orte: Oberau
Themen: Verkehr, Motorrad, Staatsstrasse, Ettaler Berg, Unfall

A95: Lkw kracht in Baustellenfahrzeug – hoher Schaden, lange Staus

Ein Lkw-Fahrer hat auf der A95 ein Baustellenfahrzeug gerammt und damit für eine Vollsperrung gesorgt. Laut Polizei krachte der Lastwagen gestern Nachmittag zwischen Penzberg und Sindelsdorf in den Anhänger des Fahrzeugs. Zwei Personen wurden leicht verletzt. Die Bergung dauerte mehrere Stunden. Die Autobahn war in Richtung Garmisch-Partenkirchen voll gesperrt, es kam zu langen Staus. Der Sachschaden liegt bei rund 100.000 Euro. 

Betroffene Orte: Penzberg, Sindelsdorf
Themen: Verkehr, Autobahn, A95, LKW, Unfall

Umbauarbeiten in der Schlussphase: Hochlandhütte steht vor Wiedereröffnung

Die Umbauarbeiten an der Hochlandhütte oberhalb von Mittenwald gehen in die Schlussphase. Bis Ende Juni wird noch gearbeitet, danach soll die Berghütte wieder öffnen, teilt der Deutsche Alpenverein auf Nachfrage mit. Der DAV hat die Hütte auf rund 1.600 Metern umfassend modernisiert und etwa zwei Millionen Euro investiert. Eingebaut wurden unter anderem Trockentrenntoiletten und zusätzliche Wasserspeicher, um auf die zunehmende Wasserknappheit in den Bergen zu reagieren. Außerdem wurden Brandschutz, Unterkünfte und Abläufe im Hüttenbetrieb verbessert. Laut Alpenverein ist die Hochlandhütte damit fit für die Zukunft. 

Betroffene Orte: Mittenwald
Themen: Mittenwald, Tourismus, DAV

Weilheim plant schon für Weihnachten - Stadt sucht große Tannen und Fichten

Bis Heiligabend sind es noch mehr als sechs Monate – in Weilheim geht es aber schon jetzt um Weihnachten. Die Stadt sucht bereits Christbäume, die in der Vorweihnachtszeit die Innenstadt schmücken sollen. Wer eine große, schöne Tanne oder Fichte hat, kann sie spenden. Die Bäume sollten zwischen sieben und 20 Meter hoch sein. Ausgewählte Exemplare werden Mitte November gefällt. 

Wer einen Baum spenden möchte, kann sich bei den Stadtwerken unter der Telefonnummer 0881 9420-411 melden. 

Betroffene Orte: Weilheim i. OB
Themen: Weilheim

Ab Ende 2027: Werdenfelsbahn bekommt zusätzliche Züge

Die Werdenfelsbahn soll ab Ende 2027 verstärkt werden. Geplant sind vier zusätzliche fünfteilige Siemens-Desiro-Züge mit Doppelstock-Mittelteil. Sie sollen die steigende Nachfrage auffangen und bei Engpässen flexibler eingesetzt werden können. Außerdem plant die Bayerische Eisenbahngesellschaft Akku-Züge auf der Ammerseebahn. Hoffnungen auf eine schnelle Reaktivierung der Fuchstalbahn zwischen Schongau und Landsberg wurden dagegen gedämpft: Die Planungen stehen noch ganz am Anfang. 

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, München
Themen: Verkehr, Bahn, Fuchstalbahn, Werdenfelsbahn

Fußball-WM: Chance und Risiko für die Gastronomie im Oberland

Die Fußball-WM läuft – und für die Gastronomie im Oberland ist sie Chance und Risiko zugleich. Wegen der Zeitverschiebung beginnen viele Spiele erst spät am Abend oder in der Nacht. Mehr als die Hälfte der Partien wird sogar erst nach Mitternacht angepfiffen. Dazu kommt: Einige Städte und Kommunen verzichten auf große Public-Viewing-Angebote. Dadurch verlagert sich das gemeinsame Fußballschauen stärker in Bars, Kneipen und Wirtshäuser.

Für die Betriebe bedeutet das vor allem mehr Planung. Viele müssten genau abwägen, ob sich längere Öffnungszeiten lohnen, sagt Christian Bär vom Gastronomieverband Dehoga Oberbayern:

„Wir haben ja durch die späten Anstoßzeiten, vor allem ab 22 Uhr, doch Überlegungen, ob Kneipen, ob Wirtshäuser so lange dann geöffnet haben wollen – von 22 bis 24 Uhr. Das muss man sich schon genau überlegen, was da Sinn macht.“

Chancen sieht Bär vor allem für kleinere Betriebe. Viele Fans wollten Fußball nicht allein schauen, sondern gemeinsam mit anderen erleben:

„Die Menschen suchen bei Fußballspielen immer ein Kollektiv, ein Miteinander, wollen gemeinsam erleben. Und das wiederum hat natürlich Chancen für kleine Wirtshäuser, kleinere Kneipen, kleinere Bars, wo man das Spiel gemeinsam erleben kann.“

Schwieriger ist die Lage für Biergärten, weil späte Spiele nicht zum klassischen Biergartenbetrieb passen. Trotzdem müsse die WM kein Nachteil sein, so Bär. Es gebe deutlich mehr Spiele und damit auch mehr Möglichkeiten, Fußball zu zeigen. Denkbar sei etwa, dass Gäste erst den Abend im Biergarten verbringen und später gemeinsam ein Spiel anschauen.

Nach den ersten Spielen zeigt sich: Längere Öffnungszeiten können zusätzliche Gäste bringen, sind aber kein Selbstläufer. Bär geht davon aus, dass die Wirte genau kalkulieren und flexibel reagieren – etwa bei Spielen der deutschen Nationalmannschaft. Klar ist für ihn: Je weiter Deutschland im Turnier kommt, desto größer dürften die Chancen auf zusätzliche Umsätze für die Gastronomie sein. 

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Starnberg, Bad Tölz, Landsberg am Lech
Themen: Fußball, DeHoGa

Fördergelder für Peißenberg - Alte Bergehalde bekommt Freizeitbereich

Der Markt Peißenberg bekommt rund eine Million Euro Fördergeld für die Alte Bergehalde. Dort soll im nördlichen Bereich ein barrierefreier Freizeit- und Erholungsbereich entstehen. Geplant sind unter anderem ein Volleyball- und Basketballfeld, Boulebahnen, Trainingsgeräte, eine Tischtennisplatte und Sitzplätze. Insgesamt kostet das Projekt rund 1,3 Millionen Euro. 

Betroffene Orte: Peißenberg
Themen: Peißenberg, Politik, Regierung, Wirtschaft, Förderung

Hirschkäfer im Oberland gesucht: Jetzt könnt ihr Sichtungen melden

Er ist selten, aber mit etwas Glück auch im Oberland zu entdecken: der Hirschkäfer. Mit bis zu neun Zentimetern Länge gehört er zu den größten Käfern Europas. Jetzt können wir mithelfen, mehr über seine Verbreitung herauszufinden. Die Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft ruft dazu auf, Sichtungen per Foto zu melden. Die Daten sollen helfen, die Lebensräume der seltenen Käfer langfristig zu erhalten und besser zu schützen. 

Wie ihr mitmachen könnt, erfahrt ihr hier

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Starnberg, Bad Tölz, Landsberg am Lech
Themen: Natur

Garmisch-Partenkirchen: Gerichtstermin wegen Neujahrsspringen findet nicht statt

Das Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen ist gesichert. Der Deutsche Skiverband und der Skiclub Partenkirchen haben ihren Streit kurz vor einem geplanten Gerichtstermin beigelegt. Dabei ging es vor allem um das Vertragskonstrukt und die Verteilung der Einnahmen. Der Skiclub hatte wegen gestiegener Kosten und Fehlbeträgen in den vergangenen Jahren mehr Geld gefordert. Details der Einigung wurden nicht genannt. Der DSV spricht von einer gemeinsamen und tragfähigen Lösung. Damit steht der Austragung des Traditionsspringens im kommenden Winter nichts mehr im Weg. Die Vierschanzentournee feiert dann ihr 75-jähriges Jubiläum. Erstmals soll es außerdem eine Tournee der Damen geben. 

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen
Themen: Sport, DSV, Skispringen, Verein, SC Partenkirchen