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News für den 19. Juni 2026

Lange Nacht der Wirtschaft und Wissenschaft in Oberpfaffenhofen

Premiere in Oberpfaffenhofen – zum ersten Mal findet am Innovationsstandort heute die lange Nacht der Wirtschaft und Wissenschaft statt. Von 17 Uhr bis Mitternacht öffnen die dort ansässigen Einrichtungen und Unternehmen für Besucher ihre Türen und ermöglichen ein Blick hinter die Kulissen, teilt die gwt StarnbergAmmersee mit. Mit der Aktion sollen auch die weniger bekannten Firmen und Start-Ups am Standort mehr in den Fokus gerückt werden. Die Nacht findet im Rahmen eines Förderprojekts des bayerischen Wirtschaftsministeriums satt, das bereits seit Anfang 2025 läuft.

Themen: Wirtschaft, Wissenschaft

Wheels on water - Stand-Up-Paddeling für Menschen mit Behinderung auf dem Kochelsee

Premiere auf dem Kochelsee – erstmals wird dort am Wochenende ein barrierefreies Stand-Up-Paddeling für Menschen mit Behinderung veranstaltet. Das hat die Gemeinde Kochel mitgeteilt. Beim inklusiven Projekt können körperlich oder geistig beeinträchtigte Menschen per Stand-Up-Paddel aufs Wasser – egal ob Rollstuhlfahrer oder Fußgänger. Dabei ist es auch egal ob man schwimmen kann oder nicht, so die Gemeinde - Das Angebot ist für Alle.

Betroffene Orte: Kochel a. See
Themen: Kochel, Kochelsee, Inklusion

Nach längerer Sperrung - Straße zwischen Wielenbach und Tutzing öffnet wieder

Freie Fahrt nach Tutzing – im Laufe des Tages wird die Sperrung der Staatsstraße von Wielenbach nach Tutzing wieder aufgehoben. Das hat das Staatliche Bauamt Weilheim mitgeteilt. Im Rahmen des B2-Ausbaus bei Wielenbach war die Straße seit Anfang April gesperrt. Der Verkehr durch die Baustelle auf der B2 wird jetzt außerdem neu beschildert. Hierzu wird der Verkehr in einer Art „großer Kreisel“ geführt.

Betroffene Orte: Wielenbach, Tutzing
Themen: Staatliches Bauamt, Tutzing, Wielenbach, Verkehr, B2, Straßensperre

Zum Jubiläum - Erstmals "Safe-Space" auf der Landsberger Wiesn

Die Landsberger Wiesn hat Tradition – in diesem Jahr findet sie bereits zum 30. Mal statt. Und trotzdem feiert sie immer noch Premieren. Zum Jubiläum gibt’s dieses Wochenende erstmals einen Safe-Space. Er bietet eine geschützte Anlaufstelle für alle, die Unterstützung benötigen, sich unwohl bzw. belästigt fühlen oder einfach nur Ruhe brauchen. Vor Ort stehen auch Wasser sowie sichere Toiletten für Mädchen und Frauen zur Verfügung. 

Betroffene Orte: Landsberg am Lech
Themen: Landsberg am Lech

35. Tölzer Triathlon - Polizei weist auf Verkehrseinschränkungen hin

Schwimmen, Laufen, Fahrradfahren – am Sonntag findet in Bad Tölz der 35. Tölzer Triathlon statt. Rund 500 Athleten treten an, dazu werden zahlreiche Zuschauer erwartet. Durch die Veranstaltung wird es in Bad Tölz, Sachsenkam und im Süden von Dietramszell auch zu einigen Verkehrseinschränkungen kommen, teilt die Polizei mit. So werden unter anderem die Staatsstraße von Tölz nach Dietramszell und die Kreisstraße von Sachsenkam nach Kirchbichl für das Radrennen den gesamten Vormittag gesperrt.

Betroffene Orte: Bad Tölz
Themen: Bad Tölz, Sport, Triathlon, Verkehr, Straßensperre

KI-Projekt: Künstliche Intelligenz soll in Mittenwald Bairisch lernen – Förderbescheid übergeben

Künstliche Intelligenz soll künftig auch Bairisch verstehen – und Mittenwald spielt dabei eine wichtige Rolle. Der Bayerische Landesverein für Heimatpflege startet gemeinsam mit der LMU München ein Projekt zur Dialektpflege mit KI. Ab Juli sollen dafür in Mittenwald Interviews mit Einheimischen geführt und Sprachaufnahmen gesammelt werden. Ziel ist es, regionale Dialekte besser zu erfassen und langfristig zu erhalten. Gefördert wird das Projekt mit insgesamt 300.000 Euro. Heute hat Heimatminister Füracker den entsprechenden Förderbescheid übergeben. 

Betroffene Orte: Mittenwald
Themen: Mittenwald, Wissenschaft

Protestwimpel-Aktion geht in die nächste Runde – was der Fachkräfteverband fordert

Zu wenig Geld, zu wenig Personal, zu wenige Betreuungsplätze: Der Verband Kita-Fachkräfte Bayern fordert gemeinsam mit Eltern und Erziehern bessere Bedingungen in Bayerns Kitas. Nach mehreren Protestwimpel-Aktionen geht die Kampagne nun digital weiter. Über die sozialen Medien sollen selbst gestaltete Wimpel geteilt werden. Hintergrund ist das überarbeitete Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz. Gefordert werden mehr Personal und zusätzliche Fachkräfte.

Mehr Infos zur Aktion findet ihr hier

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Starnberg, Bad Tölz, Landsberg am Lech
Themen: Kindergarten

Vollsperrung am Bahnübergang Klais – Einschränkungen für Autofahrer und Bahnpendler

Bauarbeiten bei der Bahn haben ab heute große Auswirkungen auf Autofahrer und Bahnpendler. In Klais ist der Bahnübergang von heute Abend (22 Uhr) bis Montagfrüh (6 Uhr) komplett gesperrt. Die Zufahrt von und nach Klais ist in dieser Zeit mit dem Auto nur über Mittenwald möglich. Außerdem fahren keine Züge, Fahrgäste müssen auf Busse umsteigen. Zum Schülerverkehr am Montag soll die Baustelle voraussichtlich wieder geräumt sein. 

Betroffene Orte: Mittenwald, Krün
Themen: Klais, Verkehr, Bahn, Sperrung

Freilichtmuseum Glentleiten wird 50 Jahre alt – mit Weltrekordversuch und Panoramakran

Große Geburtstagsfeier am Wochenende auf der Glentleiten: Das Freilichtmuseum wird 50 Jahre alt. Gefeiert wird unter anderem mit einem Weltrekordversuch. Am Sonntag soll dort die längste Menschenkette der Ausbildungsberufe entstehen. Außerdem können Besucher mit einem Panoramakran von oben auf die historischen Höfe und Stadel blicken. Zum offiziellen Festakt am Samstag kommen auch zahlreiche Vertreter aus Politik und Gesellschaft ins Freilichtmuseum. 

Das Programm zum FestWochenende findet ihr hier

Betroffene Orte: Großweil
Themen: Freizeit, Freilichtmuseum, Glentleiten

Schwerer Motorradunfall am Kesselberg – Strecke zeitweise gesperrt

Mehr als einen Schutzengel hatte ein junger Motorradfahrer am Kesselberg. Der 20-Jährige verlor gestern in einer Kurve die Kontrolle über seine Maschine, stürzte und rutschte auf die Gegenfahrbahn. Dort kollidierte das Motorrad mit einem entgegenkommenden Auto. Der Fahrer wurde verletzt ins Unfallklinikum Murnau gebracht, Lebensgefahr bestand nicht. Der Schaden liegt bei rund 15.000 Euro, die Strecke war zeitweise gesperrt. 

Betroffene Orte: Kochel a. See
Themen: Verkehr, Motorrad, Kesselberg, Unfall

Sommersonnenwende im Oberland: Das steckt hinter dem längsten Tag des Jahres

Am Wochenende ist Sommersonnenwende: Die Sonne erreicht ihren höchsten Stand, es ist der längste Tag und die kürzeste Nacht des Jahres. Im Oberland wird es erst spät richtig dunkel – und auch danach nur kurz. Warum der früheste Sonnenaufgang trotzdem schon ein paar Tage früher war, weshalb die heißesten Tage erst noch kommen und was sich nach Sonnenuntergang am Himmel beobachten lässt, erfahrt ihr im Interview mit Stefan Schmid von der Sternwarte Berg.

Am Wochenende ist Sommersonnenwende – welche Besonderheiten können wir rund um den Tag wahrnehmen?

Stefan Schmid, 1. Vorstand Sternwarte Berg:

„Am 21. Juni erreicht die Sonne auf der Nordhalbkugel der Erde den höchsten Punkt über dem Horizont. Das bedeutet, dass wir den längsten Tag und entsprechend die kürzeste Nacht des Jahres erleben. In Süddeutschland geht die Sonne an diesem Tag kurz nach 21 Uhr unter, aber richtig dunkel wird es erst nach Mitternacht – und dann auch nur für etwa eine Stunde“.

Es ist also der längste Tag – aber der früheste Sonnenaufgang ist schon ein paar Tage früher. Wie passt das zusammen?

Stefan Schmid, 1. Vorstand Sternwarte Berg:

„Das liegt an der Umlaufbahn der Erde um die Sonne. Sie ist nicht perfekt kreisförmig, sondern beschreibt eine Ellipse. Das führt dazu, dass sich der jeweilige Sonnenstand nicht gleichmäßig mit unserer Uhrzeit ändert. Dadurch kommt es zu der zeitlichen Verschiebung“.

Die Tage werden wieder kürzer – warum merken wir das erst nach einigen Wochen?

Stefan Schmid, 1. Vorstand Sternwarte Berg:

„Unmittelbar vor und nach der Sommersonnenwende ist die tägliche Änderung der Tageslänge minimal. Wir sprechen von wenigen Sekunden pro Tag. Den gleichen Effekt beobachtet man auch um den 21. Dezember herum, zur Wintersonnenwende mit dem kürzesten Tag im Jahr. Man kann sich das veranschaulichen, wenn man den Verlauf der Tageslänge während eines Jahres in einem Diagramm betrachtet. Die Linie beschreibt eine Sinuskurve, die beim Maximum und Minimum am flachsten ist, sich also am wenigsten ändert. Genau zwischen den Sonnenwenden, also im März und September, sind die täglichen Änderungen der Tageslänge mit etwa 4 Minuten am größten“.

Die heißesten Tage kommen erst nach der Sommersonnenwende. Was ist die Erklärung dafür?

Stefan Schmid, 1. Vorstand Sternwarte Berg:

„Während der Sommer fortschreitet, speichern Luft, Wasser und Boden immer mehr Wärmeenergie. Der Höhepunkt dieser Wärmespeicherung wird erst etwa vier bis sechs Wochen nach der Sonnenwende erreicht. Daher erleben wir die größte Hitze typischerweise im Juli und August“.

Was können wir rund um den 21. Juni am Himmel besonders gut beobachten?

Stefan Schmid, 1. Vorstand Sternwarte Berg:

„Dieses Jahr kann man nach Sonnenuntergang tief über dem Westhorizont zwei helle Punkte am Himmel erkennen. Es handelt sich dabei um den Planeten Venus und etwas unterhalb rechts davon um den Gasplaneten Jupiter. Es lohnt sich also definitiv, bei einer der zahlreichen Sonnenwendfeiern auch einen Blick in den Himmel zu werfen“. 

Betroffene Orte: Starnberg, Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Bad Tölz, Landsberg am Lech
Themen: Oberland, Wetter

Sommerhitze im Oberland: Malteser geben wichtige Tipps

Die Hitze ist da – und am Wochenende soll es im Oberland noch heißer werden. Davor warnt der Deutsche Wetterdienst. Vor allem für ältere Menschen, Kinder und Kranke kann die Hitzewelle zur Belastung werden. Hilfsorganisationen wie die Malteser geben deshalb Tipps zum richtigen Umgang mit der Sommerhitze: viel trinken, am besten Wasser, ungesüßte Tees oder Fruchtsäfte. Außerdem empfiehlt sich leichte Kost mit viel Obst und Gemüse. Die Wohnung tagsüber abdunkeln und morgens sowie abends gut lüften. Wer draußen Sport treiben will, sollte die Mittagshitze meiden. 

 

Die Tipps der Malteser im Überblick:

1. Viel trinken – aber richtig:
Trinken Sie regelmäßig, auch wenn Sie keinen Durst verspüren. Ideal sind Wasser, ungesüßte Tees oder verdünnte Fruchtsäfte. Vermeiden Sie Alkohol und koffeinhaltige Getränke.

2. Leichte Kost bevorzugen:
Essen Sie mehrere kleine, leichte Mahlzeiten am Tag. Obst und Gemüse mit hohem Wassergehalt wie Melonen, Gurken oder Tomaten sind besonders empfehlenswert.

3. Wohnung kühl halten:
Lüften Sie in den frühen Morgen- und späten Abendstunden. Tagsüber sollten Fenster und Rollläden geschlossen bleiben, um die Hitze draußen zu halten.

4. Aktivitäten anpassen:
Verlegen Sie körperliche Aktivitäten in die kühleren Morgen- oder Abendstunden. Vermeiden Sie Anstrengungen in der Mittagshitze. Achten Sie bei Kindern auf regelmäßige Pausen im Schatten und darauf, dass sie niemals unbeaufsichtigt in aufgeheizten Räumen oder Fahrzeugen bleiben. Menschen mit Behinderung und ältere Menschen benötigen bei hohen Temperaturen oft besondere Unterstützung im Alltag.

5. Auf Warnzeichen achten:
Achten Sie auf Symptome wie Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit oder Verwirrtheit – dies können Anzeichen für einen Hitzschlag oder eine Dehydrierung sein. Suchen Sie im Zweifel ärztliche Hilfe und rufen den ärztlichen Bereitschaftdienst 116117 oder im akuten Notfall die 112.

6. Nachbarn und Angehörige unterstützen:
Schauen Sie besonders auf ältere oder alleinlebende Menschen, Kinder und Menschen mit Behinderung in Ihrem Umfeld. Ein kurzer Anruf, ein Besuch oder praktische Hilfe – etwa beim Einkaufen, Trinken bereitstellen oder beim Abdunkeln der Wohnung – kann im Ernstfall entscheidend sein.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Starnberg, Bad Tölz, Landsberg am Lech
Themen: Malteser, Wetter, Deutscher Wetterdienst

Neuer Widerrufsbutton: Was beim Online-Shopping ab heute gilt

Ein neues Streaming-Abo, ein Handyvertrag oder eine Bestellung im Onlineshop: Im Internet ist vieles mit wenigen Klicks gekauft. Einen Vertrag zu widerrufen, war dagegen bislang oft deutlich komplizierter. Damit ist jetzt Schluss: Unternehmen in der EU müssen künftig einen gut sichtbaren Widerrufsbutton anbieten. Damit können Kunden Online-Verträge genauso einfach rückgängig machen, wie sie abgeschlossen wurden. Die Pflicht gilt auch für Plattformen wie Ebay oder Amazon – überall dort, wo Verbrauchern ein gesetzliches Widerrufsrecht zusteht. 

 

Wie funktioniert der Widerrufsbutton? 

Es muss nicht unbedingt ein klassischer Button sein, es reicht auch ein klar beschrifteter Link. Wichtig ist: Die Funktion muss leicht gefunden und eindeutig erkannt werden können.

Die Beschriftung sollte zum Beispiel lauten:

  • "Vertrag widerrufen"
  • "Widerruf erklären"

Unklare Bezeichnungen wie "Kontakt" oder "Serviceanfrage" reichen nicht aus.

Außerdem gilt ein Zwei-Stufen-Verfahren:

1.     Erster Schritt:
Nach dem Anklicken öffnet sich eine Seite, auf der Verbraucher angeben können, um welchen Vertrag es sich handelt, etwa mithilfe einer Bestellnummer oder E-Mail-Adresse.

2.     Zweiter Schritt:
Hier bestätigen Verbraucher den Widerruf über eine weitere Schaltfläche wie "Widerruf bestätigen". 

Anschließend muss das Unternehmen eine elektronische Eingangsbestätigung schicken, zum Beispiel per E-Mail. Diese enthält Datum und Uhrzeit des Widerrufs. 

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Starnberg, Weilheim i. OB, Bad Tölz, Landsberg am Lech
Themen: Wirtschaft

Regionalbericht zeigt: Wohnen im Oberland wird nicht günstiger

Mieten und Kaufen bleiben im Oberland weiter teuer. Das zeigt der neue Regionalbericht des Immobilienverbandes Süd. Wenig überraschend: Starnberg ist nach wie vor das teuerste Pflaster. Für ein freistehendes Einfamilienhaus werden dort im Schnitt 1,85 Millionen Euro fällig – sogar noch mehr als in München. In Bad Tölz ziehen vor allem die Kaufpreise deutlich an: Bestehende Einfamilienhäuser sind seit Herbst um 5 Prozent teurer geworden, gebrauchte Eigentumswohnungen um gut 4 Prozent. Auch die Mieten steigen spürbar – in Bad Tölz um 3,3 Prozent innerhalb eines Jahres. 

Betroffene Orte: Starnberg, Bad Tölz
Themen: Wirtschaft, Immobilien

Beste Metzgereien in Bayern: Diese beiden Betriebe im Oberland wurden ausgezeichnet

Die Wurstsemmel oder das Fleischpflanzerl schmeckt beim Metzger des Vertrauens oft am besten – meistens ist das Geschmackssache. Offiziell ausgezeichnet wird gutes Metzgerhandwerk aber mit dem Bayerischen Staatspreis. Der geht in diesem Jahr gleich zweimal ins Oberland: Die Landmetzgerei Pfleger aus Kochel und die Metzgerei Ruf in Seefeld gehören zu den zwölf besten Betrieben in Bayern. Ausgezeichnet wurden sie für ihre Arbeit und Qualität. 

Betroffene Orte: Seefeld, Kochel a. See
Themen: Auszeichnung

Lkw-Umleitung: Bürgerinitiative will Ortsdurchfahrten im Blauen Land entlasten

Noch ist unklar, ob und in welcher Form eine Umgehungsstraße in Murnau kommt. Für eine schnelle Lösung plädiert die Bürgerinitiative „Heimat 2035“. Sie schlägt vor, den Schwerlastverkehr über 7,5 Tonnen zwischen Spatzenhausen und Eschenlohe von der B2 auf die B472 und die A95 umzuleiten. Das soll Ortsdurchfahrten im Blauen Land entlasten und Lärm, Abgase sowie Verkehr reduzieren. Murnau, Seehausen und Spatzenhausen sollen den Vorschlag nun prüfen. 

Themen: Murnau, Initiative, Verkehr, Bundesstrasse, B2, LKW

Sonnwendfeuer im Oberland: Behörden mahnen zur Vorsicht, Naturschützer appellieren

Der längste Tag des Jahres und der kalendarische Sommeranfang werden am Wochenende bei uns im Oberland vielerorts mit traditionellen Johannifeuern gefeiert. Wegen der aktuellen Trockenheit steigt jedoch die Waldbrandgefahr wieder. Deshalb mahnt Helmut Stork vom Landratsamt Weilheim-Schongau zur Vorsicht und rät zu einigen Sicherheitsvorkehrungen. 

"Wichtig ist, dass ein Mindestabstand von 100 Metern zur nächstgelegenen Waldfläche eingehalten wird und der Aufbau auf eine maximale Höhe von fünf Metern beschränkt bleibt. Außerdem empfehlen wir den Besuchern besondere Vorsicht: Zigarettenkippen dürfen nicht achtlos weggeworfen werden, um die Brandgefahr zu minimieren". 

Bereits aufgeschichtete Holzhaufen für Sonnwend- und Johannifeuer können für Igel, Kröten, Eidechsen und andere Kleintiere zur tödlichen Falle werden, weil sie darin Schutz suchen. LBV und Tierschutzverein raten deshalb, die Haufen erst kurz vor dem Abbrennen aufzubauen oder bereits stehende Haufen vorher umzuschichten. 

 

Eine Übersicht der Sonnwend- und Johannifeuer im Oberland:

Freitag, 19. Juni

  • Bernried
    Ab 17 Uhr beim Binselberg
  • Polling
    Ab 19 Uhr am Jakobifeldweg
  • Bad Bayersoien

Samstag, 20. Juni

  • Bad Tölz
    Ab 18 Uhr beim Golfclub Isarwinkel
  • Geretsried
    Auf der Böhmwiese
    Ab 16 Uhr Kaffee und Kuchen, abends Grillen und Barbetrieb
    Entzündung des Feuers bei Einbruch der Dunkelheit
  • Egling
    Ab 19 Uhr auf der Wiese gegenüber vom Netto
  • Münsing
    Ab 18 Uhr auf dem Kammerlohberg
  • Rottenbuch
    Ab 19:30 Uhr am Richterbichl oberhalb des Campingplatzes
  • Iffeldorf
    Ab 19 Uhr am Gemeindestadel
  • Wildsteig
  • Altenstadt
  • Kochelsee
    Ausweichtermin: 27. Juni 2026
  • Talkessel Ehrwald

Dienstag, 23. Juni

  • Grainau
  • Mittenwald
  • Garmisch-Partenkirchen
  • Karwendel und Wettersteingebirge 
Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Starnberg, Landsberg am Lech, Bad Tölz
Themen: Event, Kultur, Tradition, Natur, Waldbrandgefahr