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News für den 02. Juni 2026

Neues Buskonzept am Eibsee - Landratsamt zieht erste Bilanz

Damit es in der Hauptsaison am Eibsee weniger Verkehrschaos gibt, gilt seit April ein neues Buskonzept. Das Landratsamt zieht nun eine erste Bilanz. Die spezielle Buslinie für Touristen wird laut einem Sprecher gut angenommen. Die Kapazitäten wurden zuletzt aufgestockt, trotzdem kann es an Spitzentagen bei großem Andrang weiter eng werden. Auch Staus am Eibsee bremsen den Busverkehr nach wie vor aus. Beschwerden über den Ticketpreis von 6 Euro gibt es kaum, obwohl das Deutschlandticket in der Eibsee-Linie nicht gilt. Um das Verkehrskommen einzudämmen, werden immer wieder Zufahrtsbeschränkungen wie eine Maut oder Schranke gefordert. Das ist rechtlich aber nicht möglich, da die Zufahrt eine Staatsstraße ist und nicht in privater Hand liegt.

Betroffene Orte: Grainau
Themen: Natur, Eibsee, Grainau, Tourismus, Verkehr, Bus

Weilheim: Neuer Zaun für mehr Sicherheit im Straßenverkehr

Die Stadt Weilheim sorgt für mehr Sicherheit im Straßenverkehr. Am Geh- und Radweg auf dem Narbonner Ring ist jetzt ein Zaun als Absturzsicherung entstanden, wie die Stadt mitgeteilt hat. Auf Höhe der Zufahrt zu den Tennisplätzen bestand demnach die Gefahr, dass vor allem Kinder stolpern und im schlimmsten Fall auf die stark befahrene Straße stürzen könnten. Als Sicherung ist deswegen der Zaun gebaut worden, der nun fertiggestellt wird.

Betroffene Orte: Weilheim i. OB
Themen: Weilheim, Verkehr

Landsberg: Unbekannte klauen Büste von König Ludwig

Wo ist König Ludwig? Diese Frage beschäftigt aktuell die Landsberger Polizei. Unbekannte haben vor einem Lokal in der Schlossergasse eine König-Ludwig-Büste gestohlen. Die Skulptur stand im Außenbereich der Kneipe. Laut Eigentümer ist die Büste mehr als 100 Kilogramm schwer und rund 5.000 Euro wert. Die Polizei sucht Zeugen und hofft auf Hinweise.

Betroffene Orte: Landsberg am Lech
Themen: Landsberg am Lech, Polizei, Delikt, Diebstahl

Deutscher Wetterdienst warnt vor Gewittern im Oberland

Es könnte heute noch ziemlich ungemütlich werden im Oberland. Der Deutsche Wetterdienst warnt aktuell vor Gewittern im Oberland. Besonders betroffen davon sind die Landkreise Weilheim-Schongau, Garmisch-Partenkirchen und Bad Tölz-Wolfratshausen. Die Experten erwarten dabei Windböen mit Geschwindigkeiten bis zu 60 km/h. Außerdem warnen sie vor Blitzschlägen die Lebensgefährlich sein können. Laut DWD sollten wir uns nicht im Freien aufhalten und Gewässer meiden. Vor letzterem warnt auch die Wasserwacht. Vor dem Ausflug aufs Wasser den Wetterbericht prüfen, den Himmel im Blick behalten – und bei Wind oder dunklen Wolken sofort raus aus dem Wasser.

Themen: Oberland, Wetter, Deutscher Wetterdienst, Unwetter, Wetterdienst

Bauarbeiten in München: A96 mehrere Tage komplett gesperrt

Wichtige Info für alle Pendler, die über die A96 nach München fahren: Bei Laim gibt es ab morgen eine große Staufalle. Die Autobahn wird zwischen Laim und dem Mittleren Ring komplett gesperrt, weil eine Brücke abgerissen wird. Die Arbeiten laufen laut Stadtwerken München rund um die Uhr und dauern knapp eine Woche. Der Verkehr wird umgeleitet. Weil die Bauarbeiten ziemlich laut werden, können Anwohner in dieser Zeit auf Kosten der Stadt ins Hotel ziehen. 

Die Bauarbeiten im Überblick 

Der Abbruch ist für die Zeit von 3. Juni, 22 Uhr, bis Montag, 8. Juni, 5 Uhr, vorgesehen. In diesem Zeitraum wird die A96 in Laim komplett gesperrt. 

Betroffene Orte: München
Themen: Verkehr, Autobahn, A96

Niedrige Wasserstände: Was die Trockenheit für Schifffahrt, Vogelwelt und Trinkwasser bedeutet

Der Sommer hat gerade erst begonnen, doch schon jetzt gibt es Meldungen über Trockenheit im Oberland. Nach einem schneearmen Winter und einem trockenen Frühling herrscht vielerorts Niedrigwasser. An einigen bayerischen Seen sind die Pegel so niedrig, dass Schiffe nicht mehr fahren können. Für das Oberland gibt Marcus Weisbecker von der Bayerischen Seenschifffahrt jedoch Entwarnung.

„Wir bei der Bayerischen Seenschifffahrt haben aktuell keine Probleme mit Niedrigwasser. Der Ammersee, der Tegernsee und der Königssee haben da ohnehin nicht viele Probleme. Am ehesten kann das mal am Starnberger See passieren, wenn es lang trocken ist. Und da kann es dann schon mal sein, dass wir da mit einzelnen Stegen mal ein Problem bekommen, aber da muss es schon extrem sein.“

In der Tierwelt sorgt das Niedrigwasser bereits für Probleme. Vor allem einige Vogelarten kämpfen mit dem fehlenden Wasser, sagt Sabine Pröls vom Landesbund für Vogel- und Naturschutz.

„Die Vögel sind zum Teil ja sehr nah an Gewässer gebunden, wenn man zum Beispiel einen Teichrohrsänger anschaut, der im Schilf wirklich in Wassernähe oder über Wasser brütet. Der hat schon alleine Probleme, sein Nest sicher zu bauen, weil er plötzlich erreichbar ist für irgendwelche Beutegreifer und sie haben auch wesentlich weniger Nahrung.“

Für die nächsten Tage sind zwar Schauer und Gewitter angekündigt, laut Pröls helfen die Regenfälle aber nur bedingt.

„Wenn man jetzt ein Gewässer hat, was quasi schon kurz vorm Austrocknen ist und jetzt hat es geregnet und diese Fläche dann wieder größer wird, dann ist es natürlich für die Tiere, die drinnen sind, deutlich einfacher, weiter zu überleben. Wenn ich jetzt so große Seen anschaue und Verlandungsbereiche, die werden sicherlich nicht so schnell aufgefüllt werden, dass wir aus dem Niedrigwasser rauskommen.“

Um unser Trinkwasser müssen wir uns aber keine Sorgen machen. Zwar haben Kommunen im Allgäu zuletzt zum Wassersparen aufgerufen, im Oberland gibt es laut den Abwasserbetrieben Ammersee aber noch keine Wasserknappheit. Das Grundwasser sei niedriger als üblich, in den Brunnen gebe es aber noch genügend Reserven. 

Betroffene Orte: Weilheim i. OB, Starnberg, Garmisch-Partenkirchen, Landsberg am Lech, Bad Tölz
Themen: Natur, Ammersee, Starnberger See, Trinkwasser, Wasser, Verkehr, Bayerische Seenschifffahrt

Phishing-Mails zum Rundfunkbeitrag: So gehen die Betrüger vor

Betrüger versuchen aktuell, den Rundfunkbeitrag als Köder für gefälschte E-Mails zu nutzen. Die Verbraucherzentrale Bayern warnt vor der Phishing-Masche. Die Nachrichten werden mit dem Betreff „Ihr Zahlungsplan für den Rundfunkbeitrag ab 2026“ verschickt. Empfänger werden darin aufgefordert, einen angeblich offenen Beitrag zu überweisen. Teilweise locken die Betrüger auch mit Rabatten. Der Rat der Verbraucherzentrale: Auf keinen Fall Geld überweisen. Der offizielle Beitragsservice verschickt keine Zahlungsaufforderungen per E-Mail. 

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Starnberg, Landsberg am Lech, Bad Tölz
Themen: Delikt, Betrug

Silbrige Netze an Bäumen: Gespinstmotte breitet sich in Weilheim und Herrsching aus

Es ist trocken im Oberland und davon hat zuletzt die Gespinstmotte profitiert. Die Raupen sind auf dem Vormarsch und breiten sich gerade im Raum Weilheim und Herrsching aus. Zu sehen ist das an vielen Bäumen und Pflanzen, die mit silbrig-weißen Netzen eingesponnen sind. Die Tiere fressen die Blätter ab und schützen sich mit ihrem Gespinst vor Fressfeinden und Regen. Für Menschen ist die Gespinstmotte nicht gefährlich, auch die Bäume erholen sich in der Regel wieder. Bekämpfen lässt sich der Befall aktuell kaum noch, weil er schon zu weit fortgeschritten ist.

Betroffene Orte: Herrsching a. Ammersee, Weilheim i. OB
Themen: Natur

Wetterbilanz: Das Frühjahr war auf der Zugspitze zu trocken, zu sonnig und zu warm

Wenig Schnee im Winter, kaum Regen im Frühjahr: Laut Bayerischem Landesamt für Umwelt ergibt sich für das Winterhalbjahr ein Niederschlagsdefizit von 33 Prozent. Wie trocken es zuletzt war, zeigt auch der Blick auf die Zugspitze. Auf Deutschlands höchstem Berg ist im Frühjahr viel zu wenig Niederschlag gefallen. Laut Deutschem Wetterdienst lag die Niederschlagsmenge fast 70 Prozent unter dem langjährigen Mittel. Außerdem war es in den vergangenen drei Monaten deutlich zu warm und zu sonnig. 

Betroffene Orte: Grainau
Themen: Zugspitze, Wetter

Fußball-Relegation im Kreis Zugspitze startet: Die Spiele im Überblick

Aufstieg, Klassenerhalt oder Abstieg: Heute beginnen im Kreis Zugspitze die Fußball-Relegationsspiele. Den Lenggrieser SC trennen noch vier Spiele vom ersehnten Ziel, dem Aufstieg in die Bezirksliga. Am Abend empfängt er den SC Unterpfaffenhofen. Eine andere Gefühlslage herrscht bei Murnau II, Burggen/Bernbeuren und Gilching II: Sie kämpfen in ihren Duellen jeweils gegen den Abstieg aus der Kreisliga. 

Relegation zur Bezirksliga

1. Runde

Hinspiel: 2.6., 18:30 Uhr:
Lenggrieser SC – SC Unterpfaffenhofen-Germering
Rückspiel: 5.6.,18:00 Uhr:
SC Unterpfaffenhofen-Germering - Lenggrieser SC

Der Sieger dieses Duells spielt in der zweiten Runde gegen den Gewinner aus dem Kreis München (SV Lohhof, SV München-West, TSV Trudering) um einen Platz in der Bezirksliga. Auch hier gibt es ein Hin- und Rückspiel. 

Relegation zur Kreisliga

Hinspiel: 2.6., 19:30 Uhr
TSV Murnau II – SG Antdorf/Iffeldorf
Rückspiel: 5.6., 18:30 Uhr
SG Antdorf/Iffeldorf – TSV Murnau II

Hinspiel: 2.6., 19:00 Uhr
TSV Burggen/Bernbeuren – TSV Otterfing
Rückspiel: 5.6., 18:00 Uhr
TSV Otterfing – TSV Burggen/Bernbeuren

Hinspiel: 3.6., 18:30 Uhr
SC Maisach – SpVgg Wildenroth
Rückspiel: 6.6., 16:00 Uhr
SpVgg Wildenroth – SC Maisach

Hinspiel: 3.6., 19:30 Uhr
TSV Gilching II – FC Issing
Rückspiel: 6.6., 17:00 Uhr
FC Issing – TSV Gilching II

Die Sieger dieser vier Duelle spielen in der nächsten Saison in der Kreisliga, die Verlierer in der Kreisklasse. 

Betroffene Orte: Murnau a. Staffelsee, Lenggries, Antdorf, Bernbeuren, Gilching
Themen: Fußball

Neue Gewitter angekündigt: Wasserwacht rät, Wetter im Blick zu behalten

Schauer, Gewitter, Sonnenschein: Die zweite Pfingstferienwoche bleibt im Oberland unbeständig. Heute ist es zunächst freundlich, später besteht erneut Unwettergefahr. Besonders bei uns am Alpenrand kann ein Sommergewitter innerhalb weniger Minuten aufziehen. Deshalb appelliert die Wasserwacht an alle, die heute an und auf den Seen unterwegs sind: Vor dem Ausflug aufs Wasser den Wetterbericht prüfen, den Himmel im Blick behalten – und bei Wind oder dunklen Wolken sofort raus aus dem Wasser. 

Betroffene Orte: Starnberg, Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Landsberg am Lech, Bad Tölz
Themen: Wetter, Unwetter

Hoffnung für bedrohte Wiesenbrüter im Loisach-Kochelsee-Moor

In den Loisach-Kochelsee-Mooren gibt es Hoffnung für bedrohte Wiesenbrüter: Der Landesbund für Vogel- und Naturschutz hat mithilfe einer Wärmebilddrohne fünf Brachvogelnester gefunden und geschützt. Insgesamt brüten dort nur sechs Brachvogelpaare. Zusätzlich wurde erstmals ein großräumiger Schutzzaun für Brachvogel und Braunkehlchen errichtet. Der LBV bittet Besucher um Rücksicht. Jetzt, wo die Jungvögel schlüpfen, sind die Tiere besonders gefährdet. Deshalb gilt: Hunde anleinen, auf den Wegen bleiben und sensible Bereiche meiden.

Betroffene Orte: Kochel a. See
Themen: Natur, Loisach, Kochel, Kochelsee

Auszeichnung: Zwei Menschen aus dem Landkreis Weilheim-Schongau werden für ihr Engagement geehrt

Sie engagieren sich seit Jahren für andere – heute bekommen zwei Menschen aus dem Landkreis Weilheim-Schongau dafür eine besondere Auszeichnung. Das Ehrenzeichen des bayerischen Ministerpräsidenten geht nach Böbing und nach Penzberg. Die beiden Preisträger werden für ihr vielfältiges ehrenamtliches Engagement geehrt. Überreicht wird die Auszeichnung am Mittag im Landratsamt von Landrat Johann Bertl. 

Betroffene Orte: Böbing, Penzberg
Themen: Politik, Ehrenamt, Auszeichnung