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News für den 25. Juni 2026

Tutzing: Rentnerin wird Opfer eines Schockanrufs

Eine Rentnerin aus Tutzing ist auf Betrüger hereingefallen und hat mehrere Goldmünzen verloren. Wie die Polizei mitgeteilt hat, war die Frau gestern Abend angerufen worden. Am Telefon meldete sich ein Mann der angeblich einer Sonderkommission der Polizei angehören würde. Er behauptete bei einer Festnahme wäre ein Brief aufgefunden worden, in dem über die Goldmünzen der Seniorin geschrieben wurde. Deswegen würde ein Mitarbeiter bei ihr vorbeikommen, um das Haus auf mögliche Wanzen zu überprüfen und die Goldmünzen in Sicherheit zu bringen. Kurze Zeit später erschien ein unbekannter Mann und nahm mehrere Schachteln mit Goldmünzen mit. Die Polizei sucht Zeugen. Eine Beschreibung des Abholers gibt’s bei uns im Netz.

Personenbeschreibung:

Männlich, 85 cm groß, ca. 30 Jahre alt, schwarzes T-Shirt und schwarze Hose

Die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck bittet Zeugen, die zwischen 17.30 Uhr und 18.15 Uhr in Traubing verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 08141/612-0 zu melden.

Um nicht auch Opfer eines Betrugs zu werden:

  • Beendet das Telefonat, wenn Ihr nicht sicher sind, wer anruft und Ihr euch unter Druck gesetzt fühlt.
  • Die Polizei ruft Euch niemals unter der Polizeinotrufnummer 110 an! Das machen nur Betrüger. Wenn Ihr euch unsicher seid, wählt die Nummer 110. Aber nutzt dafür nicht die Rückruftaste!
  • Ruft den angeblich betroffenen Angehörigen unter der Euch bekannten Nummer an!
  • Sprecht am Telefon nie über persönliche und finanzielle Verhältnisse.
  • Übergebt niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte Personen!
  • Zieht eine Vertrauensperson hinzu oder verständigt über den Notruf 110 die Polizei!
  • ​​​​​​Sprecht auch mit euren Angehörigen über das Phänomen und warnt sie vor dem Vorgehen der Täter!
  • Weitere Informationen zum Thema Schockanruf bzw. Betrug über Messengerdienst findet Ihr im Internet auf den Seiten der Präventionskampagne LEG AUF!
Betroffene Orte: Tutzing
Themen: Tutzing, Polizei, Delikt, Betrug

Garmisch-Partenkirchen: Polizei schnappt mutmaßlichen Seriendieb

Der Polizei Garmisch-Partenkirchen ist ein mutmaßlicher Seriendieb ins Netz gegangen. Die Beamten haben gestern einen 22-jährigen Mann festgenommen. Der Tatverdächtige war zunächst nach einem Diebstahl aus einer Drogerie geflüchtet, wurde später jedoch in einem Supermarkt wiedererkannt. Bei einer Wohnungsdurchsuchung stellte die Polizei weiteres mutmaßliches Diebesgut im Wert von rund 5.000 Euro sicher. Gegen den Mann wird nun wegen räuberischen Diebstahls ermittelt.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen
Themen: Garmisch-Partenkirchen, Polizei, Delikt, Diebstahl

Radio Oberland sagt Danke!

Eine Meldung in eigener Sache: Radio Oberland gehört zu den großen Gewinnern bei der Funkanalyse Bayern 2026. Der Sender baut seine Spitzenposition unter den 1-Frequenzstandort-Lokalprogrammen weiter aus. Mit 58.000 Hörerinnen und Hörern pro Tag erreicht Radio Oberland einen der höchsten jemals gemessenen Werte in seiner Geschichte. Ein Plus von knapp 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Wir freuen uns über den großen Erfolg, der ohne euch nicht möglich wäre. Danke fürs Hören, mitmachen und einschalten. 

Einmal im Jahr erhebt die Funkanalyse Bayern (FAB) die Reichweiten aller Hörfunk- und Fernsehprogramme. Im Rahmen der Lokalrundfunktage 2026 wurden die Ergebnisse gestern in Nürnberg veröffentlicht.

Themen: Oberland, Radio

Halbseitige Sperrung der B23 aufgehoben - Arbeiten auf der Ortsumfahrung von Oberammergau frühzeitig beendet

Freie Fahrt auf der B23 bei Oberammergau – früher als geplant sind die Arbeiten auf der Ortsumfahrung abgeschlossen worden. Bereits gestern konnte die halbseitige Sperrung aufgehoben werden und damit zwei Tage früher als ursprünglich gedacht, wie das Staatliche Bauamt Weilheim auf Radio Oberland-Anfrage mitgeteilt hat. In den vergangenen drei Wochen waren noch Restarbeiten im Rahmen der Tunnelsanierungen durchgeführt worden.

Betroffene Orte: Oberammergau
Themen: Staatliches Bauamt, Oberammergau, Verkehr, Bundesstrasse, B23

Bayerischer Fußball Verband sagt wegen anhaltender Hitzewelle alle Verbandsspiele und Turniere für das kommende Wochenende ab

Wegen der anhaltenden Hitzewelle hat der Bayerische Fußball-Verband alle Verbandsspiele und Turniere für das kommende Wochenende abgesagt. Betroffen sind bayernweit rund 4.400 Partien, vor allem im Jugendbereich. Der BFV begründet die Entscheidung mit seiner Fürsorgepflicht. Der Schutz der Gesundheit von Spielerinnen und Spielern habe oberste Priorität.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Schongau, Starnberg, Landsberg am Lech, Bad Tölz, Wolfratshausen

Zurückgelassene Kleidung löst umfangreiche Suchaktion am Froschhauser See in Murnau aus

Wegen zurückgelassener Kleidung am Froschhauser See in Murnau ist gestern Abend eine umfangreiche Suchaktion ausgelöst worden. Eine Spaziergängerin hatte die Gegenstände bereits am Vormittag entdeckt und am Abend unverändert vorgefunden. Daraufhin alarmierte sie die Polizei.

Die Einsatzkräfte gingen von einer möglichen Vermisstenlage aus. Feuerwehr, Wasserwacht, Rettungsdienst und Polizei suchten mit Tauchern, Drohnen und Hubschrauber nach dem Besitzer der Kleidung – bislang jedoch ohne Ergebnis. Laut Polizei gäbe es keine Hinweise auf eine vermisste Person. Möglicherweise gehören die Sachen einem Schüler einer Schulklasse, die dort zum Baden war.

Betroffene Orte: Murnau a. Staffelsee

Trockenheit schadet der Stromproduktion im Oberland

Die Trockenheit der vergangenen Monate wirkt sich auf die Stromproduktion im Oberland aus. Mehrere Energieunternehmen verzeichnen bei ihren Wasserkraftwerken Einbußen.

Besonders betroffen ist das Isarkraftwerk der Stadtwerke Bad Tölz. Wegen der reduzierten Wasserabgabe aus dem Sylvensteinspeicher, hat sich die Stromgewinnung dort seit Oktober 2025 fast halbiert, sagte eine Sprecherin auf Anfrage. Statt rund 1,8 Megawattstunden pro Stunde werden derzeit nur noch etwa 0,9 Megawattstunden erzeugt. Auch Uniper produziert in seinen Laufwasserkraftwerken in Isar und Lech weniger Strom als üblich. Bei den Speicherkraftwerken, etwa am Walchensee, sei die Lage dagegen weniger kritisch. Dort reichten die Wasserstände weiterhin aus, um Strom gezielt in Zeiten hoher Nachfrage zu erzeugen.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Schongau, Starnberg, Landsberg am Lech, Bad Tölz, Wolfratshausen

Mehrere kleine Explosionen - Brennender E-Bike-Akku verursacht Brand in Weilheim

In Weilheim hat ein brennender E-Bike-Akku in der Nacht auf heute einen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Der Akku eines zum Laden angeschlossenen Fahrrads entzündete sich im Eingangsbereich eines Hauses in der Ringstraße. Durch Stichflammen und kleinere Explosionen wurden das E-Bike und Teile der Hausfassade beschädigt. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden liegt bei rund 5.000 Euro.

Betroffene Orte: Weilheim i. OB

Kaufering: 23-jähriger Motorradfahrer verletzt sich bei missglücktem Wheelie Versuch schwer

Bei einem Motorradunfall in Kaufering hat sich gestern Abend ein 23-Jähriger aus Hurlach schwer verletzt. Nach Angaben der Polizei stürzte der Mann auf der Augsburger Straße, als er nach dem Anfahren an einer Ampel offenbar einen Wheelie versucht hatte. Der 23-Jährige kippte dabei nach hinten. Am Motorrad entstand laut den Beamten ein Totalschaden.

Betroffene Orte: Kaufering

Glühwürmchen-Hochsaison im Oberland

Wer in diesen Tagen in der Dämmerung unterwegs ist, kann ein besonderes Naturschauspiel erleben: Glühwürmchen bringen derzeit Waldränder, Parks und Uferbereiche im Oberland zum Leuchten. Die Käfer sind nur wenige Tage im Jahr aktiv. Noch bis Anfang Juli haben sie ihre kurze Hochsaison. Der Naturschutzverband LBV warnt in diesem Zusammenhang jedoch, dass ihre Bestände zurückgehen. Als Ursachen gelten vor allem Lichtverschmutzung und der Verlust geeigneter Lebensräume. Deshalb empfiehlt der LBV, Gärten naturnah zu gestalten und nachts möglichst auf Beleuchtung zu verzichten, um die Tiere zu schützen.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Schongau, Starnberg, Landsberg am Lech, Bad Tölz, Wolfratshausen

Bis 2035 fehlen in Bayern rund 290.000 Fachkräfte - Oberland vom Mangel besonders betroffen

In Bayern fehlen bis 2035 rund 290.000 Fachkräfte. Das hat eine Studie im Auftrag der Vereinigung der bayerischen Wirtschaft ergeben. Demnach sind besonders die Oberland-Landkreise Garmisch-Partenkirchen und Weilheim-Schongau betroffen. Hier prognostiziert die Vereinigung, die größten Rückgange des Arbeitskräfteangebots bis 2035 in Oberbayern. Insgesamt sei die Lücke aber kleiner, als noch vor vier Jahren erwartet. Zwar gibt es wegen der Krise weniger Jobs – trotzdem fehlen Fachkräfte. Das würde laut Studie auch so bleiben, wenn die Krise anhält.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Schongau

Autobahn A96 bei Gilching in der Nacht für mehrere Stunden gesperrt

Eine wichtige Vorabmeldung für Verkehrsteilnehmer, die vorhaben heute Abend auf der Autobahn A96 unterwegs zu sein. Denn von 21 Uhr bis 23 Uhr bleibt die Lärmschutzgalerie Gilching zwischen Germering und Gilching in beiden Fahrtrichtungen gesperrt, das hat die Autobahn GmbH mitgeteilt. Die Gründe dafür sind zum einen Wartungsarbeiten, die durchgeführt werden müssen. Zum anderen findet in diesem Bereich aber auch eine Feuerwehrübung statt, bei der die Einsatzkräfte wichtige Abläufe unter realistischen Bedingungen trainieren. Eine Umleitung wird eingerichtet.

Richtung Lindau:
Ausfahrt an der Anschlussstelle Gilching (AS 33) und anschließend der ausgeschilderten Umleitung U12 über die Straßen Am Römerstein und Landsberger Straße folgen.

Richtung München:
Ausfahrt an der Anschlussstelle Oberpfaffenhofen/Gilching (AS 32) und anschließend der Umleitung U59 über die Landsberger Straße und Am Römerstein folgen.

Betroffene Orte: Gilching, Germering

Mann lässt Hund am Starnberger See trotz Hitze in Auto zurück - Polizei ermittelt

Bei den aktuellen Temperaturen kann das Auto schnell zum Ofen und auch zu einer echten Gefahr werden. Das hat in Percha einen Mann nicht davon abgehalten seinen Hund im Auto zurückzulassen. Einsatzkräfte der Wasserrettung haben am Dienstagabend das Tier aus dem geparkten Fahrzeug befreit. Der Vierbeiner war laut Polizei von einem Passanten entdeckt worden. Die Rettungskräfte konnten den bereits stark hechelnden Hund befreien. Den 67-jährigen Besitzer aus dem Landkreis München erwartet eine Anzeige.

Betroffene Orte: Percha

Wegen anhaltender Trockenheit: Landratsamt Weilheim-Schongau rät zu verantwortungsvollem Umgang mit Wasser

Die Trockenheit im Oberland hält weiter an. Deshalb appelliert das Landratsamt Weilheim-Schongau an die Bevölkerung, verantwortungsvoll mit Wasser umzugehen. Vor allem Trinkwasser soll nur in notwendigem Umfang genutzt werden. Die Behörde empfehlt, Gärten möglichst nur morgens oder abends zu bewässern und auf Wasserentnahmen aus Bächen und Flüssen zu verzichten. Ziel ist es, die Trinkwasserversorgung auch bei anhaltender Trockenheit langfristig zu sichern.

Betroffene Orte: Weilheim i. OB, Schongau

Hitze in den eigenen vier Wänden verhindern - Verbraucherzentrale gibt Tipps

Bei Temperaturen von über 30 Grad, wie wir sie aktuell im Oberland erleben, wird es auch in den eigenen vier Wänden schnell unangenehm warm. Deshalb empfiehlt die Verbraucherzentrale Bayern, Hitze möglichst gar nicht erst ins Haus zu lassen. Rollläden und Außenjalousien bieten dabei den besten Schutz. Zusätzlich sollten unnötige Wärmequellen wie Fernseher oder Computer möglichst ausgeschaltet werden. 

 

Fünf Tipps gegen Sommerhitze:

 1. Richtig lüften – Hitze aussperren statt hereinlassen

Fenster und Türen sollten tagsüber möglichst geschlossen bleiben. Gelüftet wird am besten abends, nachts oder früh morgens, also dann, wenn es draußen kühler ist als in der Wohnung. Besonders wirksam ist es, nachts mehrere Stunden querzulüften.

 

2. Sonnenschutz konsequent nutzen – idealerweise von außen

Der größte Teil der Hitze gelangt über die Fenster in die Wohnung. Rollläden oder Raffstores an der Außenseite der Fenster schützen am besten. Sie halten die Sonnenstrahlen ab, bevor sie die Fensterscheiben aufheizen. In Mietwohnungen können helle, reflektierende Innenrollos eine Alternative sein. Sie sind günstig und schnell angebracht.

 

3. Dachgeschoss besonders schützen

Dachgeschosswohnungen heizen sich bei Hitzewellen besonders stark auf. Eine gute Dämmung schützt nicht nur im Winter vor Kälte, sondern auch im Sommer vor Hitze. Wer ein Haus saniert, sollte den Schutz vor Sommerhitze deshalb von Anfang an einplanen. 

 

4. Zusätzliche Wärmequellen reduzieren

Fernseher, Computer oder Drucker erzeugen zusätzlich Wärme. Wer elektrische Geräte komplett ausschaltet, statt sie im Stand-by laufen zu lassen, senkt die Raumtemperatur und spart gleichzeitig Strom.

 

5. Technische Lösungen gezielt einsetzen

Ventilatoren verbrauchen wenig Strom und bewegen die Luft im Raum. Dadurch fühlt sich die Raumtemperatur angenehmer an. Klimageräte dagegen sind teuer in der Anschaffung und im Betrieb. Auch Luft-Luft-Wärmepumpen können Räume kühlen. Wer eine technische Lösung plant, sollte sich unabhängig beraten lassen.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Schongau, Starnberg, Landsberg am Lech, Bad Tölz, Wolfratshausen