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News für den 03. Juni 2026

Oberammergau: Polizei ermittelt wegen Brandstiftung und sucht Zeugen

Die Polizei in Oberammergau ermittelt aktuell wegen mutmaßlicher Brandstiftung. Wie die Beamten mitteilen, haben Unbekannte zwischen Samstag, 23. Mai, bis Donnerstag, 28. Mai versucht, an der Tür eines Lagerraums in der Moosgasse ein Feuer zu legen. Nur durch glückliche Umstände breitete sich der Brand nicht weiter aus. Inzwischen hat die Kriminalpolizei Garmisch-Partenkirchen die Ermittlungen übernommen und bittet um Hinweise. 

  • Wem fielen im Zeitraum von Samstag, 23. Mai, bis Donnerstag, 28. Mai 2026, im Bereich des Lagerraums in der Moosgasse 11 B in Oberammergau verdächtige Personen oder Fahrzeuge auf? 
  • Bisherige Ermittlungen der Kripo Garmisch-Partenkirchen ergaben, dass sich im o.g. Tatzeitraum zwei dunkel gekleidete Personen, abgesetzt von den öffentlichen Grundstückszugängen, in den Grünanlagen im Tatortbereich aufhielten. Wer kann Angaben zu diesen Personen machen?
  • Wer hat sonst verdächtige Wahrnehmungen gemacht, die mit der Tat in Verbindung stehen könnten?

Hinweise nimmt die Kriminalpolizeistation Garmisch-Partenkirchen unter der Telefonnummer (08821) 9170 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Betroffene Orte: Oberammergau
Themen: Brand, Oberammergau, Polizei

Zur Prävention von Badeunfällen - Innenministerium, DLRG und Wasserwacht starten Social-Media-Kampagne

Eine kleine Unachtsamkeit, kaltes Wasser oder Selbstüberschätzung: All das führt an heißen Sommertagen auch an den Seen und Flüssen im Oberland immer wieder zu schweren Badeunfällen. Deshalb startet heute eine neue Kampagne, die auf die Gefahren aufmerksam machen soll. „Die beste Rettung ist die, die gar nicht erst notwendig wird“ – das ist die Idee der neuen Social-Media-Kampagne von Innenministerium, Wasserwacht und DLRG. Mit kurzen Videos und Posts auf Instagram, Facebook und Co. weisen die Rettungsorganisationen auf Risiken in freien Gewässern hin und geben Tipps zur Badesicherheit. Ziel ist es, Bewusstsein für die Gefahren in Seen und Flüssen zu schaffen und Badegäste zu richtigem Verhalten zu bewegen. Weitere Infos zur Kampagne findet ihr bei uns im Netz.

https://www.stmi.bayern.de/kampagnen-und-aktionen/sicher-am-und-im-wasser/

Themen: Wasserwacht, Natur, Innenministerium

Schwerer Unfall bei Eberfing: Kreisstraße bleibt vorerst gesperrt

Ein schwerer Verkehrsunfall bei Eberfing hat heute Morgen mehrere Verletzte gefordert. Laut Polizei sind nach einem missglückten Überholmanöver ein Auto, ein Motorrad und ein sogenanntes Microcar zusammengestoßen. Der Autofahrer und der Motorradfahrer wurden dabei schwer verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Der 17-jährige Fahrer des Mini-Autos erlitt einen Schock. Weil ein Gutachter vor Ort ist, bleibt die Kreisstraße vorerst gesperrt. Eine Umleitung ist eingerichtet. Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit einem Großaufgebot vor Ort, auch ein Hubschrauber war im Einsatz. 

Betroffene Orte: Eberfing
Themen: Eberfing, Verkehr, Unfall

Badeseen und Badeweiher im Oberland haben gute Wasserqualität

Auch wenn wir gerade kein Badewetter haben – diese Nachricht hören wir alle gerne: Im Oberland ist überall ungetrübter Badespaß möglich. Das Landesamt für Gesundheit hat mehr als 60 EU-Badestellen in der Region mikrobiologisch untersucht und begutachtet. Die Ergebnisse fielen positiv aus: Alle Badeseen und Badeweiher im Oberland haben die Note „gut“ oder sogar „ausgezeichnet“ bekommen. 

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Starnberg, Bad Tölz, Landsberg am Lech
Themen: Freizeit, Natur

Blackout in Penzberg: Warum in der Nacht der Strom weg war

Nächtlicher Blackout in Penzberg: Im Stadtgebiet hat es vergangene Nacht einen größeren Stromausfall gegeben. Kurz nach zwei Uhr gingen die Lichter aus. Betroffen waren rund 5.000 Haushalte, sagte ein Sprecher des Netzbetreibers Bayernwerk gegenüber Radio Oberland. Nach rund eineinhalb Stunden war der Großteil wieder am Netz. Ursache war nicht die Gewitterfront in der Nacht, sondern ein Kabelfehler. 

Betroffene Orte: Penzberg
Themen: Energie, Stromausfall, Penzberg

Kurioser Diebstahl in Lenggries: Zwölf Minderjährige unter Verdacht

Kurioser Fall in Lenggries: Der Diebstahl eines Aufsitzrasenmähers des Turnvereins ist geklärt. Nach Polizeiangaben stehen zwölf Kinder und Jugendliche aus Lenggries im Verdacht, den Mäher gestohlen zu haben. Sie sind zwischen 11 und 15 Jahre alt. Der Rasenmäher war aus einer Hütte bei den Beachvolleyballplätzen verschwunden. Inzwischen konnte der Mäher an den Turnverein zurückgegeben werden. 

Betroffene Orte: Lenggries
Themen: Lenggries, Polizei, Delikt, Diebstahl

Amsel im Auto: Auffahrunfall in Garmisch-Partenkirchen

Dass der eine oder andere Autofahrer einen Vogel hat, ist für viele nichts Neues. Eine Frau in Garmisch-Partenkirchen hatte jetzt aber wortwörtlich einen Vogel im Auto: Gestern Nachmittag flog der 60-Jährigen eine Amsel durchs offene Fenster ins Fahrzeug. Die Frau wurde dadurch kurz abgelenkt und fuhr auf ein anderes Auto auf. Verletzt wurde niemand, der Schaden liegt bei rund 500 Euro. Die Amsel machte sich nach dem Unfall aus dem Staub – auf eine Anzeige wegen Unfallflucht wurde verzichtet, heißt es im Polizeibericht. 

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen
Themen: Garmisch-Partenkirchen, Verkehr, Unfall

Nach Radunfall in Apfeldorf: Polizei ruft zum Tragen eines Helms auf

Nach einem Unfall mit einer verletzten Radfahrerin in Apfeldorf appelliert die Polizei erneut an alle Fahrrad- und Pedelec-Fahrer, einen Helm zu tragen. Eine 88-Jährige war gestern mit ihrem E-Dreirad auf einem Fuß- und Radweg unterwegs. An einer Steigung ging ihr die Kraft aus, sie rollte rückwärts den Hang hinunter, stürzte und verletzte sich am Kopf. Die Frau trug keinen Helm und kam leicht verletzt ins Krankenhaus. Die Polizei betont: Ein Helm kann schwere Kopfverletzungen verhindern oder Unfallfolgen deutlich abmildern. 

Betroffene Orte: Dießen am Ammersee, Apfeldorf
Themen: Polizei, Verkehr, Fahrrad

Gerissene Rehe im Oberland: PETA fordert Hundeführerschein, Jäger sind skeptisch

In Gauting beißt am Montag ein Hund ein Rehkitz tot, in Egling wurde vor wenigen Tagen ein trächtiges Reh von einem Hund gerissen. Im Oberland häufen sich die Fälle mit wildernden Hunden. Die Tierrechtsorganisation PETA fordert deshalb in Bayern erneut einen Hundeführerschein. Dazu Sprecher Björn Thun:

„Wer seinen Hund nicht entsprechend zurückhalten und kontrollieren kann, wer ihn durch die Wälder streunen lässt und damit in den Lebensraum der Wildtiere eindringen lässt, ist durchaus Teil des Problems. Die im Hundeführerschein vermittelten Mittel und Herangehensweisen sollen den Menschen dabei helfen, solche Situationen richtig einzuschätzen.“

Jäger sehen den Hundeführerschein dagegen skeptisch. Hartwig Görtler, Vorsitzender des Kreisjagdverbandes Starnberg:

„Ich halte das für relativ wenig sinnvoll, um das klarzumachen. Ich halte es natürlich für sinnvoll, dass ein Hund hört und funktioniert. Aber wenn wir jetzt einen Führerschein einführen, ist die erste Frage, die ich stellen möchte: Wer soll das denn bitte kontrollieren? Oder wird die Haltung an den Führerschein gekoppelt?“

Wildernde Hunde sind laut Görtler aber keine Einzelfälle:

„Allein den Hund mal kurz in die Wiese reinzulassen, ist für das Wild kompletter Mist. Es ist übrigens verboten. In der Vegetationsperiode gilt für alles, was irgendwie Landschaft ist, ein Betretungsverbot. Aber es vergeht kein Jahr, in dem wir nicht eine Häufung von gerissenen Rehen haben.“

Das Problem liege oft auch in der Selbstüberschätzung der Hundehalter, sagt Görtler:

„Ich glaube, da ist ein bisschen Selbstreflexion angebracht. Man sollte auch mal ausprobieren: Wenn ich es nicht schaffe, den Hund unter normalen Umständen vom Ball zurückzurufen, oder wenn ich einen Stock werfe und sage: ‚Aus, komm‘, und er das nicht schafft, dann wird er es beim höchsten Reiz, den ich einem Hund bieten kann, auch nicht schaffen: einem weglaufenden Wildtier. Da werden beim Hund alle Urinstinkte geweckt. Dann werde ich ihn auch nicht abrufen können.“

Er appelliert daher an den gesunden Menschenverstand: Hunde nicht permanent frei laufen zu lassen, sondern sie an die Leine zu gewöhnen. Freilaufende Hunde können ihre Besitzer schnell zu Wilderern machen – und das ist eine Straftat. 

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Starnberg, Landsberg am Lech, Bad Tölz, Egling, Gauting
Themen: Hund

Fußball: Schicksalstag für die Münchner Löwen – TSV 1860 bangt um Lizenz

Die Löwen-Fans im Oberland bangen um ihren Traditionsklub. Der TSV 1860 München muss bis spätestens heute Nachmittag 2,7 Millionen Euro auftreiben – die braucht es für die Lizenz in der 3. Liga. Ist das Geld nicht da, geht es runter in die Regionalliga – und damit raus aus dem Profisport. Ob Löwen-Investor Hasan Ismaik das Geld auftreibt, ist unklar. Eine kryptische Nachricht des Investors nährte gestern Abend die Hoffnung auf eine Last-Minute-Rettung. „Ich denke, wir bleiben in der 3. Liga, und jeder arbeitet besonders hart, um in der 3. Liga zu bleiben“, schrieb er in einer Textnachricht an die Süddeutsche Zeitung. 

Betroffene Orte: München
Themen: Fußball, Sport

Trinkwasser in Großweil wird gechlort: Das ist der Grund

Beim Zähneputzen oder beim Trinken aus dem Wasserhahn: Das Trinkwasser in Großweil kann ab heute leicht nach Chlor schmecken und riechen. Wie die Gemeinde mitteilt, wird es wegen Arbeiten am Pumpenhaus bis Ende Juni vorsorglich gechlort. Die Maßnahme ist mit den Gesundheitsbehörden abgestimmt. Das Trinkwasser kann weiterhin uneingeschränkt genutzt werden. 

Betroffene Orte: Großweil
Themen: Trinkwasser, Großweil

Erfrischung an heißen Tagen: Neue Trinkwasserbrunnen in Garmisch-Partenkirchen

Auch wenn es gerade wieder etwas kühler ist: Früher oder später kommen die heißen Tage zurück. Dann suchen viele Menschen Abkühlung. Helfen sollen dabei in Garmisch-Partenkirchen vier neue Trinkbrunnen, die kostenloses Trinkwasser spenden. Die bestehenden Brunnenanlagen wurden jetzt entsprechend ausgewiesen. Der Markt reagiert damit auf zunehmende Hitzeperioden. 

Die neuen Trinkwasserbrunnen befinden sich in Garmisch am Brunnen beim Bräustüberl sowie am Mohrenplatz, in Partenkirchen am Floriansbrunnen und am Rottbrunnen. 

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen
Themen: Trinkwasser, Garmisch-Partenkirchen

Fronleichnam: Seeprozession auf dem Staffelsee, Gebirgsschützen in Wackersberg

Fronleichnam gilt in der katholischen Kirche als einer der festlichsten Tage des Jahres. Morgen wird das Hochfest auch im Oberland mit zahlreichen Prozessionen gefeiert. Am Staffelsee hat die Tradition eine besondere Form: Nach dem Gottesdienst zieht die Prozession über geschmückte Wege zum See. Dort steigen die Teilnehmenden in Boote und setzen zur Insel Wörth über. Zu den bekanntesten Prozessionen zählt auch die in Wackersberg, bei der zahlreiche Gebirgsschützen mitmarschieren. Gefeiert wird an Fronleichnam offiziell das „Hochfest des Leibes und Blutes Christi“ – und das bereits seit dem 13. Jahrhundert. Die erste Prozession im heutigen Bayern soll es 1286 in Benediktbeuern gegeben haben. 

Betroffene Orte: Seehausen a. Staffelsee, Wackersberg
Themen: Kirche, Kultur, Fronleichnam, Staffelsee

Fußball-Relegation im Kreis Zugspitze: Lenggries gewinnt Hinspiel, Murnau vor Klassenerhalt

Der Traum vom Aufstieg in die Fußball-Bezirksliga lebt: Der SC Lenggries hat das Hinspiel der ersten Relegationsrunde gegen den SC Unterpfaffenhofen gestern Abend mit 2:0 gewonnen. Das Rückspiel findet am Freitag statt. Erfolg auch für die Drachen aus Murnau: Die Murnauer Reserve fegte Antdorf mit 5:1 vom Platz. Mit einem Unentschieden im Rückspiel am Freitag bleibt Murnau sicher in der Kreisliga. Kurz vor dem Abstieg aus der Kreisliga steht dagegen der TSV Burggen/Bernbeuren nach einem 0:3 gegen Otterfing.

Die Übersicht der Relegationsspiele im Kreis Zugspitze findet ihr hier.

Betroffene Orte: Lenggries, Murnau a. Staffelsee, Antdorf
Themen: Lenggries, Murnau, Fußball

Verbraucherzentrale warnt vor Abzocke im Netz: Fake-Trikots boomen zur WM

Morgen in einer Woche beginnt die Fußball-WM. Die Vorfreude ist bei vielen Fans im Oberland groß und der eine oder andere will sich noch mit dem aktuellen Trikot ausstatten. Die Verbraucherzentrale warnt jetzt aber vor Online-Betrug. Rund um die WM tauchen vermehrt Fake-Shops auf, die mit günstigen Trikots werben. Viele dieser Shops sitzen laut Verbraucherzentrale im Nicht-EU-Ausland und verkaufen minderwertige Plagiate oder liefern gar keine Ware. Die Empfehlung der Verbraucherzentrale: Vor der Bestellung die Seite mit dem Fakeshop-Finder überprüfen. 

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Starnberg, Bad Tölz, Landsberg am Lech
Themen: Delikt, Betrug, Fußball

Umgeknickte Bäume und abgedeckte Dächer: mehrere Einsätze nach Unwettern im Oberland

Wind, Sturmböen und starker Regen: Gestern Abend sind erneut Unwetter über das Oberland hinweggezogen. Die Integrierte Rettungsleitstelle in Weilheim registrierte rund ein halbes Dutzend Einsätze – vor allem wegen umgeknickter Bäume, die auf Schienen und Straßen lagen. In Benediktbeuern deckte eine Windhose die Dachkonstruktion eines Altenheims teilweise ab. Verletzt wurde niemand, größere Schäden entstanden nicht. 

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Bad Tölz, Weilheim i. OB, Landsberg am Lech, Starnberg, Benediktbeuern
Themen: Wetter, Unwetter