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News für den 19. Januar 2026
Vermisstensuche in Murnau nimmt gutes Ende
Glückliches Ende einer Vermisstensuche in Murnau. Wie die Polizei mitgeteilt hat, wurde eine 50-jährige Murnauerin am Nachmittag als vermisst gemeldet. Weil die Frau geistig vollständig beeinträchtigt ist, wurden umgehend Suchmaßnahmen eingeleitet. Dazu wurde auch die Bevölkerung um Hilfe gebeten. Am frühen Abend gab es dann Entwarnung. Die Frau wurde wohlbehalten in Murnau aufgefunden.
Staatsstraße stundenlang gesperrt - Schwerer Unfall zwischen Geretsried und Bad Tölz
Ein schwerer Verkehrsunfall hat heute am frühen Morgen zu einer stundenlangen Sperrung der Staatsstraße zwischen Geretsried und Bad Tölz geführt. Laut Polizei war ein Lkw auf Höhe der Abzweigung Hechenberg nach links von der Straße abgekommen. Im Gestrüpp einer Böschung kam er schließlich zum Stehen. Der Fahrer wurde dabei schwer am Kopf verletzt und in eine Klinik gebracht. Am Lkw entstand Totalschaden. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist noch unklar. Das soll nun ein Gutachter klären.
Zugunglück bei Burgrain - Freispruch für Angeklagte
Entscheidung im Prozess um das Zugunglück bei Burgrain. Rund dreieinhalb Jahre nach der Tragödie sind die beiden angeklagten Bahnmitarbeiter heute vom Landgericht München freigesprochen worden. Damit ist aus Sicht der Richter niemand persönlich für das Unglück mit fünf Toten und mehr als 70 Verletzten verantwortlich. Beide Angeklagte hatten sich im Prozess sehr betroffen gezeigt und sich zu Beginn bei den Hinterbliebenen und Betroffenen entschuldigt. Mit dem Freispruch kommt das Gericht der Forderung der Verteidiger nach. Die Staatsanwaltschaft hatte für den Fahrdienstleiter ein Jahr auf Bewährung, für den zuständigen Bezirksleiter sogar zwei Jahre gefordert.
Polizeipräsidium Oberbayern Süd sammelt über 7.500 Euro für die "Tabaluga Kinderstiftung"
Mit ihrer Weihnachtsspendenaktion „Wir zeigen Herz“ hat das Polizeipräsidium Oberbayern Süd über 7.500 Euro für den guten Zweck gesammelt und gespendet. Das Geld ging an die Tabaluga Kinderstiftung und soll benachteiligten, traumatisierten und schwer erkrankten Kindern zugutekommen – etwa für Bildungsangebote, therapeutische Maßnahmen oder sportliche Aktivitäten. Die Tabaluga Kinderstiftung betreut jährlich rund 500 Kinder und Jugendliche in verschiedenen Wohn- und Betreuungsprojekten.
Die Busbranche in Bayern schlägt Alarm. Nach Angaben des Landesverbands Bayerischer Omnibusunternehmen können viele Betriebe ihre Leistungen im öffentlichen Nahverkehr und im Schülerverkehr kaum noch vollständig erfüllen. Gründe sind laut Verband eine massive Unterfinanzierung und fehlende Fahrer – bayernweit rund 4.000. Besonders im ländlichen Raum sei der Bus unverzichtbar. Der Verband fordert deshalb vom Freistaat eine langfristige und verlässliche Finanzierung. Verkehrsminister Christian Bernreiter betont, der Staat unterstütze die Kommunen mit zusätzlichen Mitteln in Höhe von rund 850 Millionen Euro.
Erfolgreiches Wintersport-Wochenende fürs Oberland. Skirennläuferin Kira Weidle-Winklemann vom SC Starnberg zeigt sich wenige Wochen vor dem olympischen Abfahrtsrennen in guter Form. Bei der Weltcup-Abfahrt im italienischen Tarvisio fuhr Weidle-Winkelmann auf Platz zwei. Außerdem lösten beim Biathlon in Ruhpolding Murnauer David Zobel und Mittenwalderin Selina Grotian auf den letzten Drücker ihr Olympia-Ticket.
Tödlichste Lawinen-Wochenende der Saison in den Alpen - so ist die Lage im Oberland
Es ist das bisher tödlichste Lawinen-Wochenende der Saison in den Alpen: Bei drei Lawinenabgängen kamen allein am Samstag in Österreich acht Menschen ums Leben. Betroffen waren Skitourengeher außerhalb gesicherter Pisten. Behörden warnen weiterhin vor großer Lawinengefahr. In den Bergen im Oberland gilt laut Lawinendienst mäßige Gefahr ab 1.600 Metern – vor allem Altschnee kann in schneereichen Hängen zu mittelgroßen Lawinen führen.
Neues Autokennzeichen "MU" für Münchner Umland geht an den Start
Mehr Auswahl bei den Autokennzeichen im Landkreis München: Mit dem heutigen Tag kommt zum bekannten „M“ das neue Kürzel „MU“ hinzu – für Münchner Umland. Bestehende M-Kennzeichen behalten ihre Gültigkeit, ein Wechsel auf „MU“ ist aber möglich. Dafür muss das Fahrzeug allerdings ab- und neu angemeldet werden.
Eishockey Oberliga: Oberland-Teams gewinnen ihre Sonntagsspiele
Dreimal auswärts – dreimal siegreich. Der Sonntagsspieltag in der Eishockey Oberliga Süd war aus Oberlandsicht richtig erfolgreich, denn alle drei Teams aus unserer Heimat konnten in der Fremde wichtige Punkte holen. Der SC Riessersee setzte sich in Stuttgart mit 5:2 durch. Peiting schlug Heilbronn mit 3:1 und die Tölzer Löwen gewannen ihr Spiel in Bayreuth mit 4:2.
Zielscheibe auf dem Gesicht - Vorfall überschattet Wahlkampf in Herrsching
Am 8. März finden auch bei uns im Oberland Kommunalwahlen statt. Bis dahin läuft der sogenannte Wahlkampf. In Herrsching hat jetzt in diesem Zusammenhang ein unschöner Vorfall für Aufsehen gesorgt. Der amtierende Bürgermeister Christian Schiller berichtet auf Social Media, dass sein aktueller Wahlflyer verunstaltet wurde und im Briefkasten des Rathauses gelandet ist. Auf dem Gesicht von Schiller ist eine Zielscheibe zu sehen. Kritik sei legitim, betont der Bürgermeister – Vandalismus habe jedoch klare Grenzen. Schiller bittet mögliche Zeugen, sich bei ihm oder bei der Polizei Herrsching zu melden.
Umtauschfrist für alle zwischen 1999 und 2001 ausgestellten Führerscheine endet
Von Papier zu Plastik - Schon seit einiger Zeit läuft die Umstellung des Führerscheins auf ein aktuelles, fälschungssicheres Scheckkartenformat. Heute endet die Umtauschfrist für alle Führerscheine, die zwischen 1999 und 2001 ausgestellt wurden, selbst wenn sie schon im Plastikformat sind.
Die bis 2001 ausgestellten Führerscheine sind weiterhin gültig. Sie entsprechen nur nicht dem aktuellen Dokumentenformat. Wer seinen Führerschein noch nicht erneuert hat, auf den könnte bei der nächsten Verkehrskontrolle ein kleines Verwarnungsgeld von zehn € zukommen. Und wer einen Mietwagen buchen möchte und keine Fahrerlaubnis im aktuellen Format vorlegen kann, hat schlechte Karten.
Garmisch-Partenkirchen: Ausflügler vertrauen auf Navi und bleiben auf Forststraße stecken
Nicht immer sollten wir blind auf unser Navigationssystem vertrauen. Das zeigt wieder mal ein aktueller Fall aus Garmisch-Partenkirchen. Am Freitagnachmittag musste die Feuerwehr Garmisch zwei Autos mit Hilfe von zwei Seilwinden bergen. Zwei US-Ausflügler wollten ein Restaurant am Hausberg in Garmisch ansteuern. Auf dem Weg dorthin ignorierten sie Verbotsschilder und befolgten die Anweisungen des Navis, bis schließlich Schluss war. Auf der stark vereisten Forststraße in Richtung Tonihütte, rutschten die Fahrzeuge in den Graben und blieben stecken.