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News für den 04. Februar 2026

Neuer Versuch - Surfcommunity will Eisbachwelle wiederherstellen

Monatelang war es ruhig – jetzt wagt die Surfcommunity in München einen neuen Versuch die Surfwelle im Münchener Eisbach wieder herzustellen. Auf einem Video, das Oberbürgermeister Dieter Reiter auf Instagram veröffentlicht hat ist zu sehen, wie Surfer eine brettartige Vorrichtung an Seilen ins Wasser lassen und sich dort eine kleine Welle aufbaut. Sollte das Vorhaben gelingen wolle die Stadt laut Reiter mit der Verwaltung und mit der Surfcommunity einen rechtlich vernünftigen und sicheren Rahmen finden, um das Surfen an der Stelle wieder zu ermöglichen. 

Betroffene Orte: München
Themen: München

Reh legt S-Bahn-Verkehr zwischen Gauting und Stockdorf lahm

Auf der Bahnstrecke zwischen Gauting und Stockdorf ist es gestern Abend zu einer vorrübergehenden Vollsperrung gekommen. Der Grund: Es wurde befürchtet das eine Person in dem Bereich von einer S-Bahn erfasst worden war. Daraufhin suchten mehrere Polizeistreifen den Streckenabschnitt ab. Kurz vor 23.00 Uhr gabs dann Entwarnung. Bei ihrer Absuche fanden die Beamten ein totes Reh und konnten definitiv ausschließen, dass ein Mensch von einem Zug erfasst, worden sein könnte. Anschließend wurde die Sperrung wieder aufgehoben und rund 120 wartende Reisende konnte ihre Fahrt fortsetzen.

Themen: Verkehr, S-Bahn, Vollsperre

Erfolgreiche Suchaktion bei Garmisch-Partenkirchen

Erfolgreiche Suchaktion bei Garmisch-Partenkirchen. Ein Mann meldete gestern Abend seinen Freund bei der Polizei als vermisst. Laut den Beamten waren die beiden zuvor beim Skifahren im Skigebiet Garmisch-Classic unterwegs, als sie sich am Nachmittag aus den Augen verloren. Der Vermisste hatte sich wohl verfahren, nachdem er eine falsche Abfahrt nahm. Im Reintal suchte er schließlich Unterschlupf an einer Hütte. Nach einer großangelegten Suchaktion konnte er dort kurz vor Mitternacht mit Unterstützung eines Polizeihubschraubers aufgefunden werden. Er war leicht unterkühlt und entschuldigte sich bei seinen Rettern für den ausgelösten Einsatz.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen
Themen: Berge, Garmisch-Partenkirchen, Polizei, Vermisst, Vermisster, Ski

Pharmakonzern Roche feiert Meilenstein für den Klimaschutz

Ein Meilenstein für den Klimaschutz: Der Pharmakonzern Roche nutzt weltweit ausschließlich Strom aus erneuerbaren Quellen. Die vollständige Umstellung ist Teil der Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens mit dem Ziel, bis 2045 klimaneutral zu werden. Auch am Standort Penzberg setzt Roche auf erneuerbare Energie – unter anderem mit Sonnenstrom und Biomasse. Durch eigene Anlagen spart der Campus jedes Jahr mehrere tausend Tonnen CO₂ ein.

Betroffene Orte: Penzberg

Fuchswochen im Oberland - Pro und Contra: wir haben für euch mit beiden Seiten geredet

Jedes Jahr im Januar und Februar starten die sogenannten Fuchswochen. Auch im Oberland schießen Jäger in dieser Zeit verstärkt Füchse. Während die Tierschutzorganisation Peta von sinnlosem Töten spricht und die Fuchsjagd verbieten will, sehen die Jäger darin einen Beitrag zur Seuchenprävention und zum Erhalt des Artenschutzes. Pro und Contra: wir haben für euch mit beiden Seiten geredet.

Die Fuchswochen sind umstritten. Tierschützer sagen, die Fuchsbestände regulieren sich selbst. Warum müssen sie also gejagt werden?

Hartwig Görtler, Vorsitzender des Kreisjagdverbandes Starnberg:

„Es ist so, dass seitdem die Tollwut, deren Hauptüberträger der Fuchs war, ausgerottet ist, die Regulation nur noch über die Räude funktioniert. Bei einer Überpopulation des Fuchses bricht die Räude aus. Der Fuchs stirbt sehr, sehr qualvoll, verliert das Fell, hat eitrige Haut. Es gibt also keinen Schutz vor Wetter und Kälte. Da stellt sich mir natürlich die Frage: Was ist moralisch hochwertiger, den Fuchs elendig sterben zu lassen oder ihn so zu bejagen und tierschutzkonform zu töten, um die Population entsprechend zu nivellieren?“.

Sehen Sie keine Gefahr, dass sich Viruskrankheiten ausbreiten können?

Peter Höffken von der Tierrechtsorganisation Peta:

„In Luxemburg ist die Fuchsjagd seit 10 Jahren verboten und dort gibt es nun weniger Krankheitsfälle unter den Füchsen, als die Jagd noch erlaubt war. Und daran sieht man wieder einmal, dass die Natur am besten dann zurechtkommt, wenn man sie in Ruhe lässt und dass menschliche Eingriffe erst die Probleme schaffen“.

Laut Jägern geht es bei den Fuchswochen darum, Bestände zu regulieren und andere Tierarten zu schützen. Was stört Sie daran?

Peter Höffken von der Tierrechtsorganisation Peta:

„Die Füchse werden nur aus einem einzigen Grund massenhaft bejagt, und zwar, weil sie als Jagdkonkurrenten angesehen werden. Es geht also darum, dass die Jäger die einzigen in ihrem Revier sein wollen, die Beute machen. Es geht nicht darum, andere Tierarten zu schützen, und deswegen müssen die Füchse sterben“.

Wie reagieren Sie auf den Vorwurf von Tierschützern, dass es bei den Fuchswochen nicht um Naturschutz, sondern um Jagdlust geht?

Hartwig Görtler, Vorsitzender des Kreisjagdverbandes Starnberg:

„Finde es fast schon peinlich, dass Peta und Konsorten nicht über die Jahre mal ein paar bessere Argumente eingefallen sind, statt einfach so plump und emotional diese Empörungskeule zu schwingen. Kein Jäger geht wegen purer Jagdlust zur Jagd. Das ist also einfach nur ein dummes Vorurteil“.

Wie sollte Ihrer Meinung nach mit der Fuchspopulation umgegangen werden?

Peter Höffken von der Tierrechtsorganisation Peta:

„Fuchspopulationen müssen gar nicht reguliert werden, und wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass nicht bejagte Populationen sogar weniger Nachkommen haben als dort, wo intensiv gejagt wird. Die Massentötungen erreichen genau das Gegenteil, nämlich mehr Krankheiten und mehr Nachkommen“.

Warum wird die Jagdstrecke öffentlich inszeniert? Können Sie verstehen, dass dies für Außenstehende befremdlich wirkt?

Hartwig Görtler, Vorsitzender des Kreisjagdverbandes Starnberg:

„Ich stehe speziell vielen Blogs und Posts, die in den neuen Medien veröffentlicht werden, auch sehr, sehr kritisch gegenüber. Aber ja, auch das eigentliche Jagen, also das gezielte Entnehmen von Tieren, gehört mit dazu. Das ist so, das muss man nicht beschönigen, auch das gehört zum Bild des Jägers in der Öffentlichkeit“.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Schongau, Bad Tölz, Wolfratshausen, Landsberg am Lech, Starnberg

Eishockey Oberliga Süd: Wichtiger Auswärtssieg für den SC Riessersee in Höchstadt

4:1 Erfolg in Höchstadt – der SC Riessersee hat gestern im Kampf um die Pre-Playoffs sehr wichtige Punkte eingefahren. Nach den ersten beiden Dritteln stand es 1:1. Mit drei Toren im letzten Abschnitt der Partie besorgten sich die Werdenfelser den Auswärtssieg, der sie in der Tabelle auf Rang elf klettern lässt. Weil Ligakontrahent Heilbronn zuletzt einen Insolvenzantrag gestellt hat und sich deshalb nicht für die bevorstehenden Playoffs qualifizieren kann, würde dieser elfte Platz zum Erreichen der Pre-Playoffs in der Eishockey Oberliga Süd jetzt genügen.  

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen

Landsberg stellt neue 3D-Stadtplattform vor

Die Stadt Landsberg stellt am Abend ihre neue digitale 3D-Stadtplattform „TwinCity3D“ der Öffentlichkeit vor. Zur Präsentation lädt die Stadt um 19 Uhr ins Historische Rathaus ein. Das Projekt entstand im Rahmen eines Förderprogramms und bildet die Grundlage für einen digitalen Zwilling der Stadt. Mithilfe von Luftbildern, Geodaten und KI-Analysen unterstützt die Plattform künftig eine umweltfreundliche Stadt- und Verkehrsplanung.

Betroffene Orte: Landsberg am Lech

Aus Sicherheitsgründen - Tutzinger "Karibikbaum" wird gefällt

Schweren Herzens trennt sich die Gemeinde Tutzing vom markanten „Karibikbaum“ an der Brahmspromenade. Nach intensiver Prüfung haben Experten empfohlen, den Baum aus Sicherheitsgründen zu fällen. Seine geneigte Wuchsform und Totholz stellen ein Risiko für Erholungssuchende dar. Aufwendige Stützmaßnahmen wären teuer und nicht dauerhaft sicher gewesen. Die Fällung erfolgt heute, anschließend ist eine standortgerechte Ersatzpflanzung geplant, teilt die Gemeinde mit.

Betroffene Orte: Tutzing

17-jährige Starnbergerin ist Teil des Deutschen Olympischen Jugendlagers

„Dabei sein ist alles“ – das ist das olympische Motto und jeder Sportler träumt davon, einmal wirklich mit dabei zu sein. Für die 17-jährige Teresa Steding aus Starnberg geht dieser Traum bei den bevorstehenden Winterspielen in Norditalien in Erfüllung. Noch nicht als aktive Skifahrerin, aber: als eine von 40 deutschen Jugendlichen, wurde sie für die Teilnahme am Deutschen Olympischen Jugendlager ausgewählt. Das bedeutet, dass sie zwei Wochen lang Olympialuft schnuppern und einen Blick hinter die Kulissen werfen kann. Neben Wettkämpfen erwarten die Teilnehmer auch Workshops zu aktuellen Themen des Sports.

Betroffene Orte: Starnberg

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt erhält Fördermittelbescheid für den Bau eines Human Exploration Control Centers

Ein wichtiger Schritt für die Raumfahrt der Zukunft: Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Weßling bekommt grünes Licht für den Bau eines Human Exploration Control Centers. Der Fördermittelbescheid wird heute von Ministerpräsident Markus Söder überreicht. Vom neuen Zentrum aus sollen später Missionen zum Mond und zum Mars begleitet werden. Das Projekt stärkt Bayerns Rolle in der internationalen Raumfahrt und setzt neue Impulse für Forschung und Technologie.

Betroffene Orte: Weßling

München: Reisendes Huhn "Henrietta" wieder bei Besitzerin

Mehrere Tage nach ihrem ungeplanten Ausflug ist Huhn Henrietta wieder zurück bei ihrer Besitzerin in München-Moosach. Das Tier war als blinder Passagier in einem Lieferwagen bis zum Münchner Hauptbahnhof mitgefahren und ist dort am Wochenende von der Bundespolizei entdeckt worden. Die Beamten kümmerten sich um das Huhn und übergaben es später dem Vogelnotruf Olching. Wie mittlerweile bekannt ist, hat Huhn Henrietta eine Marotte: sie steigt gerne in fremde Autos ein.

Betroffene Orte: München

Eishockey Bayernliga: Nach Sieg in der Overtime - Peißenberg Miners im Playoff-Viertelfinale

Spannend bis zum Schluss. Die Peißenberg Miners schaffen durch einen Sieg in der Overtime den Sprung ins Playoff-Viertelfinale der Eishockey Bayernliga. In der Pre-Playoff Serie gegen Waldkraiburg setzten sich die Miners gestern Abend im entscheidenden Spiel durch. Das goldene Tor zum 5:4 Auswärtserfolg fiel nach 26 Sekunden in der Verlängerung. Damit wartet jetzt Hauptrunden-Sieger EHC Königsbrunn. Das Auftaktspiel der Viertelfinalserie steigt diesen Freitag in Königsbrunn.

Betroffene Orte: Peißenberg

Mildes Wetter im Oberland - Wasserwacht warnt vor dem Betreten von Eisflächen

Achtung Lebensgefahr: Die Wasserwacht Bayern warnt weiterhin vor dem Betreten von Eisflächen. Milde Temperaturen und Sonneneinstrahlung haben das Eis zuletzt deutlich geschwächt – auch dort, wo es stabil wirkt, warnt Thomas Huber, Landesvorsitzender der Wasserwacht Bayern. Hundebesitzer sollen ebenfalls vorsichtig sein. Denn auch Tiere können auf dem Eis einbrechen. Die Wasserwacht erinnert an dramatische Eisunfälle im letzten Winter und rät: Eisflächen unbedingt meiden, wenn sie nicht offiziell freigegeben sind.

Wichtige Verhaltensregeln der Wasserwacht Bayern:

1.     Eisflächen niemals betreten, wenn sie nicht ausdrücklich freigegeben sind oder aktuelle Warnungen vorliegen. Das Eis sollte dabei mindestens eine Dicke von 15 cm haben.

2.     Knackt oder knistert das Eis, so ist die Eisfläche umgehend zu verlassen.

3.     Bei einem beobachteten Eisunfall nicht selbst aufs Eis gehen, sondern sofort den Notruf 112 wählen. So werden auch die Schnelleinsatzgruppen der Wasserwacht Bayern alarmiert.

4.     Eingebrochenen vom Ufer aus helfen, zum Beispiel mit Ästen, Schals, Stöcken oder Leinen – ohne sich selbst in Gefahr zu bringen.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Bad Tölz, Wolfratshausen, Starnberg, Landsberg am Lech, Weilheim i. OB, Schongau