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News für den 27. Januar 2026

Hunderaub in Murnau - Polizei sucht Zeugen

Hunderaub im Oberland. Wie die Polizei jetzt mitgeteilt hat ist Anfang Januar an einem Grundstück im Murnauer Seidlpark ein schwarzer Windhund gestohlen worden. Eine Zeugin hatte laut den Beamten beobachten können, wie der Vierbeiner von einem Pärchen angelockt und anschließend mit einer Leine eingefangen wurde. Der Hund wurde anschließend in einen silbernen Kleinwagen eingeladen, der von einer älteren Dame gelenkt wurde. Der Hund mit dem Namen Menci ist seitdem verschwunden. Hinweise nimmt die Polizei entgegen. Der Hund trug ein Halsband mit einer Plakette, in dem die Telefonnummer der Besitzerin eingraviert ist. Zusätzlich ist er gechippt. 

Betroffene Orte: Murnau a. Staffelsee
Themen: Hund, Murnau, Polizei

Burgrain: Ein Freispruch nach Zugunglück rechtskräftig

Nach dem Zugunglück von Burgrain ist das Verfahren gegen den angeklagten Fahrdienstleiter endgültig beendet. Sein Freispruch ist jetzt rechtskräftig, teilte das Landgericht München II mit. Das Gericht sah keinen Nachweis für eine strafrechtliche Verantwortung. Weder Staatsanwaltschaft noch Nebenkläger haben Rechtsmittel eingelegt. Gegen den zweiten Angeklagten, einen Bezirksleiter, läuft das Verfahren weiter. Der Bundesgerichtshof muss nun über eine Revision entscheiden. Bei dem Unglück vor dreieinhalb Jahren starben fünf Menschen, mehr als 70 wurden verletzt. Ursache waren marode Schienen. 

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen
Themen: Landgericht, Burgrain, Verkehr, Bahn, Zug

Abwasseranlage in Paterzell: Wessobrunn plant Anschluss nach Weilheim

Bei der Abwasserentsorgung in Paterzell besteht akuter Handlungsbedarf. Weil die Anlage nicht wirtschaftlich ist, sucht die Gemeinde Wessobrunn schon lange nach einer Lösung. Favorisiert wird der Plan, einen Anschluss nach Weilheim zu schaffen. Der Gemeinderat will dazu heute Abend einen Grundsatzbeschluss fassen. Die Kosten für den Bau der Verbundleitung liegen bei rund 550.000 Euro. Ein Teil davon soll mit Fördergeldern finanziert werden. 

Betroffene Orte: Wessobrunn
Themen: Wessobrunn, Politik, Gemeinderat

Großkontrolle auf der A95: Überladener Transporter, Drogenfahrer und zahlreiche Verstöße

Auf der Autobahn A95 hat die Polizei gestern Nachmittag eine großangelegte Kontrollaktion durchgeführt. Insgesamt 26 Beamte waren im Einsatz. Dabei stellten sie zahlreiche teils erhebliche Verstöße fest. Unter anderem ein 48-jähriger hatte seinen Kleintransporter deutlich überladen – und zwar mit rund zwei Tonnen. Die Weiterfahrt wurde untersagt. Auch ein 23-jähriger Autofahrer fiel auf: Er nutzte während der Fahrt sein Handy, stand offenbar unter Drogeneinfluss und besaß keine gültige Fahrerlaubnis. Darüber hinaus gab es auch zahlreiche Gurt- und Handyverstöße. Die Polizei bewertet den Einsatz insgesamt als sehr erfolgreich. 

Betroffene Orte: Wolfratshausen
Themen: Polizei, Verkehr, Autobahn, A95

Bad Bayersoien: Beliebtes Ausflugslokal wird saniert - Gemeinde sucht Pächter

Frischzellenkur für das Fischerhäusl in Bad Bayersoien. Das beliebte Ausflugslokal am Soier See bekommt einen neuen Boden. Der alte ist marode und muss getauscht werden. Die Kosten liegen bei rund 50.000 Euro. Heute Abend will der Gemeinderat den Auftrag für die Sanierungsarbeiten vergeben. Pünktlich zur neuen Saison im Mai soll das Fischerhäusl wieder öffnen. Bis dahin wird noch ein neuer Pächter gesucht. 

Betroffene Orte: Bad Bayersoien
Themen: Bad Bayersoien, Politik, Gemeinderat

Vermisste Starnbergerin: Polizei sucht mit neuem Foto

Seit fast sechs Wochen ist die 57-jährige Anke Müller-Schmidt aus Starnberg spurlos verschwunden. Zwischenzeitlich hat die Polizei ein aktuelleres Foto der Vermissten veröffentlicht. Seitdem sind allerdings keine neuen relevanten Hinweise eingegangen, bestätigte die Polizei auf Radio Oberland Nachfrage. Aktuell wird „in alle Richtungen ermittelt“. Es haben sich bisher keine Hinweise für eine Gewalttat ergeben. Allerdings können auch ein “freiwilliges Verschwinden“ oder ein Suizidgeschehen nicht ausgeschlossen werden.“, so die Polizei. Die Starnbergerin wird seit dem 19. Dezember vermisst. Das letzte Mal wurde sie in ihrer Wohnung gesehen. 

Betroffene Orte: Starnberg
Themen: Starnberg, Polizei, Vermisst

Passant wählt Notruf wegen Hilferufen in Geretsried

Hilferufe in Geretsried haben gestern einen größeren Feuerwehr und Polizeieinsatz ausgelöst. Ein Passant hatte am Morgen in der Sperlingstraße die Rufe aus einem Mehrfamilienhaus wahrgenommen und einen Notruf abgesetzt. Die Einsatzkräfte trafen in der Wohnung auf einen Anfang 80-Jährigen, der über Atemnot und Schwindel klagte. Während er versucht hatte, durch die Hilferufe auf sich aufmerksam zu machen, schlief seine Frau im Nebenzimmer tief und fest.

Betroffene Orte: Geretsried

Großangelegte Kontrollaktion auf der A95 - Polizei bewertet den Einsatz als sehr erfolgreich

Auf der Autobahn A95 hat die Polizei gestern Nachmittag eine großangelegte Kontrollaktion durchgeführt. Insgesamt 26 Beamte waren im Einsatz. Dabei stellten sie zahlreiche teils erhebliche Verstöße fest. Unter anderem ein 48-jähriger hatte seinen Kleintransporter deutlich überladen – und zwar mit rund zwei Tonnen. Die Weiterfahrt wurde untersagt. Auch ein 23-jähriger Autofahrer fiel auf: Er nutzte während der Fahrt sein Handy, stand offenbar unter Drogeneinfluss und besaß keine gültige Fahrerlaubnis. Darüber hinaus gab es auch zahlreiche Gurt- und Handyverstöße. Die Polizei bewertet den Einsatz insgesamt als sehr erfolgreich.

Betroffene Orte: München, Garmisch-Partenkirchen

Tickets für Olympische Winterspiele in Italien - Verbraucherschützer warnen vor Betrügern

In wenigen Tagen starten die Olympischen Winterspiele in Italien. Viele Fans wollen bei den Wettkämpfen live dabei sein und versuchen noch schnell an begehrte Tickets dafür zu kommen. Verbraucherschützer warnen aber vor Betrug und gesperrten Karten.

Laut Stephan Riegger vom EVZ Deutschland ist der Weiterverkauf streng geregelt: Personalisierte Tickets dürfen nur über den offiziellen Wiederverkaufsweg der Organisatoren weitergegeben werden – zum Beispiel in der offiziellen Ticket-App. Wer Karten über andere Quellen kauft, geht ein Risiko ein: Die Tickets können gesperrt werden, der Einlass bleibt dann trotz „gültig“ wirkender Karte verwehrt. Besonders teuer wird das, weil Anreise und Unterkunft oft längst bezahlt sind.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Schongau, Starnberg, Bad Tölz, Wolfratshausen, Landsberg am Lech

Alpenrand gehörte 2025 zu teuersten Tankregionen in Deutschland - das sagt das Bundeskartellamt dazu

Das Oberland hat beim Tanken im vergangenen Jahr zu den teuersten Regionen in ganz Deutschland gehört. Das hat das Bundeskartellamt jüngst ausgerechnet. Besonders tief in die Taschen greifen mussten Menschen in der Region Bad Tölz. Warum das so ist und wie wir beim Tanken trotzdem sparen können, erfahrt im Interview mit Gregor Baumann vom Bundeskartellamt in Bonn.

Warum gehörte der Alpenrand 2025 zu den teuersten Tankregionen in Deutschland?

Gregor Baumann, von der Pressestelle des Bundeskartellamtes:

„Spezifisch in Südbayern tragen die Grenzregionen zu einem höheren Kraftstoffpreis bei. Das klingt zwar erstmal widersinnig, weil hinter der Grenze der Kraftstoff in der Regel günstiger ist und daher eher mehr Wettbewerb zu erwarten sein sollte. Allerdings fahren die preissensiblen Kunden ohnehin über die Grenze, sodass die Tankstellen im Inland es sich leisten können, die Kraftstoffpreise höher anzusetzen“.

Wie sind die regionalen Preisunterschiede zu erklären?

Gregor Baumann, von der Pressestelle des Bundeskartellamtes:

„Das können z. B. die unterschiedliche Wettbewerbsintensität zwischen den Tankstellen vor Ort, aber auch das unterschiedliche Markenangebot sein. Dazu kommen dann lokale Nachfragefaktoren wie z. B. Pendlerströme, und einen ganz wichtigen Einfluss hat natürlich auch die Wertschöpfungskette, also z. B. der Rohölpreis bzw. die Frachtkosten“.

Was ist Ihr Tipp, um auch in einer relativ teuren Gegend wie dem Oberland günstig tanken zu können?

Gregor Baumann, von der Pressestelle des Bundeskartellamtes:

„Um günstig tanken zu können, ist es wichtig, dass die Verbraucher als Nachfrager dazu beitragen, die Wettbewerbsintensität zu erhöhen. Das heißt, dass sie bewusst tanken sollten. Entscheidend ist dabei, die Tank-Apps zu prüfen und danach die günstigste Tankstelle auszuwählen. In der Regel ist es zudem am günstigsten, abends zu tanken“.

Insgesamt sind die Spritpreise 2025 gesunken. Mit welcher Entwicklung rechnen Sie im Jahr 2026?

Gregor Baumann, von der Pressestelle des Bundeskartellamtes:

„Wie sich die Preise in diesem Jahr entwickeln werden, ist derzeit noch nicht absehbar. Viele Faktoren haben darauf einen Einfluss, z. B. geopolitische Entwicklungen, die derzeit ja sehr volatil sind. Aber auch die Fördermengen der OPEC spielen eine wichtige Rolle oder wie Anfang des Jahres z. B. die Steigerung der CO2-Bepreisung“.

Betroffene Orte: Bad Tölz, Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Schongau, Starnberg, Wolfratshausen, Landsberg am Lech

Fabi Gratz startet bei Nacht-Riesenslalom in Schladming

Olympia-Generalprobe für Skirennfahrer Fabian Gratz vom TSV Altenau. Der Technik-Spezialist startet heute Abend beim Nacht-Riesenslalom in Schladming. Der alpine Weltcup auf der Planai gehört zu den absoluten Highlights im Rennkalender. Fabian Gratz ist ein Kandidat für die besten Zehn. Der erste Lauf beginnt um 17:45 Uhr.

Betroffene Orte: Schladming

Ende einer Ära in Geretsried: Altes Hallenbad wird abgerissen

In Geretsried endet eine Ära. Die Stadt verabschiedet sich vom alten Hallenbad. Das Gebäude aus den 70er-Jahren wird derzeit entkernt und in den kommenden Monaten abgerissen. Der Erhalt wäre zu teuer gewesen, die Technik war vollständig verschlissen. Nach der Eröffnung des neuen interkommunalen Hallenbads im Jahr 2021 verlor das alte Bad seine Funktion. Zudem wurde es Anfang 2024 durch Vandalismus stark beschädigt. Bis zum zweiten Quartal 2026 soll der Abriss abgeschlossen sein. Anschließend entsteht auf dem Gelände ein Fußballplatz.

Betroffene Orte: Geretsried

Lawinenwarndienst Bayern rät trotz "nur mäßiger Gefahr" zur Vorsicht

Trotz des jüngsten Schneefalls ist die Lawinengefahr in den Bergen unserer Heimat aktuell nur mäßig. Der Lawinenwarndienst Bayern meldet oberhalb von 1.800 Metern Warnstufe zwei, in tieferen Lagen sogar nur Stufe eins. Trotzdem raten die Experten zur Vorsicht: Problematisch ist vor allem Triebschnee, der sich auf harten Altschneeschichten abgelagert hat. Vor allem im steilen Gelände nahe der Kämme sowie in Rinnen und Mulden können schon einzelne Skifahrer kleine Schneebrettlawinen auslösen. Wichtig: Die Warnstufen gelten großflächig – lokal kann die Gefahr deutlich höher sein.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Bad Tölz

Apfeldorfer Ortsschild gestohlen

Wer hat das Ortsschild von Apfeldorf gesehen beziehungsweise gestohlen?! In der Nacht von Sonntag auf Montag soll es laut Gemeinde geklaut worden sein. Konkret geht es um das Schild auf Höhe Rauhenlechsberg Richtung Apfeldorfhausen. Der oder die Gauner müssen wohl zwischen Mitternacht und 4 Uhr morgens zugeschlagen haben. Der Apfeldorfer Winterdienst nämlich fand in seiner Schicht kein Ortsschild mehr vor – dafür aber Fußabdrücke und Autospuren im Neuschnee. Die Gemeinde bittet um Hinweise und die Rückgabe des Schildes.

Betroffene Orte: Apfeldorf

Eishockey Oberliga: Maximilian Spöttel wird wieder ein Tölzer Löwe

Kurz vor den Playoffs verstärken sich die Tölzer Löwen noch einmal. Maximilian Spöttel stößt bis zum Ende der laufenden Saison zum Team dazu. Der erfahrene Stürmer war bereits in den vergangenen beiden Spielzeiten ein Löwe. Laut Sportlichem Leiter Fabian Schlager sichert sich der Verein damit zusätzliche Optionen für die heiße Phase – auch mit Blick auf mögliche Ausfälle. Spöttel ist bereits voll im Training und soll der Mannschaft sofort helfen. Schon am Freitag gegen Lindau könnte der Stürmer im Trikot mit der Nummer 78 für den ECT netzen.

Betroffene Orte: Bad Tölz

Wasserwirtschaftsamt Weilheim führt im Oberland Gehölzpflegearbeiten durch

Das Wasserwirtschaftsamt Weilheim lässt noch bis Ende Februar Bäume an vielen Gewässern im Oberland pflegen und beschädigte Exemplare entfernen. Damit soll zum einen der Hochwasserschutz verbessert, zum anderen die Sicherheit für Spaziergänger gewährleistet werden. Teilweise bleiben Baumstämme als Lebensraum für Tiere stehen. Entlang der Uferwege kann es zu Behinderungen oder Sperrungen kommen – diese müssen laut Wasserwirtschaftsamt unbedingt beachtet werden.

Die Maßnahmen finden insbesondere an folgenden Gewässern statt:

Landsberg am Lech:

• Lech • Windach • Verlorener Bach •

Weilheim-Schongau:

Kernbereich im Landkreis Weilheim-Schongau sind hier die Ammer, der Lech in Schongau, die Ach sowie die Rott. Aber auch an den Wildbächen in Stein gaden, Sindelsdorf, Peißenberg und Pähl sind diese Regelunterhaltungsarbeiten notwendig.

Garmisch-Partenkirchen:

Geplant sind Arbeiten insbesondere in folgenden Bereichen:

Loisach: • gesamter Landkreis Garmisch-Partenkirchen • Triftkanal, Großweil •

Isar: • Krün und Mittenwald

Wildbäche: • Wetzsteinlaine, Ohlstadt • Kappellaine, Unterammergau • Linder, Graswang

Bad Tölz-Wolfratshausen:

Isar: • Uferwege im Landkreis Bad Tölz - Wolfratshausen

Loisach: • Stadtbereich Wolfratshausen • Maxkron und Hohenbirken • Bichler Uferweg • Schlehdorf – Unterau

Betroffene Orte: Weilheim i. OB, Schongau, Garmisch-Partenkirchen, Bad Tölz, Wolfratshausen, Landsberg am Lech

"Wenn jede Sekunde zählt" - Defibrillatoren Spende für Starnberg

Wenn das Herz plötzlich stehen bleibt, entscheiden oft Sekunden. Damit am Bucentaur-Park und am Steininger-Grundstück in Starnberg schneller geholfen werden kann, hat der Rotary Club Starnberg zwei Defibrillatoren gespendet. Die Geräte sind Vollautomaten und erklären per Sprachansage und Grafik Schritt für Schritt, was zu tun ist – inklusive Herz-Druck-Massage und möglichem Stromstoß. Insgesamt kosteten die beiden Defis knapp 6.000 Euro. Für einen dritten Defibrillator am Dampfersteg wurde bereits auf dem Christkindlmarkt Geld gesammelt.

Betroffene Orte: Starnberg

Bis Donnerstag: Bundeswehrhubschrauber-Übung über dem Oberland

Am Himmel über dem Oberland fliegen ab heute wieder vermehrt Bundeswehr-Hubschrauber. Bis Donnerstag trainiert die Gebirgs- und Winterkampfschule Mittenwald das Fliegen und Landen in alpiner Umgebung. Schwerpunkt des Trainings ist die Flugrettung im Gebirge. Die Gebirgsflugrettung stellt laut Bundeswehr an die Besatzungen besondere Anforderungen und muss regelmäßig geübt werden. Im Einsatz sind die Hubschrauber im Wettersteingebirge und Karwendel.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Mittenwald