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News für den 21. Januar 2026

Gilching: Radfahrer bei Zusammenstoß schwer verletzt

Bei einem schweren Unfall in Gilching ist ein Radfahrer schwer verletzt worden. Laut Polizei wollte der 70-jährige Gilchinger gestern Abend von der Talhofstraße nach links über die Staatsstraße in Richtung Starnberg abbiegen. Dabei übersah er wohl den vorfahrtsberechtigten Wagen eines 68-Jährigen aus Wörthsee, der den Radler frontal erfasste. Er kam schwerverletzt ins Krankenhaus. Unklar ist noch ob der Fahrradfahrer mit eingeschalteter Beleuchtung unterwegs war. Ein Alkoholtest beim Autofahrer ergab zudem einen Wert über 0,7 Promille. Den Mann erwartet nun ein Verfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs.

Betroffene Orte: Gilching
Themen: Gilching, Verkehr, Fahrrad, Unfall

Alkoholkonsum geht zurück

Immer weniger Menschen hierzulande trinken Alkohol. In einer YouGov-Umfrage haben 68 Prozent der Befragten angegeben, im vergangenen Jahr alkoholische Getränke getrunken zu haben. Zum Vergleich: 2015 waren es noch zehn Prozentpunkte mehr. Als Hauptgrund sagten die, die keinen Alkohol mehr trinken, dass es ungesund ist.

Themen: Alkohol

Zugunglück bei Burgrain - Staatsanwaltschaft legt Revision ein

Im Prozess um das Zugunglück bei Burgrain ist das letzte Wort wohl noch nicht gesprochen. Nach den Freisprüchen für die beiden Angeklagten hat die Staatsanwaltschaft Revision eingelegt, wie ein Sprecher jetzt bestätigt. Dass den zuständigen Bezirksleiter keine Strafe erwartet, will die Staatsanwaltschaft demnach nicht akzeptieren. Ursprünglich forderte die Klägerseite nämlich zwei Jahre auf Bewährung. Gegen den Fahrdienstleiter geht sie wiederum nicht weiter vor. Das Urteil war erst am Montag gefallen, möglich ist außerdem noch, dass auch die Nebenkläger Revision einreichen.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen
Themen: Gericht, Landgericht, Staatsanwaltschaft, Burgrain, Bahn, Zug

Feneberg Insolvenz - der aktuelle Stand

Kurz nach dem Jahreswechsel hat die Supermarkt-Kette Feneberg Insolvenz angemeldet. Laut der Gewerkschaft Verdi hatte „jahrelanges Missmanagement das Unternehmen mit Filialen unter anderem in Altenstadt, Steingaden und Peißenberg zu diesem Schritt gezwungen. Was bedeutet das jetzt für die Angestellten im Oberland? Das haben wir Manuela Karn, die stellvertretende Bezirksgeschäftsführerin  von Verdi im Allgäu gefragt:  

Für Mitarbeiter bedeutet das jetzt erstmal, dass ab Insolvenzeröffnung bekommen die Mitarbeiter drei Monate Insolvenzgeld. Das wird von der Agentur für Arbeit gezahlt und das ist auch erstmal in voller Höhe abgesichert.“

Filialschließungen können Stand jetzt nicht ausgeschlossen werden. Letztlich hänge das von den Zahlen der einzelnen Standorte ab, so Karn. Verdi werde aber um jeden Standort und Arbeitsplatz kämpfen, so Karn im Radio Oberland-Interview.

Betroffene Orte: Weilheim i. OB, Schongau

Geretsried räumt auf - Stadt geht gegen 120 "Schrottfahrzeuge" vor

Die Stadt Geretsried ist im vergangenen Jahr verstärkt gegen Schrottfahrzeuge im öffentlichen Raum vorgegangen. Insgesamt 120 stillgelegte oder verfallene Fahrzeuge wurden im Stadtgebiet festgestellt und entfernt. Neun Autos mussten verschrottet werden, in den übrigen Fällen reagierten die Halter nach Aufforderung der Stadt. Grundlage der Maßnahmen ist das Bayerische Straßen- und Wegegesetz. Ziel war und ist es, das Stadtbild zu verbessern und wieder mehr Parkraum für die Bürgerinnen und Bürger zu schaffen, teilt die Stadt mit.  

Betroffene Orte: Geretsried

Peitinger Marktgemeinderat trifft wichtige Beschlüsse

Wichtige einstimmige Beschlüsse im Peitinger Marktgemeinderat: Das Bahnhofsgelände Peiting-Ost soll in Eigenregie entwickelt werden. Vorgesehen sind ein Café und Bürgersaal im Bahnhofsgebäude, ein neues Jugendzentrum und ein Skaterplatz. Ziel ist ein schneller Projektstart. Außerdem wurde eine Projektskizze zur Sanierung des Wellenfreibads beschlossen. Geplant sind unter anderem Edelstahlbecken und eine Photovoltaik-Anlage. Ob es dafür Bundesfördermittel gibt, entscheidet sich Ende Februar in Berlin.

Betroffene Orte: Peiting

Unfall bei Oberammergau im Feierabendverkehr führt zu Vollsperrung

Zweimal Totalschaden und eine Leichtverletzte – die Bilanz eines Verkehrsunfalls auf der B23 bei Oberammergau. Gestern im Feierabendverkehr hatte eine Autofahrerin beim Abbiegen einen vorfahrtsberechtigten Transporter übersehen. Die Fahrzeuge krachten zusammen. Bei dem Unfall wurde die Frau leicht verletzt und in die Unfallklinik Murnau gebracht, der Fahrer des Transporters blieb unverletzt. Wegen Bergungs- und Reinigungsarbeiten musste die Bundesstraße kurzzeitig komplett gesperrt werden.

Betroffene Orte: Oberammergau

Mögliche Verkehrsbehinderungen durch Bundeswehrkolonnen auf den Straßen im Oberland

Bei der Bundeswehr in Mittenwald laufen die Vorbereitungen für einen großen Auslandseinsatz auf Hochtouren. In der Edelweiss-Kaserne verladen Gebirgsjäger derzeit Container für Übungen im hohen Norden. Material und Fahrzeuge gehen auf eine über 3.000 Kilometer lange Reise nach Norwegen. Das Gebirgsjägerbataillon 233 aus dem Oberland trainiert dort den Einsatz unter extremen Wetterbedingungen. Bis Freitag muss wegen den Vorbereitungen durch Bundeswehrkolonnen auf der Strecke zwischen Garmisch-Partenkirchen und Landsberg am Lech mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Landsberg am Lech

Eishockey Oberliga Süd: Tölzer Löwen fahren Pflichtsieg ein - SCR und ECP verlieren daheim

Der Blick in die Eishockey Oberliga Süd: Gestern gings für unsere Oberland-Teams aufs Eis. Die Tölzer Löwen haben ihre Hausaufgaben erledigt und Passau daheim mit 6:4 geschlagen. Gleichzeitig der einzige Sieg, der gestern ins Oberland ging. Sowohl der SC Riessersee als auch der EC Peiting haben ihr Heimspiel verloren. Der SCR hatte gegen Bayreuth mit 2:3 das Nachsehen und der EC Peiting musste sich dem Tabellenzweiten aus Memmingen mit 1:6 geschlagen geben.

Betroffene Orte: Bad Tölz, Garmisch-Partenkirchen, Peiting

Post vom Landesamt für Statistik - was ihr zum "Mikrozensus" wissen müsst

In den nächsten Tagen und Wochen wird einigen tausend Menschen im Oberland Post vom Landesamt für Statistik ins Haus flattern. Sie sollen am sogenannten Mikrozensus teilnehmen. Bei der kleinen Volkszählung wollen die Statistiker Daten zu unseren Lebensumständen erfahren. Wie die Umfrage abläuft, erklärt Franziska Strauch vom Landesamt für Statistik.

„Für den Mikrozensus wird 1% der bayerischen Bevölkerung befragt. Wenn jemand für den Mikrozensus ausgewählt wurde, dann erhält er zunächst per Post ein Schreiben mit den ausführlichen Informationen zur Erhebung. Die Befragung kann man entweder online, selbst ausfüllen oder als Telefoninterview mit einem Interviewer persönlich durchführen.“

Mitmachen ist Pflicht, denn der Staat braucht solche Infos, um gezielt Politik machen zu können:

„Haushalte, die ihrer Auskunftspflicht nicht oder nicht vollständig nachkommen, werden im Rahmen des Mahnwesens weiter zur Teilnahme am Mikrozensus aufgefordert. Erst wenn sie dann immer noch nicht antworten, droht ein Zwangsgeld in Höhe von 250 Euro.“, so Strauch.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Schongau, Bad Tölz, Wolfratshausen, Starnberg, Landsberg am Lech