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News für den 17. Februar 2026

Olympia: DEB-Team im Viertelfinale - Biathlon-Staffel verpasst Medaille knapp

Der Traum von olympischem Edelmetall lebt für die Deutschen Eishockey-Männer weiter. In der Playoff Qualifikationsrunde gewann das DEB-Team gegen Frankreich mit 5:1. Damit steht die Mannschaft im Viertelfinale. Schon morgen trifft das DEB-Team dort auf die Slowakei. Die Medaille knapp verpasst hat dagegen die Deutsche Biathlon-Staffel der Männer. Am Ende landeten David Zobel und Co. auf dem undankbaren vierten Platz. Gold gewann Frankreich.

Themen: Sport, Biathlon, Eishockey, Olympische Spiele, Wintersport

Giftiges Kinderspielzeug? Stiftung Warentest warnt vor buntem Spielsand

Die Stiftung Warentest warnt vor einer unsichtbaren Gefahr in einem beliebten Kinderspielzeug. Die Verbraucherzentrale NRW rät davon ab, gefärbten Spielsand zu verwenden. In mehreren Produkten aus China wurde Asbest gefunden, heißt es. Werden die Fasern einge­atmet, können sie Krebs erzeugen. „Solange keine Unter­suchungen vorliegen, die Entwarnung geben, sollten vorsorglich weder Erwachsene noch Kinder mit dem Sand spielen, dekorieren oder basteln“, so die Verbraucherzentrale. Falls ihr bereits offenen Sand zuhause habt, solltet ihr mit FFP2-Maske und Hand­schuhen arbeiten. Den Sand befeuchten, damit er nicht staubt und in einen luft­dichten Behälter umfüllen. Sollte der Sand asbesthaltig sein, entsorgt ihn wie Sondermüll.

Ob euer Sand betroffen ist erfahrt Ihr hier:

Spielsand und Bastelsand: Ist Asbest enthalten? | Verbraucherzentrale NRW

Eishockey-Oberliga-Süd: SCR kämpft um Pre-Playoffs, Peiting trifft auf Spitzenreiter

Die Luft wird immer dünner für den SC Riessersee, wenn es um die Pre-Playoffs in der Eishockey-Oberliga geht. Nur noch vier Spieltage stehen auf dem Programm – die Ausgangslage ist nicht unbedingt rosig. Aktuell stehen die Werdenfelser auf Platz zwölf in der Tabelle. Etwas daran ändern soll das heutige Gastspiel beim Tabellenvierten aus Heilbronn. Zeitgleich bekommt es EC Peiting daheim mit dem Spitzenreiter aus Deggendorf zu tun. Die Tölzer Löwen treffen ebenfalls zuhause auf Schlusslicht Erding. Bully ist jeweils um 19:30 Uhr. 

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Bad Tölz, Peiting
Themen: Oberland, Sport, Eishockey, EC Peiting, Oberliga Süd, SC Riessersee, Tölzer Löwen

Kein Aufschwung in Sicht - IHK-Konjunkturindex weiter unter langjährigem Durchschnitt

Kein Aufschwung in Sicht – Die Wirtschaft im Oberland stabilisiert sich, bleibt allerdings auf einem niedrigen Niveau. Das zeigt die neue Konjunkturumfrage der Industrie und Handelskammer für München und Oberbayern. Demnach steigt der regionale IHK-Konjunkturindex gegenüber dem Herbst um 6 Punkte an, bleibt mit 106 Punkten aber weiter unter dem langjährigen Durchschnitt. „So richtig Licht am Ende des Tunnels ist nicht zu sehen“, erklärt Klaus Bauer von der IHK. Unter anderem steigende Arbeitskosten, die überbordende Bürokratie, fehlende strukturelle Reformen und die anhaltend schwache Nachfrage belasten die Unternehmen schwer, so Bauer.

Themen: IHK, Oberland, Wirtschaft, Industrie

B13: Verletzte und hoher Sachschaden bei Unfall nahe Reichersbeuern

Die Bundesstraße B13 bei Reichersbeuern ist heute Vormittag wegen eines Unfalls für etwa zwei Stunden vollgesperrt gewesen. Eine 55-jährige Holzkirchenerin verlor auf schneeglatter Fahrbahn die Kontrolle über ihr Auto. In Folge stieß sie mit zwei weiteren Fahrzeugen zusammen. Zwei Personen mussten nach dem Unfall ins Krankenhaus gebracht werden. Laut Polizei entstand ein Schaden in Höhe von etwa 95.000 €.

Betroffene Orte: Reichersbeuern
Themen: Polizei, Sachschaden, Verkehr, Unfall

Wie viel Handy am Tag ist gut? Experte klärt auf

Zwei Stunden? Vier oder vielleicht sogar sechs? Wie viel Bildschirmzeit zeigt euer Handy an? Gerade bei Kindern und Jugendlichen wird sehr darauf geachtet - aber wie viel Bildschirmzeit ist denn für Erwachsene gut? Das haben wir Benedikt Aigner vom Institut für Medienpädagogik in München gefragt. Laut ihm, gibt es dafür keine Pauschal-Zeiten. Wichtig sei, aufs Große und Ganze zu schauen.

„Was wird überhaupt gemacht und in welchem Maß? Also wenn ich sehr unterschiedliche Sachen mache, zum Beispiel in Kontakt trete, mich informiere oder meinen Alltag gestalte, vielleicht sogar selber kreativ werde, dann ist das was anderes, wie wenn ich jetzt stundenlang vielleicht das Gleiche mache und da so ein bisschen die Kontrolle verliere."

Bei vielen Smartphones gibt es die Möglichkeit, die Bildschirmzeit zu regulieren, sagt Aigner. Generell rät er: bewusst am Smartphone sein - und dann auch bewusst aufhören.

Starnberg: Tödlicher Unfall zwischen LKW und Kind

Tragischer Unfall in Starnberg. An der Kreuzung B2 / Hanfelder Straße ist ein 8-jähriger Junge heute Vormittag von einem LKW überrollt worden und kurz danach im Krankenhaus seinen Verletzungen erlegen. Das hat die Polizei mitgeteilt. Demnach bog ein 56-Jähriger mit seinem Kipplaster von der B2 nach rechts ab. Dabei übersah er den Jungen, der mit seinem Fahrrad die Hanfelder Straße hinter seiner Schwester überqueren wollte. Zur genauen Klärung des Unfallhergangs wurde ein Gutachter hinzugezogen. Gegen den Fahrer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Tötung eingeleitet.

Eigentlich sollte heute auf dem Kirchplatz in Starnberg noch Fasching gefeiert werden. Nach dem tödlichen Unfall hat die Stadt das Faschingstreiben aber abgesagt. Das hat die Starnberger Faschingsgesellschaft Perchalla e.V. mitgeteilt.

Betroffene Orte: Starnberg

Bergwacht

Die Bergwacht blickt auf eine lange Geschichte zurück und hat sich im Laufe der Zeit zu einer wichtigen Organisation im alpinen Raum entwickelt. Ursprünglich wurde sie gegründet, um Natur und Ordnung in den Bergen zu schützen. Mit dem zunehmenden Bergtourismus verlagerte sich der Schwerpunkt jedoch immer stärker auf die Rettung und Hilfeleistung in schwierigem Gelände.

Im Laufe der Zeit entwickelte sich die Bergwacht zu einem bedeutenden Bestandteil des Rettungsdienstes. Sie übernimmt die Suche, Bergung und medizinische Erstversorgung von verunglückten Personen in Bergen und abgelegenen Regionen. Die Arbeit wird überwiegend ehrenamtlich geleistet und erfordert eine umfassende Ausbildung sowie regelmäßige Übungen. Moderne Ausrüstung und die enge Zusammenarbeit mit anderen Rettungsdiensten ermöglichen schnelle und professionelle Einsätze.

So wurde aus einer ursprünglich schützenden Initiative eine unverzichtbare Einrichtung für Sicherheit und Hilfe im alpinen Raum.

Jetzt den ganzen Artikel lesen auf zeit-fuers-oberland.de

Wegen starken Windes: Skigebiet Zugspitze stellt Betrieb ein

Der Deutsche Wetterdienst warnt bis in die Nacht vor Sturmböen. In Höhenlagen teils mit Geschwindigkeiten von bis zu 90 Stundenkilometern. Das hat auch Auswirkungen auf den Skibetrieb im Gebiet Zugspitze. Wegen starken Windes wurde dieser für heute eingestellt, teilt die Bayerische Zugspitzbahn mit.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen

Tag 11 bei den Olympischen Winterspielen in Italien

Eishockey:

Viertelfinale oder Olympia-Aus. Für unsere Eishockey-Männer geht’s ab 12:10 Uhr in der Playoff Qualifikationsrunde gegen Frankreich. Bei einem Sieg wartet im Viertelfinale die Slowakei. Mit von der Partie sind unter anderem Maximilian Franzreb aus Bad Tölz und Korbinian Geibel aus Weßling.

Snowboard Slopestyle:

Annika Morgan ist die letzte verbliebene Medaillenhoffnung für das Deutsche Snowboardteam bei den Olympischen Winterspielen. Die 24-Jährige geht heute im Slopestyle-Finale an den Start. Der erste von drei Finalläufen startet um 13 Uhr.

Biathlon Staffel Herren:

Der Traum von einer Olympia-Medaille für Murnauer David Zobel lebt. Der Biathlet geht heute bei der Männer-Staffel an den Start, neben Phillip Nawrath, Justus Strelow und Phillip Horn. Rennbeginn ist um 14:30 Uhr.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Murnau a. Staffelsee, Bad Tölz, Weßling

Wohnungsmarkt wird für junge Menschen zum Problem - IG BAU fordert staatliche Förderungen

Der Wohnungsmarkt im Oberland wird für junge Menschen zunehmend zum Problem. Nach Angaben der IG Bauen-Agrar-Umwelt können sich viele der Azubis keine eigene Wohnung leisten und wohnen weiter bei ihren Eltern. Laut dem aktuellen Sozialen Wohn-Monitor des Pestel-Instituts scheitern sogar Ausbildungsverträge an zu hohen Mieten. Die IG BAU fordert deshalb mehr staatlich geförderte Azubi- und Studierendenwohnungen – vor allem in der Nähe von Ausbildungszentren. Auch Steueranreize für Betriebe könnten helfen, den Wohnungsmangel zu entschärfen.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Schongau, Starnberg, Landsberg am Lech, Bad Tölz, Wolfratshausen

Faschingstreiben im Oberland trotz durchwachsenem Wetter

Trotz durchwachsenem Wetter feiern die Faschingsfans im Oberland ausgelassen. In Geretsried startet ab 13 Uhr das bunte Treiben auf dem Karl-Lederer-Platz. Zeitgleich sind auch in Starnberg die Narren auf dem Kirchplatz los. Um 13:33 Uhr startet in Benediktbeuern ein Faschingszug. In Bad Bayersoien geht’s um 14 Uhr los und in Huglfing ziehen die Narren ab 14:11 Uhr durch die Straßen.

Betroffene Orte: Geretsried, Bad Bayersoien, Benediktbeuern, Huglfing

Warnstufe 4 von 5 - Große Lawinengefahr oberhalb von 2.000 Metern

Oberhalb der 2000 Meter Grenze herrscht in den Bergen im Oberland aktuell große Lawinengefahr - unterhalb davon erhebliche. Davor warnt der Lawinenwarndienst Bayern. „Das Hauptproblem ist Triebschnee. Schneebrettlawinen können leicht von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden oder sich von selbst lösen.“  Risse bei Betreten der Schneedecke und Wumm-Geräusche weisen auf die Gefahr hin. Auch in den kommenden Tagen bleibt die Lawinenlage laut den Experten angespannt.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen

Social-Media Verbote für Jugendliche? Das sagt BLLV-Präsidentin Simone Fleischmann

Weltweit wird aktuell über Social-Media Verbote für Jugendliche diskutiert. Man erhoffe sich dadurch beispielsweise, dass Kinder und Jugendliche so künftig besser vor Hass und Hetze im Netz geschützt werden. Wir haben uns mit Simone Fleischmann, der Präsidentin des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands, über diese Thematik unterhalten und unter anderem die Frage geklärt, was denn der BLLV von einem solchen Verbot hält:

BLLV-Präsidentin, Simone Fleischmann:
„Prinzipiell können wir das auf alle Fälle verstehen. Es geht ja vor allem um die Eltern und um die Kontrolle und es ist irgendwie schon so, dass es einen einheitlichen Konsens darüber gibt, dass jetzt da irgendein Verbot her muss. Wir merken natürlich, was da alles abgeht in den Social-Media-Kanälen der Jugendlichen.

Zuständig für diese ganzen Planungen ist die EU. Das heißt, man muss sich da einfach auf europäischer Ebene verständigen. Was für uns absolut denkbar ist und natürlich auch für die Eltern, sind sichere Rahmenbedingungen. Also zum Beispiel, dass der Internetzugang oder die Smartphone-Verträge durch die Eltern leicht jugendverträglich mit Grundfiltern versehen werden können, ohne großen Aufwand.

Man muss so eine Begrenzung einfach machbar machen, damit die Eltern dann auch den Social-Media Konsum der Kinder beschränken können und nicht dabei resignieren, weil es irgendwie technisch sauschwierig ist. Das heißt, man braucht da gute Vorgaben, EU-weite, einheitliche Vorgaben, damit die Eltern das dann auch gut durchsetzen können.“

Sie sagen: „Man bekommt da schon mit, was im Netz los ist.“ - Wie macht sich diese Problematik denn aktuell im Schulalltag bemerkbar?

BLLV-Präsidentin, Simone Fleischmann:
Alles, was die Kinder und Jugendlichen erleben, live oder im Netz oder am Pausenhof oder eben mit den älteren Geschwistern, ist eine Vorbild Situation. Und wir wissen alle: wir lernen von Vorbildern, leider auch von Negativen. Wenn in Social-Media irgendein Schmarrn durchs Netz geht - wenn da irgendwelche Challenges gemacht werden: wer stopft am meisten Klopapier ins Schulklo, wer produziert die größte Überschwemmung? Dann merken wir natürlich, dass das nachgemacht wird.

Solche Trends gab es früher auch, bloß waren die eben live und auch in der Qualität nicht so drastisch. Mittlerweile verbreiten sie sich übers Netz, dadurch  natürlich auch Grenzüberschreitungen, auch Formulierungen, auch Hass und Hetze. Und Jugendliche sind nicht nur im Netz unterwegs, sondern sie sind halt auch live unterwegs und zeigen dann sehr häufig dieses Verhalten aus dem Netz live. Da gilt es dann als Eltern dagegenzuhalten, aber eben auch in der Schule, sowohl interventiv als auch präventiv, sich aufzustellen.

Stichwort Prävention. Was können wir hier von den Schulen erwarten? Welche Maßnahmen gibt es bereits?

BLLV-Präsidentin, Simone Fleischmann:
Was wir immer als Grundlage voraussetzen müssen, sind unbedingte technische Grundlagen, die sozusagen eine Einschränkung ermöglichen. Dann gilt es aber weiterhin, neben Verboten und neben technischen Sperren, in dem Dialog zu bleiben. Sowohl die Elternhäuser können wir nicht entlasten, was den Dialog und die Kontrolle angehen, als auch uns nicht. Das heißt, eine Prävention, insbesondere auch eine Aufklärung, aber eben auch der Dialog auf Augenhöhe mit den Jugendlichen ist verdammt notwendig. Wir müssen ihnen lernen, was sie da konsumieren. Wir müssen mit ihnen sprechen, was sie da erleben.

Prävention ist Medienkompetenz und Medienkompetenz heißt, wie gehe ich mit den Medien um, die es aktuell gibt? Wie nutze ich die sinnvoll? Es ist ja nicht nur eine Gefahr in diesen Medien, auch nicht nur in den sozialen Medien, sondern wie gehe ich da professionell damit um? Was mache ich, wenn ich irgendwie ein Content konsumiere, der mich verstört? Mit wem rede ich drüber? Also ich glaube, wir müssen die Eltern einbinden und auch die älteren Kumpels. Wir müssen in der Schule ein Vertrauensverhältnis schaffen, dass man drüber reden kann. Technik ist die Grundlage, aber dann gilt der Dialog.

Gibt es für Medienkompetenz an den Schulen im Oberland ein eigenes Unterrichtsfach? Wäre das sinnvoll?

BLLV-Präsidentin, Simone Fleischmann:
Wir haben die Medienerziehung seit Jahren im Lehrplan, nur dass sich halt die Medien geändert haben, keine Frage. Aber Medienerziehung, Medienkompetenzerziehung, auch Demokratiebildung, das sind natürlich jetzt Themen, die absolut aktuell sind. Wir brauchen nicht für jedes neue Thema ein neues Fach, weil sonst wüssten wir gar nicht mehr, wie viel Fächer wir eigentlich noch haben sollten. Also das ist nicht das Ziel, sondern es ist das Ziel, dass zum Beispiel Medienkompetenz natürlich mehr in die Mitte rutscht in allen Fächern, aber zum Beispiel auch bei den weiterführenden Schulen - wo wir natürlich manchmal ganz wenig Platz haben für so Querschnittsaufgaben - ist es schon zu fordern, dass wir hier auch mehr Zeit bekommen.

Ein Klassenleiter in der Grundschule, ein Klassenleiter in der Mittelschule kann sich die Zeiten öfter mal nehmen, aber in den weiterführenden anderen Schularten braucht es dann da, weil die oftmals nicht das Klassenleiterprinzip haben, schon auch mehr Raum für Medienerziehung und Medienkompetenz.

Können Lehrer und Lehrerinnen das überhaupt leisten? Nicht jeder wird selbst ein Experte sein, im richtigen Umgang mit Sozialen Medien. Können sie die Inhalte dann überhaupt an Kinder vermitteln?

BLLV-Präsidentin, Simone Fleischmann:
Wir sind ja auch alle Teil der Gesellschaft. Wir sind auch irgendwie „Digital Natives“ oder zumindest User. Wir müssen uns da Kompetenzen draufschaufeln. Sie haben absolut recht. Es braucht da in der Lehrerbildung, auch in den Universitäten sschon Kompetenzen für junge Kolleginnen und Kollegen. Wir sehen zum Beispiel, dass Angebote des Bayerischen Lehrer und Lehrerinnen-Verbands Richtung Medienkompetenz bei Lehrerinnen und Lehrern sofort ausgebucht sind, sobald sie ausgeschrieben sind. Also gibt es ein großes Bedürfnis, sich selber zu bilden. Da haben Sie recht.

Uns bleibt gar nichts anderes übrig: die Welt von morgen ist digital. Das Zeug geht nicht mehr weg, wenn man das mal so flapsig sagen darf. Wir werden uns mit dieser Welt beschäftigen müssen. Kinder und Jugendliche werden Berufe in 10-15 Jahren haben, die wir heute noch gar nicht kennen, die aber alle in der Welt der Digitalität unterwegs sind. Das heißt, es bringt gar nichts anderes, wie: Wir müssen uns damit beschäftigen. Und das tun wir.

Wir gehen auch davon aus, dass wir das schon in der Lebenswelt der Grundschüler tun müssen. Wir brauchen also Medienerziehung unserer Meinung nach ab der ersten Klasse. Und deswegen müssen wir vorbereitet sein. Wir müssen die Kids mitnehmen, altersgemäß und wir brauchen vor allem auch die absolute Bekenntnis, dass das ein wichtiges Thema ist, mit den digitalen Medien umzugehen und dann muss halt das ein oder andere Wissensthema vielleicht auch mal runterfallen. Nicht: lesen, rechnen und schreiben. Kernkompetenzen brauchen wir, aber Medienkompetenz scheint ja wohl die Future-Skill-Kompetenz zu sein, die wir brauchen.

Zum Abschluss: haben sie noch einen Appell an die Eltern im Oberland?

BLLV-Präsidentin, Simone Fleischmann:
Was für die Eltern ganz wichtig ist, wenn ich meinen Jugendlichen erlebe, der absäuft in diesem Social-Media Strudel, dann muss ich mit ihm reden. Ich muss irgendwie klar kriegen, was macht der da? Warum ist der so verstört? Warum kann der eigentlich gar nicht mehr mit uns am Frühstück irgendeinen normalen, geraden Satz reden? Also der Dialog ist umso wichtiger mit Jugendlichen, die absaufen in diesen sozialen Medien und da braucht es einerseits Beschränkungen, andererseits Dialoge und wir können die Kinder da nicht alleine lassen, weder die Eltern noch die Lehrer.

Vielen Dank für das Interview.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Schongau, Bad Tölz, Wolfratshausen, Starnberg, Landsberg am Lech

Innenministerium verleiht "Bayerischen Engagiert-Preis 2026" - Bewerbungsphase gestartet

Hand aufs Herz - Was wären wir ohne unsere vielen ehrenamtlichen Helfer? Egal ob bei der Feuerwehr, dem BRK, oder Vereinen. Im gesamten Oberland gibt es unglaublich viele Ehrenamtler, ohne die nichts so wäre, wie wir es kennen. Dieser Einsatz soll honoriert werden. Deshalb verleiht das Innenministerium in diesem Jahr den „Bayerischen Engagiert-Preis 2026“. Aktuell läuft die Bewerbungsphase dafür. Alle Infos und den Link zur Bewerbung findet ihr hier. 

 

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Schongau, Starnberg, Landsberg am Lech, Bad Tölz, Wolfratshausen

Starnberg bietet ab sofort ein "Virtuelles Amt" an

Das Rathaus Starnberg ist jetzt auch digital erreichbar: Die Stadt bietet ab sofort ein „Virtuelles Amt“ an. Bürgerinnen und Bürger können Anliegen wie Führungszeugnisse, Melderegisterauskünfte oder Fragen ans Standesamt per Videosprechstunde erledigen – bequem von zu Hause aus. Benötigt wird nur ein Gerät mit Kamera und Mikrofon. Termine werden online oder telefonisch gebucht, der Zugangslink kommt per E-Mail. Die Stadt setzt damit auf mehr Service, weniger Wartezeiten und eine moderne Verwaltung.

Betroffene Orte: Starnberg

Feierabendparken-Programm im Oberland steht kurz vor dem Start

Tagsüber parken die Supermarktkunden, nachts die Anwohner – Gemeinsam mit einem Münchner Technologieunternehmen startet Aldi ein Feierabendparken-Programm bei uns im Oberland. Ziel ist es, dadurch künftig in Oberau und Grainau neue Park-Kapazitäten zu ermöglichen. Wie funktionierts? Die Supermarktparkplätze werden nachts digital für Anwohner freigegeben und können dann über eine App flexibel gebucht werden. Egal ob spontan, für einzelne Nächte, wochenweise oder als Monatsabo. Für Grainau und Oberau ist die Freischaltung für Ende Februar/Anfang März geplant. In Augsburg läuft das System bereits.

 

Betroffene Orte: Oberau, Grainau