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News für den 10. April 2026

Eishockey-Oberliga: SC Riessersee findet neuen Cheftrainer

Neuer Trainer für Eishockey-Oberligist SC Riessersee. Ab Sommer übernimmt Leif Carlsson das Traineramt in Garmisch-Partenkirchen. Das hat der SCR mitgeteilt. Der 61-jährige Schwede war zuletzt in der DEL2 beim ESV Kaufbeuren tätig und kann auf eine erfolgreiche Karriere als Spieler und Trainer zurückblicken, heißt es. „Leif ist ein absoluter Trainerfuchs und ausgewiesener Fachmann. Er bringt enorm viel Erfahrung mit und wird der Mannschaft wichtige Impulse geben“, sagt Geschäftsführer Michael Kreitl. Ihm zur Seite steht Markus Jocher als Co-Trainer.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen
Themen: Garmisch-Partenkirchen, Sport, Eishockey, SC Riessersee

Tölzer Löwen: Rekordspieler Christoph Fischhaber beendet Karriere

Der Rekordspieler geht von Bord - Christoph Fischhaber, mit 757 Einsätzen Rekordspieler des Eishockey-Oberligisten Tölzer Löwen beendet seine aktive Profikarriere, das haben die Tölzer mitgeteilt. Der gebürtige Benediktbeurer stand insgesamt in 15 Spielzeiten für die Löwen auf dem Eis. Zu den sportlichen Höhepunkten seiner Laufbahn zählt unter anderem die Oberligameisterschaft 2012 mit den Tölzer Löwen.

Betroffene Orte: Bad Tölz
Themen: Sport, Eishockey, Tölzer Löwen

Nach Leck im Deutensee bei Peiting - Undichte Stelle provisorisch verschlossen

+++ Update – 10.04.2026 – 15:40 Uhr +++

Das Leck konnte inzwischen komplett verschlossen werden, wie Bürgermeister Peter Ostenrieder auf Nachfrage mitgeteilt hat. Demnach wurden vier sogenannte Big-Packs auf der beschädigten Leitung verbaut. Jetzt werde übers Wochenende beobachtet, ob die Dichtung hält, so Ostenrieder.

+++ Ursprüngliche Meldung – 10.04.2026 – 09:12 Uhr +++ 

Der Deutensee bei Peiting ist undicht und verliert gerade jede Menge Wasser. Der Grund ist ein Loch in einem Rohr beim Ablauf. Feuerwehr, Marktgemeinde und Fischereiverein haben das Leck zunächst nur provisorisch abdichten können. Auch Taucher waren im Einsatz, um die undichte Stelle zu orten. Der Wasserstand ist inzwischen um rund 15 Zentimeter gesunken. Heute soll versucht werden, das Leck komplett dichtzubekommen. Für die Fische besteht nach aktuellem Stand aber keine Gefahr. 

Betroffene Orte: Peiting
Themen: Natur, Peiting

Nach "Dooring"-Unfall in Geltendorf - Polizei appelliert an Autofahrer

Nach einem sogenannten Dooring-Unfall in Geltendorf appelliert die Polizei an Autofahrer, beim Aussteigen besser aufzupassen. Dooring heißt: Eine Autotür wird geöffnet, ohne auf den Verkehr zu achten – und für Radfahrer wird das zur Gefahr. Gestern stürzte dabei ein 67-Jähriger auf seinem Fahrrad und wurde leicht verletzt. Der Tipp der Polizei: die Autotür nicht mit der linken, sondern mit der rechten Hand öffnen, dann geht der Blick fast automatisch über die Schulter.

Betroffene Orte: Geltendorf
Themen: Geltendorf, Polizei, Verkehr, Auto, Fahrrad, Unfall

Initiative "KIPPENFREI-TAG" befreit Garmisch-Partenkirchen von Zigarettenstummeln

Achtlos weggeworfene Zigarettenstummel sehen nicht nur schlecht aus, sie schädigen auch die Umwelt. Deswegen ruft die Initiative „Kippenfrei-Tag“ ab 16 Uhr zu einer Sammelaktion in Garmisch-Partenkirchen auf. Einsatzgebiete sind die Garmischer Fußgängerzone und die Ludwigstraße, teilt die Initiative mit. Zigarettenfilter verrotten in der Natur extrem langsam und benötigen dafür bis zu 15 Jahre, heißt es. Dabei zersetzen sie sich in kleine Teile, wobei Mikroplastik freigesetzt wird und giftige Stoffe in Boden und Wasser abgeben werden. So kann jede weggeworfene Kippe bis zu 60 Liter Grundwasser verunreinigen.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen
Themen: Umwelt, Garmisch-Partenkirchen, Initiative

Peißenberg: Falsch entsorgter Akku – Müll entzündet sich im Müllfahrzeug

Akkus gehören nicht in den Hausmüll, sondern müssen gesondert entsorgt werden. Wie gefährlich eine falsche Entsorgung sein kann, zeigt ein Fall in Peißenberg: Ein Müllfahrer bemerkte gestern, dass der Restmüll in seinem Fahrzeug brannte und fuhr sofort zur Feuerwehr. Dort konnte der Brand schnell gelöscht werden. Auslöser war offenbar ein Akku im Hausmüll. 

Betroffene Orte: Peißenberg
Themen: Feuerwehr, Brand

Weilheim: Gefälschtes Rezept für Abnehmspritzen - Betrug fliegt auf

In Weilheim hat ein Unbekannter mit einem gefälschten Rezept versucht, Abnehmspritzen im Wert von über 1.000 Euro aus einer Apotheke zu bekommen. Die Apothekerin hat den Schwindel gestern Nachmittag aber sofort bemerkt, teilt die Polizei mit. Der Mann flüchtete ohne Beute. Jetzt ermittelt die Polizei und sucht nach einem kräftigen Mann mit schwarzer Kleidung und lockiger Perücke. 

Betroffene Orte: Weilheim i. OB
Themen: Weilheim, Delikt, Betrug

Kellerbrand in Weilheim verursacht hohen Sachschaden – keine Verletzten

Ein Kellerbrand hat in Weilheim für einen größeren Feuerwehreinsatz gesorgt. Ausgebrochen ist das Feuer gestern Abend in einem Mehrfamilienhaus. Es kam zu einer starken Rauchentwicklung, Bewohnerinnen und Bewohner waren laut Polizei aber nicht in Gefahr – verletzt wurde niemand. Die Feuerwehr hatte den Brand schnell unter Kontrolle. Der Schaden liegt bei rund 50.000 Euro. Die Brandursache ist noch unklar.

Betroffene Orte: Weilheim i. OB
Themen: Feuerwehr, Brand, Weilheim

Große Rettungsübung auf dem Kochelsee: Wo es am Samstag Einschränkungen gibt

Auf dem Kochelsee brennt ein Fahrgastschiff, die Passagiere müssen evakuiert werden: Dieses Szenario üben am Samstag mehr als 100 Rettungskräfte. Im Einsatz sind Feuerwehr, Wasserwacht, Rettungsdienst und Polizei. Für die groß angelegte Übung werden rund um den Kochelsee mehrere Straßen gesperrt. Außerdem sind zahlreiche Rettungsboote auf dem See unterwegs. Stand-up-Paddler sollten das Gebiet deshalb meiden. Ab Mittag bis in den späten Nachmittag sind viele Fahrzeuge mit Blaulicht im Einsatz, auch Rauchwolken werden zu sehen sein. 

Betroffene Orte: Kochel a. See
Themen: Feuerwehr, Wasserwacht, Kochelsee, Polizei

Neue Wärmeplanung zeigt Weilheims Weg zur Klimaneutralität

Die Stadt Weilheim will bis 2045 klimaneutral werden. Wie das beim Heizen gelingen kann, beschreibt die neue Kommunale Wärmeplanung. Sie macht deutlich, welches Potenzial es für erneuerbare Energien gibt und wo eine gemeinsame Wärmeversorgung möglich ist – etwa bei Reihenhäusern. Laut Stadt ist die Wärmeplanung eine Orientierungshilfe für Behörden und Hausbesitzer, aber keine Verpflichtung.

Eine Karte und weitere Informationen findet ihr hier

Betroffene Orte: Weilheim i. OB
Themen: Energie, Fernwärme, Weilheim

Kulturförderung: Mehr als 30.000 Euro für Musikprojekte im Oberland

Finanzspritze für die Kulturszene im Oberland: Der Freistaat fördert zwei Musikprojekte in der Region mit mehr als 30.000 Euro. Geld geht unter anderem an die Musikkapelle Partenkirchen für einen neuen Proberaum und an den Verein Kultur am Ammersee in Utting für ein Klassikfestival. Insgesamt stellt Bayern rund 800.000 Euro für Kulturprojekte im ganzen Freistaat bereit. 

Betroffene Orte: Utting am Ammersee, Garmisch-Partenkirchen
Themen: Kultur, Kunst, Förderung

Playoff-Halbfinale: EHC München will Serie gegen Mannheim ausgleichen

Der EHC Red Bull München will im Playoff-Halbfinale gegen die Adler Mannheim zurückschlagen. Nach der knappen Overtime-Niederlage am Mittwoch in Mannheim empfangen die Münchner heute Abend die Adler zum zweiten Spiel der Serie. Auf beiden Seiten stehen Spieler aus dem Oberland: Beim EHC sind Yasin Ehliz, Konrad Abeltshauser und Maxi Kastner dabei, bei Mannheim steht Maximilian Franzreb aus Bad Tölz im Tor. Los geht’s um 19 Uhr. 

Betroffene Orte: München
Themen: Sport, Eishockey, EHC Red Bull München

Zweitwärmster März in Europa – auch auf der Zugspitze deutlich zu warm

Der vergangene Monat war der zweitwärmste März in Europa seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Nach Angaben des EU-Klimadienstes Copernicus lag die mittlere Temperatur 2,3 Grad über dem Durchschnitt der 90er-, 00er- und 10er-Jahre. Auch auf der Zugspitze war der März im langjährigen Durchschnitt 1,5 Grad zu warm. Der bislang wärmste März auf Deutschlands höchstem Berg wurde 2012 gemessen. 

Betroffene Orte: Grainau, Garmisch-Partenkirchen
Themen: Zugspitze, Wetter, Deutscher Wetterdienst

Zecken für die Forschung melden: NABU ruft zu Mitmachaktion auf

Wer am Wochenende im Oberland einen Spaziergang macht oder im Wald unterwegs ist, kann die Forschung unterstützen. Der Naturschutzbund ruft dazu auf, gefundene Zecken zu fotografieren und zu melden. Mit der Mitmach-Aktion wollen die Forscher die Ausbreitung neuer Arten in Deutschland verfolgen. Die Naturschützer raten dazu, nach jedem Spaziergang den Körper nach eventuellen Zecken abzusuchen. Gleiches gelte auch für das Fell der Haustiere, wenn diese im Freien waren.

Weitere Infos zur Aktion findet ihr hier

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Starnberg
Themen: Natur, Zecken

IHK: Meisterpreis der Staatsregierung geht gleich mehrfach ins Oberland

Meisterfeier bei der IHK München und Oberbayern. Bei einem Festakt haben zehn Absolventinnen und Absolventen aus dem Oberland in verschiedenen Fortbildungsfachrichtungen den Meisterpreis der Bayerischen Staatsregierung erhalten. Bayernweit haben im vergangenen Prüfungsjahr rund 6.000 Teilnehmer ihre Fortbildung in 70 Fachrichtungen erfolgreich abgeschlossen. 

Landkreis Bad Töz-Wolfratshausen:

·        Markus Brand, Geprüfter Fachwirt im Gesundheits- und Sozialwesen

·        Moritz Falge, Geprüfter Fachwirt für Güterverkehr und Logistik

·        Muhammet Polat, Geprüfter Industriemeister Metall

Landkreis Weilheim-Schongau:

·        Eva Maier, Geprüfte Bilanzbuchhalterin

·        Isabell Renner, Geprüfte Aus- und Weiterbildungspädagogin

·        Victoria Winkler, Geprüfte Fachwirtin für Büro- und Projektorganisation

Landkreis Starnberg:

·        Raphael Bucherer, Geprüfter Meister für Veranstaltungstechnik

Landkreis Garmisch-Partenkirchen:

·        Franziska Burger, Geprüfte Fachwirtin im Gesundheits- und Sozialwesen

·        Lena Pössenbacher, Geprüfte Fachwirtin für Büro- und Projektorganisation

·        Katharina Weber, Geprüfte IT-Projektleiterin 

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Starnberg, Bad Tölz, Landsberg am Lech
Themen: Beruf, IHK

Neue Hilfe für die Bergwacht: Lastendrohne besteht Härtetest und steht vor dem ersten Einsatz

Wintersportler aus verschneiten Bergen retten oder im Sommer verunglückte Wanderer bergen: Die Bergwacht im Oberland ist das ganze Jahr über gefordert. Künftig bekommen die Retter Unterstützung aus der Luft: Eine Lastendrohne soll Ausrüstung und medizinisches Material in die Berge fliegen. Zuletzt wurde sie im Gebirge auf Herz und Nieren getestet. Unter anderem mit Flügen im Höllental. Wir haben mit Matthias Gallinger von der Bergwacht Penzberg über die Erfahrungen mit „Carry“ gesprochen. Hier findet ihr das komplette Interview: 

Wie lautet ihr Fazit für „Carry“ nach der Zeit in Penzberg?

Unser Fazit zur Drohne fällt sehr positiv aus. Carry ist ein recht robustes Arbeitstier und wir gehen stark davon aus, dass wir es als unterstützendes Einsatzmittel in der Bergrettung gewinnbringend einsetzen können und unseren Kameraden und Kameradinnen hier also auch wirklich eine deutliche Entlastung bei langlaufenden Einsätzen bieten können.

Welche Erfahrungen konnten bei den Tests in Penzberg gesammelt werden

Die wichtigste Erfahrung ist, dass alle unsere theoretischen Vorüberlegungen eingetroffen sind. Wir hatten also wirklich keine großen Überraschungen bei den Erprobungen. Wir kennen jetzt die Grenzen des Flugsystems, sowohl was die Flugzeiten betrifft als auch was das Akkumanagement betrifft. Wir hatten verschiedene Wetterbedingungen, von Nebel im Höllental bis zu Regen in Penzberg und Schnee in Hausham war also wirklich alles dabei. Wir sind bei Tag und bei Nacht geflogen und ich denke schon, dass wir Carry jetzt von allen Seiten sehr intensiv kennengelernt haben.

Was sind die nächsten Schritte und wann kann die Bergwacht die Lastendrohne tatsächlich bei ersten Einsätzen nutzen?

Aktuell sind wir noch in der Beschaffung für die letzten Zubehörteile, wie zum Beispiel ein großes Aggregat, um auch eine unabhängige Ladeinfrastruktur zu haben. Wir arbeiten noch an der Beleuchtung, um sicher an den Einsatzstellen Last abholen zu können oder absetzen zu können. Genauso auch wie den Transponder, um die Sichtbarkeit für die zivile Luftfahrt zu erhöhen. Wir fliegen immerhin mit knapp 100 Kilo.

Das heißt, wir kommen schon in den Bereich eines kleinen Ultraleitflugzeuges und da wäre es natürlich auch gut, wenn man es sieht.

Die letzte große Herausforderung, die wir noch haben, ist, dass unsere Piloten ja aus zwei unterschiedlichen Leitstellenbereichen kommen, aus Rosenheim und Oberland, während die Drohne ja der Bergwacht Bayern in Tölz zugeordnet ist. Hier arbeiten wir gerade an der digitalen Alarmierung und sobald das abgeschlossen ist und wir alle Piloten auf einen Schlag alarmieren können, denke ich, wird „Carry“ so im Bereich Frühling, Richtung Q2, das erste alarmierbare Einsatzmittel „Lastendrohne“ dann in Bayern sein.

Betroffene Orte: Penzberg
Themen: Institution, Bergwacht, Penzberg, Technik

Marder-Paarungszeit beginnt: Was gegen die Kabelfresser im Motorraum hilft

Mit dem Frühling beginnt auch die Paarungszeit der Marder im Oberland. Für unsere Autos kann das schnell zum Problem werden. Der ADAC Südbayern rät deshalb, den Motorraum regelmäßig zu kontrollieren und Schutzmaßnahmen einzubauen. Besonders wirksam sind Ultraschallgeräte oder Motorraum-Abschottungen. Die machen es den Mardern unmöglich, in den Motorraum zu gelangen. Hausmittel wie Hundehaare oder Mottenkugeln helfen laut ADAC dagegen kaum. Und wenn schon ein Marder da war, ist eine Motorwäsche Pflicht.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Starnberg, Landsberg am Lech, Bad Tölz
Themen: Verkehr, ADAC

Neue Staufallen im Oberland: Wo es in nächster Zeit eng werden könnte

Stau-Alarm im Oberland. Zum Ende der Osterferien müssen Autofahrer am Wochenende mit vollen Straßen rechnen. Besonders staugefährdet sind laut ADAC der Samstag und Sonntag auf der A95 und der B2. Ab Montag werden dann zwei neue Baustellen zu Staufallen. Bei Oberammergau ist die B23 für sechs Wochen voll gesperrt. Das Staatliche Bauamt Weilheim saniert beide Tunnel. Autofahrer werden durch den Ort umgeleitet. Und am Walchensee ist die B11 halbseitig gesperrt. Bis Pfingsten regelt eine Ampel den Verkehr. 

Betroffene Orte: Kochel a. See, Oberammergau
Themen: Verkehr, Bundesstrasse, B11, B23, Stau