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News für den 12. März 2026

Bayernweiter Probealarm - Innenministerium zieht positives Fazit

Sirenen heulten und Handys klingelten, aber nicht überall zur gleichen Zeit. Das erste Fazit des bayerischen Innenministeriums zum Probealarm heute fällt dennoch positiv aus – wenn auch mit kleinen Makeln. „Je nach Telefonanbieter kamen die Warnungen teilweise einige Minuten verzögert auf den Handys an“, teilte das bayerische Innenministerium mit. Auch bei Sirenen oder Lautsprecherdurchsagen gab es kleinere regionale Verzögerungen oder Probleme. Insgesamt sei der Probealarm aber überwiegend störungsfrei verlaufen, betonte Innenminister Joachim Herrmann. Ziel des Warntags ist zum einen, die Warnsysteme zu testen. Zum anderen soll die Bevölkerung mit den verschiedenen Warnkanälen vertraut gemacht werden.

Themen: Innenministerium

Walzverbot im Oberland verschoben - Wiesenbrütergebiete ausgenommen

Seit 2020 ist es grundsätzlich verboten landwirtschaftliche Grünflächen im Oberland nach dem 15. März noch zu walzen. Mit der Ausnahme, dass ungünstiges Wetter oder schlechte Bodenverhältnisse das davor nicht zulassen. Genau deswegen ist das Walzen in diesem Jahr noch bis zum 1. April erlaubt, wie die Regierung von Oberbayern jetzt mitgeteilt hat – und zwar in allen Landkreisen der Region. Ausgenommen sind aber spezielle Wiesenbrütergebiete, wo das Walzen weiterhin ab dem 15. März verboten ist.

Themen: Oberland

B2: Markt Murnau lässt Tempolimit bei Hechendorf prüfen

Der Markt Murnau will auf der B2 für mehr Sicherheit sorgen. Im Bereich der Abzweigung Hechendorf-Süd soll daher ein Tempolimit von 70 km/h eingeführt werden. Einen entsprechenden Antrag hat der Markt beim Landratsamt Garmisch-Partenkirchen eingereicht. Laut der Verwaltung gibt es auf der Strecke mehrere gefährliche Ein- und Ausfahrten. Durch eine Senkung der Geschwindigkeit von 100 auf 70 km/h könnten kritische Situationen verringert werden, schreibt die Marktgemeinde in einer Mitteilung. Für zusätzliche Sicherheit soll ein Überholverbot in diesem Abschnitt sorgen. Das Landratsamt muss die Maßnahmen nun prüfen. 

Betroffene Orte: Murnau a. Staffelsee
Themen: Landratsamt, Hechendorf, Verkehr, Bundesstrasse, B2

Pendler aufgepasst: Donnersbergerbrücke in München wird zur Staufalle

Wichtige Info für alle, die mit dem Auto nach München pendeln: Die Donnersbergerbrücke auf dem Mittleren Ring wird ab heute zur Staufalle. Die Brücke wird in den kommenden Monaten saniert – und das geht nicht ohne Einschränkungen. Bis Anfang Juni ist jeweils eine Spur auf jeder Seite der Brücke gesperrt. Anschließend wird nacheinander jeweils eine Brückenhälfte geschlossen. Der Verkehr läuft dann über die Gegenfahrbahn. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Mitte Juli. 

Betroffene Orte: München
Themen: Verkehr, Auto, Bauarbeiten

Geldsegen für Projekte im Oberland - Wohin die Fördergelder in der Region fließen

110 Millionen Euro für 600 Vorhaben in ganz Bayern. Jedes Jahr dürfen die Regierungsfraktionen Millionen verteilen. Dabei geht es auch um Projekte bei uns im Oberland. So bekommt etwa die Wieskirche in Steingaden, eine Unesco-Welterbestätte, 130.000 Euro für eine neue Beleuchtung. 110.000 Euro sind für eine Untersuchung zu den Passionsspielen in Oberammergau vorgesehen. Außerdem wird das Projekt „Alpenakademie“ im Kloster Ettal gefördert. Ziel ist ein nachhaltiges Bildungsangebot für Schüler und Erwachsene. Geld fließt auch in die Renovierung der Basilika Benediktbeuern. Die Fördersumme liegt bei 650.000 Euro. 

Betroffene Orte: Ettal, Oberammergau, Steingaden, Benediktbeuern
Themen: Wirtschaft, Förderung

Biathlon: Vorletzte Weltcup-Station in diesem Winter - Wer aus dem Oberland in Estland dabei ist

Für die Biathleten aus dem Oberland startet heute in Estland die vorletzte Weltcup-Station dieser Saison. Zum DSV-Team in Otepää gehören unter anderem Selina Grotian aus Mittenwald und David Zobel vom SC Partenkirchen – auch Youngster Leonhard Pfund aus Bad Tölz ist dabei. Zunächst stehen die Sprintrennen auf dem Programm: heute die Männer, morgen die Frauen. Am Wochenende folgen die Verfolgungs- und Staffelwettbewerbe. 

Betroffene Orte: Murnau a. Staffelsee, Bad Tölz
Themen: Selina Grotian, Zobel, Sport, Biathlon

Paralympics: Anna-Maria Rieder aus Oberammergau hofft im Riesenslalom auf eine Medaille

Am 6. Wettkampftag der Winter-Paralympics gehört die Bühne heute unter anderem den Para-Skifahrerinnen. In Cortina d´Ampezzo finden die Riesenslalom-Rennen in allen Klassen statt. Mit am Start in der stehenden Klasse ist Anna-Maria Rieder aus Oberammergau. Bei der WM vor drei Jahren hatte sie in dieser Disziplin Silber geholt. Auch das deutsche Para Eishockey-Team mit Veit Mühlhans aus Benediktbeuern ist heute gefordert. Deutschland trifft in der Platzierungsrunde auf die Slowakei. 

Betroffene Orte: Oberammergau, Benediktbeuern
Themen: Sport, Ski, Para-Ski, Wintersport

Ärztliche Versorgung im Bundesvergleich: So steht das Oberland da

Dass auf dem Land Ärzte fehlen, ist bekannt. Im bundesweiten Vergleich steht das Oberland bei der Versorgung aber relativ gut da. Das geht aus den Daten des Bundesarztregisters hervor. Der Landkreis Garmisch-Partenkirchen ist demnach mit Hausärzten besonders gut versorgt und belegt im Ranking die vorderen Plätze. Im Schnitt kommen auf 100.000 Einwohner in Bayern 234 Ärztinnen und Ärzte. 

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen
Themen: LK Garmisch-Partenkirchen, Gesundheit, Arzt

Pilotenstreik bei Lufthansa: Was Passagiere jetzt wissen müssen

Wer für heute oder morgen einen Flug mit Lufthansa gebucht hat, braucht Glück. Nur die Hälfte der ursprünglich geplanten Flüge findet statt, denn die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit hat die Piloten zu einem 48-stündigen Streik aufgerufen. Allein heute fallen in Flughafen München 230 von 800 Starts und Landungen aus. Reisende werden laut Lufthansa aktiv per E-Mail benachrichtigt, wenn ihr Flug betroffen ist. 

Wichtige Informationen zum Streik findet ihr hier

Betroffene Orte: München
Themen: Verkehr, Wirtschaft, Warnstreiks

Schwarzbauten in Wolfratshausen: Gericht könnte letzte Entscheidung fällen

Es könnte der vielleicht letzte Showdown um die Schwarzbauten am Isarspitz in Wolfratshausen sein. Die Eigentümerin versucht mit allen Mitteln, den Abriss ihrer Einfamilienhäuser zu verhindern. Dazu findet am Verwaltungsgericht München heute (10:45 Uhr) nochmal eine Verhandlung statt. Sie möchte ihre Häuser auf den genehmigten Zustand von 2014 zurückbauen oder sie sollen als Asylunterkunft genutzt werden. Doch sowohl das Landratsamt Bad Tölz-Wolfratshausen als auch die Stadt lehnen das ab. Denn die damaligen Baugenehmigungen sind inzwischen erloschen, sagt Wolfratshausens Bürgermeister Klaus Heilinglechner: 

„Es gibt definitiv keine Baugenehmigung mehr, weil die Baugenehmigung ja nur eine Gültigkeit von vier Jahren hat. Damals hat man nicht so gebaut. Die Baugenehmigung ist abgelaufen und somit bringt auch dieses Rückbauen wahrscheinlich nichts. Es muss natürlich jetzt das Gericht entscheiden“.

Der Rechtsstreit tobt seit Jahren. Das Landratsamt Bad Tölz-Wolfratshausen hatte eine nachträgliche Baugenehmigung verweigert und den Abriss angeordnet. Mehrere Klagen dagegen wurden bereits abgewiesen. Am 30. April endet die Frist des Landratsamtes, bis dahin müssen die umstrittenen Schwarzbauten abgerissen werden.

Betroffene Orte: Wolfratshausen
Themen: Institution, Gericht, Wolfratshausen

Warntag in Bayern: Heute heulen im Oberland die Sirenen und Handys schlagen Alarm

Um Punkt elf Uhr heulen heute im Oberland Sirenen, und Warn-Apps auf den Smartphones schlagen Alarm. Am bayerischen Warntag werden die Alarmsysteme getestet, um auf den Ernstfall vorbereitet zu sein. Eine Minute lang ist an vielen Orten ein Heulton zu hören. Gleichzeitig bimmeln Warn-Apps wie KATWARN und NINA Warn-App. Außerdem wird das Cell Broadcast-System aktiviert. Das heißt: Über Mobilfunk wird an alle Geräte mit Empfang eine Nachricht gesendet. Selbst auf stummgeschalteten Smartphones ertönt dann ein schriller Warnton. Neu in diesem Jahr: Um halb zwölf kommt dann die Entwarnung per Handy und per Sirene. 

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Starnberg, Landsberg am Lech, Bad Tölz
Themen: Oberland

Trotz hoher Spritpreise im Oberland: Tanktourismus lohnt sich laut ADAC nur selten

Mit über 2 Euro pro Liter sind die Spritpreise im Oberland so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Bei unseren Nachbarn in Tirol sind Benzin und Diesel pro Liter rund 30 Cent günstiger. Das zieht viele Autofahrer zum Tanken über die Grenze. Der ADAC warnt jetzt aber vor langen Umwegen. Der Kraftstoffverbrauch und der Zeitaufwand machen das selten lohnenswert. Spätestens ab einer einfachen Strecke von 50 Kilometern zerplatzt der Traum vom Tank-Schnäppchen im Ausland, so der ADAC. Wer beim Tanken über der Grenze Sprit auf Vorrat mitnehmen will: Im Kanister dürfen nur 20 Liter steuerfrei eingeführt werden. 

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Starnberg, Landsberg am Lech, Bad Tölz
Themen: Österreich, Tirol, Verkehr, ADAC

Preisbremse für Tankstellen: Wie die Monopolkommission den Schritt bewertet

Jeder und jede spürt es beim Tanken im Oberland: Die Spritpreise sind auf Rekordniveau. Die Bundesregierung will den Tankstellen nun verbieten, die Preise mehr als einmal täglich anzuheben. Ein guter Vorschlag, der die Situation verbessern könnte, sagt der Chef der Monopolkommission, Tomaso Duso, im ZDF. Das bringe mehr Sicherheit für Verbraucher.

„Wenn sie wissen, dass die Preise nur einmal am Tag steigen können, dann wissen sie, dass bis 12 Uhr die günstigen Preise da sind. Das hat auch eine disziplinierende Wirkung auf die Unternehmen. Sie wollen vielleicht die Preise nicht erhöhen, weil das sehr sichtbar ist.“

Auch wenn die Monopolkommission den Schritt begrüßt, gibt es bei dem neuen Modell auch eine Gefahr.

„Es kann auch Nebenwirkungen haben. Es könnten Anreize entstehen, die Preise am Morgen ein bisschen höher anzusetzen. Aber die empirische Evidenz, die wir haben, geht in die Richtung zu zeigen, dass es wirksam sein könnte.“

Zusätzlich plant die Regierung, einen Teil der strategischen Ölreserven freizugeben. Damit soll die Angst vor Knappheit am Markt sinken und die Preise sollen sich dadurch wieder etwas beruhigen.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Starnberg, Landsberg am Lech, Bad Tölz
Themen: Oberland, Wirtschaft