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News für den 10. März 2026

Höhe unterschätzt - Betonmischer rammt Bahnunterführung in Gilching

Nicht ganz richtig eingeschätzt hat heute Vormittag ein 23-Jähriger die Höhe seines Betonmischers. Die Folge: Er blieb damit an einer Bahnunterführung in Gilching hängen. Wie die Polizei mitteilt, war der junge Mann auf dem Starnberger Weg in Richtung Karolingerstraße unterwegs. An der dortigen Bahnunterführung prallte der etwa 3,9m hohe Betonmischer mit seiner Mischtrommel gegen die lediglich 3,5m hohe Bahnunterführung, konnte diese allerdings passieren. Da zunächst unklar war, wie schwer die Unterführung beschädigt wurde, wurde der S-Bahn-Verkehr der Linie S8 vorübergehend eingestellt. Nachdem keinerlei Auswirkungen auf die Statik der Unterführung festgestellt wurden, konnte die S-Bahn wieder fahren.

Betroffene Orte: Gilching
Themen: Gilching, Bahn, S-Bahn

Angebliche Mitarbeiter der Stadtwerke - Trickdiebe schlagen in Gauting zu

In Gauting haben Trickdiebe ein älteres Ehepaar um Schmuck im Wert von rund 15.000 Euro gebracht. Zwei Männer gaben sich als Mitarbeiter der Stadtwerke aus und verschafften sich so Zugang zum Haus. Während einer die Bewohner im Keller ablenkte, stahl der Komplize im Schlafzimmer mehrere Ringe und Halsketten. Die Polizei warnt erneut vor solchen Betrugsmaschen und rät, unbekannte Handwerker nicht ins Haus zu lassen.

Betroffene Orte: Gauting
Themen: Gauting, Polizei, Delikt, Trickdiebstahl

Polizei warnt vor Schockanrufen in Starnberg und Feldafing

Das Telefon klingelt und am anderen Ende ist ein angeblicher Polizist oder auch Staatsanwalt. Sie behaupten, Angehörige hätten einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht.  Mit dieser bekannten Masche haben Betrüger jetzt wieder in Starnberg und Feldafing versucht Menschen um ihr Hab und Gut zu bringen. Wie die Polizei mitteilt, gab es am Montag mehrere solcher Schockanrufe. Die Betrüger fordern dabei eine Kaution, um die Angehörigen vor dem Gefängnis zu bewahren. Die Polizei warnt eindringlich: Die echte Polizei verlangt niemals Zahlungen am Telefon. Wer solche Anrufe bekommt, soll sofort auflegen, die Nummer notieren und sich bei der echten Polizei melden.

Betroffene Orte: Starnberg, Feldafing
Themen: Feldafing, Starnberg, Polizei, Delikt, Betrug

Vermisstensuche in Weilheim nimmt gutes Ende

In Weilheim hat die Suche nach einem vermissten Senior ein glückliches Ende genommen. Ein 84-jähriger Mann mit Demenz hatte am Montagabend eine Pflegeeinrichtung verlassen. Polizei und Freiwillige Feuerwehr Weilheim starteten sofort eine Suche. Kurz darauf wurde der Mann am nördlichen Ortsausgang gefunden und wohlbehalten ins Pflegeheim zurückgebracht.

Betroffene Orte: Weilheim i. OB
Themen: Weilheim, Polizei, Vermisst, Vermisster

DLRG-Bilanz: 10 Menschen ertranken 2025 im Oberland

Wenn im Sommer die Sonne lockt, zieht es viele Menschen im Oberland ans Wasser. Der Badespaß endet jedoch immer wieder tragisch: Im vergangenen Jahr sind zehn Menschen in den Gewässern der Region ums Leben gekommen. Diese Bilanz zieht die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG). Was die Hauptursachen für Badeunfälle sind, erklärt Pressesprecher Dominik Schneider. 

„Sicherlich spielt der Übermut eine entscheidende Rolle, aber besonders bei Kindern konnten wir feststellen, dass sie gefährdet sind, da Eltern einfach nicht mehr ihrer Aufsichtspflicht nachkommen. Das stellt für uns auf jeden Fall ein riesengroßes Problem dar“. 

Besonders tragisch war ein Unglück am Eibsee: Ein Kind stürzte von einem Tretboot ins Wasser, der Vater sprang hinterher – beide starben. 

„Wir konnten feststellen, dass Unfälle mit SUPs und Tretbooten wesentlich höher waren als in den Jahren zuvor. Besonders hier empfehlen wir ganz klar, immer mit entsprechender Schutzausrüstung wie einer Rettungsweste aufs Wasser zu gehen“. 

Häufig spielten auch Übermut und Selbstüberschätzung eine Rolle bei Badeunfällen, so Schneider. Die meisten tödlichen Badeunfälle in der Region gab es laut DLRG im vergangenen Jahr im Landkreis Garmisch-Partenkirchen. 

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Starnberg, Landsberg am Lech, Bad Tölz
Themen: Institution, Natur, Eibsee, Staffelsee, Starnberger See, Wasser

Schießerei in Starnberger Tiefgarage: Bluttat wird vor Gericht aufgerollt

Eine Schießerei in einer Starnberger Tiefgarage hat vor rund einem Jahr bundesweit für Schlagzeilen gesorgt. Ab heute wird die Bluttat vor dem Landgericht München aufgerollt. Auf der Anklagebank sitzen vier Männer im Alter zwischen 31 und 34 Jahren. Sie sollen in einen Drogenraub verwickelt gewesen sein. Dabei ging es unter anderem um mehr als vier Kilogramm Kokain. Bei einem Schusswechsel wurde einer der Angeklagten verletzt. Die Männer müssen sich wegen versuchten Raubes, Drogenhandels und gefährlicher Körperverletzung verantworten. 

Betroffene Orte: Starnberg
Themen: Landgericht, Starnberg

Waldbrandgefahr im Oberland: Wann sich die Lage wieder entspannt

Die trockenen und ungewöhnlich warmen Frühlingstage im Oberland haben zuletzt die Waldbrandgefahr rasant steigen lassen. Wie der Waldbrandgefahrenindex zeigt, gilt fast überall in der Region die Gefahrenstufe 3 von 5 – also eine mittlere Gefahr. Vor wenigen Tagen herrschte sogar eine hohe Waldbrandgefahr. Ab morgen dürfte sich die Lage wieder entspannen – es sind Niederschläge angekündigt. 

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Starnberg, Weilheim i. OB, Bad Tölz, Landsberg am Lech
Themen: Natur, Waldbrandgefahr

Bilanz 2025: ADAC muss häufiger zu Pannen ausrücken

Die Pannenhilfe des ADAC ist 2025 häufiger im Einsatz gewesen als im Jahr zuvor. Nach Angaben des Automobilclubs rückten die Helfer fast 3,7 Millionen Mal aus. Etwa 60.000-mal mehr als noch 2024. Im Schnitt ging demnach alle 9 Sekunden ein Anruf bei der Hotline ein. Häufigste Pannenursache waren mit mehr als 45 Prozent der Fälle ein Problem mit der Starterbatterie. 

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Starnberg, Bad Tölz, Landsberg am Lech
Themen: Verkehr, ADAC

Ausstellung im Lenbachhaus: Neue Seiten des "Blauen Reiter"

Im Münchner Lenbachhaus zeigt eine neue Ausstellung ab heute die weltberühmte Sammlung der Murnauer Künstlergruppe „Blauer Reiter“. Unter dem Titel „Über die Welt hinaus“ präsentiert sie rund 280 Werke – darunter viele von Wassily Kandinsky, Gabriele Münter und Franz Marc. Aber auch weniger bekannte Mitglieder der Gruppe kommen zum Zug. Der Bereich „Blaue Reiter“ im Lenbachhaus wurde komplett neu eingerichtet. Gabriele Münter bekommt unter anderem einen eigenen Saal. Die Ausstellung läuft bis Anfang September. 

Betroffene Orte: München, Murnau a. Staffelsee, Kochel a. See
Themen: Kultur, Kunst

Eishockey-Playoffs im Oberland: Peiting und Tölzer Löwen unter Zugzwang

Der EC Peiting und die Tölzer Löwen stehen im Playoff-Achtelfinale der Oberliga mit dem Rücken zur Wand. Nach ihren Auftaktniederlagen wollen die beiden Teams aus dem Oberland ihre Serien heute Abend ausgleichen. Der ECT spielt auswärts bei den Hammer Eisbären, Peiting vor heimischen Fans gegen die Hannover Indians. Wer in der Serie zuerst drei Siege einfährt, zieht ins Viertelfinale ein. 

In den Playoffs der Eishockey Bayernliga steht für die HC Landsberg Riverkings heute Abend ein Schlüsselspiel an. Im Halbfinale gegen die Schweinfurt Mighty Dogs steht es in der Best-of-Seven-Serie 2:2. Nach zwei Siegen am Wochenende haben die Riverkings die Serie ausgeglichen. Mit einem weiteren Erfolg könnten sie einen großen Schritt Richtung Finale machen. Spielbeginn in Schweinfurt ist um 20 Uhr. 

Betroffene Orte: Peiting, Bad Tölz
Themen: Sport, Eishockey, EC Peiting, Oberliga Süd, Tölzer Löwen

Knallgeräusche und Hubschrauberlärm im Wettersteingebirge – warum es laut werden kann

Wer derzeit im Oberland in den Bergen unterwegs ist, könnte laute Knallgeräusche hören. Grund sind Schneefeldsprengungen der Bundeswehr im Landkreis Garmisch-Partenkirchen. Die Übungen laufen von heute bis Donnerstag in verschiedenen Bereichen des Wettersteingebirges. Laut Landratsamt sind 15 Soldaten und ein Hubschrauber im Einsatz. Die Sprengungen sind Teil der Ausbildung zum Heeresbergführer. Wanderer sollen die Übungsräume meiden und Sperrflächen beachten. 

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen
Themen: Bundeswehr

Lieblingsbusfahrer 2026: So könnt ihr euren persönlichen Helden anmelden

Jetzt sind die Pendler im Oberland gefragt: Gesucht wird der Lieblingsbusfahrer oder die Lieblingsbusfahrerin. Bei einem bundesweiten Wettbewerb können Fahrgäste ihre persönlichen Alltagshelden am Steuer vorschlagen. Bis Ende Mai kann jeder eine Geschichte über eine besondere Situation während einer Busfahrt einreichen – etwa wenn ein Fahrer durch Freundlichkeit und Humor auffiel oder einem Fahrgast besonders geholfen hat. Eine Jury wählt aus allen Einsendungen die 30 schönsten Geschichten aus. 

Hier könnt ihr mitmachen. 

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Starnberg, Bad Tölz, Landsberg am Lech
Themen: Umfrage, Verkehr, Bus

Paralympics: Anna-Maria Rieder aus Oberammergau hofft auf eine Super-Kombi-Medaille

Bei den Paralympics in Italien hat Para-Skifahrerin Anna-Maria Rieder aus Oberammergau die nächste Medaillen-Chance. Nach einem verpatzten Rennen gestern im Super-G der stehenden Klasse ist die 26-Jährige auf Wiedergutmachung aus. Heute steht die Entscheidung in der Super-Kombination an. Für Para-Eishockeyspieler Veit Mühlhans aus Benediktbeuern geht’s am Vormittag im letzten Gruppenspiel gegen Italien um einen versöhnlichen Abschluss. Schon jetzt steht fest: Deutschland hat keine Chance mehr auf das Halbfinale.

Betroffene Orte: Oberammergau, Benediktbeuern
Themen: Sport, Ski, Para-Ski, Wintersport

Kreistagswahlen im Oberland – Wer zu den Gewinnern und Verlierern zählt

Die erste Runde der Kommunalwahl ist vorbei – mittlerweile stehen im Oberland auch die Ergebnisse der meisten Kreistagswahlen fest. In allen Oberland-Landkreisen bleibt die CSU demnach die stärkste Kraft. Am stärksten zulegen konnte sie im Landkreis Starnberg. Die größten Gewinne hat die AfD eingefahren – sie gewann in allen Kreistagen zusätzliche Mandate. Zu den großen Verlierern gehören die Grünen. Die Partei büßte teilweise bis zu 8 Prozent ihrer Stimmen ein. 

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Starnberg, Bad Tölz, Landsberg am Lech
Themen: Politik, Kommunalwahl, Kreistag

Stichwahlen im Oberland: Was ihr im Vorfeld dazu wissen müsst

Von Starnberg bis Oberammergau und von Schongau bis Penzberg: In mehreren Gemeinden, Städten und Landkreisen im Oberland kommt es in knapp zwei Wochen (22. März) zu Stichwahlen um Bürgermeister- und Landratsämter. Neue Wahlbenachrichtigungen bekommt ihr dafür nicht. Wie die Stimmabgabe funktioniert, wie Briefwahl geht und wie ihr richtig wählt, findet ihr hier in der Übersicht.

Wie wird gewählt? 

Wer im Wahllokal wählen will, nimmt seine Benachrichtigung vom ersten Wahlgang mit. Wer sie nicht mehr hat oder sie nicht mitbringt, kann trotzdem wählen. Wichtig ist, dass ihr im Wählerverzeichnis eingetragen seid und euch ausweisen könnt.

Wie funktioniert die Briefwahl?

Briefwahl ist ebenfalls möglich. Wer bei der Hauptwahl bereits Briefwahl beantragt und auch die mögliche Stichwahl angekreuzt hat, bekommt die Unterlagen automatisch zugeschickt. Alle anderen müssen sie bei ihrem Wahlamt beantragen – etwa online, per Formular auf der Wahlbenachrichtigung oder direkt im Rathaus. Der Wahlbrief muss spätestens am Wahltag bis 18 Uhr eingehen und sollte wegen des kürzeren Zeitraums früh abgeschickt werden. 

Wie wird gewählt?

Stichwahlen sind einfacher als die Abstimmung im ersten Wahlgang. Bei der Stichwahl stehen nur zwei Kandidaten auf dem Stimmzettel, von denen einer angekreuzt wird. Gewählt ist, wer die meisten gültigen Stimmen erhält; neue Kandidaten können nicht mehr hinzugefügt werden. Gibt es gleichzeitig eine Bürgermeister- und eine Landratsstichwahl, erhaltet ihr zwei Stimmzettel.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Starnberg, Bad Tölz, Landsberg am Lech
Themen: Landratsamt, Politik, Bürgermeister, Kommunalwahl