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News für den 26. Mai 2026

Mehrere Borna-Virus Fälle in Bayern - Was ihr dazu wissen müsst

Die Zahl der Borna-Virus-Infektionen in Bayern steigt. In diesem Jahr haben sich im Freistaat bereits vier Personen damit infiziert – bundesweit sind es fünf. Übertragen wird es nach aktuellem Erkenntnisstand durch die Feldspitzmaus. Das Virus löst eine Gehirnentzündung aus, die in den meisten Fällen tödlich verläuft. Laut Experten sei es aber nicht von Mensch zu Mensch übertragbar. Deswegen bestehe keine erhöhte Gefahr für die Bevölkerung. Für eine Infektion muss es demnach Kontakt mit infizierten Spitzmäusen oder deren Ausscheidungen geben. Generell sind Borna-Virus-Infektionen beim Menschen eher selten.

Brand auf einem Bauernhof - Großer Feuerwehreinsatz in Egling

Feuerwehrgroßeinsatz in Egling im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen. Dort war am Mittag ein Brand auf einem Bauernhof ausgebrochen. Wie die Beamten mitteilen, fing zunächst ein landwirtschaftliches Fahrzeug Feuer. Anschließend griffen die Flammen auf ein Hofgebäude über. Die Rauchsäule war kilometerweit zu sehen. Die Bewohner des Hofes hatten den Brand rechtzeitig bemerkt und sich selbst nach draußen gerettet. Nach derzeitigen Erkenntnissen wurden weder Menschen noch Tiere verletzt. Der entstandene Sachschaden dürfte aber in die Millionen gehen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen, geht bislang aber nicht von Brandstiftung aus.

Betroffene Orte: Egling
Themen: LK Bad Tölz Wolfratshausen, Feuerwehr, Brand, Egling, Polizei

Aus in der Gruppenphase - DEB-Team verabschiedet sich von der Weltmeisterschaft

Die Chance war nur noch gering – jetzt ist es amtlich. Die deutsche Eishockey Nationalmannschaft ist bei der Weltmeisterschaft in der Schweiz in der Gruppenphase ausgeschieden. Durch den Sieg von Lettland gegen Ungarn am Mittag verpasst das DEB-Team den Einzug ins Viertelfinale. Für den Viertelfinaleinzug hätte Ungarn unbedingt gewinnen müssen.

Themen: Sport, Eishockey, DEB Team, Weltmeisterschaft

Dank einem Hinweis aus der Bevölkerung - Vermisster aus Murnau unverletzt angetroffen

Gestern Abend war ein 57-Jähriger aus Murnau als vermisst gemeldet worden. Dank einem Hinweis aus der Bevölkerung konnte die Suche nach ihm heute erfolgreich beendet werden. Das Mobiltelefon des Mannes war gestern Abend im Bereich der Perlacher Straße in Riegsee geortet worden. Dort traf die Polizei auf das Handy und das Fahrrad des Vermissten – von ihm selbst fehlte allerdings jede Spur. Durch einen Hinweis eines Verkehrsteilnehmers konnte der 57-Jährige heute unverletzt in der Nähe von Murnau angetroffen werden. Eine großangelegte Suchaktion in der Nacht hatte zunächst keinen Erfolg gebracht.

Betroffene Orte: Murnau a. Staffelsee

Mückenplage im Sommer 2026? - So schätzt ein Experte die Lage im Oberland ein

Die ersten Mücken sind im Oberland schon unterwegs – und viele fragen sich: Wird das wieder ein richtig nerviger Mückensommer? Noch ist die Lage laut Experten entspannt, vor allem weil es bisher eher trocken war. Entscheidend werden aber die nächsten Wochen: Regen, Hochwasser und stehendes Wasser können schnell dafür sorgen, dass sich die Tiere stark vermehren. Rainer Jünger vom Verein „Mückenplage? Nein, danke!“ erklärt im Interview, worauf es jetzt ankommt, was jeder im eigenen Garten tun kann – und wie groß die Sorge vor der Asiatischen Tigermücke wirklich ist.

Viele melden uns derzeit, dass bereits zahlreiche Mücken unterwegs sind. Wie ist die aktuelle Lage im Oberland?

Rainer Jünger vom Verein „Mückenplage? Nein, danke!“:

„Das ist also nicht ungewöhnlich für die Jahreszeit, dass es schon ein paar Mücken gibt. Es sollten allerdings jetzt noch keine wirklichen Plagen sein. Dafür war es bisher ja tatsächlich auch noch recht trocken. Wenn jemand wirklich große Mückenprobleme bereits hat, empfehlen wir in dem Fall immer: Schaut mal in eurer Regentonne oder in eurem Gartenteich nach. Sind irgendwelche Gefäße mit Wasser stehen geblieben und bilden sich dort muntere Eier? Dann bekommt ihr dort lokale Mücken einfach her. Schaut dort selber, dann könnt ihr das Problem wahrscheinlich selbst in den Griff bekommen“.

Welche Faktoren sind jetzt entscheidend dafür, ob es in diesem Sommer zur einer Mückenplage kommt?

Rainer Jünger vom Verein „Mückenplage? Nein, danke!“:

„Die großen Mückenplagen haben wir immer dann, wenn es Überschwemmungen gibt, großflächige Überschwemmungen. Die Eier liegen ja bekanntermaßen von den Überschwemmungsmücken in den Wiesen, die können dort warten, sehr, sehr lange warten und nützen dann die Gelegenheit, zu schlüpfen, wenn es über 15 Grad hat und wenn es schön nass ist, und treten dann in sehr, sehr, sehr großer Zahl auf. Dieses Jahr ist eine Besonderheit bisher, dass es recht trocken ist. Das dämpft quasi ein bisschen die Überschwemmungssituation weg. Das müsste sich also jetzt in der Ammerseeregion erstmal ein bisschen auffüllen, der Wasserstand, sodass es dann überhaupt zur Pfützenbildung kommt“.

Was können wir tun, damit im Garten keine zusätzlichen Brutstätten entstehen?

Rainer Jünger vom Verein „Mückenplage? Nein, danke!“:

„Lasst kein Wasser stehen: keine Wassergläser, die sich dann mit Wasser füllen, keine Blumentöpfe, keinen Schubkarren, der sich dann mit Wasser füllt, wo dann die Eier reingelegt werden. Wenn ihr allerdings eine Regentonne habt, die ihr jetzt nicht ohne weiteres ablassen wollt, nehmt BTI-Tabletten. Die gibt es im Baumarkt. Tut das in die Tonne rein. Das ist ein Eiweißpräparat, das macht eurem Bio-Gemüse überhaupt nichts aus. Aber ihr habt dann damit keine Mücken“.

Der Winter war relativ kalt – welche Folgen hat das für die Mücken?

Rainer Jünger vom Verein „Mückenplage? Nein, danke!“:

„Die allermeisten Arten kommen mit großer Kälte ganz hervorragend zurecht, besonders die Überschwemmungsmücken, deren Eier ja auf den Wiesen liegen. Bei anderen Mückenarten kann es jedoch dazu führen, dass sie dezimiert werden“.

Die Asiatische Tigermücke wurde bereits im Landkreis Bad Tölz – Wolfratshausen nachgewiesen. Breitet sie sich weiter aus?

Rainer Jünger vom Verein „Mückenplage? Nein, danke!“:

„Es ist zu erwarten, natürlich im Zuge des Klimawandels, dass sich die Tigermücke ausbreiten wird. Aber die große Gefahr entsteht dann, wenn Dengue-, Chikungunya- oder Zika-Viren unterwegs sind und die Mücke tatsächlich als Überträger dieser Krankheiten von Mensch zu Mensch auftreten kann. Da diese Krankheiten bei uns bislang nicht vorkommen, gibt es aber keinen Grund zur großen Sorge“.

Wie groß ist die Gefahr, dass wir die Tigermücke aus dem Urlaub ins Oberland einschleppen?

Rainer Jünger vom Verein „Mückenplage? Nein, danke!“:

„Das passiert immer wieder: Die Mücke geht sozusagen als blinder Passagier ins Auto, fährt dann zu uns mit und tritt dann hier auf. So findet tatsächlich auch die Ausbreitung meistens statt“.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Schongau, Starnberg, Bad Tölz, Wolfratshausen, Landsberg am Lech

Steigende Waldbrandgefahr im Oberland - Forstministerium gibt Verhaltenstipps

Die Waldbrandgefahr ist in Teilen des Oberlandes weiterhin nicht zu unterschätzen. Seit dem Beginn der Pfingstferien sorgen Trockenheit und Sonnenschein unter anderem an der Messstation in Wielenbach für Gefahrenstufe drei von fünf. Tendenz steigend. Deshalb gibt das Bayerische Forstministerium Verhaltenstipps zum Vermeiden von Waldbränden. Zwischen März und Oktober darf im Wald nicht geraucht werden. Beim Autofahren dürfen keine Zigarettenkippen aus dem Fenster geworfen werden. Im Wald und in Waldnähe sind keine offenen Feuer erlaubt. Und: Autos dürfen nicht auf trockenem Gras parken, denn ein erhitzter Katalysator könnte dort ein Feuer entzünden. 

In die Bewertung der Waldbrandgefahr fließen unter anderem Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Wind und Niederschlag ein. Der Waldbrandgefahrenindex des Deutschen Wetterdienstes reicht von Stufe 1 - sehr geringe Gefahr - bis Stufe 5 - sehr hohe Gefahr.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Schongau, Starnberg, Landsberg am Lech, Bad Tölz, Wolfratshausen

Oberland ist sehr hoher UV-Belastung ausgesetzt - Experten raten: Mittagssonne meiden

Das Oberland befindet sich aktuell in der ersten längeren Hitzephase des Jahres. Experten warnen deshalb davor Hitze und UV-Strahlung nicht zu unterschätzen. Im Oberland liegt der UV-Index, der die sonnenbrandwirksame UV-Strahlung bewertet, aktuell flächendeckend auf Warnstufe acht von zwölf. Das bedeutet, dass eine sehr hohe UV-Belastung herrscht, zeigen Daten des Deutschen Wetterdienstes. Der DWD empfiehlt Sonnencreme, Kopfbedeckungen und: in den Mittagsstunden am besten im Schatten zu bleiben.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Schongau, Starnberg, Landsberg am Lech, Bad Tölz, Wolfratshausen

Staatsstraße zwischen Bad Tölz und Lenggries für zwei Tage voll gesperrt

Autofahrer im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen müssen sich weiter mit Baustellen herumschlagen. Zwischen Bad Tölz und Lenggries ist die Staatsstraße heute und morgen voll gesperrt. Im Bereich des Weilers Knapp bis zur Bibermühle werden Schadstellen auf der Fahrbahn ausgebessert. Umgeleitet wird über die B13. Wegen der Baustelle entfallen auch einige Bushaltestellen der RVO-Linie 364. Die Ampel an der Baustelle am Walchensee sollte nach Pfingsten wegfallen. Die halbseitige Sperrung der B11 bleibt aber bis Ende August bestehen.

Betroffene Orte: Bad Tölz, Lenggries

Bauarbeiten auf der Stammstrecke sorgen für Einschränkungen im S-Bahn Netz München

Wer in den Pfingstferien mit der S-Bahn nach München oder zum Flughafen will, sollte genug Zeit einplanen. Auf der Stammstrecke wird gebaut. Deshalb fahren noch bis Donnerstag zwischen Pasing und der Donnersbergerbrücke keine S-Bahnen, sondern nur Ersatzbusse. Das betrifft auch die Flughafenlinien: Die S1 und die S8 bedienen derzeit nicht die komplette Strecke. Die Bahn rät, sich vor Reiseantritt per Fahrplanauskunft in der App oder im Internet über die schnellste Verbindung zu informieren.

Betroffene Orte: München, Garmisch-Partenkirchen, Bad Tölz, Wolfratshausen, Weilheim i. OB, Schongau, Starnberg, Landsberg am Lech

Münchner gewinnt zum dritten Mal in Folge traditionelles "Käserennen" in England

Alle guten Dinge sind drei. Jedes Jahr nehmen Menschen in England zum Spaß an einem der wohl kuriosesten Wettbewerbe weltweit teil. Beim traditionellen „Käserennen“. Einfach erklärt, stürzen sich die Teilnehmer einen Hügel hinunter, um einem Käselaib hinterherzujagen und um diesen einzufangen. Bei den Männern hat in diesem Jahr zum dritten Mal in Folge Tom Kopke aus München gewonnen. Die offizielle Veranstaltung wurde vor einigen Jahren, als Tausende Besucher gekommen waren, aus Sicherheitsgründen eingestellt. Seitdem wird das Rennen inoffiziell veranstaltet.

Betroffene Orte: München

Polizeieinsatz im Tierpark Hellabrunn: 23-Jähriger verirrt sich wegen verlorenem Schuh im Bisongehege

Sachen gibt’s, die gibt’s doch gar nicht. Ein 23-jähriger Münchner hat sich am Pfingstsonntag im Bisongehege des Tierparks Hellabrunn verirrt. Kurz vor 22:00 Uhr meldete sich der Mann beim Polizeinotruf. Nach Angaben der Beamten wollte der 23-Jährige einen verlorenen Schuh zurückholen, den er versehentlich über einen Zaun befördert hatte. Sein anschließender Rettungsversuch entwickelte sich allerdings zu einem unfreiwilligen Aufenthalt in dem Bisongehege des Tierparks. Weil er das Gehege nicht mehr eigenständig verlassen konnte, rief er die Polizei. Gemeinsam mit Mitarbeitern des Tierparks gelang es den Mann zu befreien.

Für die Bisons verlief der Einsatz nach aktuellem Stand ruhig und ohne besondere Vorkommnisse. Der verlorene Schuh konnte ebenfalls aufgefunden werden.

Betroffene Orte: München