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News für den 27. Mai 2026

Mobile Maut als Problemlöser am Brenner? Machbarkeitsstudie soll Klarheit bringen

Volle Straßen und lange Wartezeiten – das sorgt auf der Brennerautobahn immer wieder für Frust. Sowohl bei Autofahrern als auch bei Anwohnern. Das könnte sich in Zukunft ändern, denn Bayern, Südtirol und das Trentino arbeiten gemeinsam an einer Lösung.  Mit einem neuen Mautmodell soll die Strecke am Brenner entlastet werden. Ob das klappen kann, soll eine Machbarkeitsstudie zeigen. Die Idee: Variable Mautgebühren sollen den Verkehr besonders zu den üblichen Stoßzeiten entlasten. Ist viel los, ist die Maut höher, sind die Straßen frei, kostet sie weniger. Um auf die Probleme auf der Strecke aufmerksam gemacht wird am Samstag außerdem demonstriert. Deswegen ist der Transitverkehr auf der Brenner-Autobahn von 11 bis 19 Uhr lahmgelegt. In dieser Zeit ist der Pass für den Verkehr komplett gesperrt. Es wird mit starken Verkehrsbehinderungen gerechnet. 

GAP: Neuer Rundweg im Michael-Ende Kurpark für Menschen mit eingeschränkter Mobilität

Mehr Teilhabe an Natur und Erholung für Menschen mit eingeschränkter Mobilität. Der neue „Easy Way“ im Michael-Ende Kurpark in Garmisch soll das möglich machen. Der über einen Kilometer lange barrierearme Weg führt vom Richard-Strauss-Platz durch den Michael-Ende-Kurpark und verbindet Bewegung, Naturerlebnis und Erholung auf möglichst zugängliche Weise, teilt der Markt Garmisch-Partenkirchen mit. Der Rundweg richtet sich insbesondere an Seniorinnen und Senioren, Menschen mit Gehbehinderung sowie Bürgerinnen und Bürger mit körperlichen Einschränkungen.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen
Themen: Garmisch-Partenkirchen

Nach tödlichem Unglück an der Zugspitze - DAV warnt vor Schneefeldern in den Bergen

Gefühlt hat der Sommer bereits Einzug ins Oberland gehalten – in den Bergen herrscht zum Teil aber immer noch Winter. Wer bei dem aktuell schönen Wetter ein Ausflug in die Berge im Oberland plant, sollte unbedingt daran denken, sagt Bergsportexperte Stefan Winter vom Deutschen Alpenverein. Denn Schneefelder sind gefährlich.

„Ein Schneefeld birgt immer die Gefahr auszurutschen und dann zu stürzen und im schlechtesten Fall auch über einen Absatz irgendwo runterzufallen. Also, Vorsicht auf Schneefeldern, vor allem früh am Morgen, wenn die eventuell noch durchgefroren sind. Man bricht eventuell auch ein. Also, Schneefelder sind auf jeden Fall umsichtig zu begehen.“

Erst vergangenes Wochenende war ein junger Mann an der Zugspitze auf einem Schneefeld ausgerutscht und dann rund 250 Meter in den Tod gestürzt.

Themen: Freizeit, Berge, Natur, Oberland, Tourismus, DAV

Landratsamt Bad Tölz-Wolfratshausen: Personeller Engpass - Führerschein-Angelegenheiten nur mit gebuchtem Termin möglich

Wer im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen Angelegenheiten in der Führerscheinstelle erledigen möchte, brauch jetzt einen Termin. Wegen der aktuell engen Personalsituation können Vorgänge bis auf Weiteres nur mit einem vereinbarten Termin abgearbeitet werden, teilt das Landratsamt mit. Die Terminbuchung erfolgt online über die Homepage des Landratsamtes Bad Tölz-Wolfratshausen. Denk Link, der euch dorthin bringt, findet ihr hier.

Dort sind immer die nächsten 14 Tage zur Buchung freigeschalten. Im Bereich „Das bewegt uns“ auf der Startseite gelangt ihr über den Kasten Führerschein direkt zur Online-Terminbuchung, zum Führerschein-Umtausch oder zu den Informationen der Fahrerlaubnisbehörde.

Betroffene Orte: Bad Tölz, Wolfratshausen

Landkreis Garmisch-Partenkirchen: Altkleidercontainer des BRK werden abgebaut

Die Entsorgung von Altkleidern über die Sammelcontainer des Bayerischen Roten Kreuzes rund um Garmisch-Partenkirchen ist zuletzt zu einem immer größeren Problem geworden – jetzt werden die Sammelstellen des BRK Kreisverbandes im Landkreis abgebaut. In der Begründung heißt es, dass der Markt für gebrauchte Bekleidung in Deutschland weitgehend zusammengebrochen sei. Andreas Kumeth vom BRK schildert die Situation als untragbar. Weil in den letzten Monaten bereits viele Container verschwunden sind, haben sich an den BRK-Sammelstationen die Säcke gestapelt – gleichzeitig nahmen die Beschwerden darüber zu.

Der Second-Hand-Laden des Roten Kreuzes „Die Kleiderretter“ in der Bahnhofstr. 16 nimmt weiterhin gute Kleidung an. „Im Moment können wir eine Tasche pro Kunden entgegen nehmen“, sagt Andreas Kumeth. Gesucht werden Damen-, Herren- und Kinderbekleidung, die keine sichtbaren Schmutz- und Abnutzungsspuren hat.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen

Biss durch räudigen Fuchs in Dießen am Ammersee - Polizei nutzt Vorfall zur Aufklärung

Ein Biss durch einen vermutlich an Räude erkrankten Fuchs in Dießen am Ammersee. Einen aktuellen Vorfall nutzt die Polizei jetzt zur Aufklärung. Die Behörden betonen, dass grundsätzlich kein Grund zur Panik bestehe. Deutschland sei tollwutfrei und die von Milben verursachte Fuchsräude ist für Menschen nicht lebensgefährlich. Trotzdem der Appell der Beamten: Wildtierbisse sollten immer sofort ärztlich untersucht und abgeklärt werden. Wir sollten zu wilden Tieren strikten Abstand halten und sie niemals anfassen.

Sichtungen auffälliger oder kranker Füchse sollten mit genauer Ortsangabe schnellstmöglich der unteren Jagdbehörde im Landratsamt Landsberg am Lech oder der Polizei in Dießen gemeldet werden.

Betroffene Orte: Dießen am Ammersee

Starnberger Kliniken sammeln etwa 200 Kilogramm Kronkorken und Metallverschlüsse für den guten Zweck

Oft werden sie achtlos weggeworfen, dabei können sie große Hilfe leisten: Die Starnberger Kliniken haben rund 200 Kilogramm Kronkorken und Metallverschlüsse gesammelt. Mitarbeitende, Patienten und Besucher haben sie in den vergangenen Monaten zusammengetragen. Jetzt gingen die Spenden an die bundesweite Initiative „Aktion Pfötchen“. Sie unterstützt die Ausbildung von Therapiehunden für aktive und ehemalige Soldaten mit posttraumatischer Belastungsstörung.

Betroffene Orte: Starnberg

Mäusebussard-Attacken in Landsberg werden weniger - Stadt mahnt trotzdem zur Vorsicht

Mäusebussard-Attacken auf Jogger: Solche Meldungen aus Landsberg haben in den vergangenen Jahren immer wieder für Schlagzeilen gesorgt. Heuer scheint die Lage entspannter zu sein. Laut Stadt sind in diesem Jahr deutlich weniger Angriffsmeldungen eingegangen als in den Vorjahren. Einzelne Fälle gab es demnach nur im Lechpark. Die Hinweisschilder in den Brutrevieren bleiben aber stehen und die Stadt mahnt zur Vorsicht. Denn Mäusebussarde können Menschen in der Nähe ihrer Horste als Bedrohung wahrnehmen.

Die Stadt rät deshalb: langsam bewegen, aufmerksam bleiben, Kopfbedeckung tragen und bei einem möglichen Angriff die Arme hochnehmen. Vorfälle können beim Forstamt Landsberg gemeldet werden – telefonisch unter 08191 / 128 207 oder per Mail an forst@landsberg.de.

Betroffene Orte: Landsberg am Lech

Urlaubshöfe aus dem Oberland erhalten "Goldenen Gockel 2026"

Der „Goldene Gockel 2026“ geht an die 20 gastfreundlichsten Urlaubshöfe Bayerns. Dazu zählen auch die Höfe „Zum Kirchmair“ aus Bichl und der „Schmickhof“ aus Gaißach. Im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung hat Tourismusministerin Michaela Kaniber die ausgezeichneten Betriebe am Chiemsee geehrt. Die Auszeichnung steht für besondere Atmosphäre, außerordentliche Gastfreundschaft und hervorragenden Service auf den Höfen. Wer den Goldenen Gockel erhält, wird ausschließlich durch Bewertungen von Gästen entschieden.

Laut Ministerium würden rund 95 Prozent der Urlaubsgäste Bewertungen im Internet als wichtige Orientierung für die Auswahl ihres nächsten Urlaubsziels nutzen. 

Betroffene Orte: Bichl, Gaißach

Zweiter Erdgas-Bohrplatz in Reichling geplant - So reagiert Greenpeace

In der Gemeinde Reichling könnte es schon bald eine zweite Stelle geben, an der nach Erdgas gesucht wird. Entsprechende Pläne hat Greenpeace Bayern jüngst öffentlich gemacht. Für die Umweltschutzorganisation ist das ein klares Zeichen: Die Suche nach Gas könnte sich auf weitere Teile der Region ausweiten. Dazu Greenpeace-Sprecherin Saskia Reinbeck.

„Wir sollten diese Ankündigung jetzt angesichts der neuen Pläne, die publik geworden sind, auch mit der nötigen Ernsthaftigkeit begegnen. Was das Unternehmen ankündigt, will es auch umsetzen.“

Schon die Bohrung bei Reichling hatte Proteste und Kritik ausgelöst. Greenpeace rechnet jetzt mit noch mehr Gegenwind.

„Angesichts der neuen Entwicklungen in Gimmenhausen denke ich, dass das jetzt nochmal zunehmen wird. Denn auch die letzten Zweifler werden jetzt überzeugt werden, dass das Unternehmen seine Ankündigungen, in der gesamten Region nach neuen Erdgasquellen zu suchen, auch wahr machen wird“.

Erst Mitte Mai gab es eine Protestaktion gegen die Pläne in Gimmenhausen. Weitere sollen folgen.

„Wir werden natürlich an dem Thema dranbleiben, genauso wie die ganzen engagierten Menschen, die genau im Auge haben, welche Entwicklungen da gerade vonstattengehen. Und in den nächsten Wochen und Monaten werden in jedem Fall noch weitere Demonstrationen und Aktionen folgen“.

Die Gegner wollen verhindern, dass aus einzelnen Probebohrungen eine dauerhafte Erdgasförderung in der Region wird.

„Wenn es tatsächlich dazu kommen sollte, dass eine Förderung von fossilem Gas bei Reichling genehmigt wird, dann werden wir zusammen mit dem Bund Naturschutz in Bayern und mit Fridays for Future Bayern gegen diese Genehmigung Klage einreichen“.

Nach der Erkundungsbohrung in Reichling wartet der Betreiber aktuell noch auf die Ergebnisse. Die Analyse der Daten sei noch nicht abgeschlossen, sagte ein Sprecher des „Energieprojekts Lech“ auf Anfrage. Zu den möglichen Plänen für eine weitere Gasbohrung in Gimmenhausen machte die Betreibergesellschaft Genexco keine Angaben. Eine Anfrage von Radio Oberland blieb unbeantwortet.

 

Betroffene Orte: Reichling

Nach mehreren Vorfällen an Landsberger Grundschule: Neue Alarmanlage besteht ersten "Test"

Die Grundschule am Schlossberg in Landsberg ist derzeit eine große Baustelle. Dort war es zuletzt mehrfach zu Vandalismus und Einbrüchen gekommen. Deshalb hat die Stadt vergangene Woche eine neue Alarmanlage mit Videoüberwachung installiert. Die Technik hat ihren ersten Test jetzt offenbar bestanden: Drei Jugendliche wollten sich gewaltsam Zutritt zum Gelände verschaffen. Der Alarm löste aus, die Jugendlichen flüchteten. Mit dem neuen System will die Stadt das Baudenkmal und die laufenden Sanierungsarbeiten besser schützen.

Betroffene Orte: Landsberg am Lech