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News für den 03. März 2026

Nach tragischem Unfall in Starnberg - Verkehrssituation am Tutzinger-Hof-Platz wird komplett überprüft

Nach dem tragischen Unfalltod eines Achtjährigen in Starnberg vor 2 Wochen wird die Verkehrssituation am Tutzinger-Hof-Platz komplett auf den Prüfstand gestellt. Darauf hat sich die zuständige Unfallkommission jetzt verständigt, wie das Staatliche Bauamt Weilheim mitgeteilt hat. In einem ersten Schritt sollen zunächst alle Ampelschaltungen und Markierungen an der Kreuzung mit Blick auf die Verkehrssicherheit unter die Lupe genommen werden. Ein externer Gutachter soll dabei insbesondere die Fußgängerüberwege bewerten, heißt es. In einem weiteren Schritt soll danach die Verkehrssituation an der Kreuzung betrachtet werden. Bei dem Unfall hatte ein LKW beim Abbiegen einen Jungen übersehen, der gerade die Straße überqueren wollte. Das Kind wurde überrollt und erlag später seinen Verletzungen.

Betroffene Orte: Starnberg
Themen: Staatliches Bauamt, Starnberg, Verkehr, Bundesstrasse, B2, Unfall

Monatelange Einschränkungen - Wichtige Verkehrsader in Garmisch-Partenkirchen wird zur Baustelle

Eine wichtige Verkehrsader in Garmisch-Partenkirchen wird zur Baustelle: der Kreuzungsbereich St.-Martin-Straße / Alpspitzstraße. Während heute noch Vorarbeiten laufen, sollen die Hauptarbeiten laut Marktgemeinde morgen starten. Der komplette Kreuzungsbereich wird in diesem Rahmen umgebaut. Außerdem werden die Ampeln erneuert und unterirdische Arbeiten durchgeführt. Statt einer ursprünglich geplanten Vollsperrung, wird es eine geänderte Verkehrsführung geben. Das Projekt ist insgesamt in vier Phasen aufgeteilt und soll voraussichtlich Ende Juli abgeschlossen sein. So lange müssen Verkehrsteilnehmer mit Einschränkungen rechnen.

 

Infos des Marktes Garmisch-Partenkirchen zum zeitlichen Ablauf und der Verkehrsführung:

·         Phase 1: Baubeginn (Kreuzungsbereich Nord) Zunächst wird die Nordseite des Kreuzungsbereichs St.-Martin-Straße / Alpspitzstraße gesperrt. Der Verkehr wird im südlichen Teil über zwei Fahrspuren mit einer Ampelregelung in beide Richtungen vorbeigeführt. Die Zufahrt und Ausfahrt in die Alpspitzstraße in Richtung Hausberg bleibt weiterhin möglich.

·         Phase 2: Leitungsverlegung Alpspitzstraße Nord. Parallel zur Phase 1 wird mit den Arbeiten im nördlichen Teil der Alpspitzstraße (Richtung Marienplatz) begonnen. Hier werden Leerrohrsysteme für die IT-Infrastruktur und die Stromversorgung verlegt. Diese Arbeiten dauern voraussichtlich 6 bis 8 Wochen an. Um den Verkehrsfluss so wenig wie möglich zu stören, arbeiten wir hier in Wanderbaustellen (Teilabschnitten, beginnend an der St.-Martin-Straße bis zum Marienplatz). Der Anliegerverkehr in der Alpspitzstraße wird aufrechterhalten.

·         Phase 3: Wechsel in den südlichen Kreuzungsbereich. Nach Abschluss der Arbeiten im nördlichen Kreuzungsbereich der St.-Martin-Straße wechselt das Baufeld auf die Südseite. In diesem Bereich bleibt der Verkehr, wie in der Phase 1, in beiden Richtungen befahrbar.

·         Phase 4: Deckenbau (Vollsperrung) Für den abschließenden Asphalteinbau ist eine kurzzeitige Vollsperrung des gesamten Kreuzungsbereichs technisch zwingend erforderlich. Über den genauen Termin dieser Vollsperrung wird der Markt Garmisch-Partenkirchen rechtzeitig separat informieren.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen
Themen: Garmisch-Partenkirchen, Verkehr, Straßensperre, Baustelle

Karriere-Event mit rund 50 Ausstellern in Starnberg

Jobs, Ausbildung, Perspektiven – Beim Karriere-Event in der Starnberger Schlossberghalle findet ihr heute zahlreiche Möglichkeiten für eure berufliche Zukunft. Bereits zum zehnten Mal bringt die Messe junge Talente, Berufserfahrene und Unternehmen zusammen. Ab 17 Uhr präsentieren rund 50 Aussteller aus der Region ihre aktuellen Jobangebote und Ausbildungsmöglichkeiten. Die vertretenen Brachen sind breit gefächert – Von Handwerk über Technik bis hin zu Gesundheitswesen ist alles dabei.

Betroffene Orte: Starnberg
Themen: Beruf, Jobs, Event, Messe, Starnberg

Lebensbedrohlich verletzt - Hundebesitzerin in Eglfing während Gassi-Runde von Auto angefahren

Eine 68-jährige Hundebesitzerin ist gestern Abend in Eglfing, während ihrer Gassi-Runde mit ihrem Vierbeiner, von einem Auto angefahren worden. Laut Polizei wurde die Frau dabei lebensbedrohlich verletzt und zur Behandlung in die BG-Unfallklinik Murnau gebracht. Das Unglück passierte nach Angaben der Beamten im Bereich der Hauptstraße. Am Steuer des Autos saß ein 61-jähriger Eglfinger. Warum und wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist noch unklar. Die Ermittlungen laufen.

Betroffene Orte: Eglfing

Start der Motorradsaison im Oberland - Tipps vom ADAC

Mit den ersten warmen Tagen beginnt auch die Motorradsaison im Oberland – und damit steigt das Unfallrisiko. Der ADAC Südbayern warnt vor einem gefährlichen Mix aus überschätzter Routine und fehlender Fahrpraxis nach der Winterpause. Die Experten raten, langsam zu starten und zunächst kürzere Strecken zu fahren. Häufige Unfallursachen sind zu hohe Geschwindigkeit, zu geringer Abstand und riskante Überholmanöver.

Das rät der ADAC:

Maschine fit machen: Check vor der ersten Ausfahrt

Vor der ersten Ausfahrt sollte das Motorrad gründlich überprüft werden. Nach der langen Standzeit empfiehlt der ADAC Südbayern, die Maschine sorgfältig zu reinigen und anschließend Batterie, Ölstand, Bremsflüssigkeit und Kühlmittel zu kontrollieren. Auch Beleuchtung, Elektronik, Bremsen und Reifen müssen einwandfrei funktionieren. Eine ausreichende Profiltiefe und der richtige Luftdruck sind entscheidend für Grip und Bremsweg. Ebenso sollte die Antriebskette auf Verschleiß geprüft und frisch geschmiert werden.

Fahrer nach der Winterpause wieder fit machen

Doch nicht nur das Motorrad braucht Vorbereitung – auch der Fahrer. „Mit Ruhe starten und nicht unter Zeitdruck fahren, um sich wieder an Fahrdynamik und Reaktionsabläufe zu gewöhnen. Und: Die eigenen Fähigkeiten realistisch einschätzen“, rät David Dodaro und ergänzt: „Motorradfahrer müssen unbedingt auch immer für andere Verkehrsteilnehmer mitdenken.“ Schlaglöcher, Rollsplitt und glatte Stellen in Waldstücken oder auf Brücken können zu Saisonbeginn zusätzliche Risiken darstellen. Motorradfahrer sollten außerdem damit rechnen, dass die Temperaturen mit zunehmender Höhe auf einer Passstraße deutlich sinken und Tauwasser auf der Fahrbahn gefrieren kann. Eine vollständige Schutzausrüstung mit ECE Helm, Protektoren und kontrastreicher Kleidung erhöht die Sicherheit deutlich. Moderne Airbag Westen bieten zusätzlichen Schutz.

Fahrsicherheitstraining als optimaler Saisonstart

Der ADAC Südbayern empfiehlt allen Motorradfahrern – auch Routiniers – zum Saisonstart ein ADAC Fahrsicherheitstraining. Dabei können Biker unter Anleitung erfahrener Trainer ihre Fahrtechnik auffrischen. Geübt werden unter anderem Blickführung in Kurven, Schräglagenwechsel, verschiedene Bremstechniken und Ausweichmanöver. 

Appell an alle Verkehrsteilnehmer

Motorräder werden aufgrund ihrer schmalen Silhouette leicht übersehen, zudem wird ihre Beschleunigung häufig unterschätzt. Der ADAC Südbayern ruft daher sowohl Motorradfahrer als auch Autofahrer zu Rücksicht, Aufmerksamkeit und defensivem Verhalten auf. Wer vorausschauend fährt und die eigenen Fähigkeiten realistisch einschätzt, trägt entscheidend zu einer sicheren Motorradsaison bei.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Bad Tölz, Wolfratshausen, Starnberg, Landsberg am Lech, Weilheim i. OB, Schongau

Fahndung nach Falschgeld-Bezahlerin beendet - Tatverdächtige meldet sich bei der Polizei

Eine Frau soll bereits im Sommer 2024 wissentlich ihre Einkäufe in zwei Getränkemärkten im Oberland mit falschen 200 Euro Scheinen bezahlt haben. Weil die zuständigen Ermittler bei der Identifizierung der Täterin nicht weitergekommen waren, bat die Polizei zuletzt die Öffentlichkeit um Mithilfe. Eine Tatverdächtige soll sich daraufhin selbstständig bei den Beamten gemeldet haben. Die Ermittlungen dauern an. Die Vorfälle ereigneten sich im August 2024 in Weilheim und Peißenberg. 

Themen: Peißenberg, Weilheim, Polizei, Delikt, Falschgeld, Fahndung

Fehler bei Software-Update legte bayernweit Zulassungsstellen lahm - auch das Oberland war betroffen

Eine IT-Panne hat die Führerschein- und Zulassungsstellen in zahlreichen bayerischen Kommunen für einen Tag lahmgelegt. Die Störung sei in der Nacht behoben worden, sagte ein Sprecher der Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern in München. Ursache war demnach ein Fehler bei einem Softwareupdate, das am Wochenende durchgeführt wurde. Betroffen waren auch die Landratsämter Landsberg am Lech und Bad Tölz.

Betroffene Orte: Bad Tölz, Landsberg am Lech

Landratsamt Starnberg richtet neue Kreiseinsatzzentrale ein

Der Landkreis Starnberg stellt sich noch besser für Notfälle auf. Im Landratsamt sind jetzt Räumlichkeiten mit modernster Kommunikationstechnik und passender Hard- und Software für eine neue Kreiseinsatzzentrale bereitgestellt worden. Die neue KEZ soll laut Landratsamt die Integrierte Leitsetelle bei der Abwicklung von Einsätzen entlasten. Sie übernimmt vor allem die Koordinierung der Einsatzkräfte vor Ort, liefert fach- und sachkundige Unterstützung und wird in den nächsten Wochen in Betrieb gehen. Bis dahin wird die neue Technik ausführlich getestet.

Betroffene Orte: Starnberg

Eishockey Oberliga Pre-Playoffs: SC Riessersee braucht einen Heimsieg gegen Passau

Totgeglaubte leben länger – aber gilt das auch für den SC Riessersee? In der ersten Partie der Pre-Playoff Serie gegen Passau kassierten die Werdenfelser eine 1:4 Niederlage. Sollte im heutigen Heimspiel eine weitere folgen, ist die Saison für den SCR, der sich für die Pre-Playoffs in letzter Sekunde qualifiziert hatte, beendet. Bully ist um 20:00 Uhr. Bei einem Sieg für Riessersee stünde am Freitag ein entscheidendes drittes Spiel in Passau an.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen

Arbeiten zur Erneuerung der Hohenpeißenberger Ortsdurchfahrt gehen weiter

Weiter geht’s mit der Erneuerung der Hohenpeißenberger Ortsdurchfahrt. Für Verkehrsteilnehmer bedeutet das, dass die Füssener Straße zwischen Klausenstraße und Hettenkurve ab heute vollgesperrt wird. Die Arbeiten sollen voraussichtlich bis Mai abgeschlossen sein. Der Verkehr wird in dieser Zeit über die Ortsumfahrung zur Anschlussstelle Hohenpeißenberg Ost umgeleitet. Im Anschluss sollen die Arbeiten in Richtung Ortsmitte verlagert werden.

Betroffene Orte: Hohenpeißenberg

Pollensaison startet im Oberland immer früher

Die Nase kribbelt, die Augen jucken – und das, obwohl der Frühling gerade erst in den Startlöchern steht. Gefühlt, beginnt die Pollensaison jedes Jahr etwas früher. Tatsächlich ist das kein Zufall, sondern lässt sich erklären: 

Der Hauptgrund sind mildere Winter und wärmere Temperaturen – auch wenn es uns dieses Jahr gar nicht so vorkommt. Viele Pflanzen reagieren sehr sensibel auf Wärme. Wenn es früher im Jahr mild wird, beginnen sie auch früher zu blühen. Hasel und Erle zum Beispiel setzen ihre Pollen inzwischen oft schon im Januar oder Februar frei. Früher war das eher im späten Winter oder sogar erst im Frühling der Fall.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Schongau, Starnberg, Bad Tölz, Wolfratshausen, Landsberg am Lech

"Wurmmond" läutet Frühling im Oberland ein

Schlechter Schlaf oder heulende Werwölfe – diese Dingen verbinden viele von uns mit dem Vollmond. In der kommenden Nacht erstrahlt über dem Oberland ein ganz besonderer: Der „Wurmmond“. Klingt erst mal komisch, macht aber total Sinn, denn der Name hängt mit den Regenwürmern zusammen. Nach dem Winter wird der Boden jetzt langsam wärmer und das spüren die Regenwürmer und erwachen aus ihrem Winterschlaf. Mit leeren Bäuchen kommen sie an die Oberfläche, um nach Futter zu suchen. Der „Wurmmond“ ist ein Zeichen für den beginnenden Frühling.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Schongau, Starnberg, Landsberg am Lech, Bad Tölz, Wolfratshausen

Pharmariese Roche unterstützt DNA-Besucherlabor des Deutschen Museums

Der Pharmariese Roche und das Deutsche Museum in München setzen ein starkes Zeichen für naturwissenschaftliche Bildung und zwar mit einer auf drei Jahre angelegten Partnerschaft. In diesem Rahmen soll das DNA-Besucherlabor auf der Museumsinsel gefördert werden. Jährlich sollen rund 2.000 Kinder, Jugendliche und Lehrkräfte praxisnahe Einblicke in Natur- und Lebenswissenschaften erhalten. Die Kooperation läuft seit Anfang des Jahres.

„Als forschungsorientiertes Unternehmen ist es uns ein Anliegen, die Neugier auf Zukunftstechnologien wie die Gentherapie zu wecken und junge Talente frühzeitig für Naturwissenschaften zu begeistern”, sagt Paul Wiggermann, Werkleiter bei Roche in Penzberg.

Betroffene Orte: Penzberg, München

DAV Mitfahrbankerl sind auch im Winter gefragt - Projekt soll weiter ausgebaut werden

Sie dienen im Oberland als Mitfahrgelegenheit und werden von Wanderern und Skifahrern genutzt. Die grünen Mitfahrbankerl des Alpenvereins. Das Angebot soll es auch in Zukunft im Sommer und im Winter geben. Was für dieses Jahr geplant ist, erklärt Hannah Trowal vom DAV München Oberland. 

„Unser Ziel ist es, dieses Jahr das Netz der DAV-Mitfahrbankerl zum einen auszuweiten. Wir wollen die Bekanntheit weiter steigern und mehr darauf aufmerksam machen, dass die Mitfahrbankerl eine super Alternative sind, ganzjährig in die Berge und aus den Bergen wieder rauszukommen“. 

Im Winter gibt es allerdings besondere Herausforderungen, wie das Warten in der Kälte oder das Skiequipment, das nicht in jedes Auto passt, so Trowal.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Schongau, Starnberg, Bad Tölz, Wolfratshausen