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News für den 22. Mai 2026

Miners vermelden "letzten Abgang"

Eishockey-Bayernligist Peißenberg treibt weiterhin die Kaderplanungen für die kommende Spielzeit voran und hat mit Matthäus Lidl den laut eigenen Aussagen "letzten Abgang" aus dem Bestandkader der vorhergegangen Saison vermeldet.

Der 23-jährige Lidl, im Nachwuchs u.a. beim SC Riessersee, dem EHC München sowie den Tölzer Löwen ausgebildet, kam in der vergangenen Saison nur zu zehn Kurzeinsätzen bei Miners-Kooperationspartner Forst in der Eishockey-Landesliga, in der Bayernliga blieb er ohne Einsatzminute. Der junge Verteidiger studiert in der Nähe von Ulm und wird auch zukünftig vollends aufgrund des Studiums eingespannt sein, weshalb sich die Miners-Verantwortlichen im engen Austausch mit Lidl auf eine Beendigung der Zusammenarbeit verständigten.

Neben Lidl haben nach der Saison 2025/2026 mit Jonas Lautenbacher, dem Keeper-Gespann aus Hannes Kiefer und Xaver Nagel, Filip Kriz, Routinier Marius Klein sowie Langzeit-Miner Manuel Singer und Kapitän Martin Lidl über 60 Torbeteiligungen und knapp 1000 Bayernligaspiele Erfahrung die Peißenberg Miners verlassen.

Betroffene Orte: Peißenberg
Themen: Sport, Eishockey, Bayernliga, TSV Peißenberg

Mammuts legen los

Bayernligist EA Schongau ist in die Sommer-Vorbereitung auf die nächste Bayernliga-Spielzeit gestartet und hat in der heimischen Lechsporthalle die ersten Leistungstest mit einem teilweise neu zusammengestellten Kader durchgeführt.

So zeigten sich u.a. die letztjährigen Förderlizenzspieler Fabian Hickl und Niklas Greil im neuen Mammuts-Outfit, ebenso wie EC-Peiting-Rückkehrer Tim Mühlegger.

Die Spieler absolvierten einen Test bestehend aus mehreren Übungen, um Fitnesszustand und allgemeine Leistungsfähigkeit festzustellen. Neu-Coach Domingo Grafunder führte die Einheiten gemeinsam mit Co-Trainer Andreas Leschinger sowie Athletik-Chef Thomas Edinger durch und zeigte sich nach den Tests höchstmotiviert: "Wir wollen angreifen und schauen, was geht."

Die EA Schongau wird in den kommenden Wochen die Fitnesseinheiten fortführen und demnächst auch weitere Neuigkeiten über die Kaderzusammensetzung für die kommende Spielzeit veröffentlichen.

Betroffene Orte: Schongau
Themen: Sport, Eishockey, Bayernliga, EA Schongau

Erholungsgelände Ambach: Landratsamt verschärft Regeln für Badegäste

Auf dem Erholungsgelände Ambach am Starnberger See gelten seit dieser Saison strengere Regeln. Feuermachen und Grillen sind jetzt verboten. Auch Drohnen, ferngesteuerte Geräte und Kites sind während der Badesaison nicht erlaubt. Außerdem dürfen Hunde bis Mitte September weiterhin nicht mitgebracht werden. Der Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen reagiert damit auf steigende Besucherzahlen, Beschwerden und ein erhöhtes Waldbrandrisiko. Die Regeln sollen künftig strenger kontrolliert werden. 

Betroffene Orte: Münsing
Themen: Starnberger See, Ambach

Garmisch-Partenkirchen: Brand in den Loisachauen – Rauchsäule aus großer Entfernung sichtbar

In den Loisachauen bei Garmisch-Partenkirchen sind heute Mittag ein Fahrzeug und ein Holzhaufen in Flammen aufgegangen. Die Rauchsäule war bereits aus großer Entfernung zu sehen. Die Feuerwehr Garmisch konnte den Brand schnell eindämmen. Ein Bagger zerteilte das Brandgut, damit mögliche Glutnester besser gelöscht werden konnten. Die Brandursache ist noch unklar, die Polizei ermittelt. 

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen
Themen: Feuerwehr, Brand

Keine Verletzten, hoher Sachschaden: Maschine brennt in Penzberger Fabrikhalle

Feuerwehr-Großalarm in Penzberg: In der vergangenen Nacht hat eine Maschine in einer Fabrikhalle gebrannt. Bei Arbeiten an einer Schmiedepresse war ein Hydraulikschlauch geplatzt. Dadurch ging die Maschine in Flammen auf. Mitarbeiter versuchten zunächst, den Brand selbst zu löschen, brachten sich dann aber in Sicherheit. Die Feuerwehren aus Penzberg, Iffeldorf und Weilheim brachten das Feuer unter Kontrolle und entlüfteten die Halle. Verletzt wurde niemand. Der Schaden liegt bei rund 40.000 Euro. Ursache war ein technischer Defekt. 

Betroffene Orte: Penzberg
Themen: Feuerwehr, Brand, Penzberg

Tragischer Motorradunfall bei Wolfratshausen: 20-Jährige verliert ihr Leben

Eine tragische Nachricht aus Wolfratshausen. Nach einem schweren Unfall, der sich gestern Abend ereignet hat, ist eine 20-jährige Motorradfahrerin verstorben. Wie die Polizei jetzt mitgeteilt hat, war die Geretsriederin mit ihrer Maschine in einer Vierergruppe in Richtung Eurasburg unterwegs, als sie links nach Wolfratshausen abbiegen wollte. Dabei kam es zum Frontalzusammenstoß mit einer Autofahrerin. Die junge Motorradfahrerin wurde ins Klinikum Großhadern eingeliefert und erlag dort in den Morgenstunden ihren schweren Verletzungen. Die Autofahrerin wurde verletzt in in die Kreisklinik Wolfratshausen gebracht.

 

Betroffene Orte: Wolfratshausen

Tourismus-Chaos am Eibsee: Mit diesen Problemen kämpft Natur-Rangerin Michaela Wölfle

Schönes Wetter heißt am Eibsee oft Ausnahmezustand: volle Parkplätze, viele Besucher und jede Menge Druck auf die Natur. Der See ist längst nicht mehr nur Ausflugsziel, sondern auch Social-Media-Kulisse – mit Folgen für das sensible Landschaftsschutzgebiet. Natur-Rangerin Michaela Wölfle ist regelmäßig vor Ort unterwegs, spricht mit Besuchern, ahndet Verstöße und versucht, für mehr Rücksicht zu sorgen. Im Interview erzählt sie, was sie am Eibsee erlebt, was sie besonders ärgert – und welchen Appell sie an alle richtet, die dort unterwegs sind.

Mit welchen Problemen haben Sie an hochfrequentieren Tagen am Eibsee zu kämpfen?

Michaela Wölfle, Rangerin am Eibsee:

„Wir müssen viel Müll aufsammeln: zwischen den Steinen, neben dem Weg, am Strand, im Wald. Da haben wir schon Schlafsäcke gefunden. Und an hochfrequentierten Tagen im Sommer ist natürlich die Grillgeschichte hochaktuell. Also jeder denkt, man kann am Eibsee oben grillen. Dem ist aber nicht so“.

Wie reagieren die Leute auf Ihre Anwesenheit und Ihr Eingreifen?

Michaela Wölfle, Rangerin am Eibsee:

„Viele laufen tatsächlich an den Schildern vorbei und wissen nicht, dass man im Landschaftsschutzgebiet ist. Und wir versuchen, sie aufzuklären und zu sensibilisieren und auch mal zu erklären, warum man mit der Drohne da jetzt nicht fliegen darf. In der Regel sind sie sehr einsichtig und verstehen das auch“.

Welche Aufgaben fallen für Sie als Rangerin an, auch in Bezug auf Parkverstöße?

Michaela Wölfle, Rangerin am Eibsee:

„Ja, wir schreiten ein, wenn wir Parkverstöße im Landschaftsschutzgebiet vorfinden. Die schreiben wir dann auf, weil es ja nicht sein kann, dass jeder parkt, wie es ihm gerade passt. Wenn der Parkplatz am Eibsee voll ist, dann ist er voll, und dann muss man halt umdrehen und darf nicht einfach irgendwo sein Auto abstellen“.

Welche Entwicklungen beobachten Sie beim Tourismusaufkommen und beim Verhalten der Besucherinnen und Besucher?

Michaela Wölfle, Rangerin am Eibsee:

„Viele Influencer betreiben schon einen wahnsinnigen Aufwand, um das beste Foto oder das beste Video zu bekommen und dann natürlich auch die meisten Likes. Da ist oft ein Fotoshooting nach dem anderen mit viel Materialaufwand“.

Welche besondere Geschichte bleibt Ihnen in Erinnerung?

Michaela Wölfle, Rangerin am Eibsee:

„Im letzten Sommer haben wir im Wald drei Zelte gefunden, ich sag jetzt mal Einweg-Zelte, einmal gekauft, eine Nacht drin geschlafen und dann alles zurückgelassen. Wir haben die Zelte aufgemacht, da waren noch frisch verpackte Lebensmittel drin. Das ärgert mich dann einfach, diese Ignoranz, die manche Menschen an den Tag legen“.

Welchen Appell haben Sie an alle, die am Eibsee unterwegs sind?

Michaela Wölfle, Rangerin am Eibsee:

„Der Eibsee ist keine Party-Area mit lauter Musik und auch keine Grill-Location, sondern ein Landschaftsschutzgebiet. Wenn jeder seinen Müll am Eibsee mitnehmen und sich an die Schutzgebietsregeln halten würde, dann wäre nämlich wahnsinnig viel gewonnen, sowohl für die Menschen als auch für die Natur“.

 

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Droht dem Eibsee in den Pfingstferien das nächste Verkehrschaos? Das sagt Bürgermeister Märkl

Betroffene Orte: Grainau

Droht dem Eibsee in den Pfingstferien das nächste Verkehrschaos? Das sagt Bürgermeister Märkl

Bei schönem Wetter wird der Eibsee zum Tourismus-Hotspot – und bringt die Region an ihre Grenzen. Allein am langen Wochenende Anfang Mai ahndete die Polizei Dutzende Parkverstöße. Für die Pfingstferien befürchten viele ähnliche Szenen. Ausschlaggebend ist vor allem das Wetter, sagt Bürgermeister Stephan Märkl – und überrascht mit einer Statistik.

Stephan Märkl, 1. Bürgermeister von Grainau:
„Laut Statistik sind die Besucherzahlen im letzten Jahr sogar zurückgegangen. Im Jahr 2024 waren an 50 Tagen die Parkplätze voll belegt, im Jahr 2025 noch an 28 Tagen“. 

Dass hohe Spritpreise die Lage verschärfen, weil weniger Menschen ins Ausland fahren und lieber zu Hause Urlaub machen, glaubt Bürgermeister Stephan Märkl aber nicht.

Stephan Märkl, 1. Bürgermeister von Grainau:
„Die Vergangenheit hat gezeigt, dass die Menschen am allerwenigsten am Urlaub sparen. Das Sparen tritt eher während des Urlaubs ein. Man geht zum Beispiel nicht jeden Tag in ein Restaurant, und statt zwei oder drei Getränken wird halt nur ein Getränk konsumiert“.

Das Verkehrschaos führt während der Hauptsaison immer wieder zu verstopften Straßen – darunter leiden vor allem die Einheimischen. Sie stehen auf dem Weg zum Einkaufen im Stau und sind verärgert. Manche dokumentieren die chaotischen Szenen in den sozialen Medien. Für den Bürgermeister ist das eher kontraproduktiv.

Stephan Märkl, 1. Bürgermeister von Grainau:
„Ich verstehe teilweise die Leute, die über die sozialen Medien ihren Ärger kundtun. Auf der anderen Seite bringt in meinen Augen die ganze Posterei noch mehr Aufmerksamkeit mit sich und bewirbt den Eibsee und die Zugspitze noch mehr“.  

Wie sich der Andrang begrenzen lässt, wird jedes Jahr neu diskutiert. Zufahrtsbeschränkungen oder eine Mautstraße sind laut Landratsamt aber nicht möglich.

Zuletzt wurde der ÖPNV Richtung Eibsee mit einer neuen Buslinie ausgebaut. Märkl hofft, dass das neue Bus-Konzept das Verkehrs-Chaos entschärft, er sieht aber ein anderes Problem.

Stephan Märkl, 1. Bürgermeister von Grainau:
„Das größte Problem ist meines Erachtens das Deutschland-Ticket. Für Pendler in Ballungsräumen eine sehr gute Sache, aber für touristische Destinationen, die nur eine Stunde von einer Millionenstadt entfernt sind, ein sehr großes Desaster“.  

In der neuen Touristenbuslinie gilt das Deutschlandticket allerdings nicht. Die Fahrt vom Bahnhof Garmisch-Partenkirchen zum Eibsee kostet 6 Euro.

 

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Betroffene Orte: Grainau

Arschbomben-Contest im Wellenberg in Oberammergau - Farchanter Panoramabad startet am letzten Mai-Wochenende in neue Badesaison

Ferien, Sonnenschein und Badewetter: In Farchant müssen sich alle Wasserratten allerdings noch etwas gedulden. Das sanierte Panoramabad startet erst am letzten Mai-Wochenende in die neue Saison. Rund eine Million Euro wurden in neue Sanitäranlagen, neue Pumpen, Umkleiden und Außenanlagen investiert. Außerdem wurde der Zugang zu den Becken barrierefrei gestaltet. Wer schon an diesem Wochenende Badespaß sucht: Im Wellenberg in Oberammergau findet morgen der erste Arschbomben-Contest statt.

Betroffene Orte: Oberammergau, Farchant

Verkehrsbehinderungen im Starnberger Stadtgebiet möglich - Mehrere Baustellen beginnen mit den Pfingstferien

Autofahrer müssen sich im Starnberger Stadtgebiet während der Pfingstferien auf erhebliche Verkehrsbehinderungen einstellen. Grund dafür sind mehrere Baustellen. Besonders betroffen sind unter anderem die Hanfelder Straße, die Lenbachstraße und die Zeppelinpromenade. Die Stadt empfiehlt, die Bereiche möglichst weiträumig zu umfahren. Für Fußgänger bleibt der Durchgang bei allen Vollsperrungen möglich.

Betroffene Orte: Starnberg

Per Bus zum Ausflugsziel - Münchner Bergbus startet wieder

Der Münchner Bergbus bringt Wanderer von der Stadt in die Berge oder zu Ausflugszielen im Oberland. Ab Samstag, pünktlich zum Start der Pfingstferien, fahren die Busse wieder. Der Bergbus steuert beliebte Ziele an, die mit Linienbussen und Bahn nur schwer erreichbar sind. Eine Linie fährt in Richtung Wieskirche im Landkreis Weilheim-Schongau und weiter bis ins Allgäu. Die andere Linie führt über Bayrischzell bis nach Thiersee in Tirol. Unterwegs ist der Bergbus an allen Wochenenden und Feiertagen bis Ende Oktober.

Betroffene Orte: München, Weilheim i. OB, Schongau, Tirol

Fußball-Bezirksliga: Ersten Entscheidungen der Abstiegsrelegation stehen an

Darf weiter vom Klassenerhalt geträumt werden oder herrscht morgen schon Klarheit über den Abstieg in die Kreisliga? Drei Oberland-Teams kämpfen noch um den Verbleib in der Fußball-Bezirksliga. Am Samstag stehen die Rückspiele der ersten Relegationsrunde an. Der SV Polling reist nach dem 2:2 im Hinspiel zum TSV Ebersberg. Für den SV Ohlstadt geht’s nach einem 4:4 im Hinspiel zum SV Ampertal Palzing und der VfL Denklingen empfängt mit einem 2:1 Hinspielsieg im Rücken den TSV Zorneding. Spielbeginn ist jeweils um 15:00 Uhr.

Betroffene Orte: Polling, Ohlstadt, Denklingen

Historische Ammersee-Dampfbahn an den Pfingstfeiertagen wieder im Einsatz

Ein historischer Ausflug mit Volldampf: An den Pfingstfeiertagen sind wieder die beliebten Museumszüge der Ammersee-Dampfbahn unterwegs. Sie fahren zwischen Augsburg und Utting und werden von einer historischen, rauchenden Dampflok gezogen. Damit lebt die Tradition der alten „Badezüge“ wieder auf, die früher Gäste aus Augsburg an den Ammersee brachten. Wer die nostalgische Reise an Pfingsten verpasst, kann die historischen Züge auch an drei Sonntagen im Juli und August erleben. Weitere Infos findet ihr hier.

Tag der Artenvielfalt: Artenschutz kann schon vor der eigenen Haustür beginnen

Artenschutz kann schon vor der eigenen Haustür beginnen. Darauf weist das Bayerische Artenschutzzentrum zum heutigen Tag der Artenvielfalt hin. Wer im Garten oder auf dem Balkon heimische Wildpflanzen setzt, Nistplätze schafft oder auch mal Wildwuchs wie Löwenzahn und Brennnesseln stehen lässt, hilft Insekten, Vögeln und Kleintieren. Auch Wildblumenwiesen, Totholz und offene Bodenstellen bieten wichtige Lebensräume. In Bayern haben private Gärten zusammen eine Fläche von rund 135.000 Hektar. Sie können damit einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt leisten.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Schongau, Starnberg, Landsberg am Lech, Bad Tölz, Wolfratshausen

In Gilching fällt der Startschuss für das Leihradsystem "Myradl"

Jetzt gibt es die neuen Leihräder der Landeshauptstadt München auch im Landkreis Starnberg. In Gilching wird das Leihradsystem „Myradl“ heute offiziell in Betrieb genommen. Neben normalen Fahrrädern können dort auch E-Bikes ausgeliehen werden. Gebucht wird per App, Ausleihe und Rückgabe sind nur an festen Stationen möglich. Der Grundpreis für eine halbe Stunde liegt zwischen einem und drei Euro. Bislang beteiligen sich knapp 40 Kommunen im Münchner Umland an dem neuen Bikesharing-System. Im kommenden Jahr sollen weitere dazukommen – darunter Bad Heilbrunn, Geretsried und Lenggries.

Betroffene Orte: Gilching

Eishockey-WM: Zum Siegen verdammt - DEB Team muss gegen Ungarn gewinnen

Der Druck steigt, die Hoffnung lebt weiter: Bei der Eishockey-WM in der Schweiz ist das Viertelfinale für das DEB-Team noch immer möglich. Nach dem starken Auftritt gegen die USA wartet heute Außenseiter Ungarn auf Deutschland. Weitere Ausrutscher darf sich das Team von Bundestrainer Harold Kreis allerdings nicht leisten. Nur wenn Deutschland die letzten drei Vorrundenspiele gegen Ungarn, Österreich und Großbritannien gewinnt, bleibt die Hoffnung auf die K.o.-Runde bestehen. Los geht’s heute um 16:20 Uhr.

Hoch Zeno bringt den Frühsommer ins Oberland - Waldbrandgefahr und UV-Index im Gefahrenbereich

Mit den Pfingstferien kommt auch das Sommerwetter ins Oberland. Hoch Zeno bringt am Wochenende viel Sonnenschein und Temperaturen von bis zu 30 Grad. Dadurch steigt allerdings auch die Waldbrandgefahr deutlich an. Über die Feiertage rechnet der Deutsche Wetterdienst teilweise mit der dritthöchsten Warnstufe auf der fünfstufigen Skala. Auch die Kraft der Sonne ist nicht zu unterschätzen: Der UV-Index liegt heute bei Stufe 8, was einer sehr hohen gesundheitlichen Gefährdung entspricht. Wer also am langen Wochenende draußen unterwegs ist, sollte Sonnencreme, Sonnenbrille und Kopfbedeckung im Gepäck haben.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Schongau, Starnberg, Landsberg am Lech, Bad Tölz, Wolfratshausen

Zum Start der Pfingstferien warnt der ADAC vor einer der größten Stauwellen des Jahres

Auf das Oberland rollt eine der größten Stauwellen des Jahres zu. Der ADAC warnt vor einer schwierigen Verkehrslage am Pfingstwochenende. Gleich drei Bundesländer starten in die Ferien. Die größte Staugefahr besteht laut ADAC bereits ab heute Mittag und dann wieder ab Samstagvormittag. Vor allem auf der A95 und der B2 bis Mittenwald. Bei Farchant gilt auch diesmal wieder: Bei Stau müssen Autofahrer auf der Bundesstraße bleiben. Laut Bürgermeister Hornsteiner hat sich die Lage zuletzt etwas entspannt. Durch die Regelung wurden die Nebenstraßen weniger belastet. Eine Karte, wo es besonders eng wird, findet ihr bei uns im Netz.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Schongau, Starnberg, Landsberg am Lech, Bad Tölz, Wolfratshausen

Kilometerlanger Stau an Fuchstaler Tankstelle - Niedrige Spritpreise kein technischer Fehler

Viele Autofahrer haben in Fuchstal wohl zweimal hingeschaut: Diesel für 1,64 Euro. Ein Tankstellenbetreiber hatte den günstigen Kraftstoff von Mittwochabend bis Donnerstagmittag angeboten.

Rund um die Tankstelle bildete sich zeitweise ein kilometerlanger Stau. Auch die Polizei war mit einer Streife vor Ort, musste aber nicht eingreifen. Wie der Geschäftsführer des Unternehmens gegenüber Radio Oberland bestätigte, war der niedrige Preis kein technischer Fehler, sondern eine gezielte PR-Aktion. Damit wolle man Verbraucher unterstützen und zugleich auf die Lage der Tankstellenbetreiber aufmerksam machen. Sie seien das letzte Glied in der Kette und nicht für die hohen Preise verantwortlich.

Betroffene Orte: Fuchstal

Katholische Arbeitnehmer-Bewegung Ammer-Lech in Weilheim strickt für den Weltrekord

Stricken für den Weltrekord: bei einer deutschlandweiten Aktion sollen bis April 2027 36.000 Paar Socken für Obdachlose entstehen. Am Projekt beteiligt sich auch die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung Ammer-Lech in Weilheim. Sie wollen in den nächsten Monaten rund 250 Paar aus dem Oberland beisteuern. Wer beim Weltrekord mithelfen möchte und die Nadeln fliegen lassen will, kann sich heute bei einem öffentlichen Stricken in Weilheim beteiligen. Los geht’s um 11 Uhr an der Stadtmauer am Riss.

Betroffene Orte: Weilheim i. OB

Eher durch Zufall: Polizei beendet mutmaßlich illegales Autorennen auf der A95

Mit 210 Stundenkilometern durch den Baustellenbereich bei Großweil, obwohl da nur Tempo 80 erlaubt ist. Die Polizei ist gestern eher zufällig auf ein mutmaßlich illegales Autorennen auf der A95 aufmerksam geworden. Ein Polizist, der privat auf der Autobahn unterwegs war, wurde Zeuge wie zwei Fahrzeuge viel zu schnell in Fahrtrichtung München unterwegs waren und meldete das. Die beiden Autos konnten angehalten und kontrolliert werden. Hinter dem Steuer saßen ein 49- und ein 50-Jähriger. Beide waren mit Mietfahrzeugen unterwegs. Die zwei Männer müssen sich jetzt wegen des Verdachts eines verbotenen Autorennens verantworten.

Betroffene Orte: Großweil

"Pferd im Wasser" - Rettungskräfte rücken am Starnberger See zu kuriosem Einsatz aus

„Pferd im Wasser“ – zu diesem doch eher kuriosen Fall sind in der Nacht auf heute die Feuerwehr Starnberg und  die Wasserwacht Ortsgruppe Starnberg alarmiert worden. Der Besitzer des Tieres war mit seinem Pferd zusammen an der Seepromenade in Starnberg spazieren, als es sich erschreckte und ins Wasser fiel. Die hohe Mauer an der Promenade konnte das Pferd nicht überwinden und kam deshalb nicht mehr aus dem Starnberger See. Beim Sturz blieb das Tier glücklicherweise unverletzt. Unter Begleitung eines Bootes und eines weiteren Trupps an Land, konnte das Tier zur nächsten Bootsrampe geführt werden, wo es schließlich aus dem Wasser kam.

Betroffene Orte: Starnberg

15. Bayerische Bierkönigin kommt aus dem Oberland

Es gibt eine neue bayerische Bierkönigin: Sie heißt Katharina Kastenmüller, ist 33 Jahre alt und kommt aus dem Oberland – genauer gesagt aus Dietramszell. Die Betriebswirtin und Friseurmeisterin ist gestern in München zur 15. Bierkönigin gewählt worden. Im Finale setzte sie sich gegen drei Konkurrentinnen durch. Kastenmüller tritt die Nachfolge von Anna Winkler an. Der Bayerische Brauerbund lässt seit 2009 eine Bierkönigin wählen.

Betroffene Orte: Dietramszell