Die täglichen News zusammengefasst für Lesbarkeit und Accessibility.
News für den 29. März 2023
Murnau: Bürgerbegehren "Pro Omobi-Rufbus" in der Vorbereitung
Ende Juni wird der Murnauer Rufbus Omobi nach drei Jahren eingestellt. Das hat der Gemeinderat in einer Sondersitzung nochmal bestätigt. Jetzt bildet sich aber Widerstand: Es soll ein Bürgerbegehren geben. Das hat ein Vertreter der Murnauer ödp gegenüber Radio Oberland mitgeteilt. Mehrere Gruppen – unteranderem der Seniorenbeirat – sind gerade in den Vorbereitungen. Läuft alles nach Plan, könnte es in den nächsten zwei Wochen schon mit der Unterschriftensammlung losgehen. Damit das Bürgerbegehren erfolgreich ist, werden rund 1200 Unterschriften benötigt. Also müssen neun Prozent aller Bürgerinnen und Bürger Murnaus das Vorhaben unterstützen.
74 Millionen Euro: Eurojackpot-Gewinner aus Oberbayern gesucht
Knapp 74 Millionen Euro suchen aktuell ihren Besitzer. Und die Person könnte aus dem Oberland kommen. Auf einem anonym in Oberbayern abgegebenen Lotto-Schein für den Eurojackpot sind die am Dienstagabend gezogenen Zahlen richtig getippt worden. Jetzt fehlt nur noch der Besitzer des Scheins. Dem Gewinner oder der Gewinnerin stehen mit den fünf Richtigen sowie den zwei Eurozahlen mehr als 73,8 Millionen Euro zu. Der Einsatz für den Millionen-Gewinn lag bei 4,50 Euro.
Einbruch in Feldafing: Schmuck im Wert von mehreren zehntausend Euro geklaut
Nach einem Einbruch in Feldafing sucht die Polizei jetzt nach Zeugen. Demnach sind die Täter bereits am Freitagvormittag in das Einfamilienhaus an der Höhenbergstraße eingestiegen. Hier haben sie unteranderem hochwertigen Schmuck geklaut – und zwar im Wert von mehreren zehntausend Euro. Danach konnten die Personen unerkannt flüchten. Wer etwas Verdächtiges beobachtet hat, wird gebeten sich bei der Kripo Fürstenfeldbruck zu melden.
Oberammergau: Ergebnis der Passion 2022 steht fest
Letztes Jahr war es wieder soweit: Die Oberammergauer Passionsspiele fanden mit zwei Jahren Verspätung wieder statt. Jetzt soll der Abschlussbericht vorgestellt werden. Der ist heute Thema in der Sitzung des Gemeinderates. Laut Bürgermeister Andreas Rödl sind alle Abrechnungen durchgearbeitet und das finale Ergebnis des Gelübdespiels steht fest. Bereits Anfang Oktober hatten die Verantwortlichen eine erste Zwischenbilanz gezogen. Demnach seien zu den rund 100 Vorstellungen knapp 412.000 Zuschauer nach Oberammergau gekommen. Weitere Zahlen werden wohl heute Abend ab 19 Uhr bekanntgegeben.
Landsberg: Soll der Christkindlmarkt auch 2023 größer ausfallen?
Es ist zwar erst Ende März – in Landsberg geht es aber schon wieder um den Christkindlmarkt. Genauer gesagt um das Konzept für die Durchführung. Letztes Jahr wurden mehr Stände zugelassen und die Fläche stark vergrößert. Nämlich von 4000 auf 5800 Quadratmeter. Jetzt wird darüber gesprochen, ob der Markt auch 2023 so groß sein soll. Viele Besucherinnen und Besucher hätten sich zuletzt positiv dazu geäußert. Eine Entscheidung könnte heute im Stadtrat fallen.
Neues Wolfsterritorium „Staffelsee-West“ - Erleichterte Wolfsabschüsse in Tirol
Ein Wolfspaar hat sich im Landkreis Garmisch-Partenkirchen niedergelassen. Experten des Bayerischen Landesamtes für Umwelt haben das Gebiet „Staffelsee-West“ nun als neues Wolfs-Territorium ausgewiesen. Das teilt Landtagsabgeordneter Florian Streibl mit. Die Behörde bestätigte, dass sich der männliche und weibliche Wolf dort ansiedeln. Dies konnte mittels genetischer Untersuchung nachgewiesen werden. Es handele sich dabei um ein standorttreues Paar. Der Wolf macht vielen Tierhaltern im Oberland Sorgen. Viele fordern deshalb, dass Wölfe leichter abgeschossen werden dürfen. Im benachbarten Tirol ist dies ab 1. April möglich. Wenn etwa ein Wolf wiederholt Tiere auf einer Alm angreift, kann er laut den neuen Richtlinien abgeschossen werden.
Mahnwache zur Schließung der Geburtenstation am Krankenhaus Schongau geplant
Es war eine Hiobsbotschaft für werdende Mütter im Landkreis Weilheim-Schongau: Am vergangenen Freitag wurde bekannt, dass Ende April die Geburtenstation im Schongauer Krankenhaus geschlossen wird. Dagegen bildet sich jetzt Widerstand. Das Aktionsbündnis „Pro Krankenhaus Schongau“ wird dazu eine Mahnwache abhalten. Genauer gesagt am kommenden Freitag auf dem Schongauer Marienplatz. Los geht’s dann um 9 Uhr. Die Krankenhaus GmbH hatte Engpässe beim medizinischen Fachpersonal als Grund für die Schließung angegeben. Laut Landrätin Andrea Jochner-Weiß sei diese Entscheidung keine einfache gewesen. „Dennoch gebe es dafür derzeit keine Alternative“, so die Landrätin weiter.
Grundsteinlegung in Weilheim für neues Wohnbauprojekt
Ein Wohngebäude mit integrierter Kindertagesstätte – das entsteht gerade in der Kanalstraße in Weilheim. Auf dem ehemaligen EDEKA-Grundstück. Jetzt ist dafür der Grundstein gelegt worden. Die neue Kita soll Platz für 100 Kinder bieten. Wohnungen sind mehr als 30 geplant. Die Fertigstellung des Gebäudes ist für Sommer 2024 geplant.
Schongau: SAM findet nach langer Pause wieder statt
Wie geht´s nach der Schule weiter? Eine Antwort darauf könnten Jugendliche heute bei der Schongauer Ausbildungsmesse – kurz SAM – finden. Nach dreijähriger Corona-Pause kommen Ausbilder und Schüler erstmals wieder in der Lechsporthalle zusammen. Mit dabei sind rund 70 Betriebe unter anderem aus den Branchen Handwerk, Gesundheit oder der Gastronomie. Die Messe läuft von 13:30 - 17:30 Uhr.
Eishockey: SCR verliert 1. Duell gegen Hannover im Playoff-Viertelfinale
Der SC Riessersee hat das erste Spiel in der Playoff-Viertelfinalserie gegen Hannover verloren. Am Ende hieß es 4:1 für die Niedersachsen. Dabei lagen die Weiß-Blauen auswärts lange Zeit in Führung. Im letzten Drittel stachen die Scorpions aber gleich viermal zu und der SCR musste sich geschlagen geben. Das zweite Spiel im Viertelfinal-Duell steigt am Freitag im Olympia-Eissportzentrum. Wer in der Serie dreimal gewinnt zieht ins Halbfinale ein.
Werdenfelsbahn soll auf 12 Kilometern zweigleisig ausgebaut werden
Der komplette zweigleisige Ausbau der Bahnstrecke München – Garmisch-Partenkirchen. Darüber wird schon seit Jahren hitzig diskutiert. Nun sollen zumindest weitere 12 Kilometer der Werdenfelsbahn ausgebaut werden. Das teilen die Landtagsabgeordneten Kühn und Bachhuber mit. Demnach hat das bayerische Verkehrsministerium die Deutsche Bahn mit den Planungen für zwei zusätzliche zweigleisige Streckenabschnitte beauftragt. Ein zweites Gleis erhalten sollen jeweils die Abschnitte zwischen Eschenlohe und Oberau sowie zwischen Uffing und Murnau. Für die Planungen will der Freistaat rund 4 Millionen Euro in die Hand nehmen. Das langfristige Ziel seien stündliche Expresszüge zwischen München und Garmisch-Partenkirchen. Der Fahrgastverband Pro Bahn hatte den schleppenden Streckenausbau zuletzt immer wieder kritisiert.