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News für den 02. April 2023

Garmisch-Partenkirchen: Antrag zur Wolfsentnahme wird derzeit geprüft

Seit Samstag geht Tirol einen neuen Weg im Streit um den Abschuss von Wölfen. Durch eine neue Verordnung ist es jetzt leichter die streng geschützten Wölfe zu töten. Auch der Landkreis Garmisch-Partenkirchen hatte zuletzt einen Antrag zur Entnahme gestellt – dieser „wird derzeit von der Regierung von Oberbayern geprüft“, sagte jetzt der Sprecher der Bezirksregierung in München, Wolfgang Rupp. Derzeit sei es noch nicht absehbar, wie lange das Verfahren dauern werde.

Im Kreis Garmisch-Partenkirchen hatte Landrat Anton Speer vor einer Rudelbildung gewarnt und eine Tötung von Wölfen beantragt, um die Almwirtschaft zu schützen. Das Landesamt für Umwelt in Augsburg hatte zuletzt besonders viele Wolfsnachweise aus dem Landkreis dokumentiert, dabei handelte es sich aber mehrfach auch um ein identisches männliches Tier. Im Januar gab es zudem zwei Nachweise für ein standorttreues Pärchen.

Der Bund Naturschutz in Bayern (BN) hält von Abschussplänen nichts und wirbt «für eine friedliche Koexistenz von Mensch und Wolf». Der Freistaat eigne sich sehr gut als Lebensraum für die Tiere. «Erfahrungen in den benachbarten Bundesländern und europäischen Ländern zeigen, dass ein Zusammenleben von Mensch und Wolf auch in Gebieten möglich ist, die intensiv von Nutztieren beweidet werden», betont der BN. Nötig sei ein guter Schutz von Herden beispielsweise durch Hunde und ein funktionierendes Entschädigungssystem.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen
Themen: LK Garmisch-Partenkirchen, Wolf, Garmisch-Partenkirchen

Reichersbeuern: Starke Rauchentwicklung in alter Schreinerei

Die Feuerwehr ist heute nach Reichersbeuern gerufen worden – hier wurde zuvor ein Brand gemeldet. Vor Ort stellte sich heraus, dass die Ursache für die starke Rauchentwicklung in einer älteren Schreinerei liegen muss. Die Glut eines Ofens hatte wohl Späne und getrocknetes Holz entzündet. Schlimmeres konnte durch einen aufmerksamen Bewohner noch verhindert werden – er hatte auch den Notruf abgesetzt. Der Schaden liegt bei rund 5000 Euro – verletzt wurde niemand.

Im Einsatz waren rund 40 Mann der Feuerwehren Bad Tölz und Reichersbeuern, ein Notarzt und vier Rettungswägen. Zuerst gingen die Einsatzkräfte nämlich noch von einem Brand in einem Wohnhaus aus.

Betroffene Orte: Reichersbeuern
Themen: Feuerwehr, Brand, Reichersbeuern

Nach Diebstahl in Geretsried: Polizei fahndet nach Täter

Bei einem Rentner aus Geretsried sind im Dezember mehrere Gegenstände geklaut worden – jetzt kann die Polizei einen Erfolg vermelden. Zusammen mit dem Bayerischen Landeskriminalamt konnten Spuren des Täters ausgewertet werden, die am Tatort gesichert wurden. Die weiteren Ermittlungen brachten die Beamten auf die Spur eines überregional agierenden Täters. Nach ihm wird nun gefahndet. Das Diebesgut hat übrigens einen Wert im mittleren vierstelligen Bereich.

Betroffene Orte: Geretsried
Themen: Geretsried, Diebstahl

B17/Denklingen: Mutter und Sohn liefern sich wohl Autorennen

Auf der B17 haben sich in der Nacht auf Samstag wohl mehrere Personen ein Rennen geliefert. Die Autos waren Richtung Süden unterwegs und rasten mit bis zu 180 km/h an einer Polizeistreife vorbei. Aufgrund der Geschwindigkeit der Autos konnten die Fahrer erst auf Höhe Denklingen angehalten werden. Hier stellte sich dann heraus, dass es sich um eine 45-jährige Penzbergerin und ihren 22-jährigen Sohn handelte. Beide streiten ab sich ein Rennen geliefert zu haben. Das soll jetzt wiederum die Staatsanwaltschaft prüfen.

Betroffene Orte: Denklingen, Landsberg am Lech
Themen: Denklingen, Polizei, Verkehr, Bundesstrasse, B17

Antdorf: Heiße Asche löst beinahe Brand aus

In Antdorf hätte heiße Asche fast einen Brand ausgelöst. Ein 68-jähriger füllte in einen Plastikeimer noch nicht ganz abgekühlte Asche, die dann wiederum durch den Wind angefacht wurde. Ein 50-jähriger Nachbar löschte das Feuer noch bevor es auf einen Holzstapel und die Garagenwand übergreifen konnte. Die Antdorfer Feuerwehr rückte noch an um die Brandstelle zu begutachten – verletzt wurde aber niemand.

Betroffene Orte: Antdorf
Themen: Feuerwehr, Brand, Antdorf

B2: Falschfahrer im Farchanter Tunnel - Fahrer zweimal falsch abgebogen

Ein Falschfahrer im Farchanter Tunnel hat heute Früh die Polizei beschäftigt. Gegen kurz nach 6 gingen erste Notrufe ein – kurze Zeit später konnten die Beamten den roten Kleinwagen aus dem Ostallgäu aufhalten. Gefahren wurde der Wagen von einem 79-Jährigen, der zusammen mit seiner Frau gleich zweimal falsch abgebogen war. Daraufhin fuhr der Mann auf der Gegenfahrbahn durch den Farchanter Tunnel Richtung Garmisch-Partenkirchen. Bislang wurden zwei Verkehrsteilnehmer festgestellt, die durch den Geisterfahrer gefährdet wurden. Weitere Zeugen sollen sich bei der Polizei Garmisch-Partenkirchen melden.

Telefon: 08821/917-0

Betroffene Orte: Farchant
Themen: Farchant, Polizei, Verkehr, Auto, B2, Tunnel Farchant, Tunnel

Graffiti auf zahlreiche Gebäude in Garmisch-Partenkirchen gesprüht

In Garmisch-Partenkirchen haben Unbekannte in den vergangenen Tagen über die ganze Marktgemeinde verteilt Graffiti meist auf Gebäude gesprüht. Allein am Freitag kamen nach Angaben der Polizei mindestens vier weitere Schmierereien hinzu.

Die Täter sprühten den Angaben zufolge anarchistische Symbole mit roter Farbe auf Hausfassaden und auch Bänke. Bei den Fällen von Freitag beschmierten die Täter demnach eine Gaststätte und eine Tankstelle. Auch eine Schule und ein Einkaufszentrum sei bereits besprüht worden. Den Schaden schätzte die Polizei auf mehrere Tausend Euro.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen
Themen: Garmisch-Partenkirchen, Polizei