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News für den 14. April 2023
Steinböcke erfolgreich an der Benediktenwand ausgewildert
Um den Genpool der Steinwild-Population an der Benediktenwand aufzufrischen sind heute Schweizer Steinböcke ausgewildert worden. Mit dabei war auch Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber. „Wir leisten hier einen wichtigen Beitrag für die genetische Vielfalt der Kolonie. Schließlich es soll den Tieren auch künftig gut gehen“, so die Ministerin. Erst vor wenigen Wochen war die Auswilderung genehmigt worden. Der Steinwildbestand wird seit Jahren intensiv beobachtet. Untersuchungen hatten ergeben, dass die Tiere an der Benediktenwand eine sehr geringe genetische Vielfalt aufweisen. Das soll sich durch die Maßnahme jetzt ändern.
Im Landkreis Starnberg hat ein Mann einen 25-Jährigen mit einem Messer bedroht. Der Vorfall ereignete sich laut Polizei gestern Abend am Bahnhof Weßling. Das Opfer sprang in eine S-Bahn und konnte sich in Sicherheit bringen. Anschließend wählte er den Notruf. Die Polizei Herrsching nahm den Angreifer vorübergehend fest. Das rund 9 Zentimeter lange Messer wurde im Rucksack des 47-jährigen Obdachlosen gefunden. Der Mann war betrunken und bereits polizeibekannt.
Tierschützer erfolgreich: Abschussbefehl gegen "Problembär" Brunos Schwester ausgesetzt
2006 hat der sogenannte Problembär Bruno für Schlagzeilen im Oberland gesorgt. Jetzt ist es seine Schwester. Sie hat in der italienischen Provinz Trentino einen 26-jährigen Jogger getötet. Der Abschussbefehl gegen die Bärin wurde jetzt aber ausgesetzt. Tierschutzvereine hatten Berufung eingelegt und waren damit vor dem Verwaltungsgericht erfolgreich. Und auch in Bayern wird weiter über das Thema diskutiert. Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger fordert jetzt die Bundesregierung auf, die Bestandsregulierung von Bären und Wölfen zuzulassen.
Mutmaßlicher Exhibitionist in Peißenberg: Polizei sucht nach Zeugen
Die Polizei Weilheim sucht einen mutmaßlichen Exhibitionisten. Der Unbekannte trat gestern Nachmittag am alten Kohlenweiher in Peißenberg in Erscheinung. Laut Beamten onanierte der Mann in einem Gebüsch und nahm Blickkontakt mit einem Spaziergänger auf. Der Täter wird auf Mitte 20 bis Mitte 30 geschätzt und hatte laut Zeuge ein südländisches Erscheinungsbild. Hinweise nimmt die Polizei entgegen.
B17: Schwerer Unfall zwischen Schongau und Peiting
Die Unfall-Serie im Landkreis Weilheim-Schongau reißt nicht ab. Auf der B17 zwischen Schongau und Peiting geriet ein Autofahrer heute Vormittag frontal in den Gegenverkehr. Der 63-Jährige wurde nach Informationen der Polizei schwerstverletzt und kam mit einem Hubschrauber ins UKM nach Murnau. Die Insassin im anderen Auto wurde mit mittelschweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Die B17 war komplett gesperrt. Der Schaden wird auf rund 15.000 Euro geschätzt. Auf der Umgehungsstraße hatte ein Unfall bereits am Mittwoch drei Verletzte gefordert. Gestern kam es in Steingaden zu einem tödlichen Unfall.
Beim Brand auf einem landwirtschaftlichen Hof bei Saulgrub ist ein Millionenschaden entstanden. Laut Polizei brach das Feuer gestern Nachmittag in einem Stall aus. Das Gebäude brannte komplett ab. Das angrenzende Wohnhaus wurde durch die Flammen ebenfalls beschädigt. Verletzt wurde niemand. Mehrere Menschen mussten aber medizinisch versorgt werden. Der Hofbesitzer konnte alle Tiere aus der brennenden Tenne retten und in Sicherheit bringen. Die Brandursache ist noch unklar. Der entstandene Schaden dürfte sich im siebenstelligen Bereich bewegen.
Eishockey: Peißenberger Dominik Bittner wechselt in DEL nach München
Zurück in die Heimat geht's für Eishockey-Nationalspieler Dominik Bittner. Der 30-Jährige verlässt die Grizzlys Wolfsburg und wechselt zum EHC Red Bull München. Und damit zu dem Verein, gegen den der gebürtige Peißenberger vor wenigen Tagen im Playoff-Halbfinale gescheitert ist. Nach dem Aus macht sich Bittner jetzt noch Hoffnungen auf eine WM-Nominierung.
Beim Brand einer Werkstatt in Mittenwald ist ein hoher Schaden entstanden. Wie die Polizei mitteilt, brach das Feuer gestern Abend aus und breitete sich schnell aus. Die Flammen griffen auch auf die darüber liegende Ferienwohnung sowie den Dachstuhl über. Das Gebäude sei erheblich ausgebrannt, der Sachschaden liegt nach ersten Schätzungen im hohen fünfstelligen Bereich. Verletzt wurde niemand. Brandursache war laut Polizei möglicherweise ein technischer Defekt.
Schweizer Steinböcke werden an der Benediktenwand erwartet
An der Benediktenwand zwischen Loisach und Isar werden heute zehn Steinböcke aus der Schweiz ausgewildert. Sie sollen frisches Blut in die Kolonie bringen die da lebt. Die rund einhundert Tiere stammen im Wesentlichen von sechs Gründertieren ab. Biologen sehen eine akute Inzuchtgefahr. Das ganze Vorhaben wird wissenschaftlich begleitet. In ein paar Jahren wird dann geprüft, ob sich die Kolonie wieder besser durchmischt hat. Beim Startschuss des Projekts heute Mittag ist auch Staatsministerin Michaela Kaniber dabei. Eigentlich lebt der Steinbock seit Jahrtausenden in den Alpen. Anfang des 19. Jahrhunderts aber ist er so intensiv bejagt worden, dass er dann fast ausgerottet war.
Landfrauen feiern in Mittenwald - Ministerpräsident Söder kommt zur Jubiläumsfeier
Die bayerischen Landfrauen treffen sich heute in Mittenwald – und feiern. Vor 75 Jahren wurde die Vereinigung des bayerischen Bauernverbandes gegründet. Dazu hat sich hoher Besuch angekündigt. Ministerpräsident Markus Söder kommt heute Nachmittag zur Jubiläumsfeier und sucht den Austausch mit den Bäuerinnen. Los geht der Landfrauentag bereits um 09:30 Uhr mit einem Gottesdienst.
B2: Umfangreiche Sanierungsarbeiten im Farchanter Tunnel - am Montag geht´s los
Pendler auf der B2 müssen in den kommenden Wochen mehr Zeit einplanen - am Montag beginnt die Sanierung des Farchanter Tunnels. Mehr als 10 Millionen Euro nimmt das Staatliche Bauamt Weilheim dafür in die Hand. Grund der Sanierung: bautechnische Defizite. Teile der Tunnelbeschichtung lösen sich ab und die Beleuchtung entspricht nicht mehr dem Stand der Technik, heißt es seitens des Bauamts. Los geht es mit der Oströhre, die voraussichtlich bis 21. Juli geschlossen bleibt. Die Weströhre folgt 2024. Für die Zeit der Bauarbeiten läuft der Verkehr jeweils durch einen Tunnel.
Achtung Kiesbrüter! Brutplätze seltener Vogelarten im oberen Isartal gesperrt
Das Münchner Landratsamt hat Teile des Isartals zwischen dem Kloster Schäftlarn und Buchenhain gesperrt. Bis August dürfen Spaziergänger, Badende und Hunde die abgesperrten Gebiete nicht betreten. Das gilt auch für Boote. In dem Bereich brüten aktuell besonders störungsempfindliche Vögel, heißt es vom Münchner Landratsamt. Unter anderem der Flussuferläufer und der Flussregenpfeifer. Die betroffenen Brutplätze wurden mit Schildern versehen und Leinen abgesperrt. Die Behörde bitte Spaziergänger, Bootfahrer und Hundebesitzer in den kommenden Wochen um besondere Sensibilität und Rücksichtnahme. Wer gegen die Absperrung verstößt muss mit einem Bußgeld rechnen.