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News für den 13. Januar 2026

Rekordwerte auf der Zugspitze - 2025 zweitwärmstes Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen

2025 war auf der Zugspitze ein außergewöhnlich warmes Jahr. Es war nach 2024 das zweitwärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1900. Die Durchschnittstemperatur lag bei minus 2,4 Grad und damit deutlich über den langjährigen Vergleichswerten. Gleichzeitig gab es erheblich zu wenig Niederschlag: Statt rund 2.000 Litern pro Quadratmeter fielen nur gut 1.560. Dafür zeigte sich die Sonne umso häufiger – mit über 2.190 Sonnenstunden wurde das Soll um fast 20 Prozent übertroffen. Ein weiteres deutliches Zeichen für den fortschreitenden Klimawandel im Hochgebirge, heißt es vom Deutschen Wetterdienst.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen
Themen: Natur, Klimawandel, Zugspitze, Wetter, Deutscher Wetterdienst

Trotz gestiegenes Preise - Skigebiete ziehen positive Zwischenbilanz

Minusgrade, früher Schnee und viel Sonne in den Weihnachtsferien. Die Skigebiete in Deutschland ziehen laut dem Verband Deutscher Seilbahnen eine positive Zwischenbilanz – und das trotz gestiegener Preise. Ins Skigebiet Zugspitze kamen zwischen den Jahren bei bestem Wetter teils an die 4.500 Gäste. Ungefähr bei dieser Zahl stellt die Bayerische Zugspitzbahn vorsorglich den Verkauf von Tagestickets ein, um die Talfahrt für alle sicherzustellen. Ein Tagesskipass kostet für Erwachsene 69 Euro, 3 Euro mehr als im Vorjahr. 

Themen: Zugspitze, Sport, Ski, Wintersport

Nach Feneberg-Insolvenz - Verdi kritisiert Missmanagement

Nach der Insolvenz der Supermarkt-Kette Feneberg meldet sich nun die Arbeitnehmergewerkschaft verdi zu Wort. Sie kritisiert das Zitat „jahrelange Missmanagement“, das zu diesem Schritt geführt habe. Demnach fehle aktuell der Glaube, dass die bisherige Führung ein tragfähiges Zukunftskonzept aufsetzen könne. Wichtig sei jetzt, dass es keine kopflose Sanierung auf Kosten der Beschäftigten geben darf, so verdi. Diese hätten durch den massiven Gehaltverzicht in den letzten Jahren bereits ihren Sanierungs Anteil gegeben. Feneberg hat im Oberland fünf Filialen. In Landsberg, Altenstadt, Steingaden und zwei in Peißenberg. 

Themen: Insolvenz, verdi

Nach Eishockey-Derby: Streit zwischen SCR-Anhänger und Löwen-Fan eskaliert

Das Eishockeyderby zwischen dem SC Riessersee und den Tölzer Löwen vom vergangenen Freitag beschäftigt nun die Polizei. Vor dem Stadion ist nach dem Spiel ein Fan-Streit eskaliert. Zwei unbekannte Anhänger des SC Riessersee haben dabei einen Fan der Tölzer Löwen leicht verletzt. Sie klauten außerdem mehrere Fanartikel des 30-Jährigen. Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts des Raubes. Die Beamten suchen Zeugen des Vorfalls. 

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Bad Tölz
Themen: Sport, Eishockey, Oberliga Süd, SC Riessersee, Tölzer Löwen

„Raserautobahn“ A 95: So ist der aktuelle Stand beim Tempolimit

Über diese Top-Platzierung freut sich wohl kaum einer im Oberland. Die A95 ist die zweitschlimmste Raserautobahn in Deutschland. Das zeigt eine Auswertung des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“. Seit längerem fordern mehrere Bürgermeister ein Tempolimit. Bei diesem Vorhaben gibt es jetzt aber einen Rückschlag, sagt Iffeldorfs Bürgermeister Hans Lang.

„Kurz vor Weihnachten haben wir vom Ministerium ein Schreiben bekommen. In allen Belangen ist dem widersprochen worden, was ich geschrieben habe. Es gibt keinen Grund für ein Tempolimit bei der Ausfahrt Penzberg/Iffeldorf“.

Durch das „Spiegel“-Ranking fühlt sich Lang bei seinen Plänen aber bestätigt.

„Das ist ein Beleg dafür, was hier ständig mitbekommen. Wenn ich am Ortsteil Untereurach nachts um 2 Uhr mit 250 Km/h vorbeidonnere, dann werden viele Leute wach. Aber das scheint keinen zu interessieren“.

Darum will sich Lang mit seinen Amtskollegen weiter für ein Tempolimit stark machen.

„Wir werden uns demnächst treffen und ein neues Schreiben aufsetzen. Weil wenn es bei den zuständigen Behörden außer einem Hinweis auf den Paragrafen 1 der Straßenverkehrsordnung zu mehr nicht reicht, dann müssen wir die politische Ebene beschreiten“.

Unterstützung gibt es unter anderem von Landtagsabgeordneten Florian Streibl. Er hat sich an Bundesverkehrsminister Schnieder gewandt. 

Betroffene Orte: Iffeldorf
Themen: Politik, Bürgermeister, Verkehr, Autobahn, A95

Ranking: Diese Campingplätze im Oberland sind die besten

Camping mit Wohnmobil oder Zelt liegt voll im Trend. Im Jahr 2026 steht auch das Oberland bei Campingfreunden hoch im Kurs. Ein neues bundesweites Ranking zeigt: zwei Campingplätze in der Region gehören zu den besten in ganz Deutschland. „Camping am Pilsensee“ in Seefeld landete auf Platz 6. Dahinter auf Rang 7 liegt der Campingplatz „Demmelhof“ in Bad Tölz-Stallau. Europaweit schafften es beide Plätze in die Top 15. Die Platzierungen beim „camping.info Award“ basieren ausschließlich auf Bewertungen von mehr als 62.000 Campern. 

Betroffene Orte: Seefeld, Bad Tölz
Themen: Bad Tölz, Seefeld, Auszeichnung

Lottomillionär gesucht - 4 Millionen Euro im Spiel 77 gehen nach Oberbayern

Im Oberland gibt es möglicherweise einen neuen Lotto-Millionär. Ein in Oberbayern anonym abgegebener Schein ist seit dem Wochenende mehr als 4 Millionen Euro wert. Laut Lotto Bayern hat der Glückspilz exakt 4.177.777 Euro gewonnen. Jetzt muss der Gewinn nur noch abgeholt werden. Bis Ende 2029 hat die Gewinnerin oder der Gewinner jetzt Zeit. 

Betroffene Orte: Bad Tölz, Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Starnberg, Landsberg am Lech
Themen: Oberland

Tierärzte fordern Ende der Anbindehaltung von Rindern - Appell an Minister Rainer

Die Anbindehaltung von Rindern sorgt auch im Oberland immer wieder für kontroverse Debatten. Die Befürworter argumentieren mit Tradition und Wirtschaftlichkeit, für die Gegner ist das Anbinden von Kühen unnatürlich und Tierquälerei. Tierärzte fordern nun ein Verbot der Anbindehaltung. In einem offenen Brief von 350 Veterinärmedizinern an Landwirtschaftsminister Rainer heißt es, diese Haltungsform sei nicht artgerecht und eine Belastung für Körper und Psyche der Tiere. Schätzungen zufolge befinden sich rund eine Million Rinder in Deutschland in Anbindehaltung. 

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Starnberg, Landsberg am Lech, Bad Tölz
Themen: Natur, Landwirtschaft

Glätte-Warnungen aufgehoben - ILS Oberland zieht Bilanz

Die Glatteis-Lage im Oberland hat sich wieder entspannt. Die Unwetterwarnungen sind aufgehoben. Laut „Integrierter Leitstelle Oberland“ ist die Region mit einem blauen Auge davongekommen. Vereinzelt seien Fahrzeuge in Straßengräben gerutscht, meist blieb es bei Blechschaden. In Unterammergau hatte sich gestern Abend ein LKW aufgrund der Glätte festgefahren. Nach kurzer Zeit konnte er geborgen werden. 

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Bad Tölz, Starnberg, Landsberg am Lech, Weilheim i. OB

Nachtslalom in Flachau: Skirennfahrerin Lena Dürr will zurück aufs Podest

Zurück aufs Podest. So lautet heute die Devise für Skirennfahrerin Lena Dürr aus Garmisch-Partenkirchen. Beim Weltcup-Nachtslalom in Flachau will die 34-Jährige kurz vor den Olympischen Spielen wieder vorne mitmischen. Zuletzt hatte Dürr mehrfach gepatzt und eine Top-Platzierung verpasst. Dass ihr der Hang in Flachau liegt, zeigte die Slalom-Spezialistin schon vor drei Jahren. Damals wurde sie Dritte. Der erste Durchgang beginnt um 17:45 Uhr. 

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen
Themen: Lena Dürr, Sport, Ski, Ski Alpin, Weltcup

München: Auf dem Mittleren Ring gilt wieder Tempo 50

Ab heute gilt auf dem Mittleren Ring in München wieder Tempo 50. Oberbürgermeister Reiter hatte die Aufhebung der Tempolimits von 30 Stundenkilometern angeordnet, nachdem die Stickstoffdioxid-Werte an der Landshuter Allee deutlich gesunken sind. Die Stadt verweist auf eine positive Prognose für dieses Jahr in Sachen Luftqualität. 

Betroffene Orte: München
Themen: München

So schnell – oder langsam – sind die Finanzämter im Oberland

Wie lange brauchen die Finanzämter im Oberland, um eine Steuererklärung zu bearbeiten? Eine neue Analyse zeigt, wo es schnell geht und welches Amt trödelt. Mit einer Bearbeitungsdauer von knapp 47 Tagen ist das Finanzamt Weilheim-Schongau die schnellste Behörde in der Region. Am längsten auf ihre Unterlagen warten müssen die Steuerzahler im Landkreis Landsberg mit über 75 Tagen. Langsamer arbeitet in Bayern nur das Finanzamt Burghausen. Die Bearbeitungsdauer von Steuererklärungen kann unterschiedlich ausfallen, weil die Finanzämter je nach Arbeitsbelastung, Rückfragen an die Steuerzahler und organisatorischer Situation vor Ort unterschiedlich stark beansprucht sind, heißt es beim Bayerischen Landesamt für Steuern auf Radio Oberland Anfrage. 

Weilheim-Schongau 46,7 Tage

Garmisch-Partenkirchen 52 Tage

Starnberg 53,8 Tage

Bad Tölz - Wolfratshausen 57,3 Tage

Landsberg am Lech 75,2 Tage 

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Starnberg, Weilheim i. OB, Landsberg am Lech, Bad Tölz
Themen: Institution, Landratsamt