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News für den 05. Januar 2026

Unfall sorgt für Vollsperrung der A95 bei Schäftlarn

Auf der A95 Richtung München ist es gestern am späten Nachmittag zu einem Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen gekommen. An der Ausfahrt Schäftlarn verlor ein 57-jähriger Autofahrer in einer Kurve die Kontrolle über seinen Wagen. Er kollidierte seitlich mit einem Fahrzeug, ein weiterer Pkw fuhr auf. Insgesamt wurden drei Erwachsene leicht verletzt, zwei Kinder blieben unverletzt. Feuerwehr und Autobahnmeisterei waren mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort. Die Autobahn war bis kurz vor 18 Uhr voll gesperrt, der Verkehr wurde umgeleitet.

Betroffene Orte: Schäftlarn
Themen: Verkehr, Autobahn, A95, Unfall, Vollsperre

Eisflächen im Oberland - Kreiswasserwacht Starnberg rät zur Vorsicht

Eislaufen und Spaziergänge auf zugefrorenen Seen sind verlockend – aber nicht ungefährlich. Darauf weist die Kreiswasserwacht Starnberg hin. Eisflächen werden nur selten offiziell freigegeben, fehlende Warnschilder bedeuten keine Sicherheit. Wer aufs Eis geht, sollte das nie alleine tun und Abstand zu Löchern oder dunklen Stellen halten. Knackgeräusche sind ein Warnsignal. Empfohlen werden einfache Hilfsmittel wie eine Trillerpfeife oder Eispicker. Im Notfall zählt jede Minute. 

Damit im Ernstfall bestmögliche Hilfe geleistet werden kann, hat die Wasserwachts Ortsgruppe Starnberg am Wochenende eine entsprechende Übung durchgeführt. Trainiert wurde am Widdersberger Weiher in Herrsching. Der Fokus lag auf dem Umgang mit dem Eisrettungsgerät und den Abläufen bei der Eisrettung.

 

Verhaltensmaßnahmen für Helfer:

• Sofort den Notruf (Tel 112) absetzen (warten auf Rückfragen) und um Hilfe rufen.

• Für die anrückenden Rettungskräfte an geeigneter Stelle eine Person abstellen, die zum Unfallort weisen kann. Dies erspart wertvolle Zeit.

• Sorgfältig und in Ruhe die weitere Vorgehensweise überdenken. Ein Rettungsversuch birgt für die eigene Sicherheit (diese hat immer Vorrang) oft Risiken. Eigenschutz beachten, niemals ungesichert und nur aus ausreichender Distanz handeln!

• Eingebrochene Personen beruhigen und Verhaltenstipps geben.

• Beim Rettungsversuch Gewicht verteilen: flach hinlegen, am besten auf einen geeigneten Gegenstand wie Leiter, Biertisch, Schlitten und Abstand zueinander halten.

• Nicht die Hand reichen, sondern Hilfsmittel wie einen Schal benutzen um die Distanz halten zu können. Im Bedarfsfall kann man dann loslassen, bevor man selbst hineingezogen wird.

• Unter dem Eis sieht man das Loch unter Umständen nicht mehr. Dies bedeutet eine große Gefahr für den Helfer!

• Nach der Rettung: nasse Kleidungsstücke erst in warmer Umgebung entfernen.

 

Für ins Eis eingebrochene Personen:

• Sofort laut um Hilfe rufen / Trillerpfeife benutzen.

• In die Richtung, aus der man gekommen ist, sich flach (um das Gewicht zu verteilen) auf das Eis ziehen. Sich robbend mehrere Meter vom Loch entfernen, um ein erneutes Einbrechen zu verhindern, denn um die Einbruchstelle herum ist das Eis stark geschwächt.

• Wenn das Eis nicht trägt, sich bis zum Ufer durch das Eis durchbrechen.

• Wenn ein Selbstrettungsversuch erfolglos bleibt, verliert der Körper in Ruhe weniger Wärme als bei Bewegung

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Schongau, Starnberg, Bad Tölz, Wolfratshausen, Landsberg am Lech

Eisiger Winter im Oberland - Nachts Temperaturen von bis zu minus 20 Grad möglich

Der Winter zeigt sich im Oberland von seiner eisigen Seite. Laut Deutschem Wetterdienst sinken die Temperaturen nachts verbreitet unter minus 10 Grad, in den Alpen sogar bis minus 20. Auch tagsüber bleibt es mit Werten um den Gefrierpunkt kalt. Der DWD rät vor allem nachts zu warmer Kleidung und Vorsicht auf glatten Straßen. Die Kälte sei für diese Jahreszeit zwar normal – fühle sich nach milden Wintern aber besonders streng an.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Starnberg, Landsberg am Lech, Weilheim i. OB, Schongau, Bad Tölz, Wolfratshausen

Traktor und Zug stoßen bei Saulgrub zusammen: Hoher schaden - keine Verletzten

Bei Schneetreiben ist es am Samstagabend im Saulgruber Ortsteil Altenau zu einem Unfall zwischen einem Zug und einem Traktor gekommen. An einem unbeschrankten Bahnübergang kollidierte eine Regionalbahn von Oberammergau nach Murnau frontal mit dem landwirtschaftlichen Fahrzeug. Laut Polizei übersah der Traktorfahrer den herannahenden Zug. Verletzt wurde niemand – weder der Fahrer noch die vier Fahrgäste und zwei Zugbegleiter. Feuerwehr und Rettungskräfte waren mit rund 50 Ehrenamtlichen im Einsatz. Straße und Bahnstrecke mussten zeitweise gesperrt werden. Der Sachschaden liegt bei etwa 75.000 Euro.

Betroffene Orte: Saulgrub

Sieben neue Telepräsenz-Avatare für Schulen im Landkreis Landsberg am Lech

Unterricht trotz Krankheit – das wird im Landkreis Landsberg am Lech jetzt noch einfacher. Dank einer Spende der Otto und Therese Stumpf Stiftung aus Eberfing in Höhe von 35.000 Euro sind an den Schulen des Landkreises sieben neue Telepräsenz-Avatare im Einsatz. Sie übertragen Bild und Ton und ermöglichen Austausch mit Lehrkräften und Mitschülern. Landrat Thomas Eichinger sprach von einem wichtigen Beitrag zur digitalen Teilhabe. So bleiben erkrankte Kinder und Jugendliche auch bei längeren Ausfällen Teil der Klassengemeinschaft.

Betroffene Orte: Landsberg am Lech

Massiver Schaden nach Brand bei Königsdorf

Ein Feuer hat am Samstagmorgen auf einem landwirtschaftlichen Anwesen bei Königsdorf einen Schaden von etwa einer halben Million Euro angerichtet. Bei dem Brand wurden weder Menschen noch Tiere verletzt, teilte die Polizei mit. Schon aus der Ferne hätten die Einsatzkräfte die Rauchwolke gesehen. Auf dem Anwesen in Königsdorf stand bereits der Dachstuhl des Hauses in Flammen, als die Feuerwehrkräfte eintrafen. Sie verhinderten eine größere Ausbreitung des Brandes. Die Kripo hat die Ermittlungen aufgenommen. Was das Feuer verursachte, ist bislang unklar. Eine Brandstiftung wird stand jetzt ausgeschlossen.

Betroffene Orte: Königsdorf

Wildsteig: Unfall bei Baumfällarbeiten - Mann sitzt stundenlang bei Eiseskälte fest

Nach einem Unfall bei Waldarbeiten hat ein Mann gestern in Wildsteig zwei Stunden in der Kälte ausharren müssen. Der 34-Jährige wollte laut Polizei einen gefällten Baum mit einer Seilwinde aus dem Wald ziehen, als sein Fuß unter den Stamm geriet. Erst rund zwei Stunden nach dem Unglück hörten Spaziergänger die Hilferufe des Mannes. Weil sie am Unfallort kein Netz hatten, um einen Notruf abzusetzen, kuppelte einer der Spaziergänger die Seilwinde vom Traktor ab, fuhr damit zum Hof des 34-Jährigen und holte Hilfe. Einsatzkräfte der Feuerwehr befreiten den Mann. Er kam stark unterkühlt per Hubschrauber ins Krankenhaus.

Betroffene Orte: Wildsteig

Eishockey Oberliga: SC Riessersee verliert Kellerduell

Bittere Pille für den SC Riessersee. Der Eishockeyoberligist hat sein Sonntagsspiel gegen den Tabellennachbarn aus Erding im Penaltyschießen mit 1:2 verloren. Damit steht der SCR nach 33 Spieltagen auf Platz zwölf in der Tabelle. Die weiteren Partien mit Oberlandbeteiligung: Der EC Peiting verliert in Höchstadt mit 2:7 und die Tölzer Löwen gewinnen daheim in der Overtime mit 4:3 gegen Heilbronn. Morgen gehts für alle drei Oberland-Teams schon wieder weiter. Der SCR spielt um 15 Uhr bei den Selber Wölfen, Peiting empfängt um 18 Uhr Bayreuth und die Tölzer Löwen treten zeitgleich zum Spitzenspiel in Memmingen an.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Peiting, Bad Tölz

Sternsinger ziehen durchs Oberland

Sie kommen daher aus dem Morgenland und klopfen an die Türen im Oberland. Heute und morgen sind Sternsinger-Gruppen in unserer Heimat unterwegs. Kinder und Jugendliche bringen verkleidet als die drei heiligen Könige den traditionellen Segen in Häuser und Wohnungen der Region und sammeln Spenden für soziale Projekte. In diesem Jahr steht der Einsatz gegen Kinderarbeit im Mittelpunkt, unterstützt werden unter anderem Projekte in Bangladesch. Mit Kreide schreiben die Kinder den Segen „C+M+B“ an die Türen – das steht für „Christus segne dieses Haus“.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Schongau, Starnberg, Landsberg am Lech, Bad Tölz, Wolfratshausen