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News für den 06. April 2022
Kramertunnel: Durchschlag im Rettungsstollen erfolgt
Die Arbeiten am rund 264 Millionen Euro teuren Kramertunnel bei Garmisch-Partenkirchen schreiten weiter voran.
Nur rund fünf Monate nach dem Durchschlag im Haupttunnel ist gestern auch der Durchschlag im Rettungsstollen geglückt. Darüber informiert das Staatliche Bauamt Weilheim. Im Haupttunnel wiederum sind bereits rund 40 Prozent der Arbeiten an der Innenschale abgeschlossen.
Bis zur Eröffnung dauert es aber auch noch: Ab 2024 soll der Verkehr durch den dann längsten Tunnel Bayerns rollen können.
LEADER im Landkreis GAP: Weiterhin Fördergelder abrufbar
Das EU-Förderprogramm LEADER ist im Landkreis Garmisch-Partenkirchen eine Erfolgsgeschichte. So wurden bereits 43 Großprojekte mit rund 3 Millionen Euro unterstützt. Die aktuelle Förderperiode läuft allerdings Ende 2022 aus. Laut dem Bayerischen Landwirtschaftsministerium ist der sogenannte „Bayerntopf“ noch gut gefüllt, weshalb weiter Projektideen eingereicht werden können. Wo sich Interessierte aus dem Landkreis Garmisch-Partenkirchen melden können, erfahren Sie hier:
Bürgerentscheid gegen Parkplatz-Ausbau in Dießen: Hälfte der Unterschriften zusammen
In Dießen werden derzeit fleißig Unterschriften für einen Bürgerentscheid gesammelt. Damit soll der Ausbau des Parkplatzes an der Rotter Straße verhindert werden. Die Bürgerinitiative hat mitgeteilt, dass bereits in der ersten Woche mehr als die Hälfte der notwendigen Unterschriften zusammengekommen sind. Sie sprechen von einer teuren und unnötigen Flächenversiegelung. Die Kosten dafür werden auf rund 760.000 Euro geschätzt. Für die Befürworter des Ausbaus geht es unteranderem um die Entlastung des Ortszentrums.
Unfall am Ettaler Berg: 66-Jährige schläft am Steuer ein
Gestern am frühen Abend war der Ettaler Berg nach einem Unfall rund eine Stunde komplett gesperrt. Eine 66-Jährige aus dem Ammertal war vermutlich am Steuer eingeschlafen und in den Gegenverkehr geraten. Dort kollidierte sie mit einem anderen Fahrzeug. Alle Beteiligten erlitten aber nur leichte Verletzungen. Der Sachschaden liegt bei rund 24.000 Euro.
Im Mai geht es in Denklingen an die Wahlurne – bei einem Bürgerentscheid soll eigentlich über die künftige Bebauung der Bahnhofsstraße entschieden werden. Nachdem das Landratsamt aber bereits grünes Licht für zwei Mehrfamilienhäuser mit 24 Wohneinheiten gegeben hat, muss das Projekt heute auch in der Gemeinderatssitzung behandelt werden. Und das obwohl der Rat das Vorhaben bereits abgelehnt hatte, erklärt Bürgermeister Andreas Braunegger. Weil die Entscheidung aber durch das Landratsamt überstimmt und kassiert wurde, ist das Ganze heute wieder Thema. Der Bürgerentscheid bleibe davon unberührt, so Braunegger. Die Entscheidung geht dann wieder ans Landratsamt. Sollte wieder Uneinigkeit herrschen, bleibe für die Gemeinde wohl nur der Klageweg.
Im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen stellen sich angehende Landwirte heute dem „Forstlichen Wettbewerb 2022“. In der Berufsausbildung hat die Waldarbeit in unserer Region eine sehr große Bedeutung – für viele bäuerliche Betriebe ist sie sogar ein wichtiger Teil der Existenzsicherung. Und um das Wissen und Können der angehenden Landwirte zu testen, gibt es alle zwei Jahre den Forstlichen Wettbewerb. Heute beim Regionalentscheid in Holzkirchen statt.
Das Starnberger Brauhaus kann sich über zwei Auszeichnungen freuen. Das Starnberger Hell und das naturtrübe Spezial erhalten jeweils die höchste Auszeichnung der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft. Diese prüft jedes Jahr rund 800 Biere und hat dem Starnberger Bier zwei Goldmedaillen verliehen. Auch 2019 wurde ein Bier aus der Feldafinger Brauerei ausgezeichnet. Damals war es das Weißbier.
Jedes Jahr legt der Bayerische Oberste Rechnungshof seinen Bericht vor und kritisiert dabei die Verschwendung von Geldern durch die Staatsregierung. Dabei geht es auch regelmäßig um Projekte und Maßnahmen bei uns im Oberland. In diesem Jahr haben es die Richter auf den 600.000 Euro teuren Holz Pavillon im Garten des Klosters Ettal abgesehen. Der wurde für die Landesausstellung 2018 errichtet und laut dem OHR, fehle eine dauerhafte Nachfolgenutzung. Angesichts der hohen Kosten sei die Wirtschaftlichkeit mehr als fraglich, heißt es.
Welche Projekte im Landkreis Weilheim-Schongau bekommen eine Förderung durch das LEADER-Programm? Darüber entscheidet der Lenkungsausschuss der Lokalen Aktionsgruppe Auerbergland-Pfaffenwinkel heute Abend in seiner Sitzung. Zur Debatte stehen eine Senioreninformations- und servicestelle der Caritas in Penzberg und ein innovatives Tourismuskonzept in Bernbeuren. Dieses sieht mehrere Baumhäuser als Übernachtungsmöglichkeiten vor.
„Es steht Spitz auf Knopf“ – so Harald Wulf von der Industriegewerkschaft BAU zu den Tarifverhandlungen im Baugewerbe. Bis Freitag müssen die Industrie und das Handwerk einen Schlichterspruch zum eigenen Mindestlohn annehmen. Das würde einen Stundenlohn von 13,45 Euro und damit 60 Cent mehr als bisher bedeuten. Scheitern die Verhandlungen droht zum Beispiel Maurern, Bauhelfern und Zimmerern der unterste Lohnsockel und damit der gesetzliche Mindestlohn. In den Oberland-Landkreisen wären davon rund 6.300 Arbeitnehmer betroffen.
Bereits am späten Montagnachmittag ist in Sindelsdorf ein Kind angefahren worden. Wie die Polizei jetzt mitteilt, wollte der 7-Jährige hinter einem geparkten Auto die Hauptstraße überqueren – dabei wurde er vom Auto eines 75-Jährigen aus Kochel erfasst und nach vorne geschleudert. Dabei zog sich der Junge eine Kopfplatzwunde zu und brach sich vermutlich den rechten Arm. Die Polizei sucht jetzt nach Unfall Zeugen. Wer Angaben machen kann, soll sich bei der Inspektion in Penzberg melden. (08856 92570)
Unter dem Motto „Das Blaue Land hilft“ haben die neun Kommunen rund um Murnau bereits drei 40 Tonnen LKW mit Hilfsgütern in die Ukraine geschickt. Jetzt wird der Hilfsaktion ein weiterer Schwerpunkt hinzugefügt: Nämlich die Flüchtlingshilfe vor Ort. Dafür werden weiter Geldspenden angenommen. Davon werden Sachgüter in hoher Stückzahl gekauft oder auch Integrationsmaßnahmen vor Ort finanziert.
http://www.murnau.de/ukraine
Geld spenden
Die Bankverbindung des Spendenkontos des Marktes Murnau für die Hilfsaktion „Das Blaue Land hilft!“ lautet:
Konto-Inhaber: Markt Murnau a. Staffelsee
IBAN: DE87 7035 1030 0032 6841 85
BIC: BYLADEM1WHM
Institut: Sparkasse Oberland
Spenden sollten möglichst unter dem Verwendungszweck „Das Blaue Land hilft: Ukraine“ erfolgen.
Immer wieder versuchen Betrüger im Oberland sich Geld und Wertgegenstände zu erschleichen. Erst vergangene Woche hat ein Mann aus dem Landkreis Starnberg rund 30.000 Euro an Betrüger übergeben. Deswegen warnt das Polizeipräsidium Oberbayern Süd jetzt erneut vor diesen Versuchen. Die Beamten beobachten die aktuelle Entwicklung mit großer Sorge – im südlichen Oberbayern ist aktuell ein Anstieg von Fällen zu verzeichnen. Dabei werden gerade ältere Menschen um Bargeld und Wertgegenstände mit teilweise sehr hohem Wert erleichtert.
WhatsApp-Betrugsversuche rund um Schongau & Peiting
Rund um Schongau und Peiting kommt es in letzter Zeit vermehrt zu Betrugsversuchen über den Kurznachrichtendienst WhatsApp. Dabei werden Eltern pauschal mit Mutter oder Vater angeschrieben, um sie glauben zu lassen, die Nachricht wäre von ihrem erwachsenen Kind, dass sein Handy verloren und eine neue Nummer hat. Im weiteren Verlauf wird um eine Geldüberweisung gebeten. Die Polizei rät, keine Überweisung zu tätigen und die Richtigkeit der Nachricht direkt im Telefongespräch mit Tochter oder Sohn zu klären.
Bei Aushubarbeiten im Geretsrieder Stadtteil Gelting ist gestern Vormittag eine Erdgasleitung beschädigt worden. Wie die Polizei jetzt mitteilt, kam es dadurch zu einem leichten, aber stetigen Gasaustritt. Personen wurden hierbei nicht verletzt und auch für die Allgemeinheit bestand zu keiner Zeit eine konkrete Gefahr. Die Gasleitung wurde durch den Betreiber schnell abgeklemmt und noch am gleichen Tag repariert. Im Einsatz waren rund 30 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei.
Wie soll die Ortsmitte in Hohenpeißenberg aussehen? – Im Rahmen einer Bürgerbefragung wird das aktuell ermittelt. Bis Montag nächster Woche sollen die Bürgerinnen und Bürger mittels Fragebogen Antworten zu Themen wie Verkehr oder Gestaltung der Ortsmitte abgeben. Fragebögen können entweder im Rathaus abgeholt oder online über www.hohenpeißenberg.de ausgefüllt werden.