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News für den 16. April 2022

Wegen Personalmangel: Peitinger Wellenfreibad bleibt 2022 geschlossen

Das Peitinger Wellenfreibad bleibt in dieser Saison geschlossen. Das hat Bürgermeister Peter Ostenrieder mitgeteilt. Bereits seit Herbst letzten Jahres war der Markt auf der Suche nach einem neuen Personalsockel. Diese Suche war jedoch nicht erfolgreich, weshalb die Aufsicht nach heutigem Stand nicht gewährleistet werden kann. Darüber hinaus verzögert sich der Neubau der Heizanlage bis Mitte/Ende Juni, sodass sich der Markt nun damit auseinandersetzen wird, in diesem Sommer mehrere bereits geplante Maßnahmen im Bad durchzuführen, um die Schließzeit sinnvoll zu nutzen. Alle Blicke sollen sich dann auf den Sommer 2023 richten. Sollte sich die Situation noch kurzfristig verändern, werde man in Peiting auf jeden Fall reagieren, so Bürgermeister Ostenrieder.

Betroffene Orte: Peiting
Themen: Freibad, Peiting

27-Jähriger stürzt im Karwendelgebirge ab und wird tödlich verletzt

Bereits am Donnerstag ist im Karwendelgebirge ein 27-Jähriger aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck ums Leben gekommen. Das hat die Polizei jetzt mitgeteilt. Demnach ist der junge Mann bereits am Morgen allein in Richtung Karwendelspitze aufgebrochen. Oberhalb der Mittenwalder Hütte ist der 27-Jährige auf schneebedecktem Untergrund über teils steilstes Felsgelände abgestürzt. Dabei zog er sich tödliche Verletzungen zu. Die Rettungskräfte begannen noch in der Nacht mit der Suche, nachdem der junge Mann vermisst gemeldet wurde – konnten aber nur noch seinen Tod feststellen.

Die Polizei weist nochmals auf die immer noch winterlichen Verhältnisse im Hochgebirge und die damit verbundenen Gefahren hin. Wander- oder Bergtouren bedürfen einer genauen Planung und einer entsprechenden Berücksichtigung dieser Umstände.

Betroffene Orte: Mittenwald
Themen: Karwendel, Mittenwald

Polizeipräsidium Oberbayern Nord warnt vor sogenanntem "Messengerbetrug"

Das Polizeipräsidium Oberbayern Nord, zu welchem auch die Landkreise Starnberg und Landsberg gehören, warnen aktuell vor einer neuen Betrugsmasche. Dabei werden die potentiellen Opfer über Kurznachrichtendienste und Messenger angeschrieben. Die Täter geben sich z.B. als die Kinder aus und versuchen so an Geld zu gelangen. Allein in diesem Jahr sind bereits 200 Fälle im Zuständigkeitsbereich des PP Oberbayern Nord verzeichnet worden – mit einem Vermögensschaden von rund 176.000 Euro. Die Polizei hat deshalb folgende Aufklärungsgrafik und Tipps bereitgestellt:

 

Präventionshinweise Ihrer Polizei:

•         Halten Sie in allen Fällen unbedingt telefonische Rücksprache zu Ihren Angehörigen oder kontaktieren Sie diese unter der „alten“ (bekannten) Nummer. Wenn Sie sich unsicher sind, können Sie auch eine Frage stellen, die nur von Ihrem Kind beantwortet werden kann. Sollten weiterhin Zweifel an der Identität bestehen, kontaktieren Sie sofort die Polizei. Diese wird überprüfen, ob ein strafbares Handeln vorliegt und gegebenenfalls ein Ermittlungsverfahren einleiten.

•         Seien Sie misstrauisch, wenn Sie per Kurznachricht zu Geldzahlungen gedrängt werden. Tätigen Sie keine Überweisung nur auf Grund eines Chatverlaufs. Eine selbst getätigte Überweisung kann meist nicht rückgängig gemacht werden.

•         Sichern Sie gegebenenfalls den (gesamten) Chatverlauf durch Screenshots, da die entsprechenden Nachrichten in der Regel im Nachgang durch die unbekannten Täter gelöscht werden. Die Screenshots können wichtige Beweismittel in einem Strafverfahren sein. Geben Sie keine persönlichen Daten an.

Weitere Informationen sowie ein Video zu einem Chatverlauf finden Sie unter: https://www.polizei.bayern.de/Messengerbetrug

Betroffene Orte: Starnberg, Landsberg am Lech
Themen: Polizei, Betrug

Schwere Unfälle in Etterschlag und Königsdorf

In Etterschlag im Landkreis Starnberg ist bereits am Donnerstag ein 25-Jähriger bei einem Unfall schwer verletzt worden. Der junge Mann aus dem Landkreis war am Nachmittag auf der Mauerner Straße unterwegs, als er nach rechts von der Fahrbahn abkam und frontal gegen einen Baum prallte. Grund war wohl überhöhte Geschwindigkeit. Der 25-Jährige wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und schwer verletzt. Die Rettungskräfte flogen ihn mit dem Hubschrauber ins UKM Murnau. Es entstand ein Schaden in Höhe von ca. 10.000 Euro. Und auch in Königsdorf kam es zu einem schweren Unfall. Auf der Staatsstraße zwischen der B11 und dem Ortsteil Kreut wollte ein 32-Jähriger aus Vaterstetten ein Auto überholen. Dabei stürzte der Mann und das Motorrad überschlug sich nach einer Kollision mit dem Wagen der 29-Jährigen mehrmals. Der 32-Jährige wurde mit einer schweren Beinverletzung ebenfalls mit dem Hubschrauber ins Unfallklinikum Murnau gebracht. Die Strecke war gut drei Stunden gesperrt – es entstand ein Schaden von gut 30.000 Euro.

Betroffene Orte: Königsdorf
Themen: Königsdorf, LK Starnberg, Motorrad, Unfall