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News für den 01. Mai 2022
Wetterdienst: April war zu warm
Der vergangene April war im Oberland im Vergleich zum vieljährigen Mittelwert der Jahre 1961 bis 1990 etwas zu warm. Es war außerdem zu trocken und die Sonne hat mit über 171 Stunden einige Überstunden gemacht. Etwas Schnee gab es außerdem. Auch auf Deutschlands höchstem Berg, der Zugspitze war der April zu warm, zu trocken und zu sonnig. Am 10. April gab es in diesem Jahr mit 2,80 Metern den meisten Schnee.
Die Freinacht auf Sonntag ist bei uns im Oberland alles in allem relativ ruhig verlaufen. Laut Polizei gab es aber mehrere Sachbeschädigungen. Außerdem waren Eierwerfer und Schilderdiebe unterwegs. Spaßvögel hatten im Ammertal Ortsschilder vertauscht. Am Ortseingang von Oberammergau stand zum Beispiel das Ortsschild von Altenau. In Dettenschwang hatte ein 14-Jähriger ein Verkehrsschild von einer Baustelle mitgehen lassen. In Unterammergau ist ein Mofa in der Ammer geworfen worden. Eine Frau aus Utting wurde um Mitternacht von Jugendlichen mit Eiern beworfen. In Peißenberg wurden Autos beschädigt und im Bereich des Guggenbergs ein Fußballtor ausgehoben.
Bei einem Verkehrsunfall am Freitagnachmittag ist ein 81-jähriger Motorradfahrer aus Feldafing bei Linderhof schwer verletzt worden. In einer Kurve kam er von der Straße ab und prallte gegen einen Baum. Er wurde mit schweren Verletzungen von einen Hubschrauber ins Krankenhaus nach Murnau geflogen. Die freiwillige Feuerwehr Ettal sicherte die Unfallstelle während der Rettungsarbeiten ab. Der Sachschaden liegt bei rund 10.000 Euro.
Bei einem Bergunfall nahe der Tannenhütte in Garmisch-Partenkirchen ist ein Wanderer in der Nacht auf Sonntag schwer verletzt worden. Er und ein Begleiter kamen von einer längeren Wanderung an der Hütte vorbei, wo ein Junggesellenabschied in vollem Gange war. Daraufhin tranken auch die beiden viel Alkohol, bevor sie sich auf den Weg ins Tal machten. Dabei rutschte der 52-jährige Mann bei Nässe und Dunkelheit ab und stürzte rund zehn Meter einen Abhang hinunter, wo er schwer verletzt von der Bergwacht und Polizei gerettet werden musste. Sein Zustand gilt laut Polizei als stabil.
„GeMAInsam Zukunft gestalten!“, unter diesem Motto ruft der Deutsche Gewerkschaftsbund zum Tag der Arbeit deutschlandweit zu hunderten Kundgebungen auf. Gemeinsam solle auf die Straße gegangen und ein Zeichen für eine gerechte Zukunft gesetzt werden. So der Gewerkschaftsbund in einer Mitteilung. Auch im Oberland eine Kundgebung statt. Der DGB Kreisverband Weilheim-Garmisch lädt am Sonntag alle Interessierten in den Gasthof Zechenschenke in Peiting ein. Los geht’s um 10 Uhr, der Eintritt ist frei.
In Bad Tölz ist ab heute mit Straßensperrungen im Bereich des Tölzer Badeteils an der Grenze zu Oberfischbach zu rechnen. Laut der Bad Tölzer Stadtwerke wird das Nahwärme- und Stromnetz ausgebaut. Die Maßnahme beginnt an der Kreuzung zur Wengleinstraße/Buchenerstraße und endet voraussichtlich Mitte September im Bereich Ludwigstraße/Bruckfeldstraße. Entsprechende Umfahrungen sind ausgeschildert.
Ab sofort können sich Segler und andere Wassersportler auf dem Ammersee und Starnberger See wieder ein Stückchen sicherer fühlen. Denn pünktlich zum ersten Mai sind die sieben Wasserwachtstationen an beiden Seen wieder rund um die Uhr besetzt. Die Wacht vor Ort findet nur in den wärmeren Monaten statt.
Die Corona-Teststation am Pandemiezentrum in Penzing beendet ab sofort ihren Betrieb an Sonn- und Feiertagen. Hintergrund seien die stark zurückgegangenen Testungen, so das Landratsamt Landsberg. Tests werden damit ab heute jeweils montags bis freitags von 14 Uhr bis 18 Uhr und sonntags von 10 Uhr bis 12 Uhr durchgeführt.
In der der RVO-Region Werdenfels können Geflüchtete aus der Ukraine ab sofort nicht mehr kostenlos mit dem Bus fahren. Betroffen sind davon die Landkreise Garmisch-Partenkirchen, Weilheim- Schongau, Teile von Landsberg am Lech und das Loisachtal im Kreis Bad Tölz-Wolfratshausen. Laut Münchner Merkur sei das Angebot für die Flüchtlinge auf Dauer nicht zu finanzieren. Die Umstellung solle aber in der ersten Zeit noch kulant umgesetzt werden.
Nach zwei Jahren Corona-Pause ist es heute wieder soweit, an vielen Orten im Oberland werden wieder die Maibäume aufgestellt. Das Maibaumaufstellen hat eine lange Tradition und wird vor allem in Bayern und Österreich gefeiert. Begleitet wird es zumeist auch mit einem traditionellen Festzug und anschließenden Feierlichkeiten. Im Oberland werden heute unter anderem in Penzberg, Huglfing und Pähl Maibäume aufgestellt.