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News für den 30. April 2023
Tag des Wolfes: Wolfsmanagement gefodert
Am heutigen Tag des Wolfes fordert der Förderverein Deutscher Schafhaltung zum Schutz landwirtschaftlicher Nutztiere ein aktives Wolfsmanagement. Um Schaden zu begrenzen, müsse es Schutzjagden wie in Schweden oder Frankreich geben, heißt es. Für Wölfe seien parallel geeignete Habitate auszuweisen, in denen sie ungestört leben dürften, so der Vorschlag des Vereins. Auch im Oberland reißt die Diskussion nicht ab, nachdem in den vergangenen Monaten immer wieder Wölfe in der Region nachgewiesen wurden.
In Seenot sind eine Frau und ihr Begleiter am Wörthsee geraten. Eine Anwohnerin hatte am Nachmittag den Notruf gewählt, weil sie beobachtete, wie die beiden von einem Surfbrett aus auf sich aufmerksam gemacht hatten. Die Rettungskräfte konnten sie vom Hubschrauber an einem Steg sehen. Nachdem beide ins Wasser gefallen waren, kamen Kanufahrer zur Hilfe, die sie an Land brachten. Sie waren laut Wasserwacht unterkühlt, aber unverletzt.
Auch das zweite WM-Vorbereitungsspiel gegen die Slowakei hat die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft gewonnen: In Overtime hieß es 4:3. Mit Dominik Bittner aus Peißenberg und Marcus Weber aus Garmisch-Partenkirchen sind auch Spieler aus dem Oberland mit von der Partie. Das nächste und letzte Spiel vor der WM steigt am Dienstag, den 9. Mai in München gegen die USA.
Bayerns Innenminister Herrmann warnt vor übertriebenen Scherzen in der heutigen Freinacht. Die Polizei werde demnach, wenn nötig, verstärkt unterwegs sein. Wenn Briefkästen gesprengt, Mülltonnen angezündet oder Gullideckel abgehoben werden, ist die Grenze klar überschritten, so Herrmann. Es drohen hohe Strafen und auch Eltern seien in der Pflicht. In den vergangenen Jahren verliefen die Freinächte bayernweit überwiegend ohne größere Probleme.