Die täglichen News zusammengefasst für Lesbarkeit und Accessibility.
News für den 29. Dezember 2026
Hörnle: Am Berg vergessener Rucksack löst Sucheinsatz aus
Ein herrenloser Rucksack hat gestern auf einem Wanderweg am Hörnle einen größeren Sucheinsatz ausgelöst. Weil der Rucksack, als er gefunden wurde, unter anderem Ausweise, Visitenkarten und einen Autoschlüssel enthielt, ging die Bergwacht zunächst von einem möglichen medizinischen Notfall oder Absturz aus. Nachdem der Schlüssel einem Auto am Parkplatz Kappel zugeordnet werden konnte, starteten die Bergwachten Unterammergau und Bad Kohlgrub gemeinsam mit der Polizei eine Suchaktion. Schließlich konnte die Eigentümerin telefonisch erreicht werden - eine 63-jährige Frau aus Starnberg. Diese hatte ihren Rucksack vergessen und wollte in der einsetzenden Dunkelheit nicht mehr umkehren.
14-Jähriger verunglückt in den Ammergauer Alpen tödlich
Tragisches Bergunglück in den Ammergauer Alpen - ein 14-Jähriger kommt dabei ums Leben. Nach Angaben der Polizei unternahm der Junge gestern gemeinsam mit einem weiteren Jugendlichen eine Bergtour von Unterammergau zum Laubeneck. Der 14-Jährige rutschte während des Aufstiegs bei winterlichen und eisigen Verhältnissen aus und stürzte über 150 Meter ab. Der Notarzt konnte vor Ort nur noch den Tod des Jungen feststellen.
Wasserwacht Bayern warnt vor dem Betreten von Eisflächen im Oberland - es besteht Lebensgefahr
Die Wasserwacht Bayern warnt eindringlich vor Lebensgefahr auf zugefrorenen Seen und Flüssen. Trotz anhaltender Kälte sind die Eisflächen aktuell nicht zuverlässig tragfähig. Strömungen, Schneedecken oder Temperaturschwankungen können dazu führen, dass scheinbar stabiles Eis plötzlich einbricht. Besonders gefährlich sind Zu- und Abläufe sowie Uferbereiche. Die Wasserwacht erinnert dabei auch an schwere Eisunfälle aus dem vergangenen Winter, unter anderem am Eibsee. Eltern sollen ihre Kinder aufklären und beaufsichtigen, Hundehalter ihre Tiere nicht aufs Eis lassen. Bei einem Eisunfall gilt: Nicht selbst helfen, sondern sofort den Notruf wählen.
Betriebsgebäude bei Tegelbergbahn in Schwangau steht in Flammen - Schaden wohl in Millionenhöhe
In den Morgenstunden ist ein Betriebsgebäude an der Tegelbergbahn in Schwangau in Flammen aufgegangen. Laut Polizei liegt der entstandene Schaden wohl in Millionenhöhe. Die Feuerwehr ist seit mehreren Stunden mit den Löscharbeiten beschäftigt. Unter anderem müssen die Einsatzkräfte das Dach öffnen, um die letzten Flammen im Inneren des Gebäudes zu löschen. Aktuell sei die Zufahrt zur Bergbahn komplett gesperrt.
In dem brennenden Gebäude sollen sich Pumpen für die Bergbahn sowie ein Depot der Bergwacht unter anderem mit Pistenraupen befinden. Menschen seien nicht in Gefahr. Laut dem Sprecher ist die Bahn selbst nicht von dem Brand betroffen. Insgesamt seien rund 150 Feuerwehrleute im Einsatz.
Grenzpolizei stoppt Schleuser bei Garmisch-Partenkirchen
Nach besinnlichen Weihnachtsfeiertagen hatte die Grenzpolizei im Oberland am vergangen Wochenende wieder alle Hände voll zu tun. In der Nacht auf Sonntag hinderten die Schleierfahnder bei einer Kontrolle in Garmisch-Partenkirchen zwei Männer daran illegal nach Deutschland einzureisen.
Wenige Stunden später kontrollierte eine Streife ebenfalls in Garmisch-Partenkirchen einen Kleintransporter. An Bord befanden sich zwei Männer. Auffällig: beide hatten jeweils größere Bargeldbeträge bei sich, deren Herkunft sie nicht plausibel erklären konnten und für die sie keine Nachweise vorlegten. Nach Rücksprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft wurde das Bargeld beschlagnahmt. Gegen die beiden Personen wurden Ermittlungen wegen Geldwäsche eingeleitet.
Erneut Zoff um verschwundene Eisbachwelle in München
Riesenzoff um die Eisbachwelle in München: Die war ja durch eine Art Guerrilla-Aktion an Weihnachten wiederhergestellt worden. Unbekannte hatten eine Rampe in den Eisbach gelegt, durch die sich die Welle wieder aufgebaut hat. Diese Rampe wurde jetzt aber von der Feuerwehr wieder entfernt. Der Grund sind Sicherheitsbedenken. Die Surfer macht das sehr sauer: Von einer Kampfansage der Stadt München ist die Rede. Seit einer Bachauskehr im Oktober ist die weltberühmte Eisbachwelle verschwunden.
Verspäteter Saisonstart am Kranzberg in Mittenwald
Der Saisonstart am Kranzberg in Mittenwald ist zunächst wegen Schneemangels auf unbestimmte Zeit verschoben worden. Am Wochenende wars dann doch endlich so weit. Die Wintersaison ist gestartet, wenn auch nur mit einem eingeschränkten Angebot. Laut den Betreibern haben der Luttenseelift, der Übungslift und der Zauberteppich im Kinderpark geöffnet. Alles was ihr sonst noch wissen müsst, zum Wintersaisonstart am Kranzberg in Mittenwald, findet ihr hier.
Wintersport: Skifahrer Simon Jocher löst Olympia Ticket
Der Schongauer Skifahrer Simon Jocher hat sich selbst ein verspätetes Weihnachtsgeschenk gemacht. Beim Super G im italienischen Livigno fuhr er auf Rang fünf, erzielte damit das beste Ergebnis seiner Karriere und löst gleichzeitig das Ticket für Olympia im kommenden Jahr in Mailand.
Wasserwacht Walchensee warnt vor Eisbaden im Oberland und gibt Tipps
Eisbaden in den Seen im Oberland – für viele ein besonderes Erlebnis. Die Wasserwacht Walchensee warnt jetzt aber: Die extrem niedrigen Luft- und Wassertemperaturen sind eine große Belastung für den Körper und können gefährlich werden. Wichtig ist, niemals allein ins Wasser zu gehen und sich langsam an die Kälte zu gewöhnen. Nach dem Baden sollte warme Kleidung bereitliegen. Treten Schwindel oder Schmerzen auf, sofort raus aus dem Wasser. Besondere Vorsicht gilt bei Eisflächen – dünnes Eis kann lebensgefährlich sein.
Eishockey Oberliga: Riessersee und Peiting verlieren knapp - Tölz siegt
Rekordkulisse beim gestrigen Heimspiel des SC Riessersee. Zur Eishockey Oberliga Partie zwischen dem SCR und den Memmingen Indians kamen rund 5.800 Zuschauer ins Olympia-Eissportzentrum nach Garmisch-Partenkirchen. Zu sehen gab es ein spannendes Duell mit dem schlechteren Ende für die Werdenfelser. Mit 2:4 unterlag man dem Tabellenzweiten. Der Blick auf die weiteren Partien mit Oberland Beteiligung: Die Tölzer Löwen gewannen auswärts gegen Passau mit 4:1 und für Peiting gabs beim Spitzenreiter aus Deggendorf eine 4:5 Niederlage.
Verkauf von Raketen und Böllern startet im Oberland
Heute geht's wieder los mit dem Verkauf von Raketen und Böllern für den Jahreswechsel. Der Verband der pyrotechnischen Industrie rechnet gegenüber dem Vorjahr mit 10 bis 15 Prozent mehr Ware im Handel.
Rund 60 % der Bevölkerung sind gegen private Böller und Raketen. Das hat vor zwei Monaten eine Umfrage ergeben. Auf der anderen Seite wird immer mehr Feuerwerk gekauft. Das zeigt schon, wie gespalten das Land in dieser Frage ist. Ärztevertreter, Polizisten, das Deutsche Kinderhilfswerk, Umwelt und Tierschützer fordern ein generelles Böllerverbot. Die Gründe zu viele Unfälle, überlastete Kliniken, verstörte Tiere, zu viel Feinstaub. Die Feuerwerksbranche findet, dass Pyrotechnik zur Silvesternacht nun mal dazu gehöre.