Die täglichen News zusammengefasst für Lesbarkeit und Accessibility.
News für den 30. September 2022
Gibt es bald Erdgas aus dem Oberland?
Im Oberland könnte schon bald nach Erdgas gesucht werden – und zwar in der Gemeinde Kinsau. „Angesichts der explodierenden Gaspreise wollen wir als Bayerische Staatsregierung alle Optionen nutzen, um die Krise zu entschärfen“ – so Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger. Bei Kinsau wird noch Erdgas vermutet, welches bisher nicht erschlossen sein. Die Erlaubnis für die Erkundung im Feld „Lech“ gilt ab morgen und läuft drei Jahre. Das zuständige Unternehmen vermutet mehrere hundert Millionen Kubikmeter Erdgas in dem Gebiet.
Zentralkrankenhaus: Peißenberg sieht sich als optimalen Standort
Der Landkreis Weilheim-Schongau plant die Errichtung eines Zentralkrankenhauses. Und Peißenberg hat sich um den Standort für das Zentralkrankenhaus beworben. „Wir sind der Meinung, dass nur ein Zentralkrankenhaus in kommunaler Trägerschaft langfristig bezahlbare und hochwertige Gesundheitsversorgung im Landkreis sichert“, heißt es in einer Mitteilung der Marktgemeinde. Peißenberg sieht sich als optimalen Standort für das Zentralkrankenhaus. Unter anderem weil es zentral im Landkreis liegt und gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar ist. Die Mehrheit der Bewohner des Landkreises, deutlich über 90 %, könnten das Zentralkrankenhaus Peißenberg innerhalb einer Fahrzeit von höchstens 30 Minuten erreichen.
Ein tödlicher Unfall hat sich heute Früh bei Hurlach auf der Kreisstraße ereignet. Ein 41-jähriger Mann aus dem Landkreis Augsburg war in seinem PKW in südliche Fahrtrichtung unterwegs, als er auf Höhe Hurlach einen LKW überholen wollte. Dabei übersah er einen entgegenkommenden 46-jährigen Mann aus dem Landkreis Landsberg am Lech, der auf seinem Roller unterwegs war. Es kam zum Frontalzusammenstoß der Fahrzeuge, durch den der 46-jährige Rollerfahrer tödlich verletzt wurde. Die Kreisstraße blieb zur Unfallaufnahme bis in die Mittagsstunden gesperrt.
Das Forschungs- und Beratungsunternehmen Prognos hat den „Zukunftsatlas 2022“ vorgestellt. Dort werden Deutschlandweit die Städte und Kreise mit den besten wirtschaftlichen Aussichten gerankt. Mit Starnberg liegt eine Oberland-Stadt auf Rang 9. „Ökonomisch leistungsfähige Regionen wachsen auch nach der Krise wieder stärker“ – so die Autoren. Für die Studie untersucht Prognos alle drei Jahre die wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit aller Städte und Kreise und berücksichtigt dabei 29 Indikatoren. Zum Beispiel Arbeitsmarktlage, Demografie und Wohlstand.
Bahnpendler im Oberland müssen künftig mehr Zeit einplanen. Mit der Fahrplanumstellung im Oktober müssen Zugreisende zwischen Garmisch-Partenkirchen und München jetzt öfter in Tutzing umsteigen. Bis zu einer halben Stunde länger dauert die Fahrt jetzt. Der Grund: Die Langsamfahrstrecken aufgrund des Gleiszustands und der Sanierungsarbeiten. Und auch einzelne Expressfahrten mit wenigen Haltestellen entfallen.
Untersuchungen bestätigen: Kochelsee ist durch Heizöl verunreinigt
Die Experten hatten es befürchtet, jetzt haben erste Sondierungen die Verunreinigungen im Kochelsee bestätigt. Am Samstag hatte sich auf der Wasseroberfläche ein Ölfilm ausgebreitet. Rund 600 Liter Heizöl waren ausgetreten und ins Erdreich gelangt. Wie es dazu kommen konnte, das ist Gegenstand der Ermittlungen. Bekannt ist bislang, dass das Heizöl beim Betanken eines Öltanks der Kristall-Therme versickert war. Bei den Untersuchungen wurden drei verunreinigte Stellen gefunden. Erste Ergebnisse zu den Auswirkungen werden in rund zehn Tagen erwartet.
Gleich eine ganze Reihe an Auszeichnungen geht ins Oberland. Kultusminister Michael Piazolo hat das Gütesiegel für besonders wertvolle Leseförderung an insgesamt 181 bayerische Buchhandlungen verliehen. Elf Stück davon kommen aus dem Oberland, wie zum Beispiel aus Murnau, Peißenberg und Starnberg. Mit dem Siegel werden innovative Aktionen und Ideenreichtum rund um das Lesen gewürdigt
Mit dem heutigen Tag endet die Schulung des Global Atmosphere Watch Training and Education Centre auf der Umweltforschungsstation Schneefernerhaus auf der Zugspitze. Seit dem 19. September waren die neun Experten aus acht verschiedenen Ländern auf Deutschlands höchstem Berg um den Kurs „Reaktive Gase“ zu besuchen.
Die Arbeitslosenquote im Oberland ist gesunken, allerdings nur um 0,1 Prozentpunkte auf 3,0 Prozent. Das zeigen die aktuellen Zahlen der Agentur für Arbeit Weilheim. Demnach sind derzeit 11.464 Personen ohne Job. Das sind zwar weniger als im Vormonat, aber fast 1.000 Personen mehr als zum gleichen Zeitpunkt des vergangenen Jahres. Deutlich gewachsen ist auch die Zahl der offenen Stellen und zwar um fast 20 Prozent.
Schwaiganger: Neuer Ausbildungs- und Lehrstall in Betrieb
Für rund sechs Millionen Euro ist auf dem Haupt- und Landgestüt Schwaiganger in den vergangenen zwei Jahren ein neuer Ausbildungs- und Lehrstall entstanden. Den hat Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber gestern offiziell in Betrieb genommen. „Schwaiganger ist eine Erfolgsgeschichte in der bayerischen Pferdehaltung. Das neu gestaltete und modernisierte Bildungszentrum ist für die Zukunft gut gerüstet“ – so die Ministerin. Auf dem Gestüt spielen die Haltung und Zucht der rund 250 Pferde, sowie die Aus- und Weiterbildung eine große Rolle.
Zum heutigen „Tag des Flüchtlings“ lädt das Netzwerk Aysl im Oberland alle Interessierten dazu ein an einem Lichterzug und anschließendem Begegnungstreffen in Weilheim teilzunehmen. Beginn ist um 18:30 Uhr in der Kirche Mariä Himmelfahrt. Alle Menschen die Lust haben zu kommen, Geflüchtete aus der Ukraine und Geflüchtete aus anderen Ländern, die schon länger hier leben sind willkommen, heißt es in einer Mitteilung.
Startschuss für die neue Saison in der Eishockey Oberliga Süd. Und für den SC Riessersee steht zum Auftakt gleich eine heiße Partie an. Die Werdenfelser gastieren bei den Starbulls in Rosenheim. Für den EC Peiting beginnt die Spielzeit mit einem Heimspiel – zu Gast ist die Mannschaft aus Deggendorf.
Initiative fordert Umfahrung für Oberhausen & Huglfing - heute Infostand
Der durchgehende Verkehr soll von den Hauptsiedlungen in Oberhausen und Huglfing ferngehalten werden. Das fordert die Umweltinitiative Pfaffenwinkel. Denn so steht es im Regionalplan 17 geschrieben, der vor 40 Jahren erstellt wurde. Deshalb steht die Initiative heute von 12 bis 14 Uhr mit einem Infostand am Dorfladen in Huglfing, ab 15 Uhr dann in Oberhausen. Vor Ort werden die AnwohnerInnen über die mögliche Umfahrung der Gemeinden informiert. „Viele andere Ortsumgehung wurden bereits verwirklicht (…) deshalb haben wir uns entschlossen eine neue Initiative zu starten“ heißt es in einer Mitteilung. Neben den Infoständen gibt es außerdem eine Postkartenaktion. BürgerInnen können auf vorgedruckte Postkarten ihre Wünsche an PolitikerInnen schicken.
Das Oberammergauer Wellenbad hat heute den letzten Tag geöffnet. Danach schließt es erstmal seine Türen. Die Gründe dafür sind unter anderem die derzeitigen Energiepreise und auch ein gravierender Personalmangel. Zudem verzeichnet der Betrieb des Schwimmbads ein jährliches Defizit von rund einer Million Euro. Ganz stillgelegt wird die Anlage aber dennoch nicht, denn ab nächstem Jahr soll das im Außenbereich liegende 50 Meter Schwimmbecken im Freibad-Betrieb genutzt werden.
Wer besucht in diesem Jahr das Münchner Oktoberfest? Das wurde mit einer Auswertung der Daten des Mobilfunkanbieters O2-Telefonica untersucht. Demnach ist die Wiesn 2022 deutlich jünger als zuletzt. In den ersten neun Tagen machten die 18- bis 29-Jährigen rund 21 Prozent der Besucher aus. Allerdings kommen die Besucher vermehrt aus München selbst, mit 63 Prozent. 14 weitere kommen aus den angrenzenden Landkreisen Starnberg, Fürstenfeldbruck und Dachau. Basis der Auswertung waren laut O2 anonymisierte Daten.
Dem Landkreis Starnberg gehen die Busfahrer aus. Aus diesem Grund kommt es in naher Zukunft auf mehreren MVV-Linien zu Ausfällen. Das hat das Landratsamt mitgeteilt. Neben außerplanmäßigen Ausfällen werden Buslinien künftig auch verknüpft und Haltestellen teilweise gestrichen. Genaue Infos gibt es im Internet unter mvv-muenchen.de